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Dafür steht die altehrwürdige Fullbrook Academy. James Baxter stammt aus bescheidenen Verhältnissen und verdankt seinen Platz an der Highschool einem Eishockey-Stipendium. Er ist ein Außenseiter in dieser Welt der Privilegierten. Ebenso wie Jules Devereux, die an der ganzen Schule als Rebellin bekannt ist und seit Jahren gegen überholte Traditionen, den alltäglichen Sexismus und jede Form von Diskriminierung kämpft. Als eine Party aus dem Ruder läuft, erheben James und Jules ihre Stimmen und stellen sich gegen die Macht der Elite. Ein hochaktueller Roman über Traditionen von gestern und den Mut, für ein besseres Morgen einzustehen
BIOGRAFIE

Der New-York-Times-Bestsellerautor Brendan Kiely hat Kreatives Schreiben studiert und arbeitet als Lehrer und Schriftsteller. Seine Romane wurden in zehn Sprachen übersetzt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Brendan Kiely stammt aus Boston und lebt mit seiner Frau in New York.

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REZENSIONEN
Bewertet von bookstilltheend, feliz und 3 andere
bookstilltheend
feliz
alinas_bookworld0105
buecherverliebte
girlbehindbooks
bookstilltheend
Inhalt: Jamie Baxter ist ein Junge vom Land der aus einer einfachen Familie stammt, nun aber bekommt er die Chance an einer Elite Schule zu lernen. Hier ist er umgeben von Reichen, die so ein ganz anderes Leben führen als er. Alles was er immer wollte war das Richtige zu tun, bloß läuft irgendwie immer alles schief, wenn er das versucht. Jules war im letzten Schuljahr noch das beliebteste Mädchen, hatte viele Freunde und war mit dem beliebtesten Kerl zusammen. Dieses Schuljahr ist alles anders. Ihr Ex Freund ist mit ihrer ehemaligen Freundin zusammen und niemand möchte mehr etwas mit ihr zu tun haben. Aus irgendeinem Grund finden diese zwei Menschen zueinander und werden zu den besten Freunden? Wird Jamie es schaffen dieses Mal das Richtige zu tun? Was ist Jamies Geheimnis? Was ist Jules Geheimnis? Und was für Dinge gehen an dieses Schule vor sich? Fazit: Ich war während des gesamten Buches ein großer Fan von Jamie. Er ist ein guter Kerl bei dem einfach die Umstände dafür gesorgt haben, dass er kein einfaches Leben hat. Alle haben immer etwas von ihm verlangt und er hat immer gedacht, dass er das Richtige tut. Oft auch weil alle so große Erwartungen von ihm haben. Er ist für alle da und will auch alle helfen. Ich fand, dass er wirklich viele gute Dinge getan hat und tun wollte. Was Jules angeht, so war ich immer etwas unschlüssig was sie angeht. Ich kann verstehen wieso sie so handelt, wie sie es tut, bloß glaube ich das sie es oft falsch umsetzt. Sie versucht ihre Überzeugung manchmal ein wenig zu drastisch durchzusetzen. Insgesamt konnte mich Jules nicht wirklich von sich überzeugen, obwohl sie mir wirklich unglaublich leid tat nachdem was man von ihr erfahren hat und was noch im Verlauf des Buches passiert ist. Ethan war für mich der unsympathischste Charakter. Besonders da er der Meinung war, dass man sich mit Geld alles kaufen kann. Auch glaubt er, dass er sich alles erlauben kann. Javi war dafür ein Highlight für mich im Buch. Er war ein guter Freund für Jamie und Jules und hatte auch mit seinen eigenen Problemen zu kämpfen. Er versucht an dieser Schule irgendwie er selbst zu bleiben und eine Beziehung zu führen. Aber als ein Viedeo von ihm und Max rumgeht, wo sie sich nur küssen, steht Max nicht zu ihm, was mir unglaublich leid für ihn tat. Die Schule ist ein absoluter Albtraum. Der Direktor ist scheinheilig und sagt zwar, dass er bestimmter Dinge tun wird nur um kurz darauf seinen Schülern in den Rücken zu fallen. Insgesamt fand ich, dass vieles sehr lang gezogen wurde. Manchmal kam der Autor nicht wirklich zum Punkt. Und auch wenn viele gute Themen im Buch behandelt wurden, war ich trotzdem enttäuscht.
