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Tommy Orange

Dort dort

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4.4/5
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Tommy Orange gibt mit seinem vielbesprochenen Bestseller "Dort dort" Native Americans eine Stimme. "Eine neue Art amerikanisches Epos." (New York Times) Jacquie ist endlich nüchtern und will zu der Familie zurückkehren, die sie vor vielen Jahren verlassen hat. Dene sammelt mit einer alten Kamera Geschichten indianischen Lebens. Und Orvil will zum ersten Mal den Tanz der Vorfahren tanzen. Ihre Leben sind miteinander verwoben, und sie sind zum großen Powwow in Oakland gekommen, um ihre Traditionen zu feiern. Doch auch Tony ist dort, und Tony ist mit dunklen Absichten gekommen. "Dort dort" ist ein bahnbrechender Roman, der die Geschichte der Native Americans neu erzählt und ein Netz aufwühlend realer Figuren aufspannt, die alle an einem schicksalhaften Tag aufeinandertreffen. Man liest ihn gebannt von seiner Wucht und seiner Schönheit, bis hin zum unerbittlichen Finale.
BIOGRAFIE
Tommy Orange, geboren 1982 in Oakland, ist Mitglied der Cheyenne und Arapaho Tribes. Er lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in Angels Camp, Kalifornien. 
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von mrstrikehardt, sursulapitschi und 3 andere
mrstrikehardt
sursulapitschi
renee
gwyn
drwarthrop
Ich kann mich nur den Lobeshymnen anschließen, die „There There“ in den USA und hierzulande erhalten hat. Bisher bin ich nicht mit Literatur in Kontakt gekommen, die sich den amerikanischen Ureinwohnern oder wie es im Buch präzise heißt dem „urban Indian“ widmet, denn es geht weniger um die Reservate. Die behandelten Themen sind zwar diffuse bekannt, es geht um Alkoholmissbrauch, Armut, der Raub der Identität, der Annäherung und Ablehnung der eigenen Geschichte. Aber wie und mit welchen Worten T...
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Wow
Puh, vorbei, sehr schade. Dieses Buch hätte ich ewig weiterhören können, auch wenn es wirklich bedrückend und tieftraurig ist.

Es geht um Indianer, die im heutigen Amerika ein Nischendasein führen. In Oakland ist man natürlich aufgeklärt, tolerant und alle geichberechtigt, frei von rassistischen Vorurteilen. Trotzdem finden sich nur sehr wenige Menschen indianischer Abstammung in der Oberschicht.
Unterschiedlichste Familien und ihre Geschichte lernt man hier kennen. Da sind die Bear Shields, ...
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Wow
Ein Blick auf den wahren Amerikaner

Tommy Orange hat mit "Dort dort" ein Buch geschrieben, welches mich tief beeindruckt hat und mich zu wahren Begeisterungsstürmen gebracht hat. Nun befasse ich mich mit der Geschichte der amerikanischen Ureinwohner, der Indianer und Inuit von klein auf. Angefangen hat dies bei mir mit den Filmen von Gojko Mitic, den Büchern von Lieselotte Welskopf-Henrich und Eva Lips, weiter ging es mit den Büchern von Miloslav Stingl und Erich Wustmann. Und dann war sie da, ...
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Wow
«Wir sind Indianer und Native Americans, American Indians und Native American Indians, North American Indians, Natives, NDNs und Ind’ins, Status Indians und Non-Status Indians, First Nations Indianer oder so indianische Indianer, dass wir entweder jeden Tag daran denken oder niemals. ... Wir sind registrierte, nicht registrierte und nicht berechtigte Stammesmitglieder, sind Vollblut, Halbblut, Viertel, Achtel, Sechzehntel, Zweiunddreißigstel. Mathematisch nicht darstellbar. Ein unerheblicher Res...
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Was ist eigentlich ein Indianer? Wir alle kennen die unterdrückende und mordende Geschichte des Landes, doch was macht diese jahrhunderte währende Oppression mit den Menschen? Mit ihrem Glauben, ihrer Kultur, ihrem Erbe?

Tommy Orange geht diesem literarisch weitestgehend unbekannten Terrain durch die Perspektiven von insgesamt einem Dutzend Personen nach und zeichnet dabei ein bitteres und trauriges Bild der aktuellen Situation. Darunter zum Beispiel Tony, der (der Alkoholsucht seiner Mutter ge...
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