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ZUSAMMENFASSUNG
Sie wollen die Wahrheit selbst auslöschen, jegliches Zeugnis der grausamsten Menschheitsverbrechen der Geschichte. Berühmte Bibliotheken gehen in Flammen auf, Historiker werden ermordet und Zeitzeugen verschwinden spurlos. Maggie Costello, Ex-Mitarbeiterin des Weißen Hauses, hatte sich eigentlich eine Auszeit verordnet. Doch dann stolpert sie über Hinweise auf die Hintermänner. Sie gräbt tiefer und begibt sich damit direkt ins Visier der Verschwörer.
BIOGRAFIE
Sam Bourne ist das Pseudonym des preisgekrönten britischen Journalisten Jonathan Freedland. Nach Stationen bei der BBC, The Washington Post, The New York Times, Newsweek und The Los Angeles Times, arbeitet er heute vor allem als Kolumnist bei The Guardian. Zudem präsentiert er die Radiosendung The Long View bei BBC Radio 4. Freedland ist Autor diverser Sachbücher und Thriller.
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REZENSIONEN
Bewertet von Hortensia13, pmelittam und andere
veronika1
pmelittam
saintgermain
Hortensia13
Maggie Costello, Ex-Mitarbeiterin des Weissen Hauses, will dem Polit-Zirkus in Washington endgültig den Rücken zudrehen. Doch schon bald wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt, die Gouverneurin von Virginia braucht Hilfe. Zunehmend werden Historiker ermordet, Zeitzeugen verschwinden spurlos, Bibliotheken brennen. Maggie kommt einer tiefgreifenden Verschwörung auf die Spur, deren Ziel es anscheinend ist das Wissen der Welt zu vernichten. Doch was steckt genau dahinter? Maggie gräbt tiefer und droht selbst in der Grube unterzugehen. Die Thematik ist sehr fesselnd. Was würden wir tun, wenn wir nichts mehr aus der Vergangenheit hätten? Würden die kommenden Generationen den Glauben an vergangene Geschehnisse verleugnen? Würden Fehler, die schlussendlich Menschenleben kosten, wiederholt werden? Generell bin ich etwas unentschlossen, was ich von der ganzen Geschichte halten soll. Die Grundidee ist, wie schon erwähnt, hervorragend und beänstigend realistisch dargestellt. Aber Maggie konnte mich als "Heldin" nicht richtig überzeugen. Ihre Handlungen erschienen mir teilweise unlogisch und naiv, obwohl sie wie eine Superwoman dargestellt wird. Vielleicht fehlt mir auch die Vorgeschichte, so hatte Maggie wenig Substanz für mich. Deshalb kann ich jedem nur raten die vorgängigen Bücher des Autors zu lesen. Ausserdem braucht der Leser keine Angst vor Behördenkürzeln, ein Grundwissen an Weltgeschichte und Vergnügen an politisches Ränkespielen, um diesen Thriller richtig verstehen zu können. Aber alles in allem ist eine spannende Geschichte, die von mir 4 Sterne bekommt.
