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Beate Maxian

Die Tränen von Triest

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ZUSAMMENFASSUNG
Wien: Die 33-jährige Johanna Silcredi wird ans Krankenbett ihres Großvaters Bernhard gerufen. Er bittet sie, nach Triest in die Villa Costa zu reisen, und er fügt hinzu: »Finde heraus, wer mein Vater war.« Johanna ist zutiefst irritiert und macht sich auf den Weg. In der Villa trifft sie auf Charlotte von Uhlrich. Auch sie scheint auf Spurensuche zu sein. >
BIOGRAFIE
Beate Maxian lebt mit ihrer Familie in Oberösterreich und Wien und arbeitet neben dem Schreiben als Journalistin und Dozentin. Ihre Wien-Krimis um die Journalistin Sarah Pauli sind Bestseller in Österreich. Beate Maxian ist Initiatorin und Organisatorin des ersten österreichischen Krimifestivals.

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REZENSIONEN
Bewertet von Harakiri, catias_reading_sp... und andere
harakiri
catias_reading_spot
hasirasi2
Als ihr Verlobter Johanna verlässt, kommt es ihr ganz recht, dass ihr Großvater ihr einen Urlaub in seiner alten Heimat Italien schenkt. Johanna soll dort mehr über den leiblichen Vater ihres Großvaters in Erfahrung bringen. Doch das ist gar nicht so einfach – nach über 100 Jahren. Doch Johanna erfährt Hilfe von unerwarteter Seite und klaubt so Schritt für Schritt ein kleines Puzzle zusammen. Ich liebe Italien und Beate Maxian hat den Zauber auch total schön in ihren Roman eingebaut. Johanna war mir gleich sympathisch und auch viele andere der Charaktere mochte ich gleich. Allerdings waren es schon sehr viele Personen und man musste ein wenig aufpassen, vor allem als sich die Familienverhältnisse zu entdröseln begannen. 3 Familien – und jede hält ein Puzzlestück in der Hand, das es Johanna ermöglicht, ihrem Großvater seinen großen Wunsch zu erfüllen. In Rückblenden, durch Tagebücher, wird der Leser in die Welt des 1. Weltkriegs entführt und ich fand vor allem die Szene mit Ludwig und Alfred so schön, fast schon zum Mitweinen. Der Start war ja etwas holprig und ich musste doch etwas grinsen, bei dem Schlüssel, den Roman seiner Verlobten überreicht. Was für eine „süße“ Idee der Autorin. Das Ende zog sich für mich ein bisschen, da hätte ich nicht mehr so viel gebraucht. Aber es war stimmig und schön geschrieben, das hat es dann auch nicht langweilig gemacht. Fazit: wieder ein schöner Frauenroman aus der Feder Beate Maxians, die ich immer wieder gerne lese.
1 Wow
catias_reading_spot
Das ist mein erstes Buch von Beate Maxian gewesen. Da ich seit letztem Jahr das Genre der historischen Romane für mich entdeckt habe, habe ich mir dieses Buch ausgesucht. Die Geschichte wird in verschiedenen Zeitebenen erzählt, in der Gegenwart aus der Sicht von Johanna und in der Vergangenheit aus der Sicht ihrer Urgroßmutter. Wer solche Art von Geschichte bereits gelesen hat, weiß bereits, was einen in etwas erwartet. Natürlich ist das Familiengeheimnis hier in Mittelpunkt, das alles zum Rollen bringt. Erzählt wird aus der 3. Person, wobei jedoch auch innerhalb der zwei Zeitebenen zwischen den Haupterzähler gewechselt wird. Bei historischen Romane mag ich es immer ganz gerne, wenn auch echte historische Gegenbenheiten eingebaut werden und ich durch Fiktion was lernen kann. Das ist zwar auch hier der Fall, jedoch hat das nur einen super kleinen Teil ausgemacht, sodass ich da andere Romane gelesen habe, die das besser hinbekommen. