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Katharina Seck

Die letzte Dichterin

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4.2/5
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
"Katharina Seck öffnet uns das Tor zu einer Metropole der Märchen und der Kunst, in der die Magie des Erzählens beim Wort genommen wird" Kai Meyer Die Magie in Phantopien ist versiegt. Nur noch in der Stadt Fernab gibt es einen letzten Rest, daher ist Minna Fabelreich, eine verarmte Dichterin, äußerst aufgeregt, als sie eine Einladung erhält, in Fernab an einem berühmten Dichterwettstreit teilzunehmen. Doch bald schon begreift sie, dass der Wettstreit nur ein Vorwand war, um sie in die Stadt zu locken. Denn die Königin persönlich schmiedet finstere Pläne und will nichts Geringeres, als Minna all ihrer Fantasie berauben.
BIOGRAFIE
Katharina Seck wurde 1987 in Rheinland-Pfalz geboren. 2017 wurde sie für ihren Debüt-Roman "Die silberne Königin" mit dem "Seraph" als "Bestes Buch" ausgezeichnet. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin arbeitet Katharina Seck in einer Verbandsgemeindeverwaltung.

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
28.02.2020
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783404209613
Sprache
German
Seiten
412
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Max, Hortensia13 und 3 andere
linebacker99
veronika1
prinzera
sternchen_blau
buch_versum
Mir hat "Die letzte Dichterin" von Katharina Seck von Anfang an, bis zum Ende hin sehr gefallen. Die Geschichte war strukturiert und ein roter Faden sehr erkennbar. Mitsamt detaillierter Umgebung und liebevoll ausgearbeiteten Charakteren, wird eine fantasievolle Geschichte erzählt. Das Cover ist passend zur Handlung und sieht toll aus. Ebenfalls ist der Titel gut gewählt. Die Charaktere waren vielseitig und konnten mich oft überraschen. Besonders die Königin, die eine berührende Vergangenheit hat. Die Handlung war hin und wieder vorhersehbar, aber durch einen bildhaften Schreibstil der Autorin, war ich trotzdem gefesselt und stets gespannt. Das Buch wirkte wie ein umfangreiches Märchen, das mich mit plötzlichen Wendungen überzeugen konnte. "Die letzte Dichterin" ist zu empfehlen, wenn ihr nicht mit hohen Erwartungen an das Buch geht. So gut es mir auch gefallen hat, es gibt noch jede Menge Luft nach oben. Mich konnte das Gesamtpaket begeistern, aber ich bin mir sicher, dass man auch viele Kritikpunkte finden könnte.
Wow
Das Land Phantopien erblühte einst aufgrund seiner Magie, die aus unerfindlichen Gründen langsam verschwand. Nur in der Stadt Fernab gibt es noch Magie. Die Dichterin Minna Fabelreich träumt immer schon einmal dort auftreten zu können. Eines Tages erhält sie unerwartet eine königliche Einladung zu einem Dichterwettstreit, mit der sie die magische Stadt endlich betreten darf. Zusammen mit dem Schatzsucher Finn macht sie sich auf den Weg. Doch bald entpuppt sich der wahr gewordene Traum als nicht das, was er zu sein scheint. Hinter den Kulissen der Stadt verbirgt sich eine dunkle Kraft, die alles zu bedrohen scheint. Ich mag die Geschichten von Katharina Seck. Hier fand ich es besonders schön, dass die Autorin deutsche Märchennamen verwendet hat, wie z.B. die Stadt Fernab und die Dichterin Minna Fabelreich. Man fühlt sich so wie in einem Grimm Märchen. Die Erzählung an sich ist vorhersehbar. Es fehlten mir etwas die Überraschungsmomente bzw. -wendungen. Trotzdem ist mein Fazit: Wer Lust auf ein nettes Märchen hat, ist mit diesem Buch gut beraten. 4 Sterne.
