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Yuval Noah Harari

Eine kurze Geschichte der Menschheit

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ZUSAMMENFASSUNG
Krone der Schöpfung?

Vor 100 000 Jahren war der Homo sapiens noch ein unbedeutendes Tier, das unauffällig in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents lebte. Unsere Vorfahren teilten sich den Planeten mit mindestens fünf weiteren menschlichen Spezies, und die Rolle, die sie im Ökosystem spielten, war nicht größer als die von Gorillas, Libellen oder Quallen. Vor 70 000 Jahren dann vollzog sich ein mysteriöser und rascher Wandel mit dem Homo sapiens, und es war vor allem die Beschaffenheit seines Gehirns, die ihn zum Herren des Planeten und zum Schrecken des Ökosystems werden ließ. Bis heute hat sich diese Vorherrschaft stetig zugespitzt: Der Mensch hat die Fähigkeit zu schöpferischem und zu zerstörerischem Handeln wie kein anderes Lebewesen.

Anschaulich, unterhaltsam und stellenweise hochkomisch zeichnet Yuval Harari die Geschichte des Menschen nach und zeigt alle großen, aber auch alle ambivalenten Momente unserer Menschwerdung.

BIOGRAFIE
Yuval Noah Harari, geboren 1976, wurde 2002 in Oxford promoviert und ist Professor für Geschichte an der Hebrew University of Jerusalem mit einem Schwerpunkt auf Universalgeschichte; 2012 wurde Harari mit 25 weiteren Nachwuchswissenschaftlern in die neugegründete Junge israelische Akademie der Wissenschaften gewählt. Sein Kultbuch »Eine kurze Geschichte der Menschheit« wurde in knapp 40 Sprachen übersetzt und weltweit zu einem Bestseller ebenso wie seine Zukunftsvision »Homo Deus«. 2017 wurde er mit dem Deutschen Wirtschaftsbuchpreis ausgezeichnet.
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REZENSIONEN
Bewertet von Lara und Nikola Richter
buecherregalstory
nikolarichter
Hochideologischer Geschichtsdeterminismus! Wer sich einen kurzen Abriss der Weltgeschichte in gut lesbarer Form wünscht, wie es Ernst Gombrich gelungen ist, wird von diesem Buch schwer enttäuscht sein. Hier handelt es sich um keine Geschichte der Menschheit, sondern ein globalistisches Manifest mit der Forderung nach einem Weltstaat. Das Buch beinhaltet nahezu jede linke akademische Mode, allerdings in vulgarisierter Form. Die Thesen dieses politischen Pamphlets halten keiner halben Minute philosophischer Kritik stand. Die Frage ist also: Wer kauft sich ein derartiges Buch? Entweder Menschen, die eine Freude daran haben diesen Unsinn ("Chinesen setzen die europäische Kultur fort") zu widerlegen, oder Globalismusgläubige, die die Geschichte in die Nähe der Theologie rücken, inklusive Bußritualen und Erlösungsvorstellungen. Leider nicht zu empfehlen meinerseits! Wirklich nur lesen, wenn man sehr großen Interesse an diesen Themen allgemein hat! Wenn ich null Sterne vergeben könnt, würde ich’s tun!
1 Wow
Dieses Buch lässt umdenken: Der Mensch ist ein Tier unter anderen, aber er hat sich durch verschiedenen Zufälle (Harari nennt sie Revolutionen) an die Spitze der Nahrungskette gesetzt. Von dort aus wird er kommen zu richten über die Lebenden und die Toten. Ja, er ist der Zerstörer par excellence, merkt aber nicht, dass er, seitdem er angefangen hat, zu Land (und bisher eher wenig zu Wasser) zu dominieren, sein eigenes Habitat immer weiter zerstört. Unbedingte Empfehlung für die gesamte Menschheit.
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