Wow
Ich mag das Cover ziemlich gerne, weil man durch die Uniformen der der beiden Figuren schon erkennt, dass die Geschichte an einer Privatschule spielt, die Haltungen wirken allerdings nicht wirklich angepasst und unterwürfig. Dadurch sticht das Cover aus der Masse heraus und bleibt im Gedächtnis. Auch die Idee der Geschichte gefällt mir unglaublich gut: James Baxter kommt mit einem Eishockey-Stipendium an die Fulbrock Academy. Er passt so gar nicht in diese Welt, in der sich alles um Geld und Macht dreht. Auch Jules wehrt sich gegen die patriarchal geprägte Ordnung in der Schule. Damit macht sie sich mehr und mehr zu Außenseiterin in einer Schülerschaft, zu deren Anführerin sie vor kurzer Zeit noch gehört hat. Nach einer Party, die vollkommen aus dem Ruder läuft, müssen sich Jules und James entscheiden, ob sie weiterhin zu den Ungerechtigkeiten schweigen wollen oder dieser endlich eine Stimme verleihen wollen. Ich fand die Idee einer elitären Schule, bei denen zwei Außenseiter zueinander finde, zwar nicht neu, aber dennoch spannend. Ein besonderes Highlight war für mich dabei, dass Jules sich gegen sexuelle Gewalt, den Sexismus und für mehr Selbstbestimmung der Frauen in der Schule ein. Gerade weil ich diese Themen noch immer für unglaublich wichtig empfinde, fand ich spannend, wie die Thematik angegangen und umgesetzt wird. Trotz des angenehmen, fließenden Schreibstils schafft es die Geschichte nicht, mich mit voller Konsequenz zu überzeugen. Zu Beginn war ich noch begeistert, weil Jules und James mal ein bisschen andere Charaktere waren und ich ihren Einsatz für die Themen, die ihr wichtig waren, bewundert habe. Das ändert sich aber mit dem Verlauf der Geschichte. Ich kann noch nicht mal so richtig sagen, was mich stört: Vielleicht weil der Schreibstil mit weiterem Verlauf des Buches nicht mehr so klar war wie zu Beginn des Buches, vielleicht auch weil mir einfach die enge Beziehung zu den Charakteren fehlte. Ich mochte Bax durchaus, weil er eher ein netter Kerl ist und ich das für diesen Roman sehr viel passender finde als einen Bad Boy, der durch Jules bekehrt wird. Ich mochte auch, dass sich zwischen Jules, Bax, Aileen, der Mitbewohnerin von Jules und Javi, Jules‘ bestem Freund, eine enge Freundschaft entwickelt und sie so eine Einheit werden, die sich bei allen Schwierigkeiten unterstützen. Dennoch sieht man die ganze Geschichte vielmehr als Zuschauer, nicht als direkt Beteiligter und behält so die ganze Zeit eine gewisse Distanz. Alles in allem war ich enttäuscht von dem Buch, weil ich einfach mehr erwartet habe, als einen fast schon oberflächlichen Roman. Das Thema des Sexismus und der sexuellen Belästigung ist ein so wichtiges, das ich mich gefreut habe, dass es in einem Roman mal eine größere Rolle einnimmt. Dadurch, dass die Figuren mir aber fern blieben, blieb es auch das Thema.
Wow
alinas_bookworld0105
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Aber erstmal das negative... Der Schreibstil ließ sich insgesamt flüssig lesen, leider wurde ich aber immer wieder im Lesefluss unterbrochen, da ich nachschauen musste, wer denn nun im Dialog spricht. Diese Unklarheit zog sich durch das ganze Buch und hat einfach gestört, sodass ich mir irgendwann nur noch gedacht habe, wer gerade rede und nicht mehr nachgeschaut habe. Das Cover ist toll, aber irgendetwas fehlt mir. Etwas, das auf die Story schließen lässt. Den Titel finde ich auch in Bezug zum Thema und zur Story toll! Er verrät gerade genug und passt. Das Thema ist super wichtig und viel zu vernachlässigt. Meistens wird daraus eine Story (zum Großteil eine Liebesgeschichte) gebastelt, mit künstlich erzeugter Spannung, da Romane ja zur Unterhaltung da sind. Hier nicht. Hier liegt der Fokus auf dem Feminismus und damit auch vergleichbarer Homophobie. Und das bleibt im Fokus. Dazu der Kampf, wie alltäglich diese Art der Diskriminierung ist und wie weit man gehen muss, um einen Aufschrei zu erreichen, der nichts ändert. Und das ist Realität und bleibt auch unangefochten das Hauptthema. Die Protagonisten ecken an, man sympathisiert nicht hundertprozentig mit ihnen, sie sind einfach echt. Alles in allem also nur der halbe Stern Abzug aufgrund der Kritik am Schreibstil und am Cover. Dennoch eine riesige Empfehlung für diejenigen, die sich ernsthaft mit diesen Themen beschäftigen wollen und nicht erwarten, reine Unterhaltung und schnulzige Liebesgeschichten zu finden.
