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ZUSAMMENFASSUNG
Am Ende einer langen Straße mitten im ländlichen Kansas liegt einsam und verlassen das Finch House. Es ist berüchtigt, schließlich ereilte jeden seiner Bewohner einst ein grausames Schicksal. Könnte es eine bessere Kulisse geben, um die vier erfolgreichsten Horrorautoren der USA zu einem Interview zusammenzubringen und das ganze live im Internet zu streamen? Was als harmloser Publicity-Spaß beginnt, entwickelt sich schnell zum Albtraum für alle Beteiligten. Denn es kommen nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der vier Schriftsteller ans Tageslicht, auch das Finch House selbst hütet ein dunkles Geheimnis. Aber anders als die vier Autoren möchte es dieses nicht für sich behalten. Und schon bald gibt es den ersten Todesfall ...
BIOGRAFIE
Scott Thomas hat an der University of Kansas Englisch und Film studiert. Er ist Co-Creator und Produzent von Disney Channel's »Best Friends Whenever« und Disney XD's »Randy Cunningham: 9th Grade Ninja« und hat Fernsehfilme und Teleplays für verschiedene Netzwerke wie MTV und VH1 geschrieben. Mit »Kill Creek« veröffentlichte er seinen ersten Roman. Scott Thomas lebt mit seiner Familie in Sherman Oaks, Kalifornien.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
12.08.2019
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783453320253
Sprache
German
Seiten
543
Schlagworte
paranormale Aktivitäten, USA, Horror, The Haunting of Hill House, Haunted House, Horrorautoren
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REZENSIONEN
Bewertet von Freakylittlepanda, frollein_leseliebe und 2 andere
jenniferbrüninghoff
frollein_leseliebe
meineliebstenbuecher
ladybug
Freakylittlepanda
ᏒꂅᏃꂅՈᏕᎥ☻Ո• •• • Kill Creek von Scott Thomas bereitgestellt aus dem Heyne Verlag •• Klappentext: Am Ende einer langen Straße mitten im ländlichen Kansas liegt einsam und verlassen das Finch House. Es ist berüchtigt, schließlich ereilte jeden seiner Bewohner einst ein grausames Schicksal. Könnte es eine bessere Kulisse geben, um die vier erfolgreichsten Horrorautoren der USA zu einem Interview zusammenzubringen und das ganze live im Internet zu streamen? Was als harmloser Publicity-Spaß beginnt, entwickelt sich schnell zum Albtraum für alle Beteiligten. Denn es kommen nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der vier Schriftsteller ans Tageslicht, auch das Finch House selbst hütet ein dunkles Geheimnis. Aber anders als die vier Autoren möchte es dieses nicht für sich behalten. Und schon bald gibt es den ersten Todesfall ... •• Meine Meinung: Das Buch wird angepriesen mit "So gruselig wie The Shining" oder "Ein Meisterwerk des Modernen Horrors" und ich möchte dazu einfach nur laut JA! rufen. Der Debütroman von Scott Thomas an dem er über 10 Jahre gearbeitet hat, hat bei mir voll ins Schwarze getroffen. Wie einige von euch wissen bin ich ein Fan der King Bücher und bis jetzt hat es noch nie ein Buch aus diesem Genre geschafft mich so zu fesseln und zu gruseln wie seine Bücher.. doch mit Kill Creek ist mir genau das passiert. Das Buch ist mit seinen 600 Seiten schon ein dicker Wälzer, was man beim lesen allerdings überhaupt nicht merkt. Der Schreibstil des Autors ist angenehm locker und doch detailverliebt was bei der ein oder anderen Gruselszene einem eine ganz schöne Gänsehaut über den Rücken jagen kann. Die Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein. Vier Horror Autoren und doch jeder für sich ganz eigen. Alle scheinen das ein oder andere Geheimnis mit sich herum zu tragen von dem man nach und nach im Roman immer mehr erfährt. Und dann noch der Internetmogul und seine Assistentin die einem anfangs einfach nur Rätsel aufgeben. Sie alle sind sehr vielschichtig und man wird schnell mit ihnen warm. Am sympathischsten war mir Sebastian Cole. Kaum angekommen in dem klassischen Gruselhaus gehen die merkwürdigen Geschehnisse auch schon los. Vom Schatten aus den Augenwinkel über das quietschen von Rollstuhlrädern. Als das Interview vorbei ist nehmen sie alle etwas mit Nachhause was sie bald darauf wieder an diesen Ort zusammen kommen lässt. Am Ende eskaliert alles und ist nichts für schwache Nerven. Aber ich will nicht zu viel verraten.. Da mir das Buch sehr gefallen hat und es für mich ein Jahreshighlight ist bekommt es natürlich 5/5 Sternen ⭐️
