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Holding Up the Universe
Jennifer Niven

Holding Up the Universe

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4.5/5
4 Bewertungen
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11.5
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
From the acclaimed author of the "New York Times" bestseller "All the Bright Places" comes a heart-wrenching story about what it means to see someone and love someone for who they truly are.
BIOGRAFIE
Jennifer Niven is the author of the New York Times and international bestseller All the Bright Places. She has also written four novels for adults-American Blonde, Becoming Clementine, Velva Jean Learns to Fly, and Velva Jean Learns to Drive-as well as three nonfiction books-The Ice Master, Ada Blackjack, and The Aqua Net Diaries, a memoir about her high school experiences. She grew up in Indiana and now lives with her fiancé and literary cats in Los Angeles. For more information, visit JenniferNiven.com, GermMagazine.com, or find her on Facebook or Twitter.
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REZENSIONEN
Bewertet von Louisa und Peanut
isas_bookworld
peanut
Ein unglaublich bedeutungsschweres Buch, das einen zu Tränen rührt! Der Schreibstil der Autorin hat mir wirklich gut gefallen. Er wirkte auf mich sehr gefühlvoll und emotional und war dabei außerdem sehr angenehm zu lesen Das Buch ist abwechselnd aus Jack und Libbys Sicht geschrieben, was einem einen guten Einblick in die Gefühlswelt der beiden ermöglicht. Unterbrochen wir die eigentliche Geschichte dabei ab in zu durch Listen und Rückblicke aus der Vergangenheit, was teilweise sehr spannend war, die Geschichte aber auch etwas aufgelockert hat. Jack war meiner Meinung nach ein sehr interessanter Charakter, über dessen Krankheit ich zum ersten Mal gehört habe. Diese Stelle ich mir ziemlich schrecklich vor, was durch seine sehr tiefgründig erzählen Kapitel nur noch verstärkt wurde. Davon abgesehen war er ein sehr sympathischer, individueller und interessanter Charakter. Genauso wie Libby. Libby war mir von der ersten Seite an sehr sympathisch weil man sich meiner Meinung nach sehr gut mit ihr identifizieren kann, auch wenn man nicht das gleich "Problem" - was in dem Buch abgesehen von den gesundheitlichen Gründen nicht zum Problem gemacht wurde, Body Positivity wird hier zum Glück ganz groß geschrieben - wie sie hat. Sie ist unglaublich stark, selbstbewusst und absolut bewundernswert. Andere Charaktere haben gut zur Geschichte beigetragen, waren fies, unglaublich nett oder irgendwas dazwischen, ganz lebensecht eben. Das fand ich wirklich super, weil es so authentisch war. Die Geschichte an sich war sehr tiefgründig, emotional und absolut mitreißend. Die Probleme, die sich Libby und Jack in den Weg gestellt haben, haben mich wirklich tief getroffen. Ich konnte sehr gut mit ihnen mitfühlen, habe mitgelitten, habe mich mit ihnen geärgert geweint, aber auch gelacht. Die Handlung war übrigens auch sehr interessant und spannend, was einen praktisch dazu gezwungen hat, weiterzulesen. Man konnte gar nicht mehr aufhören. Alles in allem, war "Holding Up the Universe" eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe,weshalb es die 5 Sterne absolut verdient hat.
Wow
Was mir wirklich gut gefallen hat ist, dass die Handlung von Libby und Jack abwechselnd erzählt wird. So erhält man einen relativ tiefen Einblick in die Gefühlswelt der beiden und kann auch ungefähr einschätzen wie der eine den anderen findet. Und man kann so ihre Motive erahnen und erfährt auch ziemlich viel aus ihrer Vergangenheit. Mir war das jedoch an einen Stellen was die beiden betrifft einfach zu rosarot und zu perfekt, aber das hatte ich nach "All the bright places" auch erwartet. Ein anderer Pluspunkt ist wahrscheinlich die sich wirklich sehr langsam entwickelnde Freundschaft zwischen Libby und Jack. Alles andere wäre auch total unpassend gewesen, wenn man Libbys Vergangenheit betrachtet und ich finde es wirklich toll wie der Handlungsstrang umgesetzt wurde. Zumal er sich aus vielen kleinen Szenen ergibt und recht komplex ist, was das ganze so toll macht. Anfangs hatte ich so meine Schwierigkeiten in die Handlung hinein zu kommen, aber als ich dann endlich drinnen war hatte ich das Buch an einem Tag fertig gelesen. Leider merkt man selbst wenn man keine Ahnung von Gesichtsblindheit hat sehr schnell, dass hier über den Roman kein Betroffener gelesen hat. Normalerweise orientieren sich Betroffene dann an anderen Merkmalen und genau das findet hier nicht statt. Das macht das alles recht unglaubwürdig und so ergeben einige Situationen einfach absolut keinen Sinn. Um ehrlich zu sein habe ich mir bei dem Klappentext schon gedacht, dass es gewiss irgendeine inspirierende Story zu einem übergewichtigen Mädchen und das alles mehr "Inspiration Porn" als alles andere ist. Schließlich muss das Mädchen nur das überwinden(entweder abnehmen oder stolz drauf sein) und zack hat man eine Geschichte, die einen dazu inspirieren soll an einem selbst zu arbeiten. Ein Stück weit bekommt man auch genau das, wobei Libby von Beginn der Handlung selbstbewusst ist. Irgendwie ist es ein bisschen schade, dass damit ein so großer und eigentlich wichtiger Themenkomplex in wenigen Sätzen abgehandelt wurde. Auch sonst wimmelt es nur so von Klischees und hier hätte man sich einfach auf einige wenige beschränken sollen. So wirkt es einfach als hätte man wild ein paar Klischees/Tropes zusammen gewürfelt um möglichst eine Handlung zu finden, die wirklich viele nachempfinden können wegen eigener Erfahrungen zum Beispiel. Bisher habe ich noch kein vergleichbares Buch gefunden, welches so viele YA-typische Tropes beinhalt und das meine ich jetzt absolut nicht im positiven Sinne. Es ist einfach schade, wenn so wichtige Themen unter so vielen Klischees begraben werden um eine Handlung zu kreieren. Fazit: Die Handlung ist alles andere als rosarot und die Themen Fatshaming und Mobbing spielen wie zu erwarten eine große Rolle. Immer wieder tauchen lustige Szenen auf, was das alles ein wenig auflockert ohne dabei ins alberne abzudriften. An sich ist es ein typisches Young-Adult/Jugendbuch und das merkt man beim Lesen auch. Auf die Themen wird altersgerecht eingegangen und deshalb kann man auch nicht viel Tiefe erwarten. Deshalb lasse ich das bei der Bewertung auch komplett außen vor, aber trotzdem komme ich nur auf 3 von 5 Sternen. Erst beim Verfassen der Rezension ist mir wirklich bewusst geworden wie viele Klischees und alles hier bedient werden und was mich beim Lesen gestört hat.
Wow
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