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Manuela Inusa

Mandelglück

Ist Teil der Reihe
Kalifornische Träume
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4.5/5
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Bäume voller reifer Mandeln und drei Frauen auf der Suche nach dem Glück ... Sophie hat das ländliche Kalifornien für ein Leben in der Großstadt hinter sich gelassen. Doch dann erbt sie unerwartet die Mandelfarm ihrer Großmutter Hattie, wo sie als Kind viele wunderbare Sommer verbrachte. Soll sie wirklich ihren Job aufgeben und die Farm übernehmen? Nicht nur der Duft der frisch gerösteten Mandeln weckt Erinnerungen an vergangene Tage, auch ihre ehemals beste Freundin Lydia und ihre Jugendliebe Jack tragen dazu bei, dass Sophie bald von alten Zeiten eingeholt wird. Und dann gibt es noch die weisen Worte ihrer verstorbenen Großmutter, die Sophie immer dann helfen, wenn sie nicht weiterweiß - und sie vielleicht sogar zum großen Glück führen ... Die zauberhafte Kalifornische-Träume-Reihe bei Blanvalet: 1. Wintervanille 2. Orangenträume 3. Mandelglück >Alle Bände können auch unabhängig gelesen werden.
BIOGRAFIE
Manuela Inusa wurde 1981 in Hamburg geboren und wollte schon als Kind Autorin werden. Kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag sagte die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin sich: »Jetzt oder nie!« Nach einigen Erfolgen im Selfpublishing erscheinen ihre aktuellen Romane bei Blanvalet. Zuletzt verzauberte die Valerie-Lane-Reihe die Herzen der Leserinnen und eroberte auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in einem idyllischen Haus auf dem Land. In ihrer Freizeit liest und reist sie gern, außerdem liebt sie Musik, Serien, Tee und Schokolade.
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Ramona Kielfeder, Dannies Bücherwelt und 3 andere
ramonan
dannies_buecherwelt
my_bookish_mind
lesehase_
elis_bookworld
Ramona Kielfeder
Nachdem ich schon Wintervanille und Orangenträume aus der Reihe Kalifornische Träume von Manuela Inusa verschlungen habe, durfte natürlich auch Mandelglück nicht fehlen. Was soll ich sagen? Ich war von der ersten Seite an wieder in der Geschichte gefangen. Aber das erwarte ich bei der Büchern der Autorin einfach auch gar nicht mehr anders. Zur Protagonistin Sophie hatte ich zu Beginn ein eher gespaltenes Verhältnis. Sie ist häufig egoistisch, denkt selten mal an ihr andere Menschen und benimmt sich generell eher so, wie ein Elefant im Porzellanladen. Aber es gibt liebe Menschen, die ganz fest an ihr gutes Herz glauben. Also habe ich sie nicht aufgegeben, sondern auch gehofft, dass sie ihre Fehler irgendwann erkennt. Dass sie ihr Verhalten anpasst. Und, ich möchte ja nicht zu viel verraten, aber ich wurde nicht enttäuscht. Hattie habe ich, obwohl sie nicht mehr lebte, sehr ins Herz geschlossen. Eine unglaubliche gütige und gute Seele, die auch noch nach ihrem Tod die Fäden ein wenig zieht und die Dinge lenkt. Wie schon in Orangenträume ist auch hier in Mandelglück nicht die ganze Welt ein einziger Zuckerwatteball. Es passieren schlimme Dinge, denen Manuela Inusa sich mit viel Umsicht nähert. Ich mag diesen Aspekt, dass sie abseits von persönlichen Belangen der Figuren auch noch ein wenig übergeordnete Geschichten erzählt. Mandelglück habe ich innerhalb kurzer Zeit verschlungen. Ich habe gezittert, gebangt, gelacht und gehofft. Und war am Ende sehr glücklich. Ich mag das so gerne, wenn Bücher mich glücklich machen. Manuela Inusa hat mich mit Mandelglück wirklich sehr glücklich zurückgelassen und ich kann euch nur sehr empfehlen, sie das bei euch ebenfalls versuchen zu lassen.