Wow
frollein_leseliebe
"Kill Creek" punktete bei mir auf Grund des düsteren (Horrorhaus)Covers und auch der Klappentext klang vielversprechend. Wir lesen die Geschichte aus 6 verschiedenen Perspektiven. Aus den 4 Sichten der Horrorautoren und den 2 Sichten des kleinen Live-Stream Teams. An sich habe ich kein Problem mit Perspektivenwechsel. Ich finde sie sogar oft interessant und förderlich um die Spannung einer Geschichte aufzubauen. Leider gelingen mir hier die Übergänge der Protagonisten so gar nicht da sie aus heiterem Himmel mitten im Text passierten und mich teilweise verwirrten. Manchmal viel mir erst nach einiger Zeit auf, dass die Sicht des Charakters schon wieder gewechselt hat. Die Gedankengänge der einzelnen Personen werden mit der Kursivschrift angezeigt. Diese Gedanken erfolgten mir jedoch teilweise zu oft und waren in so mancher Situation komplett überflüssig. Vor allem der etwas hervorgehobenere Autor Sam McGarver ging mir gehörig auf die Nerven. Ich fand ihn in Dialogen und seinen Gedankengängen wirklich unsympathisch und überspitzt. Er ist ein extremer Pessimist. Ach ich fand ihn einfach furchtbar. Die anderen Charaktere waren für mich völlig okay aber nur die Autorin T.C: Moore stach mit ihrer rebellischen Art hervor. Sie nimmt kein Blatt vor dem Mund aber man kann sie dennoch gern haben. Der Gruselfaktor blieb vor allem die ersten 100 Seiten sehr gering oder war gar nicht vorhanden. Ich fands ok denn wir lernen erstmal alle Protagonisten kennen und erfahren auch etwas über das Finch House. Ich hätte aber gerne mehr über das Finch House und die Finch Schwestern erfahren die ja doch im weiteren Verlauf eine große Rolle spielen.  Die Gruselmomente bleiben fast im kompletten Buch unterschwellig und solide was mir persönlich aber eigentlich immer gut gefällt. Aber in diesem Buch hat es für mich nicht geklappt denn ich war eher gelangweilt. Ich denke dies kam auch, weil sich die Geschichte dann doch manchmal zu sehr in die Länge zog. Mehr Informationen zum Haus und den früheren Bewohnern und weniger eher unnützes sich wiederholendes Geschwafel hätten dem Buch gut getan. Obwohl ich fest davon überzeugt bin, dass die Story als Film super funktionieren würde da die Geschichte an sich nicht nur ein einfaches Gruselhaus ist wo Geister ihr Unwesen treiben sondern das Haus sein eigenes dunkles Geheimnis hat.  Das Ende fand ich dennoch leider dann doch teilweise misslungen da der unterschwellige düstere Grusel verschwand und die Brutalität zum Schluss hin für mich nicht ganz in die Geschichte hineinpasste. Leider habe ich zum Schluss nur noch queer gelesen um herauszufinden was es genau mit dem Finch House auf sich hat.
Wow
meineliebstenbuecher
Inhalt:
 Mitten in Kansas steht eines der berühmtesten Spukhäuser in den USA- Das Haus der Finch-Schwestern. Es steht seit Jahrzehnten leer und dennoch ranken sich bis heute viele Gruselgeschichten um dieses Haus. Vier erfolgreiche Horrorautoren der heutigen Zeit werden sich an Halloween im Haus am Kill Creek versammeln und ein Interview führen, welches in einem Live-Stream übertragen werden soll. Doch der Abend verläuft nicht so ereignislos wie erhofft.. . Meine Meinung: Nach einigen Startschwierigkeiten habe ich mich in die Geschichte eingelesen. Am Anfang plätschert das Geschehen ein wenig vor sich hin, doch als die Autoren das Haus erreichen nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Jeder einzelne Protagonist ist sehr gut ausgearbeitet und dank des bildlichen Schreibstils von Scott Thomas hatte ich das Geschehen stets vor Augen. Das Haus und seine Wirkung wird sehr detailliert beschrieben, wodurch ich mich gefühlt habe, als wäre ich mit den Protagonisten dort. Langsam schleichen sich Horrorelemente in die Geschichte und untermalen sie Seite für Seite ein wenig mehr. Auch die Entwicklung des Geschehens hat mir sehr gut gefallen. Der Autor bedient sich an einigen Klischees, doch fügt sie so zusammen, dass das Buch dennoch spannend ist. Einen Punkt ziehe dafür ab, dass es teilweise etwas langatmig war, besonders am Anfang.