Wow
Historiker werden ermordet, Bibliotheken gehen in Flammen auf, und das, während William Keane einen Prozess führt, weil man ihn einen Sklavereileugner genannt hat. Hat das eine mit dem anderen zu tun, oder sind noch andere mit im Spiel? Jemand, der die Geschichte der Menschheit in Rauch aufgehen lassen möchte? Maggie Costello, ehemals Mitarbeiterin im Weißen Haus, wird beauftragt, das herauszufinden. Bereits das Cover ist überaus gut gelungen – künstlerisch und passend. Maggie Costello kenne ich bereits vom Vorgängerband „Der Präsident“, nun habe ich sogar festgestellt, dass es noch zwei weitere Bände mit ihr gibt. Die beiden Bände, die ich bisher kenne, kann man aber sehr gut lesen, ohne die anderen zu kennen. Eine absolute Horrorvision für mich, dass alle Dokumente, Erinnerungen usw. zerstört werden, sogar Menschen, die überlebt haben, getötet werden, wie das hier schließlich auch noch der Fall ist, das Gedächtnis quasi ausgelöscht. Und doch, kann man sich auch vorstellen, dass es Menschen gibt, die quasi, wie hier argumentiert, bei Null anfangen wollen, ohne Bürden aus der Vergangenheit. Doch geht so einfach? Ich persönlich bezweifele das. Für mich ist diese Thematik an sich spannend genug, zudem schafft es der Autor in (ironischerweise) schönen, fast poetisch anmutenden Bildern zu beschreiben, wie, trotz massiver Bewachung, weltberühmte Bibliotheken in Flammen aufgehen können. Da muss, im späteren Verlauf, gar nicht (künstliche) Spannung erzeugt werden, indem Maggie – vollkommen unnötig, meiner Meinung nach, im Alleingang Dinge tut, die ganz schnell böse ausgehen könnten. Hier wirkt Maggie sehr unüberlegt und wenig kompetent auf mich, und, wie ich bereits öfter angemerkt habe: Mich langweilt das eher, als dass es mich thrillt. Und das hat dieser Roman eigentlich auch gar nicht nötig, für mich ist er von Anfang an ein Pageturner. Auch dieser Roman ist dem Autor wieder sehr gut gelungen, er regt zum Nachdenken an, ist – leider – sehr aktuell und lässt sich kaum aus der Hand legen. Ich empfehle ihn uneingeschränkt, weil er ein Thema anspricht, das jeden interessieren müsste, und vergebe volle Punktzahl.
1 Wow
SaintGermain
Maggie Castillo, die Ex-Beratin des Präsidenten hat eigentlich mit Washington und dem Weißen Haus abgeschlossen. Als aber mehrere Historiker getötet werden und schließlich auch noch die wichtigsten Bibliotheken abgefackelt werden, bittet sie eine Gouverneurin um Hilfe. Dies ist bereits der 4. Teil der Maggie Castillo-Reihe nach "Das letzte Testament", "Der Gewählte" und "Der Präsident". Bis auf den 1. Band habe ich die ganze Reihe gelesen. Der Schreibstil des Autors ist wieder grandios; Orte und Personen werden ausgezeichnet dargestellt; die Charaktere entwickeln sich auch langsam weiter. Das Thema selbst ist wieder einmal an Brisanz nicht zu toppen, denn alle Originaldokumente sollen vernichtet werden, um Geschichte neu zu schreiben, um nicht von ihr "verfolgt" zu werden. Entgegen dem Cover - auf dem groß zu lesen ist: "Wenn selbst der Präsident lügt - wen kann man dann noch trauen?" spielt der US-Präsident nur in sehr wenigen Szenen mit. Der Satz am Cover ist somit absolut irreführend, denn mit dem Inhalt hat er nicht das Geringste zu tun! Das klingt nach Marketing-Masche der übelsten Sorte. Der Präsident ist übrigens auch in diesem Buch namenlos, aber man kann schnell erkennen, dass der aktuelle US-Präsident damit gemeint ist (wie schon im letzten Teil). Der Spannungsbogen zieht sich vom Beginn bis zum Ende des Buches. Er flacht zwar zwischen durch leicht ab, dafür ist das FInale umso spannender und fast schon zu schnell vorbei. Im Original ist ja bereits der 5. Teil erschienen (To kill a man"). Man darf sich sicher darauf freuen, wenn man bedenkt, dass der Original-Titel sehr an dieses Buch erinnert, denn "Die Wahrheit" heißt im Original "To kill the truth". Fazit: Wenn Geschichte verloren geht, kann das wirklich einen Neustart bedeuten? Spannender Polit-Thriller, der nicht ganz so politisch ist. Nur der Satz auf dem Cover ist falsch und irreführend. 5 von 5 Sternen
Wow
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