Wow
Dannies Bücherwelt
Eine Reise in die Sonne Kaliforniens, perfekt bei diesem trüben Herbstwetter, und eine wunderbare Geschichte rund um drei junge Frauen. Manuela Inusa ist mal wieder ein toller Roman zum Wohlfühlen gelungen. Der Schreibstil ist gewohnt leicht und flüssig. Man fliegt durch die Seiten ohne es zu merken. Die Charaktere sind, wie immer bei Manuela Inusa, sympathisch und sehr authentisch. Zu Beginn hatte ich allerdings kleinere Probleme, da ich manche Handlung der Hauptprotagonistin Sophie nicht nachvollziehen konnte, da sie so ganz anders ist als ich. Das konnte ich aber schnell abschütteln. Die Geschichten dieser drei jungen Frauen könnten kaum unterschiedlicher sein und haben leider nicht viel miteinander zu tun und sind weniger miteinander verwoben als ich angenommen hatte. Aber dennoch bleibt das Buch spannend. Das ein oder andere mag sicherlich vorhersehbar sein, aber mich hat das nicht gestört. Gerne hätte ich noch mehr über Sophie, Lydia und Alba erfahren. Die Geschichten hatten noch viel mehr Potenzial und so war das Buch definitiv viel zu schnell zu Ende. Der Autorin ist es wieder einmal sehr gut gelangen, die Stimmung zu vermitteln. Man fühlt sich beim Lesen als wäre man mitten auf der Mandelfarm. Diesmal wird auch eine sehr tragische Geschichte erzählt. Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, um nicht zu spoilern. Auch dies gelingt Manuela Inusa gut, ohne dabei reißerisch, sentimental oder unrealistisch zu wirken. Alles in allem hat mich dieses Buch wieder einmal richtig begeistern können. Es reiht sich perfekt in die Reihe der „Kalifornischen Träume“ ein und ich kann es kaum erwarten, das nächste Buch lesen zu können. „Mandelglück“ verdient daher volle 5 Sterne.
Wow
my_bookish_escape
Die bisherigen Teile dieser Reihe habe ich wirklich geliebt und konnte dementsprechend kaum erwarten Mandelglück in den Händen zu halten und mit dem Lesen beginnen zu können. Dieses Buch ist allerdings anders als die anderen, denn es teilweise wirklich schwer zu ertragen was dort auf der Farm vor sich geht, auch wenn nicht zu sehr ins Detail gegangen wird.  Diesmal dreht sich die Geschichte um Sophie die Erbin der Farm, Lydia Sophies beste Freundin aus Kindheitstagen und Alba eine Erntehelferin auf der Mandelfarm.  Sophie hat Kalifornien früh den Rücken gekehrt und führt mittlerweile ein erfolgreiches Restaurant in Boston, um so schwerer fällt ihr die Entscheidung nach dem Tod ihrer geleibten Oma wieder an den Ort vieler Kindheitserinnerungen zurück zu kehren. Den Ort an dem sie gebrochene Herzen und verletzte Gefühle zurückgelassen hatte. Leider war mir Sophie sehr unsympathisch. Sie war arrogant, selbstgefällig und egoistisch. Zudem waren ihr die Gefühle anderer Menschen egal, Hauptsache sie bekam ihren Willen. Im Verlauf der Geschichte würde dies ein bisschen besser, aber dennoch konnte ich mich mit ihr leider nicht anfreunden. Lydia war schon früh Mutter geworden und noch immer enttäuscht von Sophie, da sie sie im Stich gelassen hatte, als sie ihre beste Freundin am meisten gebraucht hatte. Lydia war komplett zufrieden mit ihrem Leben, auch wenn ihre Tochter Grace ihr das Leben teilweise wirklich schwer machte. Sie verzieh Sophie und war auch allgemein sehr gütig und hilfsbereit. Was soll ich zu ALba sagen, außer das sie mir unendlich leidtat und ich nun ein komplett anderes Bild von der Einwanderungspolitik und dem "amerikanischen Traum" habe. Die Arme musste soviel ertragen. Es gab keinen positiven Aspekt in ihrem Leben, das war so unfassbar traurig. Ihr Teil der Geschichte hat mich, bis kurz vorm Ende wirklich runtergezogen.  