mojoreads
Community
Caroline Bernard

Frida Kahlo und die Farben des Lebens

!
4.6/5
9 Bewertungen
!
lesen will
!
lese ich
!
gelesen
!
INFO
!
MOJOS
!
REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
"Ich bin eine Revolution!" Frida Kahlo. Mexiko, 1925: Frida will Ärztin werden, ein Unfall macht dies zunichte. Dann verliebt sie sich in das Malergenie Diego Rivera. Mit ihm taucht sie in die Welt der Kunst ein, er ermutigt sie in ihrem Schaffen - und er betrügt sie. Frida ist tief verletzt, im Wissen, dass Glück nur geborgt ist, stürzt sie sich ins Leben. Die Pariser Surrealisten liegen ihr genauso zu Füßen wie Picasso und Trotzki. Frida geht ihren eigenen Weg, ob sie mit ihren Bildern Erfolge feiert oder den Schicksalsschlag einer Fehlgeburt hinnehmen muss - doch dann wird sie vor eine Entscheidung gestellt, bei der sie alles in Frage stellen muss, woran sie bisher geglaubt hat. »Eine Liebeserklärung an die Kunst, an die Weiblichkeit, an die Freiheit und den Mut, sie jeden Tag neu zu erringen - ein wunderbar zartes und doch kraftvolles Herzensbuch.« Nina George
BIOGRAFIE
Caroline Bernard ist das Pseudonym von Tania Schlie. Die Literaturwissenschaftlerin arbeitet seit zwanzig Jahren als freie Autorin. Sie liebt es, sich Geschichten über starke Frauen auszudenken. Neben "Die Muse von Wien" und "Rendezvous im Café de Flore" erschien von ihr zuletzt im Aufbau Taschenbuch der Bestseller "Frida Kahlo und die Farben des Lebens", der monatelang die Bestsellerlisten anführte und in zahlreichen Ländern erscheinen wird.
MOJOS
!
Hat dieses Buch Mojo?
Dann lass uns wissen, warum wir es lesen sollten!
REZENSIONEN
Bewertet von Sonja, marakuhja_books und 3 andere
buchigekaffeetasse
marakuhja_books
stephanieschnaitter
schafswolke
jennyhofmann
Ich liebe Frida Kahlo. Sie ist eine große Inspiration für mich und ein Vorbild. Ihre Art zu leben zeigt mir immer wieder, wie wichtig es ist, glücklich zu sein. Frida Kahlo ist für mich der Inbegriff von Weiblichkeit und Feminismus. Ihr war egal was andere von ihr dachten, sie war stolz auf ihre Art sich zu Kleiden und sie hat sich nicht angepasst. Ich habe Frida Kahlo nicht als Diegos Frau in Erinnerung, obwohl er ein wichtiger Teil ihrer Lebens war oder als Künstlerin (obwohl sie auf dem Gebiet auf jeden Fall begnadet war). Für mich ist sie der Fortschritt in Person. Sie hat sich nicht von ihrem kranken Körper unterbringen lassen. Im Gegenteil. Ihr Leben war geprägt von Leid und dennoch war sie immer stark. Frida Kahlo war bisexuell und stand dazu- vermutlich als eine der wenigen Frauen zu dieser Zeit. Sie hat in ihrem Leben geliebt und provoziert und es Vorallem voller Farben verbracht. Was haltet ihr von Frida Kahlo? Kennt ihr ihre Geschichte? Ich kann euch nicht nur dieses Buch empfehlen, welches 5/5☕️ von mir bekommen hat, sondern auch den biographischen Film.
