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Sabine Lay

Hibiskustage

Gegenwartsliteratur
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ZUSAMMENFASSUNG
Vier Freundinnen und eine unerwartete Reise nach Hawaii, die alles verändert …

Sie waren einmal unzertrennlich: Izzy, Mel, Kerstin und Sarah. Doch nun sind sie fast 40, und die täglichen Anforderungen des Lebens lassen es selten zu, Zeit miteinander zu verbringen. Umso größer ist die Freude, als Izzy einlädt, ihren 40. Geburtstag gemeinsam auf Hawaii zu feiern. Kaum angekommen, verschlägt die Schönheit und Blütenpracht der Insel den Freundinnen den Atem. Nur Izzy ist nicht da. Während die drei einen traumhaften, sonnendurchfluteten Tag nach dem anderen verbringen und spüren, wie der Zauber der Insel sie langsam wieder einander annähert, lässt Izzy sich immer aufs Neue entschuldigen. Langsam beschleicht die drei das Gefühl, dass ihre Freundin vor dem Wiedersehen zurückschreckt. Was ist nur los?

BIOGRAFIE
Sabine Lay ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Seit fast zwanzig Jahren ist sie als Regisseurin tätig, u. a. für »Verliebt in Berlin«, »Schloss Einstein« und »Sturm der Liebe«. Zum Schreiben fand sie durch ihre Leidenschaft für das Reisen – besonders Hawaii ist dabei zu ihrem Herzensort geworden. »Hibiskustage« ist ihr erster Roman im Penguin Verlag.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
09.03.2020
Ausgabe
eBook
ISBN
9783641234690
Sprache
German
Seiten
416
Schlagworte
Midlife, Freundschaft, Loslassen, Dienstagsfrauen, Dora Heldt, Emma Sternberg, Fünf am Meer, Hawaii, Sabine Landgraeber
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Booksurfer, Anne (milkysilver... und 2 andere
booksurfer
milkysilvermoon
vronika22
dreamworx
Vier Jugendfreundinnen, eine Einladung nach Hawaii... was steckt dahinter? Kerstin, Izzy, Mel und Sarah sind beste Freundinnen, doch nach dem Abitur verlieren sie sich langsam immer mehr aus den Augen und haben nur noch sporadischen Kontakt. Bis Izzy die Truppe nach Hawaii einlädt, um ihren 40 Geburtstag zu feiern. Nach kurzen Überlegungen reisen die restlichen 3 Frauen nach Hawaii und sind direkt von der Insel verzaubert. Doch was ist mit Izzy? Immer wieder verschiebt sie das Treffen mit den Dreien. Was steckt wirklich hinter der Einladung auf die Trauminsel? Die Wahrheit wird das Leben der Freunde erschüttern! Mit einem traumhaften Cover, dem Setting auf Hawaii und einer interessanten Geschichte hat mich Sabine Lay geködert und so ließ ich mich von ihr zusammen mit den Freundinnen nach Hawaii entführen. Der Schreibstil der Autorin ist leicht zugängig, so das man der Handlung ohne Probleme folgen kann und in einen guten Lesefluss kommt. Es gelingt ihr sehr gut den die Urlaubsstimmung und den Aloha Spirit der Insel einzufangen das hat mir wirklich gut gefallen. Die ernsteren Themen werden durch den immer wieder eingestreuten Humor aufgelockert und auch, wenn ab einem gewissen Punkt ersichtlich ist, wo die Geschichte hinläuft, bleibt die Grundspannung erhalten. Die Charaktere waren alle gut ausgearbeitet, jede der Frauen hat ihre Probleme, die für die anderen allerdings nicht so offensichtlich sind. Nach und nach lernen siech die Freundinnen wieder besser kennen und vertrauen einander. Gerade was die persönlichen Probleme angeht, hätte ich mir noch etwas mehr Tiefgang gewünscht da wurde mir einiges zu schnell abgehandelt. Es fehlt auch nicht wirklich was aber ich hätte gerne noch etwas mehr über die Schicksalsschläge der Damen erfahren. Sabine Lay hat mit Hibiskustage eine wirklich tolle Geschichte über Freundschaft, Liebe und das Leben geschrieben bei der kein Auge trocken bleibt. Man fühlt sich wie im Urlaub und bekommt den Aloha Spirit und die Surfer nach Hause geliefert. Sie zeigt vor dem Hintergrund der traumhaften Kulisse Hawaiis was im Leben wichtig ist. 4,5 von 5 Sternen
1 Wow
Anne (milkysilvermoon)
