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Katrine Engberg, geboren 1975 in Kopenhagen, arbeitet für Fernsehen und Theater und ist als Tänzerin, Choreographin und Regisseurin landesweit bekannt. Mit >Krokodilwächter< hat sie in der Welt des skandinavischen Thrillers debütiert. >Blutmond< ist der zweite Fall für Kørner und Werner. Sie lebt mit ihrer Familie in Kopenhagen.
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REZENSIONEN
Bewertet von Simone, Lenislesestunden und 3 andere
hauptstadtliebe
lenislesestunden
tamararothfuss
nadines_buecher
elena_liest
Eine junge Frau wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden, doch die Polizei tappt im Dunkeln.  Bis ein Manuskript auftaucht, dass den Mord in allen Details beschreibt.  Doch dann geschehen noch weitere mysteriöse Morde und für die Polizei beginnt die Uhr zu ticken…  Ich mag das Cover sehr gerne. Diese Krater im Umschlag finde ich super interessant und es passt auch sehr gut zum Inhalt des Buches.  Ehrlich gestanden habe ich um den Diogenes-Verlag immer einen kleinen Bogen gemacht, denn damit verbinde ich nur unliebsame Schullektüren.  Jedoch haben mich die ersten paar Seiten schon direkt gefangen genommen, denn es wurde nicht viel um den heißen Brei geredet, sondern die Autorin ist gleich zur Sache gekommen.  Das Szenario an sich war jetzt nicht sonderlich spektakulär, oder besonders furchterregend, aber durch viele individuelle Merkmale (Mehr kann ich an der Stelle nicht sagen, ohne zu spoilern) ist es dennoch nicht langweilig oder eintönig.  Allerdings muss ich zugeben, dass es, für meinen Geschmack, an manchen Stellen zu sehr in die Länge gezogen wurde.  Natürlich kamen immerwieder neue Erkenntnisse zutage, sodass man auch als Leser immer wunderbar miträtseln konnte, aber ob man wirklich alle 504 Seiten gebraucht hätte, wage ich zu bezweifeln.  Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen – von offenen, herzlichen Menschen, bis zu skrupellosen und intriganten Geschäftsleuten ist alles vertreten.  Nur Jeppe ist mir ein wenig zu klischeebehaftet. Schaut man sich eine Krimiserie im TV an, oder liest einen Krimi, so gibt es fast immer einen Kommissar, der grade bis zum Hals in einer tiefen Lebenskrise steckt und versucht diese mit Alkohol und Tabletten zu betäuben. In der Hinsicht war also nichts Neues dabei und ehrlich gesagt war mir das bei ihm auch ein wenig zu viel des Guten.  Anette dagegen ist ein wenig zu kurz gekommen, sie fand ich nämlich auch irgendwie interessant, von ihr hätte ich gerne mehr erfahren.  Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, ich bin geradezu durch die Seiten geflogen und konnte es kaum glauben, dass ich tatsächlich schon fertig bin.  Das Ende war mir dann aber doch ein wenig zu verworren, zu viele Geschichten, die zu einer zusammenfließen und zu viele Charaktere die beteiligt sind.  Hier hätte ich mir ein wenig mehr Durchblick gewünscht, aber sonst, ein sehr gelungener Krimi.  Fazit:  Ein toller Krimi mit viel Abwechslung und Spannung – Lohnt sich!
Wow
Lenislesestunden
In Kopenhagen wird ein junges Mädchen unter mysteriösen Umständen brutal ermordet, niemand kann sich vorstellen, was der Grund dafür sein könnte, die Titelseiten sind voll davon und die Polizei steht unter enormen Druck - soweit so gut, tausendmal gelesen, könnte man denken. Das Besondere an "Krokodilwächter" ist für mich gewesen, dass es wirklich immer wieder völlig überraschende Entwicklungen und Wendungen der Geschichte gab, die ich beim besten Willen nicht vorausahnen konnte. Dadurch war die Spannung permanent quasi unerträglich und es kam nicht ein einziges Mal Langeweile auf. Die Ermittler sowie alle anderen Beteiligten waren interessant ausgearbeitet und keine platten Charaktere, wie es in manch anderen Büchern aus diesem Genre der Fall ist. Sie entwickelten sich im Laufe der Geschichte und ich war total gespannt, immer mehr von ihnen zu erfahren, da sie so vielschichtig waren. Der Titel "Krokodilwächter" wird übrigens im Buch erklärt - ich hatte keine Ahnung, was er zu bedeuten hat und muss sagen, dass er absolut passend gewählt ist. Ich freue mich jetzt schon darauf, den nächsten Band dieser Reihe zu lesen. Für alle Krimi- und Thrillerleser*innen unter euch kann ich eine ganz klare Empfehlung aussprechen!
