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Simone St. James

Die schwarze Frau

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4.5/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Vermont 1950. Idlewild Hall ist ein Ort für Mädchen, die keinen anderen Platz in der Gesellschaft haben. Abends erzählen sich die Schülerinnen Schauergeschichten von der »schwarzen Mary«. Doch als eines Nachts eine von ihnen unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, wird der Schrecken real. 2014 ist das Internat eine Ruine, aber die Journalistin Fiona Sheridan kann nicht von Idlewild Hall lassen: Hier wurde vor 20 Jahren ihre Schwester ermordet. Als man bei Renovierungsarbeiten eine weitere Mädchenleiche findet, beginnt Fiona zu recherchieren. Dabei rührt sie an dunkle Geheimnisse, die besser für immer verborgen geblieben wären ...
BIOGRAFIE
Simone St. James schrieb schon in der Highschool ihre erste Geistergeschichte. Später war sie 20 Jahre in der Filmbranche tätig, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Spannungsromanen widmete. Mit ihrem Mann und ihrer verwöhnten Katze lebt sie in der Nähe von Toronto, Kanada.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
18.02.2019
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783442488223
Sprache
German
Seiten
445
Schlagworte
tote Mädchen, Schauergeschichte, Journalistin, Geheimnis der Vergangenheit, Internat
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Lara, Michelle und 3 andere
layara
ellys_buecherwelt
benerdy
frollein_leseliebe
reva
Ein großartiger Thriller, der unter die Haut geht und geschickt Erzählstränge aus der Vergangenheit mit denen aus der Gegenwart verknüpft. Für mich hatte die Geschichte genau die richtige Dosis an Horror; in erster Linie geht es um die Mordfälle, doch es gibt auch einige Szenen bei denen man Gänsehaut bekommt und bei denen der Leser überlegen muss, ob es wirklich nur ein "gewöhnlicher Mordfall" ist oder ob doch mehr dahintersteckt.... Auch das Setting fand ich sehr gelungen, ich persönlich bin eh ein großer Fan von klassischen Schockern mit Internat-/Schulsetting und hier ist dieses Szenario einfach wunderbar umgesetzt! Am Ende ist alles schlüssig und es bleibt dem Leser selbst überlassen, ob er an das Übernatürliche in der Geschichte glaubt oder nicht. Generell war die Auflösung großartig, es war ein sehr schöner "Aha-Moment", wenn auf einmal alle Puzzleteile zusammenpassen und man den großen Zusammenhang sieht. Ein Buch, das sowohl spannend als auch gruselig ist und das man trotz 400 Seiten an einem Stück weglesen kann!
Wow
Klappentext: Vermont 1950. Idlewild Hall ist ein Ort für Mädchen, die keinen anderen Platz in der Gesellschaft haben. Abends erzählen sich die Schülerinnen Schauergeschichten von der »schwarzen Mary«. Doch als eines Nachts eine von ihnen unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, wird der Schrecken real. 2014 ist das Internat eine Ruine, aber die Journalistin Fiona Sheridan kann nicht von Idlewild Hall lassen: Hier wurde vor 20 Jahren ihre Schwester ermordet. Als man bei Renovierungsarbeiten eine weitere Mädchenleiche findet, beginnt Fiona zu recherchieren. Dabei rührt sie an dunkle Geheimnisse, die besser für immer verborgen geblieben wären … Rezension: Was sich anhört wie ein weiterer langweiliger Roman über „die schwarze Frau“, entpuppte sich als ein mysteriöser, atmosphärischer und vielschichtiger Roman, der sich auf zwei Handlungsebenen abspielt. Die Autorin schafft mit ihrem bildlichen Schreibstil einen sehr unheimlichen Ort. Ein Mädcheninternat, welches düster und geheimnisvoll beschrieben wird. Es herrscht eine super kalte Atmosphäre, die die Autorin unglaublich gut beschreibt. Die Handlung ist durchweg spannend und unglaublich vielschichtig. Es gibt ein Geheimnis nach dem anderen, welches gelüftet werden will. Am Ende ergänzt sich wirklich alles super miteinander. Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt. Leider kann ich nicht behaupten, dass ich zu einem der Charaktere eine tiefergehende Beziehung aufgebaut hätte, oder eine mir and Herz gewachsen ist, was mich ein wenig enttäuscht hat, da ich so etwas von einem guten Buch erwarte. Alles in allem ein tolles Buch, welches für eine geheimnisvolle und düstere Stimmung zwischendurch sorgt und eine super Abwechslung ist. Insgesamt bekommt das Buch von mir 4/5 verdienten ⭐️
1 Wow
