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Christoph Marzi

Heaven. Stadt der Feen

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ZUSAMMENFASSUNG

London - das ist seine Stadt. Und über den Dächern von London - dort hat David sein zweites Zuhause gefunden. Hier oben kann er den Schatten der Vergangenheit entfliehen. Bis er eines Tages auf ein Mädchen trifft, das alles auf den Kopf stellt, woran er bisher geglaubt hat. Ihr Name ist Heaven. Sie ist wunderschön. Und sie behauptet, kein Herz mehr zu haben. Ehe David begreifen kann, worauf er sich einlässt, sind sie gemeinsam auf der Flucht. Und sie werden nur überleben, wenn sie Heavens Geheimnis lüften. Christoph Marzi erzählt mitreißend - Urban Fantasy vom Feinsten!

BIOGRAFIE

Christoph Marzi begann bereits im Alter von 15 Jahren zu schreiben. Sein Romandebüt "Lycidas" avancierte 2004 zu einem Überraschungserfolg: 2005 wurde Christoph Marzi mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Seitdem schreibt er mit großem Erfolg sowohl für Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche. Er arbeitet als Lehrer und lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Saarbrücken.

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
01.06.2012
Ausgabe
eBook
ISBN
9783401800073
Sprache
German
Seiten
360
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REZENSIONEN
Bewertet von Felicitas Brandt, Schokoloko 28 und andere
felicitasbrandt
schokoloko28
madamenerdig
Felicitas Brandt
„Menschen helfen einander nicht einfach so.“ „In Filmen schon.“ „Naja, das ist aber kein Film.“ „Auch in Büchern.“ „Ein Buch ist das hier auch nicht.“ „Das ist London. Hier ist alles möglich.“ (Seite 85) David ist auf der Flucht vor seiner Vergangenheit, die ihn hoch oben auf Londons Dächer führt. Hier ist er frei, hier kann er atmen und hier trifft er auch auf Heaven. Ein wunderschönes Mädchen, das seine ganze Welt auf den Kopf stellt, denn Heaven erzählt ihm, dass man ihr ihr Herz gestohlen hätte. Und zwar buchstäblich. Und ehe David wirklich weiß, was passiert, sind sie schon auf der Flucht vor Dingen, von denen er vorher nicht einmal geahnt hatte. Heaven war mein Urlaubsabschlussbuch und hat mich auf dem Flug nach Hause begleitet. Der einfache Schreibstil und die ruhige, ein bisschen melancholische, aber auch verträumte Stimmung kam mir da sehr zugute. David ist von Zuhause davon gelaufen, weil sein Elternhaus ihn zu ersticken drohte. In London traf er nach einiger Zeit in der Unterwelt auf den Buchladen The Owl and the Pussycat, der Miss Trodwood gehört. Sie ist eine ältere, alleinstehende und ein klein bisschen seltsame Dame, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Bücher aufzutreiben und besonderen Kunden zukommen zu lassen. David fängt als ihr Gehilfe an und darf über dem Bücherladen in der kleinen Wohnung wohnen. Am Anfang dieser Geschichte ist David gerade unterwegs, eines dieser Bücher zu überbringen, doch David ist kein gewöhnlicher Kurier, seine Wege führen ihn über die Dächer Londons. Und dort trifft er auch auf Heaven, die verletzt und verängstigt ist und behauptet böse Männer hätten ihr Herz gestohlen. David ist ziemlich verdutzt und glaubt erst, dass sie auf Drogen sei, doch Heaven hat etwas an sich, das ihn in ihren Bann zieht. Kurzerhand nimmt er sich des seltsamen, wunderschönen Mädchens an und schon bald gerät auch er in Gefahr. Ich mochte diese Geschichte von Anfang an. Der Stil und die Stimmung sind einfach irgendwie besonders, die Charaktere sind toll und die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen. Das Buch wird hauptsächlich aus der Sicht von David erzählt, aber immer mal wieder rutscht man auch in andere Perspektiven ab, was mich hier aber nicht gestört hat. Heaven ist kein sehr offener Mensch. Sie hat Geheimnisse und erzählt David doch recht viel, was andere Leute erstaunt. Sie ist traurig über Verluste, die sie erlitten hat, und liebt es, die Sterne zu beobachten. Sie führt zwei Leben, eins in der College Welt und ein zweites, in dem sie allein auf einem Hausboot lebt. „Wer bist du wirklich.