Während ihrer gemeinsamen Schulzeit waren die vier gleichaltrigen Frauen enge Vertraute. Doch nun gehen die Freundinnen getrennte Wege. Melanie Sonthusen, genannt Mel, lebt mit ihrem Mann Sven und den Kindern Arne und Kim an der Ostsee und betreibt dort einen Ferienhof. Doch um ihre Ehe ist es nicht gut bestellt. Sarah Bergmann arbeitet nach dem Abbruch ihres Jurastudiums als schlecht bezahlte Assistentin in einer Londoner Kanzlei. Köchin Kerstin hat gerade ihren Job gekündigt, nachdem sie jahrelang in der Küche des Restaurants ihres Geliebten Friedrich geschuftet hat, um von ihm nur immer wieder belogen zu werden. Nur die Vierte im Bunde, Schauspielerin Isabella, kurz Izzy, scheint ein wahrlich glamouröses und erfolgreiches Leben zu führen. In den vergangenen Jahren haben die Frauen nur sporadisch über ihren „44ever“-Chat Kontakt gehalten. Doch kurz nach dem Abitur haben sich die Freundinnen geschworen, Izzys vierzigsten Geburtstag zusammen zu feiern. Nun ist das Datum bald gekommen und der Film- und Fernsehstar lädt zu sich nach Hawaii ein. Dort ist von Izzy aber keine Spur und die Freundinnen beschleicht das Gefühl, dass irgendwas mit ihr nicht stimmt… „Hibiskustage“ ist ein Roman von Sabine Lay. Meine Meinung: Der Roman besteht aus 64 Kapiteln, die angenehm kurz ausfallen. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Mel, Sarah und Kerstin – jeweils im Präsens. Es gibt mehrere Rückblicke, doch insgesamt ist der Roman chronologisch aufgebaut. Diese Struktur funktioniert hervorragend. Der Schreibstil ist unauffällig, aber anschaulich und einfühlsam. Dank viel wörtlicher Rede wirkt er sehr lebhaft. Gleichzeitig gibt es aber auch zahlreiche gelungene Beschreibungen, die viele Bilder erzeugen. Trotz der Perspektivwechsel bin ich sehr gut in die Geschichte gestartet. Die vier Protagonistinnen sind recht unterschiedlich angelegt und werden vielschichtig dargestellt. Alle vier Frauen machen aufgrund ihrer Ecken und Kanten einen lebensnahen Eindruck. Vor allem die Gedanken und Gefühle von Mel, Sarah und Kerstin lassen sich sehr gut verfolgen. Izzy lernt der Leser nicht so intensiv und vorwiegend indirekt kennen, was aber der Geschichte an sich geschuldet ist und mich überhaupt nicht gestört hat. Eine große Stärke des Romans ist für mich das wundervolle Setting und das, was die Autorin daraus gemacht hat. Hawaii fasziniert mich schon seit Längerem, deshalb hat mich die Geschichte sofort angesprochen. Dass die Autorin bereits mehrfach auf den Inseln war und eine profunde Ortskenntnis besitzt, vor allem was Oahu angeht, ist dem Buch an vielen Stellen anzumerken. Ich finde es klasse, wie viel Wissenswertes über regionale Spezialitäten, Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten in die Geschichte eingeflochten ist. Das macht die Lektüre nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich. Gut gefallen hat mir auch, dass es weniger um die romantische Liebe geht, sondern vielmehr um das Thema Freundschaften. In dieser Hinsicht vermittelt der Roman eine positive Botschaft. Dabei gleitet er erfreulicherweise nicht ins Kitschige ab und kann dennoch berühren. Schnell wird klar, dass zwei der Frauen Geheimnisse haben, die der Leser noch nicht zu Beginn kennt: Sarah und Izzy. Die Frage, was die beiden den anderen nicht gesagt haben, sorgt für Spannung. Auch sonst kommt auf mehr als 400 Seiten keine Langeweile auf. Die letztendlichen Auflösungen erscheinen mir schlüssig. Allerdings konnte ich nicht in allen Fällen nachvollziehen, warum sich diejenige nicht viel früher ihren langjährigen Freundinnen offenbart hat. Zudem habe ich im letzten Viertel zwei weitere Teile der Handlung als unnötig überzogen empfunden. Das schmälert den ansonsten sehr positiven Gesamteindruck aber nur geringfügig. Das farbenprächtige Cover ist optisch sehr ansprechend und passt gut zum Inhalt. Der knappe Titel sagt mir ebenfalls sehr zu. Mein Fazit: Mit „Hibiskustage“ ist Sabine Lay ein unterhaltsamer, aber nicht seichter Roman gelungen, der mich besonders mit immer wieder eingestreuten Infos und tollen Beschreibungen überzeugt hat. Aber nicht nur eingefleischte Hawaii-Fans kommen bei der empfehlenswerten Lektüre auf ihre Kosten.