Wer gruselige Geschichten mag, sollte sich dieses Buch keinesfalls entgehen lassen. Ein Schauer jagt den nächsten während wir von Mary Hand lesen, die für unheimliche Erscheinungen sorgt und die Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Aber nicht nur Mary sorgt für diese wunderbar schaurige Stimmung. Auch das Setting, welches zum größten Teil in diesem wirklich schäbigen Internat spielt, trägt einiges dazu bei. Man kommt sich fast vor als würde man einen dieser Lost Places betreten und am liebsten möchte man sich zusammen mit Fiona die alten Räume anschauen oder Akten durchlesen. Das Buch wechselt immer zwischen Fiona, die im Jahre 2014 in Bezug auf die Renovierung und einen früheren Mordfall recherchiert und 1950, als das Internat noch im Betrieb war. Hier bekommen wir mehrere Sichten zu lesen, nämlich von insgesamt 4 Freundinnen die damals unzertrennlich waren. Mary Hand, Mary Hand, tot in ihrem dunklen Grab… S.12 Und auch hier ist die Atmosphäre des Internats nicht freundlicher. Fehlende Reparaturen, ein kalter, feuchter Garten und strenge Lehrerinnen bei denen man “Spezial Arrest” befürchten muss, sorgen für eine unheimliche Stimmung. Wir bekommen außerdem einen Einblick in eine Zeit, in der psychische Probleme noch ein Tabu Thema waren, Schwäche bestraft wurde Traumata totgeschwiegen werden. Umso schöner war es dass die Mädchen so fest zusammengehalten haben und die Geschichte dieser Vier, ist wirklich sehr berührend. Die vier Mädchen saßen wie erstarrt da, keine bewegte sich. Und aus dem Radio drang das dünne, schrille, leidvolle Wimmern eines Babys. S. 291 Nach und nach erfahren wir immer mehr über den damaligen Mordfall und auch dem Geschehen in 2014, ich finde hier hat die Autorin wirklich tolle Arbeit geleistet denn beide Fälle waren sehr spannend und es wurde genau im richtigen Tempo aufgebröselt. Bei der ein oder anderen Sache hatte man tatsächlich schon so eine Ahnung aber das hat mich hier gar nicht gestört weil die Stimmung einfach klasse war. Fazit: Ein Buch das mich von vorne bis hinten überzeugen konnte und meine Erwartungen auf jeden Fall erfüllt hat. Story und Atmosphäre ergeben zusammen ein wunderbar schauriges, spannendes und atmosphärisches Leseerlebnis.
Wow
frollein_leseliebe
"Die schwarze Frau" von Simone St. James wird in 2 Zeitzonen gelesen. 1950 - die Zeit als Ildewild Hall noch als Internat für Mädchen diente und 2014 - das Hier und Jetzt in dem Ildewild Hall eine Ruine ist. In der Zeit von 1950 lesen wir die Geschichte noch aus 4 verschiedenen Sichten. Aus den Sichten der Ildewild Schülerinnen Katie, CeCe, Sonia und Roberta. Im Jahr 2014 lesen wir das Buch aus der Sicht von Fiona Sheridan, eine Journalistin, dessen Schwester Deb vor 20 Jahren tot auf dem Sportplatz von Ildewild Hall aufgefunden wurde. Dies klingt alles erstmal verwirrend, aber ich muss sagen, ist es aber meiner Meinung nach nicht. Die einzelnen Abschnitte werden mit den Namen und/oder das Jahr und dem Ort beschriftet. Man findet sich gut zurecht und es ist sehr interessant wie sich die Geschichten von Damals mit der heutigen Zeit mehr und mehr verbindet und Sinn ergibt. Genau das ist es was mir an dem Buch so unwahrscheinlich gut gefallen hat. Alles gibt nach und nach immer mehr Sinn. Man hat nicht das Gefühl, dass die Autorin verzweifelt versucht hat die Geschehnisse auf unglaubwürdige Art und Weise zu verbinden. Die Szenen fließen in einem guten Tempo geschmeidig zu einem Ganzen zusammen.  Richtig gut gefällt mir die dauerhaft düstere Atmosphäre. Diese ist vor allem in den Abschnitten von 1950 sehr stark zu spüren. Denn der Geist von Mary Hand treibt auf Ildewild Hall sein Unwesen. Aber wer in diesem Buch eine Horrorgeschichte mit Geistern erwartet, sucht hier vergebens. Die Geschichte würde ich eher als Vorstadtthriller mit paranormalem Flair beschreiben. Ildewild Hall und dessen Umgebung ist auf jeden Fall ein richtig gutes Setting für diese Art von Story. Ich hatte bei einigen Szenen eine Gänsehaut. Das Buch packte mich mit seiner gespenstischen und eindringlichen Kraft schnell und blieb bis zum Schluss auf dem gleichen spannenden Niveau. Die Protagonisten sind mir alle samt von Seite zu Seite mehr ans Herz gewachsen. Man erfährt im Laufe der Story die Lebensgeschichten der Mädchen Katie, CeCe, Sonia und Roberta. Und diese haben mich teilweise sehr betroffen gemacht und gingen mir ans Herz. Man spürt förmlich die Einsamkeit, Angst vor Mary Hand und der Zukunft, Wut, Benommenheit und Hoffnung der Mädchen. Und vor allem merkt man wie wichtig der Zusammenhalt zwischen ihnen ist. Auch Fionas Weg war für mich ein sehr wichtiger Teil in diesem Buch. Sie ist zielstrebig, dickköpfig, emotional und kämpferisch. Ich fühlte mit ihr und wollte so wie sie dringend die Tode ihrer Schwester und der gefundenen Leiche aufklären. Auch Mary Hand hat ihre eigene tragische Geschichte. Sie musste einen Verlust erleiden und selbst so viel Schmerz durchleben. Mir selbst kam öfter die Frage ist Mary Hand böse, verbittert oder möchte sie den Unschuldigen helfen & ihnen die Augen öffnen? Will sie sie an die Hand nehmen und sie vor dem Bösen warnen? Dies dürft ihr euch selbst ausmalen. Aber in einem sind wir uns denke ich einig. Geister sind gruselig, egal ob gut oder böse.
