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Ian Rankin

Ein Haus voller Lügen

Ist Teil der Reihe
Ein Inspector-Rebus-Roman
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ZUSAMMENFASSUNG
Über zehn Jahre nach seinem Verschwinden wird die Leiche eines Privatdetektivs in einem Waldstück bei Edinburgh gefunden. Alles weist darauf hin, dass bei den damaligen Ermittlungen nicht alles mit rechten Dingen zuging. Und so soll DI Siobhan Clarke nicht nur den Mord aufklären, sondern auch Untersuchungen in den eigenen Reihen anstellen. Schon bald wird klar, dass fast jeder der Beteiligten – Polizisten, Verdächtige, Angehörige – etwas zu verbergen hat. Und alle eine Menge zu verlieren. Ein Mann scheint besonders viel über die Zusammenhänge zu wissen: John Rebus, Detectiv Inspector a.D. Und gerade ihm könnte die Wahrheit gewaltigen Schaden zufügen ...

BIOGRAFIE
Ian Rankin, geboren 1960, ist Großbritanniens führender Krimiautor, seine Romane sind aus den internationalen Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken. Ian Rankin wurde unter anderem mit dem Gold Dagger für "Das Souvenir des Mörders”, dem Edgar Allan Poe Award für „Tore der Finsternis" und dem Deutschen Krimipreis für „Die Kinder des Todes” ausgezeichnet. „So soll er sterben” und „Im Namen der Toten” erhielten jeweils als bester Spannungsroman des Jahres den renommierten British Book Award. Für seine Verdienste um die Literatur wurde Ian Rankin mit dem "Order of the British Empire" ausgezeichnet.

Mit „Ein Rest von Schuld” hatte Ian Rankin seinen Ermittler John Rebus nach 17 Fällen in den Ruhestand geschickt und ließ Inspector Malcolm Fox die Bühne betreten. Doch mit "Mädchengrab" kehrte Rebus wieder zurück.

Ian Rankin lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Edinburgh. Conny Lösch hat in Frankfurt am Main Anglistik und Philosophie studiert, lebt seit vielen Jahren in Berlin und hat unter anderem Bücher von Don Winslow, Tracey Thorn und Jon Savage aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.
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REZENSIONEN
Bewertet von Matzbach
matzbach
John Rebus, schon längst im Ruhestand und durch seine Krankeit zur Enthaltsamkeit verdonnert, erfährt vom Fund einer Leiche in einem Wald. Sofort erinnert er sich an einen ungelpösten Fall von vor mehr als 10 Jahren. Damals verschwand ein junger, homosexueller Privatdetktiv spurlos. Rebus nimmt Kontakt zu seiner Ex-Kollegin Siobhan Clarke auf, die Teil des Ermittlungsteams im Fall der Leiche ist und steckt ihr seinen Verdacht, der sich bestätigt. Damals, und damit auch heute, dringend tatverdächtig: ein schmieriger Filmproduzent, ein Unternehmer mit Kontakten ins kriminelle Milieu, gegen den der Privatdetektiv im Auftrag des Filmproduzenten ermittelt hatte, sowie der Freund des Opfers, der Sohn eines hochrangigen Polizisten. Nicht zuletzt deshalb standen die damaligen Ermittlungen unter dem Verdacht, nicht ganz koscher abgelaufen zu sein. Tatsächlich gab es einer Reihe von Pannen und Fehlern, die als Vertuschung ausgelegt werden könnten. Und da Rebus damals zum Ermittlerteam gehörte, gerät nun auch er in den Fokus der (neuen) Ermittler. Als Betroffener und Pensionierter darf er also aus gutem Grund nicht mitermitteln, doch der Zufall hilft ihm. Clarke ist das Opfer eines Stalkers, der sich als Onkel eines wegen Mordes zu Lebenslänglich verurteilten Jugendlichen entpuppt. Nun macht er Clarke, die federführend ermittelt hatte, für ein Fehlurteil verantwortlich. Gegen die Aufnahme neuer Untersuchungen im fall seines Neffen verspricht er Rebus, Clarke in Ruhe zu lassen. So kann Rebus einerseits seinen detektivischen Neigungen nachgehen, andererseits Kontakt zu Clarke halten, die ihn mit Informationen zu Fall des Privatdetektiven versorgt, sodass Rebus letztendlich auch in dieser Angelegenheit einen entscheidenden Beitrag leisten kann. Der neueste Rebus-Roman überzeugt durch die Mischung von Spannung und Ränkespielen innerhalb der schottischen Polizei und mit der Zusamenarbeit mit dem organisierten Verbrechen in Gestalt Big Ger Raffertys, Rebus altem Gegner, der auch dieses Mal, wenn auch am Rande, mitmischt. Gewöhnungsbedürftig ist der abstinente Rebus, der nunmehr gesund lebend mit seinem Hund Brillo weite Spaziergänge unternimmt.
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