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ZUSAMMENFASSUNG
In einem kleinen Dorf auf der schwäbischen Alb wird die betagte Ines Schneider ermordet. Hauptverdächtiger: ihr Pflegesohn Jo Haug. Jo ist vorbestraft, außerdem geistern seit Jahren Gerüchte durchs Dorf, dass Haug auch seine vor 15 Jahren verschwundene Jugendfreundin Vanessa skrupellos und qualvoll getötet haben soll. Für die Dorfgemeinschaft steht fest: Nur er kann der Täter sein. Jos Verteidigerin Linn Geller hält jedoch nichts von solchen Vorurteilen und recherchiert unabhängig von der örtlichen Polizei. Ihre Ermittlungen rütteln an gefährlichen Geheimnissen, die die eingeschworene Dorfgemeinschaft lieber auf ewig in Schweigen gehüllt hätte ...
BIOGRAFIE
Julia Hofelich studierte zunächst Germanistik und Komparatistik, bevor sie zu Jura wechselte. Nach ihrem Referendariat arbeitete sie als Rechtsanwältin und absolvierte ein Fernstudium zur Drehbuchautorin. Für ihre Kurzgeschichte Opfer wurde sie für den renommierten Glauser nominiert. Julia Hofelich ist verheiratet und hat zwei Kinder.

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
20.12.2019
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783404179114
Sprache
German
Seiten
398
Schlagworte
Dr. Linn Geller, Stuttgart, Krimis, 20. - 21. Jahrhundert, Psychopath, Drogenhandel, Schwäbische Alb, Dorfgemeinschaft, Pflegeeltern, Deutschland, Serienkrimi (Serienermittler), Drogenkurier, Pflichtverteidiger, Dorf
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REZENSIONEN
Bewertet von minijane, Katy und 3 andere
minijane
katrinorth
kimvi
claudiastückner
petzi_maus
Fesselnder Anwaltskrimi m 2. Fall der sympathischen Anwältin Linn Geller , die mit ihrem Kollegen Götz Nowak eine Kanzlei in Stuttgart betreibt, geht es um einen Mordfall, beim dem nicht nur für die Staatsanwaltschaft von vorneherein kein Zweifel an der Schuld des Verdächtigen Jo Haug besteht. Mit einem mulmigen Gefühl und ihrer festen Überzeugung, dass Jeder vor dem Gesetz als unschuldig zu gelten hat, bis man ihm eine Schuld nachgewiesen hat, übernimmt Linn das Mandat. In dem kleinen Dorf Ochsenwang wurde die betagte Ines Schneider ermordet aufgefunden und ihr vorbestrafter Pflegesohn fast unmittelbar nach der Tat als Hauptverdächtiger in Untersuchungshaft genommen. Auch bei einem nie aufgeklärten Mordfall vor 20 Jahren an seiner Freundin Vanessa Beckmann ist nahezu das gesamte Dorf davon überzeugt, dass Jo für den Tod dieses Mädchens verantwortlich ist. Gewissenhaft geht die Anwältin alle vorliegenden Beweise durch und deckt auch Fehler bei der Beweisaufnahme auf, die dazu führen, dass der Angeklagte auf freien Fuß gesetzt werden muss. Jetzt schlägt ihr der Hass der Dorfgemeinschaft entgegen und Linn gerät selbst in Gefahr. Sehr schön beschreibt die Autorin immer wieder den inneren Konflikt der Anwältin, die nicht weiß, ob sie ihren Instinkten noch trauen kann, ob ihr Mandant wirklich unschuldig ist oder vielleicht doch nur ein guter Schauspieler. Der Beschuldigte Johann Haug hatte einen denkbar schlechten Start ins Leben. Aufgewachsen in sehr schwierigen Verhältnissen, kommt er in die Pflegefamilie Schneider, als sein Vater für den Mord an seiner leiblichen Mutter ins Gefängnis kommt. Schon als Kind wird er gemoppt und zum Außenseiter. Man dichtet ihm ein Mördergen an, und gegen den Hass und die Ablehnung, die ihm auch in seiner Pflegefamilie entgegenschlägt, kann er sich kaum wehren. Hat diese furchtbare Hexenjagd jetzt dazu geführt, dass er zum Mörder geworden ist, genau wie es Alle von ihm erwartet haben ? Es war ein spannendes Wechselbad der Gefühle, dass mich als Leser permanent mitzweifeln ließ. Das Ende war dann eine absolute Überraschung aber sehr logisch und es blieben keine Fragen offen. Der flüssige Schreibstil von Julia Hofelich erzeugt Spannung ganz ohne Perspektivwechsel und hat mir sehr gefallen. Auch die private Ebene zwischen den beiden Kanzleipartnern ist nicht ganz unkompliziert und kommt zur Sprache. Es ist das 1.Buch, dass ich von Julia Hofelich gelesen habe, und ich finde es sehr gelungen. Sehr gerne vergebe ich begeisterte 5 Sterne und habe mir Band 1 der Krimireihe schon bestellt.