Die Geschichte enthielt wie jedes Mal zwar einige Fakten über das auf der Farm angebaute Produkt, diesmal Mandeln, aber man erfuhr nicht so viele Details darüber wie zum Beispiel in Wintervanille. Diesmal spielte die Familie den wichtigsten Teil in dem Buch. Die Liebesgeschichte und auch die Geschichte rund um die Freundschaft zwischen Sophie und Lydia spielte eher eine untergeordnete Rolle. Ich muss allerdings sagen, dass mir die Liebelei zwischen Sophie und Jack nicht besonders gefallen hat. Es kam keinerlei Knistern rüber und sein Verhalten was die Frauen in seinem Leben anging hatte auch schon einen eher krankhaften Zug,  Der Schreibstil war wie immer flüssig und hat mir gut gefallen. Auch der Perspektivenwechsel war wieder sehr gut eingebaut. Leider konnte mich das Buch auf Grund, mehrere Teils erheblicher Kritikpunkte diesmal nicht so gut unterhalten. Fazit: Meiner Meinung nach der mit schwächste Teil der Reihe, aber dennoch freue ich mich auf den nächsten Teil und hoffe das er mich wieder genauso bezaubern wird wie die vorherigen Teile.
Wow
DIE DREI PROTAGONISTINNEN: – Sophie: Ein Workaholic, die nach dem Tod ihrer Großmutter auf deren Mandelfarm zurückkehrt und dort alte Bekannte wiedertrifft. Auch begibt sie sich auf die Suche nach ihrem eigenen Selbst und vielleicht ihrer alten Liebe… – Lydias: Sophies beste Freundin aus Kindertagen, die früh Mutter wurde und nun glücklich mit ihrer kleinen 5-köpfigen Familie ist. Aber auch in einer perfekten Familie gibt es Probleme… – Alba: Die junge Mexikanerin arbeitet auf der Mandelfarm und ist in einer lieblosen Ehe gefangen. Findet sie trotzdem ihr persönliches Glück und schafft es, wieder mit ihrer Familie in Mexiko in Kontakt zu treten. MEINE MEINUNG: In dieser Reihe kann man die Bände komplett unabhängig lesen, ohne sich in irgendeiner Art zu spoilern. Das ländliche Cover spricht mich total an und man weiß direkt, in welchem Setting das Buch hauptsächlich spielt. Die Mandelfirma ist der zentrale Ort, wodurch auch der Titel passend gewählt wurde. Die komplette Umgebung wird von der Autorin sehr bildlich beschrieben und insgesamt gefällt mir der Schreibstil. So konnte ich mit den drei zentralen Frauen mitfühlen, auch wenn die Geschichte in der dritten Person geschrieben ist. Sophie ist die Protagonistin, die in diesem Buch die größte Entwicklung durchmacht. Zu Beginn besteht ihr Leben nur aus ihrer Arbeit und sie hatte nur sporadisch Kontakt mit ihrer Familie. Es war so schön zu beobachten, wie sie auf der Mandelfarm richtig aufblüht und wieder andere Dinge zu schätzen weiß. Auch die Geschichte mit ihrer alten Liebe Jack war echt süß, auch wenn leider noch andere Männer mitspielen, u.a. der Vorarbeiter Emilio. Lydia hingegen hat ihr persönliches Glück schon längst mit ihrer kleinen Familie gefunden und als Charakter habe ich sie sofort ins Herz geschlossen, weil sie sich auf toll um ihre Lieben kümmert und für jeden ein offenes Ohr hat. Aber ihre Geschichte beweist auch, dass man anderen Familien nur vor den Kopf schauen kann, denn ihre Teenager-Tochter rebelliert gerade. Mir gefiel, wie auch alltägliche familiäre Probleme miteinbezogen wurden und beschrieben wurde, wie sich Lydia als junge Teenagermutter gefühlt hat. Am meisten hat mich allerdings Albas Geschichte berührt und im Gegensatz zu ihr haben die anderen beiden nur kleine Problemchen. Als kleines Mädchen in Mexiko hatte sie den Traum von Amerika, der sich aber in einen Albtraum verwandelt hat. Sie ist gefangen