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Erbarmen
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4.6/5
5 Bewertungen
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14.9
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Und dann kam die Angst wie ein schleichendes Gift. Der Albtraum einer Frau. Ein dämonischer Psychothriller. Der erste Fall für Carl Mørck vom Sonderdezernat Q in Kopenhagen. Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: »Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?« Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten. Wer sind die Täter? Was wollen sie von dieser Frau? Und: Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben? ››Ein ungewöhnlich schöner und hochspannender Thriller, der einem bis zur letzten Seite den Atem abschnürt.‹‹ politiken.dk Trailer ansehen auf
BIOGRAFIE
Jussi Adler-Olsen veröffentlicht seit 1997 Romane, seit 2007 die erfolgreiche Serie um Carl Mørck vom Sonderdezernat Q. Mit den Thrillern >Erbarmen<, >Schändung<, >Erlösung<, >Verachtung<, >Erwartung< und >Verheißung< sowie mit seinen Romanen >Das Alphabethaus<, >Das Washington Dekret< und >TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern< stürmt er die internationalen Bestsellerlisten. Seine vielfach preisgekrönten Bücher erscheinen in über 40 Ländern und werden mehrfach verfilmt.
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von sbs, Mia und andere
sbs
xprincessmoments
cassiopeia
Meine Erwartungen waren extrem hoch und leider konnte mich das Buch von Beginn an nicht ganz fesseln. Teilweise kam es mir etwas unglaubwürdig vor (wer kann schon tatsächlich Jahre in völliger Isolation „leben“ unter diesen Bedingungen und noch verhältnismäßig cool bleiben?) und ich kann auch mit dem Sonderermittler des Dezernats Q nichts anfangen. Carl ist mir zumindest über weite Strecken sehr fremd geblieben und so schnell lege ich auch keinen Wert auf eine erneute Begegnung. Der Fall als solcher hatte an sich Potential, aber die Lösung war zu leicht zu erraten. Es blieb zwar noch die Frage, wie genau alles läuft bzw. gelaufen ist. Da kam schon eine gewisse Langeweile auf, aber ich wartete auf eine Überraschung, einen Twist – nur kam der nicht oder ich habe beim gelegentlichen Querlesen was überlesen? Nur Assistent Assad, der für den gewissen Schwung und manche Überraschung sorgt, sowie der teilweise humorvolle Schreibstil konnten mich wirklich richtig überzeugen. Der Showdown war an sich nicht übel, aber leider wenig überraschend. Die Idee als solche war zwar mal was anderes, aber es wurde im Vorfeld einfach zu viel verraten, sodass das Geschehen weitgehend vorauszuahnen war. Unter dem Strich war es ein durchschnittliches Buch, welches mich sehr lange beschäftigt / aufgehalten hat.
1 Wow
Diesen Thriller darf man sich nicht durch die Finger gehen lassen. Es fehlt einfach nichts. Man hat eine spannende Polizeiarbeit, einen mürrischen aber lieben Ermittler und nebenbei auch ein paar Flirts. Unser Protagonist Carl Mørck hat anfangs keine Lust auf seinen Arbeitsplatz als Chef des neuen Sonderdezernat Q. Mit seiner guten Fee Assad soll er an alten ungelösten Fällen arbeiten und sie neu aufrollen. Normalerweise sollte Assad nur Putzen und Kaffee kochen, aber er scheint sich sehr für die Polizeiarbeit zu interessieren. Da das Dezernat gerade erst aus dem Boden gestampft wurde, besteht es nur aus Carl. Deshalb entscheidet er sich seinen Helfer mit in die Akten schauen zu lassen und dieser erweist sich als sehr hilfreichen Ermittler. Bei dem ersten Fall handelt es sich um die verschwundene Politikerin Merete Lynggaard, bei der vermutet wurde, dass sie absichtlich von einer Fähre gesprungen sei. Als das Ermittlerduo beginnt zu recherchieren, fällt Carl bald auf, dass das damalige Team sehr viele Sachen nicht in der Alte vermerkt hat oder einiges einfach übersehen wurde. Mørck findet neue Hinweise und kommt so dem Täter und Merete näher. Dieses Buch ist einfach zu empfehlen. Der Schreibstil ist einfach bis auf die dänischen Namen. Von mir gibt es davon ganz klare 5 Sterne und ich muss bald den zweiten Teil lesen.
Wow
Mit „Erbarmen“ schickt Jussi Adler Olsen seine Ermittler des Sonderdezernat Q zum ihrem ersten Einsatz. Dem Autor ist ein sehr spannender Psychothriller gelungen, der anders als seine Genrevertreter ohne brutale und blutrünstige Morde auskommt. Die Spannung baut sich dabei allmählich auf. Der Thriller hat 2 Erzählperspektiven. Zum einen die, die Carl und seine Ermittlungen betreffen und zum anderen die Vergangenheit rund um Merete Lynggaad. Auch wenn man bei Zeiten ahnt wer der Entführer ist, weiß man jedoch noch nicht wieso, weshalb, warum. Diese Fragen klären sich erst zum Schluss. Und so „muss“ man am Ball/Buch bleiben, will man die Motivation des Entführers erklärt bekommen. Die einzelnen Charaktere werden gekonnt mit all ihren Macken und Eigenarten beschrieben. Allen voran natürlich Carl, der so wunderbar starrköpfig und eigenbrötlerisch daherkommt. Ganz im Gegenteil dazu Assam, der gelassen und durch seine verdrehten Aussprüche manchmal sogar ungewollt ulkig ist. Selbst Merete wirkt in ihren Qualen aber auch in ihrem Überlebenskampf authentisch. Kurzum: Mit diesem Buch ist Jussi Adler Olsen ein hervorragender Thriller und Serienauftakt gelungen. Mich hat er absolut überzeugt und ich freue mich schon auf die Folgebände. Ich muss diesen Thriller weiterempfehlen und bewerte ihn mit 5 von 5 Sternen.
Wow
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