1 Wow
marakuhja_books
Ihre Biografie ist sehr schön in Fiktion eingebettet und das Buch hat trotz Fridas Schicksalsschläge einen sehr seichten Handlungsverlauf. Anfangs wurde mir schnell langweilig, da es viele Wiederholung gab, das wurde mit der Zeit aber zum Glück besser. Die Figur wurde gut dargestellt und man konnte in Fridas Gedanken, Gefühle und auch Inspirationen ihrer Bilder eintauchen. Mir hat der Ehrgeiz und der Mut gefallen, den Frida an den Tag legte. Durch das Buch wird einem sehr einfühlsam das Leben dieser wunderbaren Künstlerin näher gebracht. Wundervoll waren die Beschreibungen ihrer Gefühle, die sie hatte, während sie ihre Bilder gemalt hat. Man hat ihren Schmerz und ihren Trotz regelrecht selbst gefühlt und doch ist sie jeden Tag aufs neue aufgestanden und hat ihren Alltag gemeistert. Für mich ist das, was sie erlebt hat unvorstellbar, und trotzdem hat sie so wunderschöne Kunstwerke geschaffen, in denen sie all ihre Emotionen verarbeitet hat. Diese Frau ist eine so starke Persönlichkeit und das wurde von der Autorin sehr gut übermittelt
1 Wow
stephanienicol
Die Mexikanerin Frida Kahlo erkrankte als 6-Jährige an Kinderlähmung und überlebte auch nur ganz knapp einem Busunglück, der sie fürs Leben zeichnete. Frida wusste schon immer ganz genau, was sie wollte, und das war vor allem die Ehe mit dem 20 Jahre älteren Maler Diego Rivera. Sie war schon immer hoffnungslos verliebt in ihn. Obwohl Diego ihr sehr zugetan war, wollte er sich allerdings nicht auf eine Frau festlegen und nahm es mit der Treue nicht so genau, was Frida ihm großzügig verzieh. Die Malerei war nicht nur Diegos Leben, auch Frida erlag schon in jungen Jahren den Farben und der Kunst, wobei sie ein großes Talent und genug Eigensinnigkeit bewies und dadurch bereits bekannte Malergrößen auf sich aufmerksam machte, da Frida nicht nur die Gabe besaß, sich durch exzentrische bunte Kleidung in Szene zu setzen, sondern auch durch ihre Bilder zu kommunizieren. Caroline Bernard hat mit „Frida Kahlo und die Farben des Lebens“ eine packende Romanbiografie vorgelegt, die den Leser nicht nur gedanklich ins Mexiko des letzten Jahrhundert transportiert, sondern auch eine Ausnahmekünstlerin kennenlernen lässt, die die Kunstszene bis heute geprägt hat. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und fesselnd und bringt dem Leser den Menschen Frida Kahlo sehr nahe. Schon als junge Frau musste Frida einige körperliche Einschränkungen hinnehmen, die Auswirkungen auf ihr gesamtes Leben hatten. Um die Schmerzen zu kompensieren, malte sie ihre Welt in den buntesten Farben und transportierte mit ihnen ihre Gefühle an die Außenwelt. Die Ehe mit dem wesentlich älteren Diego Rivera war mit Blick auf die Kunst sicherlich eine befruchtende Beziehung für Frida, die sich zuerst an seinem Ruhm maß, um dann aus Riveras Schatten herauszutreten. Die Autorin hat das Leben der Ausnahmekünstlerin sehr gut recherchiert und sie mit ihrer gefühlvollen Erzählweise wieder zum Leben erweckt. Der historische Hintergrund der Zeit von 1907 bis 1954 ist ebenfalls sehr schön mit der Handlung verwebt, wobei sich die Autorin auch auf alte Briefe und Tagebuchauszügen bedient, um nah an der Realität zu bleiben. Die Charaktere sind sehr lebendig und glaubhaft dargestellt, lassen ihre Handlungen und Entscheidungen realitätsgetreu und authentisch wirken. Der Leser darf die Frau und Künstlerin Frida bei ihrem Schaffen beobachten, ihre Zweifel und Ängste miterleben, aber auch ihre Eigensinnigkeit, ihre Emotionalität sowie ihre Stärke, allen Widrigkeiten zu trotzen. Frida kämpft mit ihren eigenen Dämonen, die durch die körperlichen Schmerzen hervorgerufen werden, aber sie kämpft auch für ihren Mann Diego, der es mit der Treue nicht so genau nimmt, wenngleich er seine Frau vergöttert. Frida ist laut, offen, brutal ehrlich mit einem exzessiven Hang zu bunten Farben, die sie nicht nur auf die Leinwand bannt, sondern in die sie auch ihren geschundenen Körper hüllt. Sie ist nicht nur durch ihre Kleidung eine auffällige Erscheinung, sondern ihre markanten Augenbrauen sowie ihre schwarzen Augen sind ihr Markenzeichen. Mit „Frida Kahlo und die Farben des Lebens“ hat die Autorin eine wunderbare Homage in Form einer Romanbiografie abgeliefert, die nicht nur durch einen farbenprächtigen und einfühlsamen Erzählstil zu fesseln weiß, sondern diese besondere Malerin regelrecht wieder zum Leben erweckt. Ein Buch für wunderschöne Lesestunden, das eine absolute Leseempfehlung verdient!