1 Wow
Inhalt: Izzy, Kerstin, Mel und Sarah waren immer beste Freundinnen. Doch mittlerweile sind sie fast in der Lebensmitte angelangt und haben nur noch wenig Kontakt zueinander. Sie hatten sich einmal geschworen, dass sie sich zum 40. Geburtstag treffen, um gemeinsam zu feiern. So erhalten Kerstin, Mel und Sarah eine Einladung von Izzy zu ihrem 40. Geburtstag nach Hawai. Die Flugtickets sind sogar schon beigelegt...also los geht die Reise und das Abenteuer! Meine Meinung: Das wunderschöne Cover vermittelt direkt schon ein wenig Urlaubsfeeling. Doch nicht nur das Cover ist für mich ein absoluter Volltreffer, sondern das ganze Buch! Ich fand es wunderbar mich nach Hawai entführen zu lassen. Die Landschaftsbeschreibungen sind der Autorin bestens gelungen, so dass ich regelrecht die Sonne gespürt, das Meer gerochen und die Pflanzen gesehen habe. Traumhaft schöne Sonnenuntergänge oder Regenbogen durfte ich hier miterleben. Auch habe ich die Wale gesehen oder die Schildkröten, die mit „alten Ladies mit Badekappen“ verglichen wurden. Ich zitiere "Mel kam sich vor, als ob sie inmitten in einer Postkarte säße." (Zitat S. 296). So ähnlich bin ich mir teilweise auch vorgekommen. Der Schreibstil von Sabine Lay liest sich total gut. Ich bin wirklich regelrecht über die Seiten geflogen. Es kommen keinerlei Längen auf. Und obwohl das Buch mit vielen ernsten Themen punkten kann, so kommt doch auch der Humor und die Romantik nicht zu kurz. Vom Plot her hatte ich eine Vorahnung in welche Richtung es sich entwickeln wird, aber trotzdem ist ein gewisser Spannungsbogen erhalten geblieben. Die Freundinnen sind sehr unterschiedlich und haben alle ihr Päckchen zu tragen. Beim Lesen erlebt man mit, wie sie sich einander wieder annähern und Vertrauen zueinander fassen und somit ihre Freundschaft wieder richtig intensiv aufleben lassen. Dadurch dass bei den einzelnen Kapiteln immer wieder die Sichtweise der Protagonisten aus deren Sicht berichtet wird, wechselt, kann man sich auch gut in alle hineinversetzen. Für mich ist dieses Buch eines der Lesehighlights 2020. Das Lesen war für mich wie ein kleiner Kurzurlaub. Wer gerne gute Frauenromane liest, der sollte dieses nicht verpassen und sich virtuell auf die Reise nach Hawai einlassen.
