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Daniel Wolf

Im Zeichen des Löwen

Historische Romane
Ist Teil der Reihe
Friesen-Saga
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ZUSAMMENFASSUNG
Friesland 1351: Schiffe zu bauen – das war schon immer der Traum des junge Zimmermanns Jann Wilken. Mit seinen genialen Ideen will er die Seefahrt revolutionieren und sich in den Häfen der Hanse einen Namen machen. Aber Jann hat es nicht leicht. Er ist der uneheliche Sohn des mächtigen Wilke Tammen Osinga, der den Bastard verabscheut und täglich erniedrigt. Der jähzornige Wilke führt eine Blutfehde gegen seinen Erzfeind Enne Rycken und zieht seine Söhne in den Konflikt hinein. Jann ist seit langem heimlich in seine Jugendfreundin Jorien verliebt. Doch als er ihr endlich seine Gefühle gestehen will, wird sein Dorf von Enne angegriffen, und es kommt zur Katastrophe ...

BIOGRAFIE
Daniel Wolf ist das Pseudonym von Christoph Lode. Der 1977 geborene Schriftsteller arbeitete zunächst u.a. als Musiklehrer, in einer Chemiefabrik und in einer psychiatrischen Klinik, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit den historischen Romanen »Das Salz der Erde«, »Das Licht der Welt«, »Das Gold des Meeres« und »Die Gabe des Himmels« gelang ihm der Sprung auf die Bestsellerlisten. Der Autor lebt in Speyer.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
17.02.2020
Ausgabe
eBook
ISBN
9783641224769
Sprache
German
Seiten
928
Schlagworte
Geschenk Vatertag, Neuerscheinung 2020, neuerscheinungen bücher 2020, Hanse, 14. Jahrhundert, Schiffsbauer, Osinga, Geschenk für Mütter Mama Mutti, Historischer Roman, Familiensaga, Friesland
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REZENSIONEN
Bewertet von Harakiri, nirak und 3 andere
harakiri
nirak
elizas_buecherparadies
monikarickert
bienchen
Was Follets Tom Builder ist Wolfs Jann Wilke, nur dass dieser statt Kathedralen Schiffe bauen möchte. Doch als unehelicher Sohn darf er keine Lehre machen und verdingt sich als Taglöhner bei einem Schiffsbauer. Durch eine Familienfehde verliert er die älteren Brüder und als sein Vater in Gefangenschaft gerät, muss er zusammen mit seinem behinderten Bruder die Geschicke der Familie leiten. Unter seiner Hand blüht der Familienbetrieb wieder auf – doch dann kommt der Vater zurück und alles sieht wieder ganz anders aus. Zugegeben: ein Buch mit über 1200 Seiten zu beginnen kostet Überwindung. Allerdings ist diese bei Büchern von Daniel Wolf nicht sehr groß, denn Wolf erzählt lebendig und seine Charaktere sind authentisch und sympathisch. Sogar der Bösewicht erringt gewisse Sympathien beim Leser. Durch seine Worte führt er den Leser ins 14. Jahrhundert mit all seinen Entbehrungen, aber auch den schönen Seiten. Wolf führt den Leser durch Höhen und Tiefen, durch Kämpfe und Grausamkeiten, aber er lässt ihn auch teilhaben an Erfolgen und baut die Kämpfe gerade so weit aus, dass sie nicht überhand nehmen aber dennoch spannend bleiben. „Im Zeichen des Löwen“ ist der Auftakt einer neuen Reihe um den Familienclan der Oringa. Eingebettet in die Zeit der Gründung der Hanse und ich bin schon gespannt auf den nächsten Band. Fazit: Jann auf seinem Weg zu begleiten hat mir viel Spaß gemacht, wenn ich anfangs auch etwas Probleme mit den vielen Namen und Ereignissen hatte.