 Fazit: Wenn ihr Buch sucht, das euch stundenlang fesselt und den ein oder anderen Schauer über den Rücken laufen lässt, solltet ihr das Buch unbedingt lesen! 4/5⭐ Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies hatte jedoch keinen Einfluss auf meine Meinungsbildung.
Wow
Horror-Roman vom Feinsten! Das Finch-House in Kill Creek ist als Geisterhaus bekannt. Es hat eine düstere Aura und niemand will es mehr haben. Der Mann, der es erbaut hat, wurde aufgrund seiner Liebe zu einer ehemaligen Sklavin ermordet und musste zuvor zusehen, wie sie geschändet und getötet wurde. Die beiden Finch-Schwestern, die das Haus kauften und erhileten, lebten komplett zurückgezogen. Und dann ist da noch diese seltsame Mauer mitten im Haus. Für Wainwright ist all dies die optimale Kulisse, um vier der besten Schriftsteller des Horrorgenres an Halloween genau hier zusammenzubringen und zu interviewen. Doch er hat nicht mit den Mächten des Hauses gerechnet … Das Buch fängt sehr gemächlich, aber nicht uninteressant an. Der Leser lernt die einzelnen Figuren kennen, erfährt ein wenig von ihren kleinen Geheimnissen und Schwächen und überlegt insgeheim, welcher bekannte Autor da wohl gemeint sein könnte. Dieser Trick ist Scott Thomas echt prima gelungen. Der Leser muss nämlich durchhalten. Es kommt der Punkt, an dem man sich fragt, wo hier die Parallelen zu „The Shining“ sein sollen und wieso Autor und Buch so hoch gelobt werden. Tja, und genau dann fängt es an! Geduld wird hier belohnt und irgendwann macht alles einen Sinn. Ich habe mich an vielen Stellen enorm an Stephen King erinnert gefühlt. Das liegt nicht nur am Haus, sondern an ganz vielen kleinen Zeichen. Fast könnte ich glauben, dass der Meister des Horrors sich zu seinem 72. Geburtstag selbst ein Geschenk gemacht und wieder ein Alter Ego erfunden hat, wie zu Zeiten Richard Bachmanns. Schon allein das Haus auf dem Cover – es ist so typisch King! Doch ob das nun so wäre oder nicht – wenn Scott Thomas drauf steht, werde ich beim nächsten Buch auch wieder zugreifen, denn die Story ist super gelungen und ich bin gekonnt an der Nase herumgeführt worden. Man merkt es nicht gleich, aber am Ende ergeben viele, unendlich viele Puzzleteile ein Bild, das den Atem raubt. Ich liebe es, wenn ich am Ende denke, das hätte ich schon am Anfang sehen und erkennen müssen – genau das passiert hier. Noch dazu krönt Scott Thomas sein Buch mit einem gelungenen, runden und noch dazu genialen Ende. Die einzelnen Figuren sind Thomas so gut gelungen, dass man meint, sie zu kennen. Jede hat ihren eigenen inneren Dämon und Thomas schafft es, sich nicht zu wiederholen oder langweilig zu werden. Nichts ist überspannt, alles logisch und in sich stimmig. Die Parallelen zum „Overlook Hotel“ und teils auch zu „Es“ sind erkennbar, dennoch empfinde ich die Story nicht als nachgemacht. Im Gegenteil, sie ist runder und realer, sie ängstigt deshalb noch mehr. Ich hatte großartige Lesestunden mit „Kill Creek“ und warte nun, ob es weitere Bücher von Scott Thomas geben wird und er dieses Level halten (oder gar toppen) kann. Zeitweise dachte ich, das wird ein vier-Sterne-Buch, aber am Ende wusste ich, warum der Anfang so war, wie er nun mal ist. Deshalb gebe ich die vollen fünf Sterne!
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