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Katharina Seck

Die silberne Königin

Fantasy
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4.5/5
17 Bewertungen
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Silberglanz ist eine beschauliche Stadt in einer winterlichen Welt. Doch die Schönheit der von glitzerndem Schnee bedeckten Landschaft ist trügerisch. Seit Jahrzehnten ist das Land im ewigen Winter gefangen, es droht unter den Schneemassen zu ersticken. Alles ändert sich, als die 24-jährige Emma in die Chocolaterie von Madame Weltfremd kommt und diese ihr ein Märchen erzählt, das Märchen der silbernen Königin. Denn darin verborgen liegt die Wahrheit - über den Winterfluch, über den kaltherzigen König und über Emma selbst - Ein atemberaubender Roman voller Spannung und Romantik - ausgezeichnet mit dem Seraph Literaturpreis als Bestes Fantasy-Buch des Jahres!
BIOGRAFIE
Katharina Seck wuchs in einer von einem Schloss gekrönten Kleinstadt auf und ging auf ein Gymnasium, das in einer fast 800 Jahre alten Abtei untergebracht ist. Die märchenhafte Atmosphäre ihres Heimatortes fand in der Beschreibung der Stadt Silberglanz Eingang in ihren Fantasy-Roman "Die silberne Königin". Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin arbeitet Katharina Seck als Redakteurin einer Kommunalzeitung.

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
14.10.2016
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783404208623
Sprache
German
Seiten
368
Schlagworte
Victoria Aveyard, Selection, all age fantasy, Eis und Feuer, Die Eiskönigin, Schnee, Fantasy Bücher, Winter, Romantic Fantasy, Die rote Königin, Zauber, Weihnachtsgeschichten, Magie, Weihnachtsgeschenke für Frauen, Schokolade
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Marie Charlotte, Kotori99 und 3 andere
mariecharlotte
kotori99
archer
tintenbluete
booksandtheirworld
Marie Charlotte
Die Autorin nimmt uns hier mit auf Reise durch schneebedeckte Landschaften bei eisiger Kälte. Die Beschreibung der Orte und ihrer Bewohner sind wirklich wunderbar bildlich und der einfache Schreibstil machen diese Geschichte zu einem wundervollen Leseerlebnis. Dieses wurde noch durch die verschiedenen Charaktere verstärkt. Unsere Hauptprotagonistin Emma ist eine wirklich reizende junge Frau mit einem Leben, das beschwerlich ist. Sie ist aber trotz aller Hürden kämpferisch, fürsorglich und freundlich. Eine wirklich sehr sympathische Person, die ich gerne auf ihrem Weg begleitet habe. Auch mochte ich die Geschichtenerzählerin sehr gern, auch wenn man nicht ganz so viel über sie selbst erfährt. Doch wie sie ihre Geschichten erzählen muss, damit das Publikum gebannt ist, das weiß sie. Das Buch begann mit einer Geschichte und lief erst allmählich an. Je mehr wir in dem erzählten Märchen voranschreiten, desto spannender wird es. Der Spannungsbogen ist eine Linie, die mit Verlauf der Handlung ansteigt. Das führt wiederum dazu, dass man ab einem bestimmten Punkt dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich als Leser wollte ständig wissen, wieviel Wahrheit steckt in dem Mädchen, wie geht es weiter und wo wird das alles enden. Man wird regelrecht von den Worten gefangen genommen und vergisst alles um sich herum.  * "Zeit war so wertvoll, sie war das größte Geschenk, zu dem man fähig war. Jemanden seine Zeit zu schenken bedeutete, ihm einen Teil seiner selbst zu widmen, den man nicht zurücknehmen konnte."