“ „Ich bin kompliziert.“ (Seite 157) David hat eine schwere Zeit hinter sich und in London etwas Neues gefunden, was er liebt. Die miese Beziehung, die gerade hinter ihm liegt, hat ihn getroffen, doch sein Job und die Zeit über den Dächern machen ihn glücklich. Er ist ein bisschen nerdig, aber nicht übermäßig, kein Bad Boy und auch kein Hipster, er ist ein David und ich mochte ihn sehr. „Allein sein ist nicht immer gut.“ (Seite 167) Hier gibt es noch Bösewichte, die einfach die Bösen sind, weil sie eben böse sind. Es gibt magische Geschichten über Kometen und Sternschnuppen, die sich in unserer Welt in etwas anderes verwandeln, es gibt viel Gefühl und Herz und all das macht „Heaven“ zu einer wundervollen Geschichte. „Heaven: Stadt der Feen“ von Christoph Marzi hat eine ganz eigene Melodie, die ich gar nicht wirklich erklären kann, aber ich war von der ersten Seite an verliebt und konnte wunderbar zwischen den Seiten verschwinden und mit Heaven und David durch London streifen. Fünf Bücher von mir und eine ganz klare glitzernde Leseempfehlung!
Wow
Schokoloko 28
Inhalt des Buches: Heaven ist ein Mädchen, welches gerne sich auf den Dächern von London befindet und die Sterne durch ein Teleskop anschaut. Während einer dieser Ausflüge passiert ein Unglück. Ihr wird das Herz aus dem lebendigem Leib herausgeschnitten. Doch sie stirbt bei dieser Operation nicht sonder lebt weiter. Als sie flüchtet lernt sie David kennen. Er ist in einer Buchhandlung angestellt und übergibt Menschen Bücher, die schon vergriffen sind. Bei einer dieser Botengänge lernt er Heaven kennen, die gerade ihr Herz verloren hatte. Und da Heaven weiterleben kann, weil in ihr noch ein Feenherz schlägt, werden Heaven und David verfolgt. Und es beginnt eine Verfolgungsjagd durch London.... Eingene Meinung: Dieses Buch bietet alles,was man als Buchliebhaber mag. Eine Liebe, Spannung, Verfolgungsjagden, Rätsel, "böse" Menschen, Hinweise auf Klassiker der Weltliteratur, Mystik..... Doch leider muss ich sagen, dass mir der Schreibstil überhaupt nicht zugesagt hat. Für mich blieben die Protagonisten irgendwie farblos und sie berührten mich überhaupt nicht. Sie blieben für mich irgendwie "blutleer". Ich hatte schon andere Bücher von Marzi angefangen zu lesen und da ging es mir ähnlich. Vielleicht ist der Schriftsteller einfach nichts für mich. Fazit: Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Buch, doch leider konnten diese Erwartungen nicht erfüllt werden.
3 Wows
Wenn ich an Feen dachte, dachte ich bisher immer an diese "Klischee-Fee" und ihrem Spruch "Ich bin die gute Fee und du hast drei Wünsche frei". Bisher hatten mich Geschichten von Feen auch nie wirklich angesprochen. Doch mit Begeisterung kann ich behaupten, das mir dieses Buch ein anderes Bild von Feen vermittelt hat. Ich bin der Meinung, das Bücher einen in andere Welten ziehen sollen. Bei Heaven ist es so, das die Geschichte in dem London unserer Zeit spielt und dennoch, gibt es da immer wieder diese Dinge, die die Geschichte magisch machen. Sei es Heaven selbst, die dem Rätsel ihres Herzens auf den Grund gehen will - denn, wer kann schon ohne Herz weiter leben? Oder dem mysteriösen Herzendieb und dem Lumpenmann und vor allen Dingen, wo ist das Stückchen Himmel abgeblieben? Auch die Charakteren, die zwei Hauptprotagonisten Heaven und David waren sehr facettenreich gestaltet und man konnte sie sich sehr gut vorstellen und mit ihnen mitfiebern. Christoph Marzi schafft es Spannung aufzubauen und Dinge geschehen zu lassen, so wie die Geschichte in eine Richtung zu lenken, von der man es vorher nicht gedacht hatte. Auch die Art wie er schreibt, ist sehr erfrischend und modern. Zwei sehr schöne Aspekte war auch, wie Marzi es geschafft hat, klassische Werke, so wie einiges an Musik mit einfließen zu lassen. So wird der Herzdieb Mr.Scrooge genannt, oder David an einer Stelle sogar Tiny Tim. Auch das Cover ist, wie ich finde, sehr gut gelungen und auf jeden Fall ein echter Hingucker für das Bücherregal.
Wow

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