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Adriana Popescu

Mein Sommer auf dem Mond

Jugendbücher
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4.5/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Manchmal muss man einmal zum Mond reisen und wieder zurück, um zu erfahren, wohin man wirklich gehört Cooler Sportler, niedliche Träumerin, lässiger Underdog und freche Sprücheklopferin - alles nur Fassade ... ... und die müssen Fritzi, Bastian, Tim und Sarah aufgeben, als sie mit ihren tiefsten Geheimnissen im Therapiezentrum auf Rügen landen. Einen lebensverändernden Sommer lang werden die vier vom Schicksal zusammengewürfelt und ordentlich durchgeschüttelt. Dabei wachsen sie über sich hinaus, finden ihr wahres Selbst, großen Mut und entdecken die erste wahre Liebe ...
BIOGRAFIE
Adriana Popescu, 1980 in München geboren, arbeitete als Drehbuchautorin fürs Fernsehen, bevor sie für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften und City-Blogs schrieb. 2012 gelang ihr mit »Versehentlich verliebt« der Auftakt einer Reihe von Überraschungserfolgen. Mittlerweile harrt eine große Fangemeinde ihren nächsten Veröffentlichungen entgegen, die in mehreren großen Publikumsverlagen erscheinen. Mit »Mein Sommer auf dem Mond« legt sie nun ihren - wohl persönlichsten - dritten Jugendroman vor.

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
12.03.2018
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783570311981
Sprache
German
Seiten
400
Schlagworte
Young Adult, Rügen, Sommer, Club der roten Bänder, John Green, Ostsee, Erste Liebe, Insel, Liebesgeschichte, Carrie Price
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Mia, Lara und 3 andere
justmiaslife
bookaholicgroup
sophiereads
nonostar
lenagehrke
Ich glaube leider, dass Adriana Popescu’s Geschichten und ich in diesem Leben keine Freunde mehr werden, aber da ich weiß dass viele Leser anderer Meinung sind, werde ich mit meiner Meinung über „Mein Sommer auf dem Mond“ wohl ziemlich alleine da stehen. Wenn ein Autor psychische Erkankungen als sein Buchthema wählt, werde ich immer sehr hellhörig, da dort meist sehr tiefgründige und herzzereißende Geschichten entstehen. Ich möchte die Autorin dafür loben, dass sie sich an ein eine solche Thmeatik herangetraut und versucht hat anderen Jugendlichen damit zu helfen und die Augen zu öffnen, aber meiner Meinung nach hapert es leider an der Umsetzung. Für mich blieben die psychischen Erkrankungen jedoch viel zu oberflächlich und dienten bloß als Plotelement am Rande dazu, um die vier Hauptcharaktere Frizti, Basti, Tim und Sarah zusammenzuführen. Sonst bin ich ein absoluter Fan davon, wenn Geschichten aus mehreren Perspektiven erzählt werden, aber hier hätte ich mir eindeutig eine Erzählerstimme gewünscht. Leider hat das so gewählte Storyelement es aber auch nicht geschafft mir die Figuren näherzubringen. Das einzige was sie ausgemacht haben, war ihre nerdige Art und die Weise wie die vier über Harry Potter, Star Wars und Co. geredet haben. Ich bin auch ein totaler Buch- und Filmfanatiker und liebe solche Anspielungen eigentlich, irgendwann wollte ich einfach das es aufhört, da es gefühlt jede zweite Seite thematisiert wurde. Was dagegen meiner Meinung nach viel zu wenig in dem Roman vorkam, war meine gewünschte Tiefe. Die vier befanden sich zwar den ganzen Sommer über in meinem Therapiezentrum, allerdings hatte ich eher ein Klassenfahrtgefühl ohne Pflichten und Tagesplanung. Es gab keine Sitzungen mit Therapeuten, die Charaktere haben sich überhaupt nicht mit ihren Problemen auseinander gesetzt und zwischendrin hat es deswegen so gewirkt, dass plötzlich alle „geheilt“ worden wären. Es gibt eine einzige Szene, wo vor allen Leuten über die Probleme der jeweiligen Figuren gesprochen wird. Und kein Therapeut würde seine Schweigepflicht für andere Menschen entbinden, die ein komplett anderes Krankheitsschema haben. Die ganze Zeit habe ich darauf gewartet, dass Adriana Popescu auch mehr ins Detail bei den einzelnen Erkrankungen geht. Ein Charakter muss sich z.B. mit Panikattacken durchkämpfen, allerdings wird nie gezeigt, wie sich diese Person währenddessen fühlt. Es hätte im ganzen Buch viel mehr mit dem Prinzip „Show, don’t tell“ gearbeitet werden müssen, dann hätte mir die gesamte Geschichte wahrscheinlich auch wesentlich besser gefallen.
