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Inge Löhnig

Gedenke mein

Ist Teil der Reihe
Ein Gina Angelucci-Krimi
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERSTE FALL FÜR GINA ANGELUCCI Gina Angelucci, die Partnerin des Münchner Kommissars Dühnfort, arbeitet in der Abteilung für Cold Cases in München: Sie löst Mordfälle, die seit Jahren nicht geklärt werden konnten. Auf die Bitte einer Mutter nimmt sie die Ermittlungen zu einem tragischen Fall wieder auf. Vor zehn Jahren verschwand die kleine Marie. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Der Vater von Marie hat Selbstmord begangen. Hat er seiner Tochter etwas angetan? Gina ahnt, dass ihre Kollegen damals die falschen Fragen stellten. Warum sollte der Vater das Mädchen töten? Oder ist Marie noch am Leben? Gina folgt einer Spur, die zu unendlichem Leid führt ...
BIOGRAFIE
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PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.06.2019
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783548060699
Sprache
German
Seiten
400
Schlagworte
Leiche, ungelöste Fälle, Dühnfort, Kommissar, spiegel bestseller, Krimi, Entführung, München, Cold Cases, Die Vergessenen, Mord, Kommissarin, Ellen Sandberg, Bestseller 2016, Nele Neuhaus
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Ramona Kielfeder, Annabell95 und 3 andere
ramonan
annabellschneider
ladybug
cassiopeia
dark_rose
Ramona Kielfeder
Endlich wieder ein Buch von Inge Löhnig! Ich weiß gar nicht, warum ich schon so lange keinen Krimi mehr von ihr gelesen habe. Ich bin aber froh, dass ich das kürzlich endlich mal wieder geändert habe. Hinter Gedenke mein steckt ein Cold Case. Also ein Fall, der seit Jahren nicht gelöst werden konnte. Diese Thematik fasziniert mich ja immer besonders. Die frische Herangehensweise, oder Hinweise werden neu interpretiert. Inge Löhnig hat einen hochspannenden Cold Case gestrickt, bei dem natürlich erst mal alles aussichtslos erscheint. Aber sie beweist, dass sie ein Händchen für knifflige Fälle hat und spinnt mit so viel Leidenschaft einen spannenden Krimi, dass ich innerhalb weniger Stunden durch die Seiten flog. Auch die private Geschichte zwischen Tino und Gina wird weiterverfolgt. Das gefällt mir persönlich auch sehr gut, so zwischen dem vielen Leid. Und es zeigt, dass auch Ermittler*innen ein Leben haben (können). Da bin ich ebenfalls neugierig, wie es bei den beiden weitergeht. Ich habe Gedenke mein mit der gleichen Begeisterung verschlungen, wie schon vor Jahren Inge Löhnigs andere Krimis, zum Beispiel Der Sünde Sold, oder In weißer Stille. Ich mag Gina Angelucci als Hauptfigur sehr gerne und bin schon auf ihre nächsten Fälle sehr gespannt. Eine klare Empfehlung für alle Krimiliebhaber*innen!
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Erster Fall für Gina Angelucci Mit "Gedenke mein" startet die Autorin Inge Löhnig in eine neue Buchreihe. Die Protagonistin ist hier die Kommissarin Gina Angelucci, Lebensgefährtin des Kommissars Dühnfort. Sie arbeitet in München in der Abteilung Cold Cases und löst alte Mordfälle, die seit Jahren nicht gelöst werden konnten. Durch einen gelösten alten Fall bekommt sie starke Medienpräzens wodurch die Mutter, einer seit 10 Jahren verschwunden Tochter Marie, auf Gina Angelucci aufmerksam wird. Der Vater der Tochter hat Selbstmord begangen und angeblich seine Tochter mit in den Tod genommen. Doch ihre Leiche wurde nie gefunden. Hat er seiner Tochter wirklich etwas schlimmes angetan oder lebt Marie doch noch nur bei jemand anderem? Die Mutter von Marie ist überzeugt davon, dass Marie noch lebt und beauftragt Gina Angelucci mit dem Fall. Gina nimmt den Fall an und ermittelt gemeinsam mit ihrem Partner Holger in dem Fall und stellt Fragen die die Kollegen damals nicht gestellt haben. Ich hatte zuvor noch kein Buch von Inge Löhnig gelesen, war aber sofort begeistert von ihrem Schreibstil. Es lässt sich locker und flüssig lesen und kommt gut mit. Die Protagonistin kommt sympathisch rüber und ich finde es super, dass man auch so viel aus ihrem privaten Leben erfährt. Auch die anderen Darsteller wurden verständlich beschrieben, sodass man sich von ihnen ein Bild machen konnte. Außerdem fand ich es mal interessant ein Buch als Altfall zu lesen und nicht als aktuellen Fall. Man konnte trotzdem miträtseln was damals passiert sein konnte und was mit Marie jetzt ist. Ein klein wenig nervig fand ich das ständige Kaffeethema, aber das kann man auch sehr leicht überlesen. Alles in allem ist es ein sehr gut gelungener Kriminalroman und ich bin gespannt auf den Folgeband.