Wow
full_bookshelves
Meinung: "Krokodilwächter, was ist das eigentlich?" Diese Frage habe ich mir ganz zu Anfang gestellt, als ich das Buch das erste Mal entdeckt habe. Was ist es und wieso heißt dieses Buch so? Nun kann ich euch versprechen, dass die Auflösung in der Geschichte gegeben wird. Und meiner Meinung nach sehr interessant ist und der Titel wirklich perfekt gewählt wurde.  Die Autorin war in aller Munde, das Buch überall zu sehen. Thriller sind eigentlich nicht mein bevorzugtes Genre aber der Inhalt klang so interessant, dass er einziehen musste.  Das Buch beginnt gleich mit einem Mord. Eine junge Frau, Julie, wird in ihrer Wohnung tot aufgefunden. Die Ermittler, die diesen Fall betreuen, stoßen bald dazu. Jeppe Kørner und Anette Werner. Im Laufe des Buches erfährt man nicht nur viel über ihre Arbeit sondern auch über ihr Privatleben. Vor allem über Jeppe und seine Probleme. Ansonsten gibt es, neben Opfer und Mörder, noch zwei interessante Charaktere. Gregers Hermansen, er wohnt im selben Haus, in dem der Mord passiert ist und findet am Anfang der Geschichte die Leiche. Er kommt nicht allzu oft vor, doch seine etwas verschrobene und missmutige Art gibt dem Buch hin und wieder eine gewisse Leichtigkeit. Und Esther de Laurenti, die auch die Besitzerin des Hauses, und somit die Vermieterin für Julie und Gregers, ist. Sie empfand ich als besten Charakter. Man lernt sie sehr genau kennen, erfährt viel über ihre Vergangenheit und ihre früheren und jetzigen Probleme. Sie hatte zum Opfer eine gute Beziehung und spielt auch eine wichtige Rolle bei den Ermittlungen. Sie ist vom Charakter ganz anders als Gregers, doch die Stellen, an denen beide miteinander vorkommen, hauchen dem Buch einiges an Humor ein.  Die Autorin schafft es jeder Person so viele Details und Tiefe zu geben, dass sie absolut real wirken und man sie sich gut vorstellen und ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen kann. Manches Mal fand ich es allerdings schon fast zu viele Details. Vor allem über Jeppes Privatleben. Anette bekam dagegen etwas zu wenig Beachtung. Über sie bringt der Leser eher wenig in Erfahrung.  Das Buch spielt in Kopenhagen, dadurch gibt es viele Straßen- und Ortsnamen, die etwas schwieriger zu Lesen sind. Für mich war es durch diese doch sehr unbekannt und teilweise sehr ähnlich klingenden Orte manchmal schwer zu merken, wo wir uns gerade befinden. Das hat meinem Lesefluss jedoch nicht geschadet.  Der Schreibstil ist sehr düster und spannend. Ich konnte dem Buch vom Anfang bis zum Ende gut folgen, man merkt definitv, dass alles gut durchdacht und recherchiert ist. Die Autorin legt immer wieder Fährten, die sich dann allerdings anders auflösen, als man es vermutet hätte. Ich hatte ein paar mal einen Verdacht, wer der Täter sein könnte, doch erst gegen Ende war es dann der richtige. Fazit: Ein wunderbar gelungenes Debüt. Ich habe mich in das Buch definitiv verliebt und empfehle es gerne weiter.
1 Wow
nadines_buecher
Manipulation, ein großes Thema im skandinavischen Kriminalroman „Krokodilwächter“. Die ältliche Ex-Dozentin Esther, dem Rotwein und ausschweifenden Parties mit illustren Gästen aus der Kunstszene zugetan, arbeitet an einem Thriller, dessen Mordszene auf grausige Weise in ihrem eigenen Haus Wirklichkeit wird. Die Studentin Julie, scheinbar in die Stadt gekommen um endlich das Leben zu genießen und um sich wie Esther schriftstellerisch zu betätigen, die fatalerweise Esther als Vorlage für ihre Protagonistin diente, ist nicht nur auf Papier das Opfer. Die beiden sich in ihrer Art ergänzenden, und deshalb oft auch annervenden, Polizisten Jeppe und Anette, deren Nachnamen sich so herrlich reimen, decken ein wahnsinniges Konstrukt an Macht aufgrund von Geld aber auch aufgrund von Charaktereigenschaften auf, das Opfer produziert und Täter hervorbringt. Denn schicksalhaft sind Personen miteinander verbunden, von denen man es zunächst nicht ahnt. Genau das macht für mich einen guten, soliden Krimi aus.
Wow
In "Krokodilwächter" ermitteln die zwei dänischen Polizisten Kørner und Werner im Mordfall der Studentin Julie. Sie ist vor kurzem erst nach Kopenhagen gezogen und wird in ihrer Wohnung tot aufgefunden. Schon bald gibt es eine Reihe an Verdächtigen und vor allem Julies Vermietern rückt in den Fokus der Ermittlungen, als in ihrer Wohnung ein Manuskript auftaucht, in dem ein ähnlicher Mord geschildert wird. Doch der Mörder spielt sein Spiel weiter... Obwohl das Buch als Thriller bezeichnet wird, ist es meines Erachtens eher ein Krimi - was der Spannung aber keinen Abbruch tut! 📖 Die Autorin schreibt super angenehm und vor allem die Ausarbeitung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Die Ermittler sind sympathisch und verhalten sich alle so schön normal. Ich hatte lange überhaupt keine Ahnung, wer der Täter ist und die Ermittlungsarbeit war gut ausgearbeitet. Auch das Setting des Buches war toll, ich mag Krimis, die in Dänemark spielen sehr gerne 😊 Auch das Cover finde ich echt cool und stimmig. Ich werde auf jeden Fall den zweiten Band der Reihe um Kørner und Werner bald auch noch lesen - das Cover von "Blutmond" gefällt mir sogar noch einen Ticken besser 📚 Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung für alle Krimi- und Spannungsliebhaber - für mich 5 / 5 ⭐
Wow
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