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Andreas Eschbach

Eine Billion Dollar

Unterhaltung
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4.8/5
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Stell dir vor, du wirst über Nacht zum reichsten Menschen der Welt... John Salvatore Fontanelli ist ein armer Schlucker, bis er eine unglaubliche Erbschaft macht: ein Vermögen, das ein entfernter Vorfahr im 16. Jahrhundert hinterlassen hat und das durch Zins und Zinseszins in fast 500 Jahren auf über eine Billion Dollar angewachsen ist. Der Erbe dieses Vermögens, so heißt es im Testament, werde einst der Menschheit die verlorene Zukunft wiedergeben. John tritt das Erbe an. Er legt sich Leibwächter zu, verhandelt mit Ministern und Kardinälen. Die schönsten Frauen liegen ihm zu Füßen. Aber kann er noch jemandem trauen? Und dann erhält er einen Anruf von einem geheimnisvollen Fremden, der zu wissen behauptet, was es mit dem Erbe auf sich hat ... Mit "Eine Billion Dollar" hat Bestsellerautor Andreas Eschbach einen spannenden Thriller über Moral und Habgier geschrieben.
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REZENSIONEN
Bewertet von awogfli, schlaubibasti und 2 andere
awogfli
schlaubibasti
sr_rolando
susankon
Ich mag es wirklich sehr, wenn Andreas Eschbach sich in seinen Fiktionen (wie schon in Herr aller Dinge) mit komplexen Modellen beschäftigt, um die Welt zu ändern. Diesmal geht es um den derzeitigen Raubbau an unserer Umwelt, der Verschwendung der Ressourcen und um unser Geld- und Wirtschaftssystem also alle Volkswirtschaftlichen Modelle modifiziert und erweitert um Ökologie, und den Faktor Mensch. John Fontanelli hat überraschend eine Billion Dollar von einem 500 Jahre alten Vorfahren durch das System des Zinseszinses geerbt, gepaart mit der Prophezeiung, dass er die Menschheit mit diesem Geld davon abhalten wird, sich selbst und den Planeten Erde zu zerstören. Der Träumer und mäßig gebildete bzw. unehrgeizige Millionenerbe versucht, diesem Lebenszweck zu entsprechen, läßt sich von allen möglichen Spezialisten beraten und spielt die Ideen durch. Dabei werden bereits sinnvolle, ältere, nicht realisierte Modelle wieder aufs Tapet gebracht und auf die Machbarkeit hin durchgespielt, wenn man die politische und monetäre Macht einer Billion Dollar (amerikanisch: Trillion Dollar) in unserer globalisierten Welt der Konzerne hätte. Für mich, die auch Betriebswirtschaft studiert hat, ist das Konzept des Romans grandios. Da fehlt nichts, und alle komplexen Vorgänge werden schlüssig erklärt: Wirkung des Geldsystems, Verbot der Geldpolitik der Notenbanken, die Geldverkehrssteuer (Tobin Tax), eine Ökosteuer basierend auf kompletten Ökobilanzen oder eine faire Rohstoffsteuer unter Abschaffung der Steuern auf Arbeit und Einkommen, Dezimierung der Menscheit durch eine Pandemie, ein Weltfinanzamt, eine Weltregierung.. Verpackt ist das ganze in einem rasanten Roman, denn selbstverständlich gibt es auch massenweise Gegenaktionen von unterschiedlichsten Interessensgruppen, nicht alle gutgemeinten Maßnahmen erweisen sich als gut und soviel Geld und Macht korrumpiert total, sowohl den Erben als auch die Einflüsterer. Einen Stern ziehe ich ab, denn das Ende ist sowohl plottechnisch als auch von der letztendlichen Problemlösung trivial. Da hat sich meiner Meinung nach der Autor vor seiner sich selbst gestellten Aufgabe ganz feige gedrückt. Fazit: Ein realistischer sehr gruseliger absolut lesenswerter spannender Roman bei dem man auch noch viel lernt.
2 Wows
Ich stelle euch heute den Roman „Eine Billion Dollar“ vom Bestseller Autor Andreas Eschbacherschienen 2001 im Bastei-Lübbe Verlag, vor. Thriller, Fantasy, Sachbuch, Belletristik, Abenteuer. Sicher bin ich mir nicht, wo ich Eschbachs „Eine Billion Dollar“ einordnen soll. Das Buch hat von allem etwas, Spannung, Wissensvermittlung, geschichtliche Elemente, Blicke in eine unheilvolle Zukunft, Rückblicke in die Vergangenheit und was dort schiefgelaufen ist. Tiefgreifende bis Philosophische Handlungsstränge die sowohl den Protagonisten, als auch den Leser zum Nachdenken bringen. Was hat die Menschheit dem Planeten angetan? Sind die negativen Entwicklungen noch aufzuhalten? Was ist die „verlorene Zukunft der Menschheit“? Gerade die Charakterentwicklung von John Fontanelli, dem Hauptcharakter des Buches, finde ich extrem spannend. Der Leser begleitet John auf seiner Reise vom mittellosen erfolglosen Pizzaboten hin zum erfolgreichen und umschwärmten Multimilliardär, man erlebt die Wandlungen und Erkenntnisse die John macht hautnah mit. Mal wieder ein Eschbach in Bestform.