Wow
Ich muss gestehen, dass ich noch nie etwas von Adriana Popescu gelesen habe... Aber nach dieser Geschichte wird sich das auf jeden Fall ändern. Ich habe das Gefühl, dass ich mit meiner Rezension gar nicht richtig ausdrücken kann, wie gut mir das Buch gefallen hat! Aber ich werde mein Bestes geben! In der Geschichte begleiten wir 4 Jugendliche, von denen jeder seit eigenes Päckchen zu tragen hat. Alle landen, mehr oder weniger, gegen ihren Willen im Therapiezentrum und um das alles noch zu toppen, werden sie in eine Gruppe gesteckt - Die Astronauten. Als sie merken, dass es nichts bringt sich gegen die Therapie zu wehren, merken sie, dass es vielleicht gar nicht so schlecht ist, den Sommer zusammen auf Rügen zu verbringen, weit weg von der Realität. Das Cover passt einfach perfekt zu der Geschichte! Noch nie hatte ich während dem Lesen das Gefühl, dass das Cover wirklich auf die Personen abgestimmt wurde. Die Beschreibungen der Charaktere passen hier super zu den Personen auf dem Bild, als würden die 4 wirklich existieren 😍 Ich verstehe nun, wieso alle so begeistert sind, von der Autorin. Ihr Schreibstil ist wirklich unglaublich toll! Das Buch ließ sich sehr schnell und flüssig lesen. Einmal angefangen, wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen, es war ein echter Pageturner! Bastian und Fritzi erzählen abwechselnd aus ihrer Sicht die Geschichte. Dadurch bleibt es abwechslungsreich und spannend und man bekommt einen guten Einblick in ihre Gedanken. Ein andere Punkt, der mich in dieser Geschichte voll überzeugt hat, sind die Charaktere! Jeder der 4 ist einzigartig und man erfährt so viel über ihre Vergangenheit, ihre Gefühle, ihre Gedanken, Ängste und Hoffnungen. Sie unterscheiden sich alle in ihrer Persönlichkeit und trotzdem brauchen sie einander. Sie realisieren im Laufe ihrer Therapie, dass man nicht alles im Leben alleine schaffen kann und vor allem nicht muss, denn dafür sind Freunde da. Die Themen, die in diesem Buch im Vordergrund stehen, haben mir wirklich zum Nachdenken gebracht. Klar geht es in erster Linie um Freundschaft, aber die vier lernen sich überhaupt erst kenne, weil sie alle ein Problem haben. Im Laufe der Geschichte erfährt man immer mehr über die Personen, warum sie dort sind, mit was sie täglich zu kämpfen haben, deshalb werde ich das natürlich jetzt noch nicht verraten. Auf der einen Seite ist es traurig zu sehen, dass Jugendliche schon mit so ernsten Problemen zu kämpfen haben, aber das Buch macht Mut, diese Dinge zu überwinden, sich Hilfe zu suchen und sich anderen zu öffnen. Man muss nicht immer alles in sich reinfressen, oftmals hilft es schon Dinge laut auszusprechen, um zu merken, dass sie gar nicht so schlimm sind. Ich bin einfach nur begeistert von dem Buch! Jeder sollte es gelesen haben :) Ganz klar: ⭐⭐⭐⭐⭐/⭐⭐⭐⭐⭐
Wow