Wow
Das Cover dieses Romans hat mich sofort angesprochen die Farben und das Anwesen im Hintergrund schreien regelrecht nach Geheimnissen. Auch der Klappentext konnte mich dann überzeugen. Vielen Dank an dieser Stelle an den Goldmann-Verlag für die Bereitstellung des kostenfreien Rezensionsexemplars. Zum Inhalt: In der Nähe einer kleinen Stadt befindet sich bereits seit vielen Jahren ein abgelegenes Mädcheninternat: Idelwild Hall. Heute steht das Gebäude verlassen und wird außer für Mutproben von den meisten Menschen gemieden. Auf die Journalistin Fiona hat das Gelände jedoch eine mächtige Wirkung. Vor 20 Jahren wurde auf genau diesem verlassenen Gelände die Leiche ihrer älteren Schwester gefunden. Der Fall und auch der Ort lassen Fiona nicht los. So viele Fragen sind für sie noch offen, obwohl bereits der damalige Freund ihrer Schwester wegen diesem Mord verurteilt wurde. Als das Gelände verkauft und der Plan von den neuen Besitzern enthüllt wird, die Schule zu sanieren und anschließend wieder zu eröffnen, sieht Fiona ihre Gelegenheit, um erneut Nachforschungen über Idelwild Hall anzustellen. Bei den Arbeiten auf dem Gelände wird jedoch bereits nach kurzer Zeit eine weitere Leiche entdeckt, die jedoch bereits einige Jahrzehnte alt ist. Fiona macht sich auf die Suche nach der Geschichte hinter der Mädchenleiche und entwirrt ein dunkles Gebilde aus Geheimnissen, Angst und vergangen Tagen. Dabei stößt sie auf Geschichten, die sich die früheren Schülerinnen über einen Geist auf dem Gelände der Schule erzählt haben und auch Fiona macht mit dieser übernatürlichen Erscheinung Bekanntschaft; kann sie ihren Augen trauen? Meine Meinung: Der Schreibstil war spannend und sehr fesselnd. Dadurch wurde die häufig unheimliche oder bedrückende Atmosphäre lebhaft und sehr gut vorstellbar vermittelt. Hin und wieder kam es zu Wiederholungen hinsichtlich von Informationen. Diese haben sich allerdings meistens auf einen Satz beschränkt; war also noch im Rahmen, dennoch ist es aufgefallen. Besonders gut hat mir die Kapitelstruktur gefallen. Die Geschichte spielt in zwei Zeiten. Auf der einen Seite natürlich Fiona im Jahr 2014, die den Geschichten um Idelwild Hall auf die Spur gehen will. Auf der anderen Seite findet sich der Leser auch immer wieder im Jahr 1950 wieder. Dort wird über das Leben, die Schule, das vermisste Mädchen und die unheimlichen Erscheinungen aus der Sicht von vier Freundinnen berichtet. Der Unheimlichkeitsfaktor war immer in einem noch angenehmen Rahmen. Hat gut für Atmosphäre gesorgt und war dabei jedoch nicht übertrieben. Ohne hin erscheint mir das Unheimliche/Übernatürliche im Nachhinein nicht so richtig nötig für die eigentliche Geschichte, sondern wirklich eher wie eine Art Stimmungsmacher. Auch wie jeder Geister, bzw. diesen einen Geist, zu akzeptieren scheint, hat mich dann doch etwas überrascht. Insgesamt ein wirklich spannendes Buch über Geheimnisse, aber vor allem auch Freundschaft und Zeitgeschichte, welches sich schnell und fesselnd liest. Durch die häufig mit einer spannenden Szene endenden Kapitel und den darauffolgenden Verzögerungen, wie es weitergeht durch den zeitlichen Wechsel, habe ich das Buch wirklich innerhalb kürzester Zeit fertiggelesen, da ich so neugierig war.
Wow
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