3 Wows
Die Stuttgarter Anwältin Linn Geller soll als Pflichtverteidigerin Jo Haug vertreten. Diesem wird vorgeworfen seine ehemalige Pflegemutter mit einer Überdosis Insulin getötet zu haben. In Ochsenwang, einem Dorf auf der Schwäbischen Alb, galt er leider durch seine Herkunft schon immer als Verbrecher. Wurde doch vor Jahren bereits ein anderer Mord verübt, der bisher nicht aufgeklärt werden konnte. Linns Mandant beteuert trotz belastender Beweise unschuldig zu sein. Dank Linns unermüdlicher Recherche- und Ermittlungsarbeit wird der Fall neu aufgerollt. Dabei kommen Dinge über die Dorfgemeinschaft ans Licht, welche sich die Anwältin nie hätte vorstellen können. Linn Geller hat mir sehr gut gefallen. Sie scheut keine Arbeit und unternimmt alles, um ihren Mandanten gut zu verteidigen. Für sie ist ein Mandant bis zum Beweis seiner Schuld erst einmal nur ein Verdächtigen. Das stößt so manch Anderen sauer auf und ist daher nicht gerne gesehen. Aber auch ihr Kanzleipartner Götz hilft ihr immer wieder aus, ob aus kollegialem oder persönlichem Interesse ist nicht immer ganz eindeutig. Geschickt lässt die Autorin den Leser immer wieder im Dunkeln tappen. Bis zum Schluss bleibt es jedenfalls sehr spannend. Die Geschichte ist geschickt konstruiert und wartet auch noch mit einem überraschenden Schluss auf. Mir der Krimi sehr gut gefallen und ich bin gespannt wie es mit Linn Geller und ihrem Kanzleipartner weitergeht.
Wow
Kurz vor Weihnachten wird die Rechtsanwältin Linn Geller Johann Haug als Pflichtverteidigerin zugeteilt. Haug steht unter Verdacht, seine ehemalige Pflegemutter ermordet zu haben. Doch er streitet die Vorwürfe ab. Linn geht zunächst von der Unschuld ihres Mandanten aus. Doch schon bald stellt sich heraus, dass dies nicht der erste Mord ist, den Haug begangen haben soll. Denn vor Jahren wurde Haugs Jugendfreundin brutal getötet und die Dorfgemeinschaft ist davon überzeugt, dass nur Haug der Täter sein kann. Durch den erneuten Mord beginnt eine wahre Hexenjagd auf Haug. Linn Geller beginnt zu recherchieren und deckt dabei Ungereimtheiten auf, dennoch weiß auch sie nicht, was sie glauben soll. Denn sie hat das Gefühl, dass ihr Mandant ihr einiges verschweigt. Als sie immer tiefer in der Vergangenheit gräbt, gerät sie selbst in große Gefahr.... "Nebeljagd" ist nach "Totwasser" bereits der zweite Band, in dem die Rechtsanwältin Dr. Linn Geller die Strafverteidigung in einem scheinbar wasserdichten Fall übernimmt. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, können sie aber unabhängig voneinander gelesen werden. Vorkenntnisse aus dem ersten Teil sind nicht nötig, um den Recherchen im aktuellen Fall zu folgen. Wenn man allerdings an der Weiterentwicklung der Charaktere oder den privaten Nebenhandlungen interessiert ist, dann empfiehlt sich, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge. Der Einstieg in die Handlung gelingt mühelos, denn die Autorin versteht es hervorragend, von der ersten Seite an Spannung aufzubauen, die nicht nur durchgehend gehalten werden kann, sondern sich im Verlauf der Ereignisse sogar stetig steigert. Die Charaktere werden dabei so lebendig geschildert, dass man mit ihnen mitfiebert. Außerdem wird die Dorfgemeinschaft, die sich zunächst geschlossen gegen Haug stellt, so glaubwürdig geschildert, dass man den Hass, der Haug entgegenschlägt, regelrecht zwischen den Zeilen spüren kann. Genau wie Linn Geller, ist man hin- und hergerissen und weiß nicht, was man glauben soll. Wem kann man eigentlich vertrauen und wie ergeben die