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Heidelberg und die Kurpfalz

Heidelberg und die Kurpfalz

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Orte der Reformation
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ZUSAMMENFASSUNG
Die Kurpfalz war das erste Kurfürstentum im Reich, in dem sich der Calvinismus durchsetzen konnte. Zahlreiche protestantische Glaubensflüchtlinge aus Westeuropa siedelten sich hier an und spielten bald eine wichtige Rolle in Handwerk, Verwaltung und Universität. Sie gründeten Städte wie Frankenthal, die zu Zentren des Handels und des Handwerks wurden. Sie trugen dazu bei, dass die Universität Heidelberg Ende des 16. Jahrhunderts eine Blütezeit erlebte. Ihre Erfahrungen als Glaubensflüchtlinge bestärkten die pfälzischen Kurfürsten in dem außenpolitischen Kurs gegen die Habsburger, der nach 1618 in den Dreißigjährigen Krieg und 1622 zur Besetzung der Residenzstadt Heidelberg führte. Das Heft stellt wichtige Aspekte der kurpfälzischen Geschichte der Reformationszeit und weit darüber hinaus vor. Die bis heute erhaltenen Spuren werden illustriert und erläutert. Das Heft erscheint 450 Jahre nach der Einführung des Heidelberger Katechismus im Jahr 1563. Dieser Text markiert den entscheidenden Schritt im Übergang der Kurpfalz vom Luthertum zum westeuropäisch geprägten Calvinismus. Bis heute ist der Heidelberger Katechismus eine der weltweit am meisten verbreiteten protestantischen Bekenntnisschriften.
BIOGRAFIE
Christoph Strohm, Prof. Dr., geb. 1958. Studium in München, Neuendettelsau, Heidelberg und Chicago, 1987 Promotion und 1995 Habilitation in Heidelberg, 1996-2006 o. Prof. für Kirchengeschichte (Reformationsgeschichte und Neuere Kirchengeschichte) an der Ruhr-Universität Bochum, seit 2006 o. Prof. für Kirchengeschichte an der Universität Heidelberg und Leiter der Bucer-Forschungsstelle der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, seit 2008 Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.Buchveröffentlichungen u.a.: Ethik im Kampf gegen den Nationalsozialismus, 1989; Ethik im frühen Calvinismus, 1996; Calvinismus und Recht, 2008; Calvin, 2009; Die Kirchen im Dritten Reich, 2011; Martin Bucers Deutsche Schriften (Hg.), seit 2006.Johannes Ehmann, Dr. theol., geboren 1958 in Pforzheim, studierte von 1977 bis 1984 Theologie in Berlin, Jerusalem, Göttingen, Tübingen und Heidelberg. Nach Pfarrdienst in der Evangelischen Studentengemeinde, später an der Konkordienkirche Mannheim von 1999 bis 2007 Geschäftsführer der ACK in Baden-Württemberg. Seit 2010 hauptberuflich tätig als apl. Professor für Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg mit Schwerpunkt Reformationsgeschichte und Territoriale Kirchengeschichte.Veröffentlichungen: Union und Konstitution. Die Anfänge des kirchlichen Liberalismus in Baden im Zusammenhang der Unionsgeschichte (1797-1834), Karlsruhe 1994 (VVKGB 50); Die badischen Unionskatechismen. Vorgeschichte und Geschichte (im Erscheinen).Albert de Lange, Dr., geboren 1952 in Zwolle in den Niederlanden, studierte von 1970 bis 1977 Theologie in Kampen. Von 1986 bis 1990 tätig als Historiker bei der Società di Studi Valdesi in Torre Pellice in Italien. Seit 1990 wohnhaft in Deutschland, jetzt in Karlsruhe, und tätig als freischaffender Kirchenhistoriker. Forschungsschwerpunkt: Geschichte der Waldenser in der Neuzeit. Bibliographie: www.albert-de-lange.de
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