Wow
Neue großartige Familiensaga Jann Wilken hat nur einen Wunsch, er will Schiffe bauen. Schiffe die größer und schneller sind als alles, was sie je gebaut haben. Er verbringt seine Zeit auf der Baustelle in Warfstede. Sein Vater aber legt ihm Steine in den Weg, denn Jann ist nur der Bastard von Wilke Tammen Osinga. Dieser regiert sein Kirchspiel mit harter Hand und schreckt auch nicht davor zurück, die eigene Familie zu erniedrigen. Zudem treibt der Jähzorn den Mann in eine blutige Fehde gegen Enne Rycken, der schon seit jeher als Feind betrachtet wird. Als Jann gerade seine wahren Gefühle für Jorien, die Tochter des Schiffsbauers entdeckt, geschieht eine Katastrophe und nichts ist mehr, wie es einmal war. „Im Zeichen des Löwen“ ist der Start einer neuen Reihe des Autors Daniel Wolf. Erzählt wird die Geschichte der Friesen im 14. Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht die fiktive Familie Osinga aus Warfstede. Ihr Leben und wirken wird glaubhaft geschildert. Das Leben geht seinen Weg oft auf ungewöhnlichen Weise, gerade Jann bekommt dies deutlich zu spüren. Der junge Mann wird auf eine harte Probe gestellt. Eine Vielzahl von Protagonisten prägen das Bild und lassen ein längst vergangenes Friesland auferstehen. Ich habe sehr gern von Jann und seiner Familie gelesen. Nicht nur die grausame Fehde ist Bestandteil dieser Geschichte, auch die Entstehung der Hanse und ihre Zusammenhänge werden erläutert. Der Schiffsbau dieser Zeit nimmt einen großen Teil dieser Handlung ein und der Handel wird auch nicht außer Acht gelassen. Der Autor hat seine fiktiven Charaktere wunderbar mit den historischen Fakten verwoben und eine vergangene Epoche lebendig werden lassen. Friesland erscheint einem fast, wie ein fernes Land, dabei liegt es ja quasi vor der Haustür. Der Erzählstil von Daniel Wolf ist nicht nur leicht und flüssig zu lesen, sondern bildhaft und facettenreich. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen, so sehr war ich gefesselt von der Geschichte rund um Jann und seiner Familie. Der Autor hat es verstanden, ein aussagekräftiges Bild dieser Epoche zu beschreiben. Dabei hat er nicht nur grausame Schlachten beschrieben, sondern auch davon erzählt, wie sich das Leben gestaltet hat. Über Liebe und Krieg und auch Umweltsünden ist alles vorhanden, was es braucht um gut zu unterhalten. Fazit: „Im Zeichen des Löwen“ ist ein aufregender historischer Roman, der mich nicht losgelassen hat. Dieser Roman umfasst ca. 900 Seiten, die sich aber weg gelesen haben, wie nichts. Viel zu schnell war das Buch zu Ende. Jetzt heißt es wieder warten, bis der nächste Teil erscheint.
1 Wow
Elizas Bücherparadies
Daniel Wolf ist mal wieder ein historisches Epos gelungen, welches kaum Wünsche offenlässt. Ein wunderbarer Schmöker, der einen die Zeit vergessen lässt. Das Cover kommt sehr klassisch daher für einen historischen Roman und bietet genügend Anknüpfungspunkte an die Fleury-Saga, mit der Daniel Wolf sich in die Herzen seiner Fans geschrieben hat. Ein Klappentext existiert quasi nicht, da ein einziger Satz für mich kein Klappentext ist. Um etwas mehr über das Buch zu erfahren muss man die Informationen des Verlages auf der Website und der Online-Händler zu Rate ziehen. Seiner Epoche bleibt Daniel Wolf treu, allerdings wechselt er den Schauplatz und begibt sich an die stürmische See. Das Leben in Friesland bestimmt den Roman maßgeblich. Es geht zum einen um die Freiheit der Friesen, aber auch um den Schiffbau und die aufkommende Hanse. Wie in Daniel Wolfs Romanen üblich kommt aber auch die Familie nicht zu kurz: Streit, Liebe, Machtspiele, Handel und Religiosität, bekommen ihren Raum in diesem fast 1000-Seiten-Roman. Mit Jann Osinga hat der Autor eine sympathische Hauptfigur geschaffen, die sehr lebendig und authentisch ist. Jann ist