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Mansfield Park
Jane Austen

Mansfield Park

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3.5/5
2 Bewertungen
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24.9
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ZUSAMMENFASSUNG
Ein schmuckes Herrenhaus mit Park und Stallungen in der stillen Landschaft von Northamptonshire: das ist «Mansfield Park», der Schauplatz dieses bewegten Familienromans. Im Kreis ihrer begüterten Verwandten hat die scheue Fanny kein leichtes Leben. Doch triumphiert zuletzt Charakterstärke über Geltungssucht, und Treue zu sich selbst wird in reichem Maße belohnt. In hochsommerlicher Hitze bricht eine Gruppe ausgelassener junger Menschen zu einem Reitausflug auf. Freunde sind zu Besuch im herrschaftlichen «Mansfield Park», und die Söhne und Töchter des Hauses wollen den Gästen die reizvolle Umgebung zeigen. Einzig zurück bleibt - wie so oft - die stille Fanny. Als Kind verarmter Verwandter kann sie sich glücklich schätzen, bei den wohlhabenden Bertrams Aufnahme gefunden zu haben. Doch immer wieder bekommt sie zu spüren, dass man sie nicht als ebenbürtiges Mitglied der Familie betrachtet. Jane Austens vierter Roman zeigt einen Wandel im Schaffen der großen englischen Autorin an. Der Kreis der Personen weitet sich, und das Augenmerk der Autorin gilt vermehrt auch der Darstellung unterschiedlicher sozialer Milieus. Das dichte Beziehungsgeflecht zwischen den Personen ist aufs kunstvollste gewoben. Die Charakterschilderungen erreichen ein Höchstmaß an Verfeinerung und Nuanciertheit. Dem bunten Reigen der Eitelkeiten, die Jane Austen mit gewohnt treffsicherer Ironie entlarvt, setzt sie mit Fanny eine fast unscheinbare Heldin entgegen. Dank ihrer Menschenkenntnis und Standfestigkeit entpuppt diese sich als prägende Figur des populären, mehrfach verfilmten Romans.
BIOGRAFIE
Jane Austen (1775-1817) wurde in Steventon, Hampshire, geboren und wuchs im elterlichen Pfarrhaus auf. Nach Meinung ihres Bruders führte sie »ein ereignisloses Leben«. Sie heiratete nie. Ihre literarische Welt war die des englischen Landadels, deren wohl kaschierte Abgründe sie mit feiner Ironie und Satire entlarvte. Psychologisches Feingefühl und eine lebendige Sprache machen ihre scheinbar konventionellen Liebesgeschichten zu einer spannenden Lektüre. Vor einigen Jahren wurde Jane Austen auch vom Kino wiederentdeckt: »Sinn und Sinnlichkeit« mit Emma Thompson und Kate Winslet gewann 1996 den Golden Globe als bester Film des Jahres und den Oscar für das beste Drehbuch; »Stolz und Vorurteil« mit Keira Knightley war 2006 für vier Oscars nominiert. »Emma« wurde 2009 vom BBC als vierteilige Fernsehserie gezeigt und mit einem Emmy ausgezeichnet. »Verstand und Gefühl« wurde 2011 gleich zweimal, 2014 ein weiteres Mal in modernen Adaptionen verfilmt. Im Hörverlag sind von Jane Austen bereits »Stolz und Vorurteil« und zuletzt »Northanger Abbey« erschienen.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
08.10.2020
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783717510260
Sprache
German
Seiten
672
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REZENSIONEN
Bewertet von Shannas Books
shanna
Shannas Books
Nachdem ich einige Verfilmungen von Jane Austens Romanen gesehen und geliebt habe, wollte ich mich dann auch mal an ein Buch von ihr wagen, da es zu den Klassikern gehört, die man als Buchliebhaber gelesen haben muss. Leider gehört Mansfield Park zu den Werken, die mich enttäuscht haben. Vielleicht habe ich auch nach den bunteren und lebendigeren Filmen, zu hohe Erwartungen gehabt, aber ich fand es einfach ziemlich langweilig. Die junge Fanny muss ihr verarmtes Elternhaus verlassen, da dort zu viele Mäuler zu stopfen sind. Ihre reichen Verwandten nehmen sie auf ihrem Anwesen Mansfield Park als Ziehkind auf. Doch dort wird sie nur als bessere Hausangestellte behandelt. Während ihre Cousinen und Cousins allesamt die Vorzüge des reichen Daseins genießen, wird Fanny als Nicht-Familienmitglied verspottet, ausgenutzt und gedemütigt. Eingeschüchtert und zugleich fasziniert von der Welt, die sie in Mansfield kennenlernt, beginnt sie sich mit der Situation abzufinden. Der einzige, der sie wirklich mag, ist ihr Cousin Edmund und das macht ihr das Leben etwas leichter. Am Anfang verwirren und ermüden die vielen Namen der Personen und ihre jeweiligen gesellschaftlichen Stellungen. Auch die damaligen Standesdünkel muten sehr befremdlich an, geben aber einen guten Einblick in die damalige Denkweise und die herrschenden Verhältnisse. Den Schreibstil fand ich am Anfang sehr umständlich, aber nach einigen Seiten hatte ich mich daran gewöhnt, auch wenn ich ihn bis zum Schluss nicht richtig mochte. Es kam kein richtiger Lesefluss zustande und da auch die Handlung eher schleppend vor sich ging, habe ich oft weitergeblättert. Zu Fanny konnte ich keine Nähe aufbauen, da sie mir einfach zu blass und unscheinbar beschrieben war. Auch zu den anderen Charakteren fand ich keinen richtigen Zugang, da sie nur oberflächlich dargestellt wurden. Es gab ein paar lustige Stellen, die mich Schmunzeln ließen, aber insgesamt hat das leider nicht ausgereicht, um mich für dieses Buch zu erwärmen.
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