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass einige Themen einfach nur reingeworfen werden, wie bspw. Frauenrechte, um die Leserschaft anzusprechen, ohne dass da wirklich drauf eingegangen wird. Das finde ich schade. Ich hatte leider auch Probleme damit, dass das Buch meine Aufmerksamkeit nicht wirklich halten konnte. Die ganzen Namen und Familienverhältnisse haben mich verwirrt und ich konnte die Charaktere zum Teil nicht wirklich zu ordnen. Ich habe wirklich lange gebraucht, um das Buch zu beenden, weil es nicht viel gab, was mir das Gefühl gegeben hat, dass ich auf jeden Fall weiterlesen will. Die Geschichte lebt von dem Familiengeheimnis, aber auch von der Liebesbeziehung, die um Johanna aufgebaut wird. Ich muss gestehen, dass ich gut ohne diese Liebesgeschichte hätte leben können. Sie war ohne viel Tiefe und hat sich super schnell entwickelt, wie das meinstens bei solchen Romane ist. Der vorhandene Platz gibt das einfach nicht her. Das Familiengeheimnis war aber soweit ganz interessant. Auch wenn meine Rezension jetzt eher negativ klingt, konnte mich das Buch soweit ganz gut unterhalten. Es ist wirklich sehr seichte Literatur. An der einen oder anderen Stelle konnte es auch mit den Emotionen punkten, was ich wirklich schön fand. Wer schon viele solcher Famliengeschichten gelesen hat, wird wissen, was ihm erwartet und kann selber entscheiden, ob er in der Stimmung für einen solchen Buch ist. Sonst ist das Buch für Einsteiger in das Genre, die sich eher ein Schwerpunkt auf Liebesbeziehungen wünschen, ganz gut geeignet.
Wow
Abenteuer-Trip in die eigene Vergangenheit Triest 1914: Afra von Silcredi ist in Alfred verliebt. Obwohl er gesellschaftlich unter ihr steht, hat ihr Vater nichts gegen die Hochzeit. Afra ist eine unangepasste junge Frau, eine Tochter aus gutem Haus mit bester Bildung, die es gewöhnt ist, ihren Willen durchzusetzen. Alfred ist ihre ganz große Liebe und sie träumen von einem gemeinsamen Leben. Doch noch vor der Verlobung bricht der 1. Weltkrieg aus. Wien 2019: Johanna Silcredi bekommt zum Geburtstag von ihren Eltern und Großeltern ihr eine Woche Urlaub in Triest in der „Villa Costa“ geschenkt. Afra - die Mutter ihres Großvaters - ist dort aufgewachsen. Dieser bittet sie, sich nach seinem Vater umzuhören, um den seine Mutter immer ein großes Geheimnis gemacht hat. Johanna wurde gerade von ihrem Freund verlassen und ist sehr verunsichert. Doch in der Villa fühlt sie sich sofort angekommen. Simonetta, die Großmutter des jetzigen Besitzers, gibt ihr ein Manuskript von Afra, welches seit Generationen für deren Erben aufgehoben wurde. Während sie auf den Pfaden ihrer Urgroßmutter wandelt, kommt dem Familiengeheimnis und auch Simonettas Enkel Luca immer näher … Beate Maxian beschäftigt sich in „Die Tränen von Triest“ mit der besonderen, wechselvollen Stellung der Stadt und verbindet sie mit einer spannenden Familiengeschichte. Bis 1918 gehörte sie zu Österreich-Ungarn und war dessen Tor zu den Weltmeeren. Darum wurde sie im 1. WK auch so heiß umkämpft und gehörte danach kurz zu Jugoslawien, bevor es Italien angegliedert wurde. Diese vielen geschichtliche Hintergründe fand ich sehr spannend, aber das Kriegsgeschehen wurde mir zu ausführlich geschildert und war für meine Begriffe für die Handlung auch nicht zwingend notwendig. Die Geschichte der Familie (von) Silcredi wird auf zwei Zeitebenen erzählt – was dazwischen passiert, gehört zu dem Geheimnis, welches Johanna am Ende lüftet. Die vielen Protagonisten und ihre unterschiedlichen Verwandtschaftsbeziehungen in der Vergangenheit und Gegenwart haben mich zum Teil etwas verwirrt und meinen Lesefluss gebremst, aber davon abgesehen ist es eine nette Liebesgeschichte mit viel italienischem Flair.
Wow
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