Adriana Popescu schreibt auch unter dem Pseudonym „Carrie Price“, daher war mir ihr Name durchaus ein Begriff, doch bislang hat es leider keines ihrer Bücher in mein Regal geschafft. Das wird sich nach diesem Buch vermutlich ändern. Die Perspektive, aus der die Geschichte erzählt wird, wechselt von Kapitel zu Kapitel. Der Fokus liegt auf den beiden Protagonisten Fritzi und Bastian. Schön fand ich hierbei, dass die Kapitelüberschriften zusätzlich zum Namen desjenigen, aus dessen Sicht das Kapitel verfasst war, noch einen kleinen Untertitel hatten. Diese hatten in der Regel einen Bezug zu anderen Geschichten, wodurch man automatisch Bezüge herstellen konnte. Fritzi ist absoluter Potterhead (was sie mir natürlich sofort sympathisch machte, obwohl sie absolut gegen Slytherin ist) und so heißen ihre ersten beiden Kapitel „Hogwarts“, womit sie das Therapiezentrum vergleicht, und „Der sprechende Hut“. Auch bei Basti finden sich viele Querverweise auf andere Geschichten, allerdings möchte ich hierzu noch nicht allzu viel verraten, da ich diesen Aspekt seiner Figur besonders charmant fand. Ich möchte euch also diese Entdeckung nicht vorweg nehmen. Mir hat die Vielfalt der Figuren besonders gut gefallen Alle haben so ihre kleinen und großen Geheimnisse und sind völlig unterschiedliche Charaktere. Trotzdem finden sie als Team zusammen und erkennen, dass man sich nicht gleichen muss, um sich zu mögen. Außerdem entdecken sie viele Aspekte von wahrer Freundschaft, die manch ein Erwachsener bis heute nicht begriffen hat. Es hat mir großen Spaß gemacht, die Entwicklung von Fritzi, Basti, Sarah und Tim mitzuverfolgen. Sie sind mir alle in irgendeiner Weise ans Herz gewachsen. Daher habe ich mich eben sehr gefreut, als ich bei der Hintergrundrecherche entdeckt habe, dass es ein kurzes Sequel der Geschichte als eBook gibt. So muss ich mich wenigstens von Fritzi noch nicht gleich verabschieden. Adriana Popescu hat sich mit „Mein Sommer auf dem Mond“ an Themen gewagt, die für viele vielleicht zu den Tabuthemen gehören. Aber gerade deshalb finde ich es besonders wichtig, dass man darüber spricht. Besonders Jugendliche, für die das Buch ja am ehesten geschrieben wurde, können sich im Idealfall mit einem der vier identifizieren und finden so Handlungsmöglichkeiten für sich selbst oder Freunde, denen es ähnlich geht. Selbst wenn sie nicht direkt von solch einer Situation betoffen sind, kann eine solche Geschichte die Empathie schulen, weshalb ich sie besonders wertvoll finde. Mich hat sie großartig unterhalten, sie hat mein Herz berührt und am Ende hatte ich tatsächlich Gänsehaut.
Wow
Fritzi leidet an Panikattacken, Bastian hat eine bipolare Störung, Sarah möchte nicht auffallen und Tim hat Aggressionsprobleme. Vier Jugendliche, die sich auf der Straße niemals wahrgenommen hätten, sind nun gezwungernermaßen alle im Therapiezentrum Sonnenhof, sie sind die Astronauten. Alle haben ihr eigenes Päckchen zu tragen und öffnen sich den anderen gegenüber nur langsam. Doch als sie es tun, finden sie neue Vertraute, Menschen, die sie verstehen, sie werden zu Freunden und kümmern sich umeinander. "Mein Sommer auf dem Mond" ist ein wunderschönes Buch, über den Mut, sich seinen Ängsten zu stellen und andere Menschen in sein Leben zu lassen. Der Schreibstil ist wirklich toll und des öfteren fand ich die Zeilen sehr berührend, manchmal auch bedrückend und doch lässt das Buch auch hoffen. Es ist ein Buch über neue und alte Freundschaften, über Ängste, Depressionen und Unsicherheiten, aber auch über Familie, Liebe und Zusammengehörigkeit und dass man das Gute oft findet, wenn man es nicht erwartet.