Wow
Darum geht es: Dafür steht die altehrwürdige Fullbrook Academy. James Baxter stammt aus bescheidenen Verhältnissen und verdankt seinen Platz an der Highschool einem Eishockey-Stipendium. Er ist ein Außenseiter in dieser Welt der Privilegierten. Ebenso wie Jules Devereux, die an der ganzen Schule als Rebellin bekannt ist und seit Jahren gegen überholte Traditionen, den alltäglichen Sexismus und jede Form von Diskriminierung kämpft. Als eine Party aus dem Ruder läuft, erheben James und Jules ihre Stimmen und stellen sich gegen die Macht der Elite. Meine Meinung: Der Schreibstil des Autors hat mir recht gut gefallen, da er zwar etwas anderes ist, als ich es gewohnt bin, ich es aber dadurch angenehmer fand, weil die Spannung langsam aufgebaut wurde und es auch nicht wirklich längere Strecken gab, bei denen man sich langweilt. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von James und Jules beschrieben, was mir sehr gefallen hat, da man so mehr über ihren Charakter erfahren konnte und auch ihre Gedanken und Handlungen besser nachvollziehen konnte. Die Charaktere haben mir sehr gefallen. Besonders Jules fand ich von Anfang an wirklich toll. Sie ist eine starke, junge, selbstbewusste Frau, die für ihre Überzeugungen eintritt und auch alles in ihrer Macht stehende tut gegen Probleme anzugehen. James fand ich auch sehr sympathisch, da man bei ihm wirklich eine Wandlung miterleben konnte. Zu Beginn wollte er einfach nicht negativ auffallen und sich anpassen, aber nachdem er mehr Kontakt mit Jules hat, bemerkt man wie sich seine Denkensweise ändert und er auch etwas gegen das Verhalten seiner Mitschüler hat. Allgemein sind die Charaktere sehr gut ausgearbeitet und sehr authentisch. was es wirklich leicht macht sich auf die Geschichte einzulassen. Die Handlung befasst sich mit wirklich ernsten Themen, wie Sexismus und Diskriminierung, Mobbing und vieles mehr. Ich finde es wichtig, dass so Themen in Büchern behandelt werden, aber leider wurde es hier sehr oberflächlich gehalten, da es um zu viele Dinge auf einmal ging, sodass leider nicht die nötige Tiefe erreicht wurde. Es war leider einfach zu viel gewollt, sodass man sich einfach überladen fühlte und man sich nicht wirklich auf ein Problem tiefer einlassen konnte, da schon direkt das nächste angeschnitten wurde. Mein Fazit: Ein nettes Buch mit wirklich wichtigen Themen, die leider nur sehr oberflächlich behandelt wurden. Es wäre besser gewesen sich auf 1-2 Themen zu beschränken, um sie so besser in die Handlung einbauen zu können und ihnen mehr Tiefe geben zu können. Für mich 3 von 5 Sterne!
Wow
Trigger & Content Warnung: Vergewaltigung, Sexismus, Alkohol Elite hat bei mir sofort durch den Klappentext mein Interesse geweckt. Vorher habe ich weder vom Autor, noch vom Buch selber etwas gehört, wodurch ich auch keine besonders hohen oder niedrigen Erwartungen hatte. Bis ich mich richtig in der Geschichte orientieren konnte, hat es ein kleines bisschen gebraucht. Durch die vielen Informationen über die verschiedenen Charaktere und wie es an der Schule abgeht, wurde mir der Einstieg erschwert. Bis zum Ende hin habe ich auch ein kleines Problem damit gehabt, mir die ganzen Nebencharaktere zu merken, die eine Rolle spielten. Mit den Protagonisten und deren direkten Freunden hatte ich allerdings kein Problem und konnte sie gut auseinander halten. Ab und zu empfand ich die Handlung auch als ein klein wenig sprunghaft. Hin und wieder musste ich eine Seite zurückblättern, um mich wieder zu orientieren. Das kann allerdings auch gut an mir gelegen haben, aber irgendwann empfand ich es als störend, weil es mehr als ein oder zweimal vorkam. Mit dem Buch lässt der Autor seine Leser eine Menge Gefühle durchleben. Ich weiß gar nicht, wie oft ich das Buch wütend zur Seite legen musste und zum Teil ist mir richtig schlecht geworden. Gleichzeitig hatte ich häufig auch so viel Hoffnung und es gab tolle Momente. Der Fokus des Buches liegt auf dem Sexismus, dem die Mädchen in der Akademie tagtäglich ausgesetzt sind. Auch sexuelle Gewalt wird zum Thema. An keiner Stelle hatte ich jedoch das Gefühl, als würde der Autor sich den Themen respektlos nähern. Stattdessen empfand ich es als sehr respektvoll. Als besonders wichtig empfand ich auch, dass den Opfern zugehört und geglaubt worden ist. Die Protagonisten haben mir allesamt ebenfalls gefallen. Besonders Bax hat mich beeindruckt. Er kommt neu an die Akademie und wird direkt mit dem Sexismus von seinen Teammitgliedern konfrontiert, aber er steht trotzdem für seine Werte ein. Jules hingegen ist schon länger auf der Akademie, aber auch sie lässt sich nicht unterkriegen und kämpft beständig gegen den Sexismus, auch wenn sie auf taube Ohren stößt. Wegen des Endes war ich zu Beginn ein klein wenig nervös. Ich hatte Angst, dass das Buch mit einem Happy End enden würde, weil das nicht realistisch wäre, aber zum Glück ist das Ende ein wenig offener und bietet keine Lösung für den Sexismus. Denn so ist es auch im echten Leben. Sexismus ist nicht von heute auf morgen überwunden. Dementsprechend war es ein sehr realistisches Ende.
Wow
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