Puzzleteilchen, die Linn Geller zusammenträgt, ein stimmiges Bild? Es ist offensichtlich nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint und immer wenn man meint, dass man der Lösung nun einen Schritt näher gekommen ist, sorgen überraschende Wendungen dafür, dass man die eigenen Überlegungen komplett über den Haufen werfen und neu ansetzen muss. Dadurch gerät man förmlich in den Sog der Handlung und mag das Buch nur ungern aus der Hand legen. Selbst zum Ende hin gibt es noch einige Überraschungen. Damit wirkt der Fall keinen Moment vorhersehbar, sondern überzeugt auf ganzer Linie. "Nebeljagd" ist ein wahrer Genuss für Krimifans, da die Handlung durchgehend spannend und kaum vorhersehbar ist
4 Wows
"Zu frühe Urteile sind Vorurteile, aus denen der Irrtum emporsteigt wie der Nebel aus dem Meere." (Johann Heinrich Pestalozzi) In Ochsenwang einem Dorf auf der Schwäbischen Alb wird die in die Jahre gekommene Ines Schneider ermordet. Der vorbestrafte Pflegesohn Johann Haug wird vom ganzen Dorf verdächtigt, sie getötet zu haben. Den alle scheinen ihn nicht nur am Tod seiner Pflegemutter schuldig zu sehen, sondern ebenfalls für den Tod seiner vor über 20 Jahren getöteten Freundin Vanessa Beckmann. Als sie dann in seiner Wohnung Beweise für Ines Schneiders Tod finden steht, fest nur er kann es gewesen sein. Für seine Anwältin Dr. Linn Geller scheinen diese Vorteile erst einmal nicht zu gelten, doch je länger sie in dem Fall nachforscht, desto verunsicherter wird selbst sie, dass Johann schuldig sein könnte. Linn lässt jedoch nichts unversucht, um weiter in Johanns Vergangenheit zu graben und wird dadurch immer öfter zur Zielscheibe der Dorfgemeinschaft. Doch die eingeschworene Gemeinschaft bleibt weiter verschwiegen und so begibt sich Linn ein weiteres Mal in große Gefahr, um ihrem Mandanten zu helfen. Meine Meinung: Das Cover mit dem einsamen Haus passt sehr gut zum Inhalt dieses Buches. Bisher kannte ich die Autorin noch nicht und war durch den Klappentext schon sehr neugierig auf diesen Kriminalfall. Der Schreibstil ist flüssig, unterhaltsam, sehr spannend, wundervoll bildhaft beschrieben und in mehrere kürzere Kapitel eingeteilt. Für mich war es neu eine Anwältin als Ermittlerin zu erleben, jedoch dadurch das Julia Hofelich selbst Juristin ist, kann sie Linn Geller sehr gut darstellen. Man spürt sofort das die Autorin sich sehr gut in diesem Metier auskennt und viel juristische Grundlagen hat, ohne das sie kompliziert dargestellt werden. Da ich die Schwäbische Alb gut kenne, konnte ich mir die eingeschworene Dorfgemeinschaft sehr gut vorstellen. Wobei man sicher solche kleineren, verschworenen Dörfer überall finden kann. Im Plot geht es um einen Mord an der Pflegemutter, die ihren Sohn Johann schon als Kind gehasst und drangsaliert hat, da er aus einem schwierigen Elternhaus kam. Von daher ist man als Leser immer wieder hin- und hergerissen, ob Johann nun schuldig ist oder nicht. Zudem geht es um den Tod von Vanessa, die man vor über 20 Jahren brutal erschlagen und ausgeweidet hat. Da man zudem erdrückende Beweise in Johanns Haus gefunden hat, liegt die Schuld schwer auf ihm, obwohl er vehement beteuert unschuldig zu sein. Als Linn feststellt, dass die Staatsanwaltschaft relevanten Beweise zurückhält, kann sie erst einmal Johann aus dem Gefängnis holen. Doch immer noch scheinen alle von seiner Schuld überzeugt zu sein. Obwohl es in Ochsenwang durchaus noch andere Tatverdächtige gibt, die nicht nur für den Tod von Ines, sondern auch für Vanessa verantwortlich sein könnten. Ich