Wow
Cover: Das Cover ist wunderschön gestaltet, wirkt winterlich und ein wenig magisch durch die dunklen Töne mit der silbernen Schrift und macht neugierig auf den Inhalt :) Meine Meinung: Also für mich ist es eines dieser magischen Bücher, bei denen man das Gefühl hat direkt in der Geschichte zu sein, die Atmosphäre ist wunderschön beschrieben und vor allem die Chocolaterie hat es mir angetan :) Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet, es sind nicht viele, aber dafür sind diese ebenso schillernd wie das ganze Königreich Silberglanz.Madame Weltfremd, die Geschichtenerzählerin und Inhaberin der Chocoaterie "Schokoladengold" ist mir schnell ans Herz gewachsen, auch wenn sie immer ein wenig weltfremd wirkt ;) Ophelia mag ich mit ihrer überraschend herzlichen Art auch sehr gerne. Die Geschichte entwickelt sich genau im richtigen Tempo für mich,man bekommt immer wieder Hinweise auf Emma´s Identität, die Wahrheit über den Frostprinz und den ewigen Winter in Silberglanz. Die Wechsel zwischen dem Märchen über die silberne Königin und das Kristallmädchen, und der eigentlichen Geschichte um Emma finde ich sehr gelungen und bin immer gespannt wie beides weiter geht. Die Autorin schafft es mit wenigen Worten eine wunderschöne Szenerie zu schaffen aus der man gar nicht mehr auftauchen möchte und gleichzeitig möchte man wissen wie es mit der silbernen Königin und Emma weiter geht Das Ende der Geschichte ist klug gewählt, spann die einzelnen Fäden des Märchens und der Geschichte um Emma und Casper wunderbar zu einer stimmigen Geschichte, die ich auf jeden Fall noch einmal lesen werde
Wow
Chief Propaganda Officer
Emma lebt in Silberglanz, einer eisigen Welt, die nur Schnee und Kälte kennt. Ihre Mutter hat sie nie kennengelernt, ihr Vater ist ein Säufer und von ihr abhängig. Nach dem Einsturz der Mine, in der sie arbeitete, findet sie zu ihrem Glück eine Aufgabe bei Madame Weltfremd, welche die Chocolaterie betreibt und eine begnadete Märchenerzählerin ist. Eines Tages beginnt sie eine Geschichte, die mit Emmas Herkunft selbst verwoben ist - und Emma trifft auf Casper, den König von Silberglanz, einen eiskalten, herzlosen Tyrannen, dem sein Volk mehr als egal ist. Emma gerät in Lebensgefahr, bedroht durch finstere Mächte, dunkle Schatten und böse Magie bleibt nur noch die Liebe, um dem eisigen Tod zu entkommen. Diese Geschichte ist in einem märchenhaften Stil geschrieben und vermischt meiner Meinung nach die Schneekönigin (hier vertreten durch Casper) mit Tausendundeiner Nacht (Sheherazade = Emma, gepuscht durch Madame Weltfremd). Gegen den Schreibstil ist wenig einzuwenden, man spürt die ewige Kälte, den Schnee und das Eis sehr gut. Allerdings war mir die Geschichte zwischendurch ein wenig zu zäh, ehe die Handlung mal ein wenig ins Rollen kommt, ist schon mehr als ein Drittel vorbei. Auch konnte ich weder die Angst vor dem König, die zu Beginn nur auf Erzählungen beruhte, noch die sich später entwickelnde Liebesgeschichte nachvollziehen. Es war so: Ok, ich werde dich töten, aber erzähl mal ruhig, ich finde dich mega heiß, auch wenn ich nicht weiß, warum ich so auf dich abfahre. Ich bin nicht Emma und nicht in der Gewalt eines kaltherzigen Psychopathen, aber in mir würden wohl keine romantischen Gefühle erwachsen bei einem Typen, von dem ich weiß, dass er mich eiskalt (hehehe!) umbringen will und der mich bereits genauso eiskalt niedergeschlagen hat. Ja, ja, dafür gibt's natürlich Gründe. Aber wenn man diese Gründe nicht weiß, wie soll man sich dann in jemanden verlieben, von dem man fast nur schlechte Seiten sieht? Das ist mir zu hoch. Ich habe sowieso das Gefühl, dass Bücher oft als romantisch empfunden werden, wenn sich die Liebe mehr oder weniger aus einer Stockholmsyndromsituation heraus entwickelt. Wo bleiben die Stories, in der sich die Protagonisten auf Augenhöhe begegnen und sich eine Liebesbeziehung natürlich entwickeln kann?