2 Wows
Das fängt ja unterhaltsam an. Ein kleiner Pizzalieferant in New York bekommt Besuch von ein paar Anwälten aus Florenz, welche ihm eine Erbschaft vermitteln. Sie erzählen ihm etwas von achzigtausend Dollar. Damit sie seine Reaktion vorsichtig antesten können. Sie erhöhen schrittweise auf Millionen, ganz langsam, damit er ihnen zwischendurch nicht mit einem Herzinfarkt in die Quere kommt. Und sie landen schließlich bei einer Billion. Irre viel Geld also. Geld, dass sich aus einem fünfhundert Jahre alten Testament ergibt, welches mit einer bescheideneren Summe begann und danach ein paar Zinsen und Zinseszinsen angesammelt hat. Mit diesem Geld soll er doch bitte Gutes tun und der Menschheit ihre verlorene Zukunft wiedergeben. Cover: Eine Billion Dollar von Andreas Eschbach Soweit zum Setting. Und soweit zum roten Faden, der sich durch den Rest der Geschichte zieht. Insbesondere um diese verlorene Zukunft geht es dabei. Und wie man ihr sinnig mit einem großen Haufen Geld auf die Sprünge helfen kann. Da gibt es ein wenig Hin und Her, ganz klar. Da gibt es die kreativsten Ideen und einige davon erleben wir auch. Nicht alle sind altruistisch nett, versteht sich. Aber das macht nichts, denn es ist sehr unterhaltsam und kurzweilig, unseren ehemaligen Pizzalieferanten auf seiner Tour durch die Jahre mit dem Geld zu begleiten. Mitsamt Compagnons, Unterstützern, Widersachern, Kontrahenten. Und erstaunlich wenig Frauen. Die wenigen, die es gibt, reichern die Geschichte aber gehörig an, bereichern sie sehr. Das macht alles viel Freude. Und das obwohl dieser Text schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Sogar das World-Trade-Center in New York steht hier noch. Das ist irgendwie auch mal wieder nett. Alles sehr fein. Wenn man etwas zum Nörgeln sucht, dann ist es vor allem technischer Natur. Im E-Book liegen ein paar Formatierungsfehler vor. Das ist kein Weltuntergang, irritiert zwischendurch jedoch gelegentlich ein wenig, wenn von einem Satz zum nächsten recht große Themensprünge passieren, die normalerweise durch Absatzwechsel angekündigt werden. Aber sei es drum. Das ist kleinkarierte Rumnörgelei. Das vergessen wir mal gleich wieder. Und freuen uns, dass wir hier einen feinen, spannenden, unterhaltsamen Text von Andreas Eschbach vorliegen haben. Eine Billion Dollar – ich kann sie sehr empfehlen. (http://sr-rolando.com/2018/01/12/eine-billion-dollar-von-andreas-eschbach/)
1 Wow
Humorvoller Einstieg - hatten wir nicht auch Deutschaufsätze zu dem Thema zu verfassen: Was würdest Du tun, wenn Du plötzlich sehr sehr viel Geld hast? Zunächst habe ich immer alles schnell verschenken wollen, dann aber mich gefragt: Habe ich nicht doch eine größere Verantwortung, mitzubestimmen, was mit dem Geld geschieht, und darf mich also nicht sofort von der ganzen Summe trennen? In dem Buch werden verschiedene Wege vorgestellt, wie die Hauptperson versucht, mit dem geerbten Geld die Welt wenn nicht zu retten, so doch zu verbessern. So werde ich an die Träume meiner Jugend erinnert, an die Mitarbeit in Friedens- und Umweltinitiativen, an Literatur wie "Die Grenzen des Wachstums" von Meadows u.a. So wie ich erlebt habe, daß meine Jugendträume sich nicht so einfach verwirklichen lassen, so geht es auch der Hauptperson, die sich außerdem auch auf viele Irrwege begibt und zum Teil das Gegenteil des Geplanten erreicht. Es bleibt also nur, daß es keine große Lösung allein durch uns Menschen geben kann. Wir können keine gerechte Welt schaffen, aber wir haben die Aufgabe, uns für so viel Gerechtigkeit wie möglich einzusetzten.
Wow
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