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Auf der Suche nach dem verschollenen Kind Tino und Gina werden Eltern – aber Gina zögert noch, ihrem Boss das mitzuteilen, denn dann wird sie zur Arbeit am Schreibtisch verdonnert und das möchte sie nicht. Sie hat auch einen Grund: Petra Weber hat sie überzeugt, den Fall ihrer vor zehn Jahren verschwundenen Tochter wieder aufzurollen. Damals wurde behauptet, Chris, ihr damaliger Noch-Mann, hätte sich und die kleine Marie ermordet. Doch Petra glaubt, Marie lebt noch, Chris habe sie zu einer anderen Familie gegeben. Die ganzen Jahre hat sie gesucht und gekämpft. Ihre letzte Hoffnung ist nun Gina, die gerade einen anderen Cold Case erfolgreich gelöst hat. Zunächst ist Gina skeptisch, aber dann entdeckt sie, dass erschreckende Fehler bei der damaligen Ermittlung begangen wurden. Sie nimmt den Fall an … Inge Löhnig hat einen tollen Schreibstil, den ich sehr gerne lese. Ihre Krimis sind genauso toll, wie die Jugendbücher – die man übrigens auch als Erwachsener mit Spannung lesen kann! Von der Dühnfort-Reihe habe ich bisher nur einen Band außer diesem (und der ist eigentlich ein Gina-Band) gelesen, aber die anderen Bücher stehen schon parat und werden auch noch verschlungen. Anfangs zieht es sich ein wenig, aber das ist sehr stimmig zum Plot: Die Polizei will den Fall nicht wieder aufnehmen, Petra Weber sucht Gina Angelucci auf, diese muss überzeugt werden, dann muss sie auch noch an den Fall kommen (Kompetenzen) – es liest sich zwar erst mal öde, aber bei genauerer Betrachtung ist es genau so, wie das laufen würde. Und so kommt auch schleichend immer mehr Spannung auf. Der Leser rätselt automatisch mit und sucht nach Anzeichen, wer nun alles die Finger im Spiel haben könnte. Die Protagonisten hatte ich sofort klar vor Augen, ohne dass die Autorin sie übermäßig wortreich hätte beschreiben müssen. Sie bringt alles sehr gut auf den Punkt und überlässt dem Leser genug Spielraum für das eigene Kopfkino. Der Krimi ist nicht mit zu vielen Personen überlastet, man kann sich also gut merken, wer nun wer ist. Auch die Erzählstränge sind gut dosiert und erkenntlich miteinander verbunden. Ich mag es nicht, wenn ich ewig lesen muss, bis ein Erzählstrang seinen Platz im Gesamtbild findet. Bei Inge Löhnig bin ich da gut aufgehoben: man tappt lange im Dunkeln, aber nicht Welten vom Geschehen entfernt. Mehr nebenbei entwickelt sich auch noch ein zweiter Erzählstrang, der sich aus der Suche nach Marie ergibt. Mich hat dieser sehr betroffen gemacht und bewegt. Auch habe ich mich für (fiktive) Personen fremdgeschämt, mich aber auch gefragt, wie ich mit einer solchen Situation tatsächlich umgehen würde. Wäre ich wirklich anders? Oder würde ich mich doch von der Menge mitreißen lassen? Der Mensch ist ein Herdentier … Dennoch frage ich mich, ob man gewisse Situationen (gerade im Gefängnis) nicht besser überwachen und somit Schlimmes verhindern könnte. Das Ende macht mich sehr traurig, aber es ist logisch aufgebaut und stimmig geschrieben. Es tröstet mich, dass jedes Ende auch ein neuer Anfang ist – und das kommt hier doch sehr deutlich rüber. Besonders gut ist, dass man nicht die komplette Reihe gelesen haben muss, um das Buch gut lesen zu können. Es fehlt dem Leser dann die Entwicklung von Tino und Gina, als Personen und als Paar, aber das nimmt dem Lesegenuss nichts. Ich wurde sehr gut unterhalten und freue mich darauf, alle Bände der Serie zu lesen – auch die hoffentlich noch folgenden! Macht für mich fünf Sterne.
