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Thomas Montasser

Eine himmlische Katastrophe

Ist Teil der Reihe
Insel-Taschenbücher
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ZUSAMMENFASSUNG
Ein altes Kloster in einem ebenso bezaubernden wie vergessenen Winkel im Burgund. Drei betagte Nonnen, die mehr schlecht als recht den Laden am Laufen halten. Und eine junge Frau, Louise, aus der Pariser Banlieue, die ein Talent hat, in Schwierigkeiten zu geraten. Die Schwestern sind allerdings keineswegs so harmlos, wie sie zunächst scheinen - und Lou hat noch ganz andere Qualitäten, als man ihr zugetraut hätte. Was als Katastrophe beginnt, entpuppt sich schon bald als himmlische Fügung. Denn mit Lous Hilfe werden die drei Nonnen nicht nur all ihre finanziellen Probleme los, sondern auch noch im ganzen Land berühmt. Was leider für einige Irritationen bei den Dienstherren in Rom sorgt. Denn was um alles in der Welt bedeutet es, dass die Damen plötzlich als »Ein göttlicher Harem« durch die Lande tingeln?
BIOGRAFIE
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PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
14.07.2019
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783458364115
Sprache
German
Seiten
178
Schlagworte
Nonnen, Frauenfreundschaft, Sister Act in Burgund, Roman, Kloster, Lesevergnügen, Frauen, Humor, Monsieur Jean und sein Gespür für Glück, Illustrationen, Freundschaft, Ein ganz besonderes Jahr, Burgund, Der Sommer der Pinguine, Sister Act
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REZENSIONEN
Bewertet von bella5 und SternchenBlau
bella5
sternchen_blau
Vorab: Zunächst einmal war ich vom Umfang des Buches überrascht, denn es hat nur 178 Seiten. Aber der Inhalt hat es in sich, es ist eine unterhaltsame und zugleich tiefgründige Geschichte. Die perfekte Urlaubslektüre! Die Ausgangslage erinnert entfernt an den französischen Kinohit „Ziemlich beste Freunde“, in welchem ein maghrebinischer Schwerenöter aus der banlieue sich für den gelähmten Philippe als Glücksfall entpuppt. Hier ist es eine junge Frau, die auf die schiefe Bahn geraten ist: Lou verschlägt es aus der Pariser Vorstadt in ein verträumtes Kloster in der französischen Provinz. In Burgund versuchen drei Nonnen, das Kloster „am Laufen“ zu halten; als es schwierig wird, hat Louise die rettende Idee, das musikalische Talent der Nonnen in bare Münze zu verwandeln. Eine Tournee führt die Truppe bis nach Paris … „Eine himmlische Katastrophe“ von Thomas Montasser ist eine richtige Wohlfühllektüre. Einsprengsel wie „bof!“ lassen das Ganze authentisch wirken, die Figuren sind einfach klasse und der plot ist spannend und abwechslungsreich, auch wenn das Ende des Romans einigermassen vorhersehbar ist. Stilistisch und sprachlich ist der Roman ein „Volltreffer“ – hier passt alles zusammen! „Eine himmlische Katastrophe“ zeigt, dass Nächstenliebe, Toleranz und Mitmenschlichkeit wichtiger sind als Status und weltliche Güter. Die Lektüre hat richtig Spass gemacht und mir ein Lächeln auf die Lippen gezaubert! Fazit: Klein, aber fein! Für „Eine himmlische Katastrophe“ von Thomas Montasser vergebe ich viereinhalb von insgesamt fünf möglichen Sternen!
Wow
Amüsante Wohlfühllektüre Eine moderne, junge Frau und drei betagte Nonnen, diese Mischung ergibt eine amüsante Wohlfühllektüre für ein paar vergnügte Stunden. Lou verschlägt es nicht freiwillig ins Kloster, das wird ihr als Bewährungsauflage aufgedrückt. Doch nach und nach wachsen ihr die Schwestern ans Herz, wie sie uns auch als Leser*innen ans Herz wachsen. Lou entdeckt das musikalische (Rock-)Talent der drei und fädelt so eine Musiktour für sie ein. Autor Thomas Montasser erzählt mit einem ironischen, manchmal bewusst antiquierten Stil. Die Erzählhaltung ist auktorial und sorgte bei mir für viel Schmunzeln. Manchmal war mir das schließlich zu manieriert und dadurch kam ich nicht sehr nah an die Protagonist*innen heran. Generell müssen sich diese alle nicht groß mit Hindernissen herumschlagen, Lou gelingt die Tour-Organisation quasi mühelos. Genauso wie Widerstände fehlen weitgehend Entwicklungsbögen der Protagonist*innen. Trotzdem ich habe sie sehr gerne bei ihrer Reise begleitet und es sind tolle, charmante Frauenfiguren. Einen Pluspunkt bekommt „Eine himmlische Katastrophe“ von mir, weil Montasser immer wieder Plädoyers für ein friedliches Miteinander der Religionen und Kulturen einbaut. Und sein Roman setzt dieses Miteinander gleich sehr liebevoll selbst um. „Eine himmlische Katastrophe“ bietet einen paar amüsante Wohlfühlstunden: Die 178 Seiten sind flott gelesen und lassen einen mit einem wohlig-warmen Gefühl zurück. Dafür gibt es von mir 4 von 4 Sternen.
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