Wow
Ein gelungener Roman, rund um eine beeindruckende Frau Im 11. Teil der Reihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe" geht es um die mexikanische Malerin Frida Kahlo. Frida erkrankte als Kind an Kinderlähmung, aber erst ein Unfall veränderte ihr Leben schlagartig und nachhaltig. Nur mühsam erkämpft sie sich wieder einen Weg zurück ins Leben, dabei hilft ihr die Malerei. Mit dem Maler Diego Rivera führt sie ein Leben voller Höhen und Tiefen, doch scheinbar verfügt sie über eine Menge Kraftreserven, denn sie gibt sich niemals auf. Das Buch versetzt einen nach Mexiko und nimmt den Leser mit auf eine Reise durch das turbulente Leben der Frida Kahlo. Ich habe sehr mit Frida mitgelitten, denn durch ihren Unfall hat sie massive Einschränkungen erlitten und doch wirkt sie so stark, dass man sie bewundern muss. Mich hat das Buch gut unterhalten, denn es ist ja auch in erster Linie eine Romanbiografie. Ich kenne zwar ein paar Bilder von Frida Kahlo, allerdings war mir kaum etwas über ihr Leben bekannt. Die Reihe "Mutige Frauen" macht mich immer wieder neugierig auf Frauen, die oftmals vergessen wurden oder einfach nicht so präsent sind. Ich vergebe für das Buch 5 Sterne.
8 Wows
jennyhofmann
Frida Kahlo ist die Malerin der Schmerzen. Kinderlähmung und ein Busunfall veränderten ihr Leben, zerstörten ihre Träume, doch sie fand eine ganz neue Art sich auszudrücken: die Malerei. Caroline Bernard hat uns mit diesem schönen Buch Frida wieder ins Leben gerufen und uns an all ihren Schmerzen teilhaben lassen, aber uns auch mit einer lebendigen, leidenschaftlichen Person bekannt gemacht, die sich von nichts unterkriegen lässt. Sie litt nicht nur unter den Verletzungen, die sie im jungen Alter erfuhr und ihr ganzes Leben bestimmten, sondern auch unter ihrem Ehemann Diego. Und all seinen Liebschaften. Diese Reihe ist super, sie bringt uns Namen näher, die man nur aus dem Museum kennt und dieses hier finde ich besonders toll. Außerdem ist es auch gut recherchiert und lässt sich flüssig lesen. Der Schreibstil hat einen guten Fluss. Und auch das Cover finde ich richtig toll, eines der schönsten aus der Reihe. Ein sehr schönes Buch über eine unheimlich starke Frau. Unbedingte Empfehlung!
Wow
Deutsch
  
Englisch
mojoreads Instamojoreads Twittermojoreads Facebook