der Bastard der Familie und hat dementsprechend einen schweren Stand in der Familie und Gesellschaft. Trotzdem verliert er seine Ziele und Träume nicht aus den Augen, auch wenn er sich manchmal den Gegebenheiten beugen muss. Seine Familie hat mächtige Feinde, aber auch innerhalb seiner Familie muss er sich behaupten. Die Fehde zur Familie Hylkena steht aber im Mittelpunkt des Romans und überschattet das gesamte Leben im Kirchenspiel und in Warfstede. Durch die verschiedenen Schauplätze und die viele handelnden Figuren, die nach und nach eingeführt werden, nimmt der Roman immer mehr an Tempo auf. Es wird nie langweilig, sondern es bleibt stehts unterhaltsam und spannend. Der Roman wird chronologisch erzählt und ist sowohl in Teile, als auch in Kapitel unterteilt. Die verschiedenen Sichtweisen sorgen dafür, dass die sowohl die Haupt- als auch Nebenfiguren sehr nahbar für den Leser sind. Meine Lieblingsfigur ist Abbe, der Bruder von Jann der von Geburt an unter Fehlbildungen leidet und als Krüppel bzw. Buckliger beschrieben wird. Er kämpft genauso wie Jann um die Anerkennung des Vaters und sucht seinen Platz in der Gesellschaft. Bei ihm kommt hinzu, dass er sehr gebildet ist und als einer der wenigen Lesen und Schreiben kann. Einzig die Rolle der Frau kommt ein wenig zu kurz, hier ist lediglich Jorien die Vertreter die innerhalb des Romans eine eigene Stimme bekommt, zwar kommt zum Ende des Romans eine weitere Frau dazu, doch diese ist so unsympathisch, dass sie keinerlei Identifikationsfigur für weibliche Leser bietet. Der Roman liest sich ganz hervorragen der Schreibstil des Autors ist wie gewohnt sehr einnehmend und süffig. Einzig die vielen maritimen Begriffe haben bei mir am Beginn etwas den Lesefluss gehemmt, am Ende war dies aber überhaupt gar kein Problem mehr. Auch logisch konnte ich keine Fehler ausmachen, der Roman war stets für mich nachvollziehbar und interessant gestaltet. Das Buch hat vorne in der Klappbroschur eine Karte des Ortes und in der hinteren Klappe findet sich eine Skizze einer Kogge mit den wichtigsten Begriffen. Auch befindet sich ein Personenregister und ein Glossar im Buch, sodass der Leser bei Bedarf immer wieder nachschlagen kann. Ein großangelegtes Epos, welches mir sehr viel Spaß gemacht hat und ich bin schon sehr gespannt wie es mit Jann und den seiner Familie weitergehen wird. Ein großartiger historischer Roman der sowohl Männer, als auch Frauen begeistern wird, da hier das pralle Leben mit all seinen Höhen und Tiefen abgebildet wird. Er ist zudem sehr lehrreich und interessant gestaltet. Ich bedanke mich sehr bei Daniel Wolf für die ausgezeichnete Unterhaltung und dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensions- und Leseexemplars.
1 Wow
moniszeitreise
Mit „Im Zeichen des Löwen“ verlassen wir die Ära der Familie Fleury und widmen uns der Familie Osinga, die in Friesland lebt und den Aufstieg der Hanse miterlebt. Auf den neuen Roman von Daniel Wolf habe ich mich schon lange Zeit gefreut. Mein Herz schlägt noch höher, wenn der Schauplatz der Norden ist. Friesland war für mich Neuland, aber von Bremen und Lübeck habe ich schon öfter gelesen und insbesondere Lübeck enttäuscht mich nie. Der Schreibstil hat mir auch dieses Mal gut gefallen. Ich konnte mir alles gut vorstellen und insbesondere die Beschreibung von Lübeck, wo ich ja in der Nähe wohne, konnte mich vollends überzeugen. Mit Friesland, Bremen und Lübeck haben wir drei sehr starke Schauplätze, die das Leben zu jener Zeit wunderbar einfangen. Die Themenauswahl und der Aufbau des Romanes hat mir sehr gefallen. Wir haben 4 Abschnitte, die alle ihren thematischen Schwerpunkt haben. Wir erfahren etwas über das Leben und das Recht in Friesland im 14. Jahrhundert, die Hanse entsteht, der Schiffsbau wird revolutioniert und auch das kirchliche