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Gina Angelucci ermittelt. „Gedenke mein“ ist der 1. Teil der Gina-Angelucci-Reihe. Bekennende Löhnig-Fans werden diese Figur schon aus der Dühnfort-Krimi-Reihe kennen. Hier ist sie die Verlobte Dühnforts. Gina arbeitet jetzt in der Ermittlergruppe „Cold Case“. Eines Tages wendet sich die Mutter der verschwunden Marie an sie mit der Bitte den Fall noch einmal zu öffnen. So beginnt ein spannender Krimi. Der Leser ist bei den Recherchen von Gina und ihren Mitstreitern immer „hautnah“ dabei. Durch den Erzählstil ist man immer am spekulieren und mitraten. Doch das ist gar nicht so ohne, da die Autorin es versteht den Leser durch geschickte Winkelzüge ins Leere laufen zu lassen. Neben all den Abgründen, die sich bei den Ermittlungen auftun kommt aber das Privatleben Dühnfort/Angelucci nicht zu kurz. Die Darstellung der im weiteren Verlauf der Krimihandlung auftretenden Personen wirken durch ihr jeweiliges Schicksal authentisch beschrieben. Was ich ebenfalls sehr passend in diesem Krimi fand, waren Fragen die sich mit den Verantwortlichkeiten oder der Finanzierbarkeit bei nötigen neuen Ermittlungen ergeben. Solch eine Problematik wird nicht oft angesprochen, gibt diesem Krimi aber zusätzliche Überzeugungskraft. Inge Löhnig ist hier ein realitätsnahes, teilweise tragisches aber auch spannendes Buch gelungen, dass ich gerne weiterempfehle. Da noch Potenzial nach oben ist vergebe ich 4 von 5 Sterne.
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Ein spannender, realistischer Krimi - ich bin begeistert! Vor 10 Jahren verschwand die kleine Marie. Angeblich wurde sie von ihrem Vater bei einem erweiterten Suizid ermordet. Maries Mutter glaubt nicht, dass ihr Ex-Mann wirklich ihre Tochter getötet hat. Sie glaubt fest daran, dass ihr Kind noch lebt. Also spricht sie, nachdem sie von Gina Angeluccis Erfolg in einem Cold Case gehört hat, diese an und versucht sie dazu zu bewegen nach Marie zu suchen. Gina, selbst schwanger, möchte der Mutter Gewissheit verschaffen und macht sich an die Ermittlungen und entdeckt, dass damals etliche Fehler gemacht wurden. Wurde Marie wirklich von ihrem Vater ermordet? Oder lebt sie in Wirklichkeit noch? Doch wenn ja, wo ist sie dann? Und bei wem? Mich hat das Buch von der ersten Seite an gepackt. Der Fall ist spannend und verwirrend und die Ermittlungen realistisch langwierig. Es gibt einige falsche Fährten und Ermittlungspannen in der Vergangenheit. All das macht es Gina Angelucci nicht gerade leicht den Fall zu lösen. Ich habe die Auflösung so nicht kommen sehen. Ich finde es wirklich ganz toll und sehr faszinierend, wie komplex die Handlung ist und was es alles für überraschende Wendungen gab. Ich persönlich hätte mir ein etwas anderes Ende gewünscht, aber es stört mich jetzt auch nicht. Das Buch war bis zuletzt sehr spannend und wirkte auf mich sehr realistisch und „echt“. Man lernt nicht nur die Hauptcharaktere, sondern auch einige Nebencharaktere sehr gut kennen. Je weiter die Handlung voran schreitet, desto verwirrender werden die Hinweise. Gina Angelucci ist sehr sympathisch und sehr „normal“. Ihr Verlobter ebenso. Man sieht nicht nur die Ermittlungen mit all ihren Hindernissen und Sackgassen, sondern erlebt auch, wie sehr ein Fall, wie Maries, oder auch andere, Ermittler mitnehmen und belasten. Das Buch wirkt sehr gut recherchiert und authentisch, sowohl was die Handlung als auch was die Charaktere anbelangt. Fazit: Ich habe ja „Unbarmherzig“, den zweiten Band der Gina Angeluccci Reihe zuerst gelesen. Mir hat „Gedenke mein“ aber mindestens genauso gut gefallen. Ich fand das Buch spannend, realistisch und authentisch, mit sympathischen Charakteren, einer tollen Ermittlerin und nachvollziehbaren zähen Ermittlungen. Ich konnte die Auflösung nicht vorhersehen und war total überrascht. Aber die Auflösung ist nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern macht, wenn man das gesamte Buch am Schluss noch einmal Revue passieren lässt durchaus Sinn. Ich bleibe der Reihe auf jeden Fall treu und freue mich schon jetzt auf weitere Bände! Ich kann das Buch aus vollem Herzen empfehlen!
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