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Walter Moers

Ensel und Krete

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ZUSAMMENFASSUNG
Heimweh nach Zamonien? Seitdem die Buntbären den Großen Wald bevölkert haben, gilt die idyllische Gemeinde namens Bauming als eine der anziehendsten Touristenattraktionen Zamoniens. Aber seltsame Dinge gehen vor im dunklen Forst. Des Nachts hört man das Stöhnen der Druidenbirken und der Sternenstauner, man munkelt von der Waldspinnenhexe, die noch immer im unbewohnten Teil des Waldes ihr Unwesen treiben soll. Eines Tages verschlägt es Ensel und Krete, ein junges Geschwisterpaar von Fhernhachenzwergen, in den wilden, von Verbotsschildern umstandenen Teil der Baumwelt, und das, was sie dort erleben, übersteigt all ihre Erwartungen ... Nach »Die 13 ¿ Leben des Käpt'n Blaubär« entführt uns Walter Moers zum zweiten Mal in das ungewöhnliche Zauberreich Zamonien, wo die Phantasie und der Humor abenteuerlich außer Kontrolle geraten sind, diesmal unter besonderer Berücksichtigung des Großen Waldes, des geheimnisumwitterten Riesengehölzes im Nordwesten des Kontinents. Hier spielt das Märchen von Ensel und Krete, aufgeschrieben vom zamonischen Großdichter Hildegunst von Mythenmetz, und von Walter Moers kongenial aus dem Zamonischen ins Deutsche übersetzt und illustriert.
BIOGRAFIE
Walter Moers ist einer der erfolgreichsten und kreativsten deutschen Autoren und zugleich ein Comiczeichner und Illustrator von Rang. Er hat unter anderem den phantastischen Kontinent Zamonien geschaffen, auf dem - außer »Wilde Reise durch die Nacht« - alle seine Romane spielen, die zu Bestsellern wurden. Außerdem stammen von Walter Moers so erfolgreiche Charaktere wie Käpt'n Blaubär, das Kleine Arschloch, der Fönig und die Comicfigur Adolf. Hildegunst von Mythenmetz ist der bedeutendste Schriftsteller Zamoniens, dessen Werk von Walter Moers ins Deutsche übertragen und illustriert wird. Diese Zusammenarbeit begann mit dem Bestseller »Ensel und Krete«. Zuletzt erschien von diesem Erfolgsduo »Der Bücherdrache«.
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REZENSIONEN
Bewertet von Bücherwürmle und Linda
buecherwuermle
dasbuchemporium
Bücherwürmle
Dieses Buch habe ich - ohne den Autoren und seine Eigenheiten zu kennen - auf einem Bücherflohmarkt entdeckt. Ich fand den Titel witzig, erwartete eine Märchenparodie und nahm es mit nach Hause. Nun habe ich mittlerweile gelernt, dass Walter Moers durchaus ein wenig eigen ist und wenn man sich dem öffnet, durchaus Freude an seinen phantastischen Welten und Figuren haben kann. Ich war damals nicht darauf eingestellt... Es begann tatsächlich nachvollziehbar als komische Version von Hänsel und Gretel. Schnell kamen aber diverse vom Autoren erschaffene Pflanzen, Tiere und andere Wesen hinzu, die er - löblicherweise - sofort genauer erläuterte. Leider in Form von Fußnoten und in geraumen Mengen. Der Fokus rückte für mich somit eher auf die Vielen Fußnoten und Wesen, die ich mir in der Zeit nicht genau vorstellen geschweige denn merken konnte. Vielleicht wäre es etwas harmonischer gewesen, wenn die Beschreibungen in den Text eingebettet gewesen wären, dann wären es allerdings immer noch viele Abschweifungen.. Meins war es leider nicht, ich konnte die Handlung nicht verfolgen. Sowohl wegen der vielen Ausholungen zu Neuschaffungen als auch wegen fehlender Kenntnisse über diese. Gut gemeint, leider das Gegenteil von hilfreich.
Wow
Ich denke der Titel macht die Geschichte relativ klar: Ensel und Krete (oder auch Hänsel und Grete) sind mit ihren Eltern in den Ferien im Großen Wald, wo die Buntbären Zamoniens leben. Sie kommen jedoch von den Wegen ab und irren dann im Wald herum - und es gibt sogar eine Hexe. Tatsächlich gibt sich Moers aber viel Mühe, auch neue Komponenten und Überlegungen einzubauen. So folgen wir natürlich nicht strikt dem Märchen und es bekommt auch eine interessante zamonische Note. Ein alter bekannter Freund ist dabei das Lexikon aus den Finsterbergen, dass den Leser teilweise noch begleitet, falls man nicht (mehr) mit Zamonien vertraut ist. Deswegen empfehle ich übrigens auch zuerst „Die 13 1/2 Leben des Käpt‘n Blaubär“ zu lesen - dieser kommt nämlich praktisch in ganz Zamonien herum und ist daher eine wunderbare Einführung. Daher stammt auch das Wörterbuch und viele Randbemerkungen ergeben mehr Sinn. Einzig ein wenig ungewohnt waren die vielen Einschübe von Mythenmetz selbst, die teilweise den Lesefluss erheblich erschwerten und nicht immer von Spannung gekrönt waren. Insgesamt aber ein sehr kurzweiliges zamonisches Märchen.
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