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Die wilden Detektive
Roberto Bolaño

Die wilden Detektive

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ZUSAMMENFASSUNG
Ein Meilenstein der neuen lateinamerikanischen Literatur - »Die wilden Detektive« ist Bolaños gefeierter Mammutroman - »maßlos, bizarr und fiebrig wie die Urwälder und Metropolen Südamerikas.« Martin Halter, Tagesanzeiger Mit Begeisterung stürzt sich der junge Jurastudent Juan ins Leben, in verrauchte Cafés, erste Liebesabenteuer - und macht die Bekanntschaft mit dem charismatischen Duo Ulises Lima und Arturo Belano, die die Literatur neu erfinden wollen. In ihrem Kreis wird Juan Zeuge erbitterter literarischer Feindschaften. Als sich Lima und Belano auf die Suche nach einer geheimnisumwobenen Dichterin machen, gehen die wilden Detektive selbst verloren. Von Dealern, Huren und unzähligen Literaten wurden sie in Lissabon, Paris und Wien gesehen, doch nie sind sie zu greifen. "Die Wilden Detektive" ist ein Road Movie, das in einem Mexiko-Western-Showdown ein brillantes Ende findet.
BIOGRAFIE
Roberto Bolaño ist eine der großen Entdeckungen der Weltliteratur; seine Romane verweben »schlechterdings alles Essentielle der vergangenen Jahrtausende« (Die Zeit). Roberto Bolaño wurde 1953 in Santiago de Chile geboren, lebte in seiner Jugend lange in Mexiko-Stadt und siedelte später mit seiner Familie nach Spanien um. Dort starb er 2003, im vergeblichen Warten auf eine Lebertransplantation, als er gerade an seinem Meisterwerk »2666‹«arbeitete. In der Werkausgabe von Roberto Bolaño sind im Fischer Taschenbuch bisher folgende Titel erschienen: »Stern in der Ferne«, »Die Naziliteratur in Amerika«, »2666«, »Amuleto«, »Das dritte Reich«, »Lumpenroman«, »Der unerträgliche Gaucho«, »Die wilden Detektive« und »Telefongespräche«. Im S. Fischer Verlag erschienen erstmals auf Deutsch die Romane »Der Geist der Science-Fiction« (2018) und »Monsieur Pain« (2019).

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REZENSIONEN
Bewertet von Fabian Thomas
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Fabian Thomas
Wer hätte das gedacht? Nach »2666« habe ich vor diesem zweiten Trumm in Bolaños Oeuvre zurückgeschreckt. Was kann man als Leser noch erwarten, wenn man durch dieses wahnwitzige Universum geschleudert wurde? Die Antwort: Chapeau! Ähnlich labyrinthisch in seiner Struktur, aber dafür mit einer ungemein größeren Leichtigkeit folgen wir den Realviszeralisten um Ulises Lima, Arturo Belano, Amadeo Salvatierra und Cesárea Tinajero auf ihren verschlungenen Wegen. Besonders gelungen finde ich hier die Dreiteilung: Das Tagebuch des Juan García Madero, der die Realviszeralisten im ersten Teil kennenlernt und seine alkohol- und drogengeschwängerten Erlebnisse protokolliert, wird auf Seite 700 fortgesetzt, nachdem wir aus allerlei seriösen und unseriösen Quellen erfahren haben, was zeitlich nach dem Ende Romans noch alles passiert: Von dem paranoiden Österreicher Heimito Künst, der in Tel Aviv im Gefängnis landet und dort Ulises Lima kennen lernt, deutschen Trampern, die auf einem Roadtrip die Bekanntschaft von Arturo Belano als Campingplatz-Wächter machen, bis nach Afrika verschlägt es die Protagonisten von diesem vor Fantasie und erzählerische Leidenschaft sprudelndem Roman. Thanks for the ride!
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