5 Wows
E hoʻoponopono nā mea āpau Die vier Freundinnen Izzy, Sarah, Kerstin und Mel sind schon seit der Schule Freundinnen, doch in den Jahren kam ihnen das Leben dazwischen, so dass sie nur noch elektronisch miteinander kommunizierten. Da flattert eine Einladung von Izzy zu ihrem 40. Geburtstag ins Haus, den sie mit allen zusammen in Hawaii feiern möchte. Mel, Kerstin und Sarah ergreifen die Möglichkeit, endlich mal ungestört wieder alle miteinander beisammen zu sein und fliegen nach auf die wunderschöne amerikanische Pazifikinsel, die sie mit all ihrer Pracht gleich bei ihrer Ankunft schon in Euphorie versetzt. Allerdings fehlt von Izzy jede Spur. So machen sich die Freundinnen daran, erst einmal die Insel zu erkunden, bis Izzy dann eines Tages doch noch auftaucht… Mit „Hibiskustage“ hat Sabine Lay einen wunderschönen und gefühlvollen Roman vorgelegt, der nicht nur durch einen flüssig-leichten und bildhaften Schreibstil besticht, sondern den Leser mit den ersten Worten regelrecht in die Handlung hineinzieht und mit den Frauen auf eine abenteuerliche und sehr emotionale Reise schickt, die er so schnell nicht vergessen wird. Durch wechselnde Perspektiven erzählt, erhält der Leser nach und nach Einblick in das Leben der vier Protagonistinnen sowie ihrer Gedanken- und Gefühlswelt. Je von ihnen ist an einem Punkt angelangt, an dem sie ihr Leben neu ausrichten müssen. Dabei werden Vergleiche mit dem Werdegang der anderen Freundinnen geschlossen, wobei sich geheime Sehnsüchte eröffnen und auch etwas wie Neid aufkommt. Dabei ist vieles mehr Schein als Sein, möchte eigentlich geteilt werden, um eine neue Sichtweise und Denkanstöße zu bekommen. Die Autorin lässt die lange brachliegende Freundschaft zwischen den vier so unterschiedlichen Frauen wunderbar wiederaufleben, in der sie ihre Herzen langsam füreinander öffnen und bietet dem Leser die Möglichkeit, als unsichtbarer Geist ein Teil von ihres wiedergefundenen Kleeblattes zu werden. Das fällt besonders leicht in der exotischen und farbenprächtigen Umgebung, die die Autorin gekonnt bildreich dafür geschaffen hat, denn Hawaii ist ein Sehnsuchtsort mit herrlicher Vegetation, wunderbaren Stränden und Einheimischen, die aufgrund ihrer Traditionen sehr gastfreundlich und naturverbunden sind. Die sehr differenziert angelegten lebendigen Charaktere können mit ihren sehr menschlichen Eigenschaften überzeugen und Nähe vermitteln, der Leser fühlt sich schnell mit ihnen verbunden und kann ihre Sorgen und Nöte teilen, mit ihnen fühlen und vor allem fiebern. Kerstin hat sich jahrelang selbst betrogen und nun endlich die Konsequenzen gezogen. Vielleicht wollte sie sich all die Jahre keine Fesseln anlegen lassen, weil sie noch nicht so weit war. Mel erlebt in ihrer Ehe eine böse Überraschung und zieht die Reißleine, indem sie sich erst einmal verdrückt, um den Kopf frei zu kriegen. Sarah ist zurückhaltend und trägt etwas mit sich herum, was unbedingt endlich ans Tageslicht kommen muss. Und Izzy macht sich zwar rar, sorgt aber liebevoll für das Wohl ihrer Freundinnen und eine Eröffnung, die mit einem Schlag alles verändert. Aber auch Nebendarsteller wie Mike haben einen nicht unerheblichen Platz in dieser gefühlvollen Geschichte. „Hibiskustage“ nimmt den Leser mit zu einer Selbstfindungsreise an einen der schönsten Plätze der Welt. Vor einer zauberhaften exotischen Kulisse wurden Freundschaft, Geheimnisse, Schicksale, Neuausrichtung in diesem Roman sehr schön miteinander verwebt und hinterlassen ein anrührendes und gleichzeitig zufriedenes Gefühl beim Leser, eine denkwürdige Reise miterlebt zu haben. Absolute Leseempfehlung für ein Highlight!
5 Wows

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