Wow
Phantopien, der Ort an dem die Geschichte spielt, gefällt mir sehr gut. Man erfährt nur von den für die Geschichte wichtigen Orten und von anderen nur am Rande erwähnt aber mehr war auch nicht notwendig für die Fantasie. Die Stadt "Fernab", in der ein großer Teil der Geschichte spielt, hat mich richtig in ihren Bann gezogen und ich fand es schön während des Lesens durch ihre Straßen zu schlendern. Mich hat es sehr gefreut, dass dies mal wieder eine Fantasy Geschichte war, welche nicht wirklich im Vergleich mit anderen steht, da es so eine Idee bisher einfach noch nicht gab. Katharina Seck hat eine komplett neue Idee entwickelt und diese wunderbar verpackt. Ich liebe das märchenhaft an der Geschichte, welches durch die wunderbaren Namen der Protagonisten ("Finn Minengräber" "Valerian Ohneruh" "Minna Fabelreich",...) und natürlich die "böse" Königin unterstrichen wird. Auch der Schreibstil der Autorin erinnerte mich an ein Märchen, was das komplette Buch für mich sehr stimmig machte. Man liest die Geschichte aus den Perspektiven der verschiedenen Hauptprotagonisten. Manche Sichten werden öfter eingenommen andere nur selten um das Geschehen abzurunden und auch eine andere Sichtweise kennenzulernen. Das ist im Allgemeinen meine liebste Art und hat mir auch in diesem Buch wieder richtig gut gefallen und mich bestätigt darin, dass durch diese Sichtweise viel Hintergrundwissen spielerisch eingebaut werden und eine hohe Spannung aufgebaut werden kann. Auch die Charaktere mochte ich sehr gerne. Alle müssen auf ihre Art und Weise versuchen durch ein hartes Leben zu kommen ohne dabei den Verstand zu verlieren oder anderen zu schaden. Und jeder begeht Fehler, welche er im Nachhinein bereut und wieder gut zu machen versucht. Es gab gut gesetzte Plot Twists und der Spannungsaufbau war wunderbar gesetzt. Ich konnte oft nicht aufhören zu lesen und wollte gerne mehr erfahren, musste aber warten bis der nächste Teil der Leserunde angesetzt war. Mehrfach habe ich mich beispielsweise gefragt ob die Königin wirklich so böse ist, wie sie scheint oder etwas viel größeres hinter ihrer Fassade steckt. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war dass dieses Buch nicht unnötig mit Liebesgeschichten gefüllt war. Es gab wohl Liebschaften, welche auch erwähnt wurden und eine wichtige Rolle im Buch spielten, jedoch wurden diese nicht unnötig ausgeschmückt oder in die Länge gezogen erwähnt, sondern der Fantasy-Part stand stets im Vordergrund. Fazit: Ein märchenhaft schönes, spannendes und absolut gelungenes Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle. Auf jedenfall werde ich nun noch weitere Bücher von Katharina auf meine Wunschliste setzen und lesen.
Wow
SternchenBlau
Schwacher Anfang – richtig stark bei den ambivalenten Figuren Das eBook von „Die letzte Dichterin“ lag jetzt schon ein paar Wochen auf meinem Handy. Ich hatte bereits einmal ein paar Seiten angefangen, aber es hat mich nicht so wirklich gepackt. Letztens konnte ich nicht schlafen, meine Bücher lagen aber im Wohnzimmer und ich wollte nicht rübergehen um nicht noch wacher zu werden. Also startete ich meinen zweiten Versuch. Erneut fand ich „Die letzte Dichterin“ erstmal nur ganz nett. Minna und Finn, zwei der Hauptprogatonist:innen, fand ich ziemlich farblos. Bei Minna kam hinzu, dass ich zwar wie viele bibliophile Menschen Geschichten über Bücher und das Geschichtenerzähler zwar mag, ich aber schnell gelangweilt werde, wenn es mir dieses Thema zu selbstreferentiell von den Autor:innen behandelt wird. Haben die keine anderen Themen, frage ich mich dann. Das war hier leider weitgehend der Fall, erst recht, weil dazu hier recht schnell der „Erklärbär“-Modus ausgepackt wird. Das Zitat stammt aus dem 2. von 56. Kapiteln: „Minna würde die Menschen manchmal am liebsten schütteln, damit sie es begriffen. Sie alle wollten die Magie zurück, den einstigen Ruhm und Wohlstand, aber Musik und Kunst und Poesie, der Ursprung jener Magie, galt in den Augen der Menschen als vergänglich, unpraktisch, sinnlos. Es gab Wichtigeres zu tun, als Fantasie zu schätzen oder gar zu fördern. Und so hatten sie das Schicksal der schwindenden Magie selbst erwählt.