2 Wows
Auf „Die silberne Königin“ bin ich mehr oder weniger zufällig aufmerksam geworden, als ich mal wieder ein bisschen in der Onleihe meiner Stadtbibliothek gestöbert habe. Auf der Suche nach einer winterlichen Lektüre für zwischendurch ist mir das wundervolle Cover direkt ins Auge gesprungen und auch der Klappentext hat mich angesprochen. Also habe ich nicht lange gefackelt, mir das eBook ausgeliehen und direkt mit dem Lesen begonnen.  Schon die ersten Seiten der Geschichte haben mich absolut begeistert. Katharina Seck entführt den Leser in ein zauberhaftes Wintermärchen, das durch viele liebevolle Details und eine absolut sympathische Protagonistin glänzt. Ich liebe es, wenn es Geschichten schaffen, eine bestimmte Stimmung in mir zu erzeugen, sodass ich beim Lesen das Gefühl habe, selbst mitten in der Geschichte zu stecken – und das hat dieses Buch definitiv geschafft. Doch nicht nur die Atmosphäre, auch der Spannungsbogen wird schon auf den ersten Seiten aufgebaut, sodass ich gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören wollte. Besonders gut hat mir auch gefallen, dass es eine Geschichte in der Geschichte gab. Ich habe schon einige Bücher gelesen, in denen mich genau das gestört hat, doch das lag dann meist daran, dass die beiden Geschichten nicht besonders gut verknüpft wurden oder eine der beiden Geschichten nicht so spannend war wie die andere. Hier war das jedoch überhaupt nicht der Fall! Katharina Secks Schreibstil hat mich sehr positiv überrascht, denn ihre Wortwahl ist perfekt auf die märchenhafte Geschichte abgestimmt und das ohne schwülstig oder aufgesetzt zu wirken. Ich würde ihren Schreibstil als sehr detailverliebt beschreiben, und das wirklich im positiven Sinn, denn ich hatte beim Lesen stets das Gefühl hautnah am Geschehen dabei zu sein und trotz den detaillierten Beschreibungen hat sich das Buch flüssig lesen lassen. Nun zu meinen Kritikpunkten. Die erste Hälfte des Buches hätte ich mit fünf Sternen (bzw. in meinem Fall: Blüten :D) bewertet, doch die zweite Hälfte war in meinen Augen etwas schwächer. Ich fand die Geschichte irgendwann sehr vorhersehbar und mochte auch die Wendung, die die Handlung genommen hat, nicht ganz so sehr. Auch die Spannung ist im zweiten Teil des Buches ziemlich abgeflaut, es gab zwar einen Höhepunkt, aber selbst der konnte mich nicht so sehr packen, wie ich es mir von einem Buch wünsche.  Trotz dieser Kritikpunkte muss ich allerdings sagen, dass ich das Lesen dieses Buches wirklich sehr genossen habe, und wenn es ein Buch schafft, mich beim Lesen so sehr in seine Atmosphäre hineinzuziehen, dann kann ich sowieso nicht anders als es zu mögen.
1 Wow
booksandtheirworld
Ich habe selten ein Buch gelesen, das so wunderbar märchenhaft erzählt wurde. Gleich von der ersten Seite an war ich begeistert von dem Schreibstil und auch der Welt in der unsere Protagonisten leben. Wobei ich sagen muss, das es mich anfangs schon etwas an Narnia erinnert hat, einfach wegen dem Schnee und dem Eis und das Land keinen Sommer kennt. Aber das zerschlug sich sofort auf den ersten 5 Seiten. Was mir noch besser gefallen hat als die Geschichte an sich, war die Geschichte in der Geschichte. Es war einfach eine Wohltat in dieses Märchen einzutauchen und ich habe auch des öfteren Laut geseufzt weil es einfach perfekt war. Die Protagonistin Emma war mir sehr sympathisch und besonders gerne mochte ich auch Ophelia, die einfach so ein Sonnenschein in einer Welt aus Schnee war, und Madame Weltfremd die den Geschichten die sie erzählt Leben einhaucht. Zwar musste ich mich am Anfang doch sehr an die Städte Namen gewöhnen, aber mit der Zeit legte sich auch das. Ich hatte das Gefühl einfach nur so durch die Seiten zu fliegen und das Buch gar nicht mehr weglegen zu wollen. Es war zwar ein Buch in dem im Grunde genommen die meiste Zeit nichts passiert, aber es trotzdem Spaß macht das ganze zu lesen, weil es eben einfach so toll geschrieben ist. Nun muss ich aber leider sagen, das mir das Ende die Geschichte ein klein wenig kaputt gemacht hat. Wer gerne wissen möchte wieso kann sich gerne den Spoiler durchlesen. Aber seid gewarnt, ich verrate fast das komplette Ende. (view spoiler) Wenn das Ende nicht so gewesen wäre, hätte das Buch von mir volle 5 Sterne bekommen. Aber so gibt es "nur" 4 Sterne
Wow
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