in einer Ehe mit einem Amerikaner, der sie für sich arbeiten lässt und ihr den Kontakt mit ihrer Familie verbietet. Das alles erträgt so gut wie möglich, wofür ich sie bewundere und sie mir gleichzeitig Leid tut. Mit diesem Charakter zeigt die Autorin, welche Anstrengungen Mexikaner unternehmen, um in den USA einzureisen und unter welchen schlimmen Bedingungen sie teilweise dort leben. Viele von Albas Arbeitskollegen sind illegal im Land und fürchten sich stets vor der Ausweisung, wodurch sie auch leichte Opfer sind, z.B. vom Vorarbeiter Emilio, der sich immer hübsche und junge Frauen aussucht und sie in seine Hütte „einlädt“. Dieser Handlungsstrang war für mich eindeutig der spannendste und zugleich erschreckendste. Ich habe immer nur gehofft, dass Alba noch ihr Happy End findet, und ich bin vollkommen zu zufrieden, wie die Autorin ihre Geschichte zu Ende geführt hat. Insgesamt konnte mich das Buch überzeugen und regte mich zum Nachdenken an. Die Kombination dieser drei Lebensgeschichten sorgt dabei für viel Abwechslung. Dabei gefiel mir auch, dass es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit aller drei Frauen gibt. Dadurch konnte ich sie noch viel besser verstehen, ebenso wie Albas Leben in Mexiko und Lydias Situation als junge Mutter. FAZIT: 4,5/5⭐️ Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.
Wow
Ich habe mich unglaublich gefreut, dass es das neue Buch meiner Lieblingsautorin lesen darf. "Mandelglück" ist der dritte Band der Kalifornien Reihe und ich war sehr gespannt, was mich erwartet. In diesem Buch begleiten wir drei Frauen, auf ihrem Weg das wahre Glück zu finden. Sophie erbt eine Mandelfarm, was erstmal eine ziemliche Umstellung für sie darstellt, denn sie ist eigentlich ein Großstadtmensch. Auf dieser Farm, arbeitet Alba, die es sehr schwer hat in ihrem Leben. Außerdem treffen wir auf Lydia, die eine scheinbar perfekte Familie hat, aber nur scheinbar. Doch alle verbindet ein gleiches Schicksal. Ich war auf jeden Fall schon wieder wie verzaubert, als ich angefangen habe zu lesen. Die Autorin hat einem ganz eigen Stil, der es immer wieder schafft mich in seinen Bann zu ziehen. Vor allem lernt man etwas über die Herstellung und Verarbeitung von Mandeln, was ich total interessant fand. Vor allem werden auch wieder ernstere Themen angesprochen, wie Vergewaltigungen und Trennung. Mir hat es fast das Herz zerrissen, als ich Albas Geschichte gelesen habe und vor allem, als ich gestehen habe, das die Autorin das Buch allen Albas auf dieser Welt gewidmet hat. Die Seiten flogen wieder nur so dahin und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Mir hat das Setting der Mandelfarm total gefallen und hat für mich auch ein super heimliches Feeling rübergebracht. Ich habe vor allem Lydia und Alba ins Herz geschlossen. Aber auch Sophie wurde mir im Laufe der Story immer sympathischer. Man merkt, dass sie im Laufe des Buches eine unglaubliche Wandlung durchmacht und immer mehr zu ihrem wahrem Selbst findet. Klar, auch Liebe spielt wieder eine große Rolle. Sind wir mal ehrlich, ohne gehts doch nicht. ;) Für mich war die Geschichte sehr stimmig und ich hatte sehr viel Freude beim Lesen. Super schön fand ich auch, dass Lucinda aus dem zweiten Band "Orangenträume" erwähnt wurde. Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen, wenn ihr eine leichte sommerliche Geschichte sucht, in der es nicht nur kitschig ist, sondern wo auch ernstere Themen ihren Platz finden. Für mich eine absolut gelungene Fortsetzung!
Wow
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