Wow
Meine Meinung: Ich wollte schon länger mal unbedingt ein Buch der Autorin lesen und dachte, dass 'Mein Sommer auf dem Mond' eine perfekte Urlaubslektüre für mich darstellt. Und so hat es sich auch herausgestellt: Es ist ein überwiegend locker, leichtes Buch, welches allerdings auch neben den schönen Themen der Freundschaft und der ersten Liebe auch schwierige Themen behandelt, nämlich physische Krankheiten. Denn wir befinden und mit den 4 Protagonisten in einem Therapiezentrum auf Rügen und verfolgen die Genesung der Vier. Und dabei gibt es natürlich Höhen und Tiefen. Trotz dessen, dass in diesem Buch auch ernstere Themen, wie zum Beispiel Manie und Panikattacken eine große Rolle spielen, schafft es die Autorin durch ihren flüssigen Schreibstil und den Humor der Protagonisten, dass man nur so durch das Buch fliegt und es genießt zuzuschauen wie Fritzi und Co. auf dem Weg der Besserung sind und sich nach und nach immer mehr anfreunden und zwischendurch gemeinsam einige Hürden nehmen müssen. Das Buch ist aus zwei Sichten geschrieben. Einmal aus Bastians und zudem aus Fritzis. Eigentlich bin ich ja kein Freund von Perspektivenwechseln, allerdings passt es perfekt in diese Geschichte, da Fritzi und Bastian nicht ohne Grund in diesem Therapiezentrum sind und man so ihre Gedanken und auch ihre Krankheit besser nachvollziehen kann. Ich muss sogar sagen, dass ich besonders Bastians Sicht oft wirklich toll herausgearbeitet fand. Bastian hat nämlich viele Begleiter in seinem Leben (ich gehe hier mal nicht genauer darauf ein, damit ich euch nicht spoiler) und die Autorin hat es tatsächlich geschafft, trotz des ernsten Hintergrundes, dass man manchmal schmunzeln musste. Womit ich jetzt auf keinen Fall sagen möchte, dass die Krankheiten zum Lachen sind, denn das sind sie ganz und gar nicht. Ich denke, dass Jugendlichen, die wirklich betroffen sind, mit diesem Buch ein bisschen geholfen werden kann, indem sie vielleicht dazu bewegt werden sich doch in Therapie zu begeben. In dieser Geschichte merkt man nämlich, dass durch die Freundschaften und die Therapiestunden viel Positives in den Köpfen der Protagonisten passiert ist. Ich mochte die Vier sehr gerne und war am Ende wirklich ein bisschen traurig, dass das Buch geendet hat. Am Ende hätte ich gerne noch mehr von der Gruppe der Astronauten gelesen. Allerdings muss ich auch sagen, dass es doch eher etwas jüngere Leser anspricht und ich mich manchmal mit dem Geschehen nicht ganz identifizieren konnte. Keine Frage, das Buch ist süß und auch überaus wichtig, aber ich habe das Buch oft weglegen müssen, weil es mich nicht zu 100% gepackt hat (was wahrscheinlich an meinem Alter liegt) und ich deshalb mehrere Wochen für das Buch gebraucht habe. Fazit: Das Buch behandelt ein ernstes Thema, welches man nicht unterschätzen sollte. Die Autorin hat das Ganze allerdings super umgesetzt und ich fand die Geschichte wirklich niedlich. Trotzdem habe ich mich beim Lesen manchmal zu alt für das Buch gefühlt. Für jüngere Leser aber ein klasse Buch mit einer absoluten Leseempfehlung.
Wow
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