Leben mit Beginen und Inquisition wird nicht außer Acht gelassen. Bei dieser Themenvielfalt wird klar, dass dieses Buch nur ein dicker Wälzer werden konnte. Dennoch wird einem zu keinem Zeitpunkt langweilig. Informationsreiche Abschnitte wechseln sich mit spannenden Szenen ab und erschaffen so einen opulenten historischen Roman. Die Figuren im Roman konnten mich für sich einnehmen, haben mich aber nicht hundertprozentig von sich überzeugt. Ich kann gar nicht genau sagen, woran das liegt. Vielleicht habe ich einfach schon zu viele Romane in diese Richtung gelesen und die Strahlkraft von „Die Gabe des Himmels“, das mich vollends überzeugen konnte, ist zu groß. Die Einteilung in gut und böse fiel mir leicht, auch wenn Enne Rycken eine gewisse Ambivalenz aufweist. Vielleicht waren es auch einfach zu viele Charaktere, die mir sympathisch waren, aber es gibt keine Person, die wirklich alles überstrahlt. Ich habe die Geschichte von Jann, Abbe und Jorien sehr gerne mitverfolgt, aber auch Hartmann, Ippe und Folkmar konnten mich mit ihrer Art für sich gewinnen. Schade finde ich, dass es in diesem Roman kein Nachwort gibt. Ich folge dem Autor auf Social Media und weiß daher, dass dieser einige Reisen in den Norden für die Recherche unternommen hat, aber wäre es ein neuer Autor für mich, hätte mir das schon sehr gefehlt. Man merkt dem Roman auf jeder Seite an, dass hier viel Herzblut reingesteckt wurde, aber so ein Nachwort komplettiert das Ganze für mich. Die restliche Ausstattung des Buches gefällt mir hingegen sehr. Es ist eine Klappbroschur mit einer Karte von Warfstede vorne und dem Bild einer typischen Kogge hinten. Abgerundet wird das Ganze durch ein Personenverzeichnis sowie ein Glossar. Fazit: Ein toller historischer Roman, der das 14. Jahrhundert, Friesland und den Beginn der Hansezeit wunderbar einfängt. Die Themenschwerpunkte haben mir sehr gut gefallen, die Personen hingegen konnten mich nicht vollends überzeugen. Empfehlenswert für Fans des Autors und alle, die dicke historische Schmöker mögen.
1 Wow
Der junge Zimmermann Jann Wilken lebt im Jahre 1351 in Friesland. Sein großer Traum ist es Schiffe zu bauen. Er will sich bei der Hanse mit seinen Schiffen einen Namen machen. Doch sein Weg ist nicht leicht. Geboren als Bastard des mächtigen Wilke Tammen Osinga wird er in dessen Fehde gegen Enne Rycken verwickelt. Jann selbst ist heimlich in Jorien verliebt. Als er sich ihr offenbaren möchte, wird das Dorf von Enne angegriffen, was katastrophale Folgen hat. "Im Zeichen des Löwen" ist der Auftakt einer neuen Saga aus der Bestsellerschmiede von Daniel Wolf. Und auch dieses Buch ist absolut gelungen. Der Leser wird in das mittelalterliche Friesland entführt - und das kann man wörtlich nehmen. Denn man erlebt die Handlung, als wenn man dabei wäre. Geschickt wird hier dem Leser das Leben der damaligen Zeit näher gebracht. Man erhält Informationen, die neu sind, so daß man noch dazulernt. So wird man z. B. in die Geheimnisse des Schiffsbaues eingeweiht. Man merkt, daß der Autor im Vorfeld sehr genau recherchiert hat. Aber auch die Charaktere werden hier genauestens dargestellt. Sie alle haben ihre Eigenarten, leben von ihrem speziellen Wesen und sind vielseitig gehalten. Sie bleiben nicht fremd, sondern werden zu Vertrauten. Genauso vertraut wird man mit den Örtlichkeiten. Daniel Wolf beschreibt das Friesland des 14. Jahrhunderts wunderbar. Anschaulich dazu ist die Karte von Warfstede zu Beginn des Buches. Am Ende des Buches befindet sich noch eine tolle Zeichnung einer Kogge im 14. Jahrhundert sowie ein Glossar der friesischen und maritimen Begriffe. Diese Zugaben haben mir sehr gut gefallen und runden dieses wunderbare, trotz des Umfanges zügig zu lesende Buch perfekt ab.
2 Wows

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