“ Recht viel mehr Diskurstiefe liefert das Buch leider auch später nicht. Zudem hat die Welt zunächst wenig Neues zu bieten. Phantopien ist ein Land im Niedergang, mehr oder minder mittelalterlich, nicht viel Neues also. Positiv fand ich, dass Königinnen dort total normal sind ebenso wie eine Gleichberechtigung der Geschlechter. Leider gibt es keine PoC (People of Color). Gestolpert bin ich über ein paar Stellen, wo mir zu viel auf billigen Effekt gesetzt wurde. Ein Kapitel endet z.B. mit dem bedeutungsschwangerem Satz aufhört: „Er hatte die Namen gesehen.“ Warum vergeudet die Autorin zwei - aus Minnas Sicht aufeinanderfolgende – Kapitel mit der Schilderung des Morgens. Ich habe im ersten Moment wirklich gedacht, ich hätte in Kapitel überlesen. Erst heißt es, sie hätte kein Geld mehr, dann kann sie sich aber Ersatz für ihre (magisch) verschwundenen Socken kaufen. Der Duft der König wird thematisiert, aber nie aufgelöst. Aber, – jetzt kommt endlich das Aber – mochte ich den Schreibstil von Katharina Seck. „Die Königin konnte sehen, wie sich all diese Gedankengänge in seinem Kopf überschlugen, und sie hätte gern gelacht. Es war nicht sie als Person, die den jungen Boten in Schrecken versetzte, sondern seine Fantasie. Er malte sich all die Szenarien aus, von denen er glaubte, dass sie vielleicht eintraten. Szenarien, die sie ihm antun konnte, wenn sie mit den Fingern schnippte.“ Also habe ich weitergelesen – zum Glück, möchte ich sagen. Denn bei den scheinbar bösen Figuren ist Seck eine sehr differenzierte Schilderung gelungen. Da ich finde, dass es es gerade zu wenige ambivalente Frauenfiguren gibt, war das für mich ein Vergnügen zu lesen. Im letzten Drittel nimmt das Buch zudem eine sehr eindringliche Spannung auf. Niemand ist der Bösewicht seiner eigenen Geschichte, und das setzt Seck wirklich sehr gelungen um. Dieser Aspekt alleine hätte locker 5 Sterne verdient. Das Ende hätte für mich ruhig etwas offener sein können (obwohl ich das sonst nicht unbedingt mag), so wurde leider wieder alles in nette Bahnen gelenkt. Das schwächte das Buch für mich dann leider wieder ab. Fazit Wie gehe ich da nun bei der Gesamtbewertung damit um? Das erste Drittel war nur nette Unterhaltung, die zwei scheinbaren Hauptfiguren etwas fad. Aber bei der differenzierten Schilderung der ambivalenten Figuren konnte mich Seck gerade im letzten Drittel dann wieder begeistern. Ohne die letzten Seiten wäre ich dann bei 3,5 Sternen gelandet und hätte aufgerundet. So sind werden es sehr gute 3,4 Sterne.
4 Wows
buch_versum
…fantasievoll, leider aber nicht von der tollen Idee überzeugt… Das Cover hat mich fasziniert, so dass ich zu dem Buch gegriffen habe und mich voller Vorfreunde darauf gestürzt habe. Die Geschichte beginnt mit den drei Protagonisten, die einen in ihrer Vielschichtigkeit überraschen, viel Platz zu spekulieren lassen und einen in der Geschichte einnehmen. Jedoch die Grenzen von Gut und Böse aufzeigen und diese auch innerhalb der Welt, wo die Fantasie und schöne Künste abhanden gekommen sind. Der Kampf bzw. der Weg dazu wird durch Poesie und tolle Geschichten beschrieben. Das Buch ist in die jeweiligen Perspektiven der Charaktere eingeteilt und zeigt uns deren Gedanken als auch Gefühle, so dass man mehr von diesen erfahren will und so schnell wie möglich zum Ende hin fiebert. Die Autorin hat ein wundervolle und fantasiereiche Welt voller Gefahren erschaffen, jedoch mich leider nicht ganz gepackt hat, ziemlich langatmig war, da viele Details unwichtig und andere besser beschrieben hätten sein können. Zum Schluss hin wurde es sehr aufregend, jedoch konnte ich nicht ganz abschließen und hätte mich gern über noch ein Kapitel mehr gefreut. Dies hat das Lesevergnügen abgeschwächt, so dass ich gut unterhalten, eingenommen über die Idee und den magischen Inhalt zurück bleibe. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag. Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt. #DieletzteDichterin #KatharinaSeck #BasteiLübbe #werbung
1 Wow
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