muss sagen die Autorin weiß, wie man uns Leser packen kann, in dem man den Spannungsbogen kontinuierlich hochhält. Zwar gab es zwischen den einzelnen Passagen, immer wieder ruhigere Momente zum Verschnaufen, doch dann kamen wieder Überraschungsmomente, bei denen ich förmlich mit Linn mitgefiebert habe. Dass man für einen Krimi nicht unbedingt einen Ermittler der Kripo braucht, um spannend zu sein, erlebe ich hier in diesem Buch. Trotz ihres Handicaps dem kaputten Bein, scheint Linn eine ausgesprochen engagierte, sympathische Anwältin zu sein. Sie scheut sich selbst nicht davor vor Ort zu ermitteln und sogar trotz ihrer Ängste sich in Gefahr zu begeben. Mit ihrem netten Kollegen Götz betreibt sie eine Kanzlei. Leider wird ihre Freundschaft ein wenig auf die Probe gestellt, da Götz mehr für Linn empfindet, sie jedoch nicht für ihn. Linns Faible für den englischen Polizisten Harris scheint hingegen ebenfalls Risse zu bekommen. Für mich war dies jedenfalls ein wirklich gelungener Krimi, der sich zu lesen lohnt und der von mir 5 von 5 Sterne bekommt.
5 Wows
Wieder grandios! Der zweite Teil der Reihe um die Anwältin Linn Geller Kurz zum Inhalt: Kurz vor Weihnachten wird "Jo" Johannes Haug, der erwachsene Pflegesohn von Ines Schneider beschuldigt, seine Pflegemutter getötet zu haben. Für alle aus dem kleinen Dorf in der Schwäbischen Alb ist er eindeutig der Täter, denn er "trägt ein Gewalttäter-Gen in sich", und außerdem hat er angeblich vor 20 Jahren seine Jungendfreundin Vanessa grausam getötet und ausgeweidet. Nur konnte man ihm die Tat damals nicht nachweisen. Als dann auch noch plötzlich der Hammer auftaucht, mit dem Jo Vanessa vor vielen Jahren erschlagen haben soll, werden die Ermittlungen in dem alten Fall wieder aufgenommen. Jos Pflichtverteidigerin Linn Geller hält allerdings nichts von diesen Vorurteilen und geht jeden Hinweisen akribisch nach - doch das gefällt der Dorfgemeinschaft überhaupt nicht und sie kommt dabei gefährlichen Geheimnissen auf die Spur... Meine Meinung: "Nebeljagd" ist der zweite Teil um die Stuttgarter Rechtsanwältin Linn Geller und ihrem Kanzleipartner Götz Nowak. Der Fall ist jedoch in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Alle Charaktere sind detailliert ausgearbeitet, mit eigenen Charakterzügen und Ecken und Kanten. Linn ist eine äußerst sympathische und authentische Frau, in die man sich hineinversetzen kann. Auch ihr innerer Zwist ist gut dargestellt - einerseits möchte sie den Wünschen ihres Mandanten nachkommen, immerhin hat juristisch jeder Mensch das Recht auf bestmögliche Verteidigung, andererseits ist sie von den Taten abgeschreckt und glaubt immer wieder aufgrund der Beweise und Haugs Verhalten, dass dieser der Täter ist. Natürlich will sie nicht dazu beitragen, dass ein Täter freikommt und möglicherweise wieder mordet. Deshalb ermittelt sie mit einer Vehemenz und verbeißt sich in den Fall. Die Geschichte hat eine tolle Dynamik; die Szenen sind spannend, man kann toll mit Linn mitermitteln (und rätseln) aufgrund der vielen vorkommenden (tatverdächtigen) Personen; und immer wieder tauchen neue Spuren auf, die Zweifel an Haugs Schuld oder Unschuld aufkommen lassen. Auch der Zusammenhalt der eingeschworenen kleinen Dorfgemeinschaft und die "Hexenjagd" auf einen ungeliebten Mitbewohner lassen einen den Kopf schütteln - ein ehemaliger Polizist, die Jäger aus dem Dorf... Doch so ist es wohl tatsächlich in kleinen abgelegenen Ortschaften. Somit ist die Story authentisch, realitätsnah und lebendig. Auch die (private) Entwicklung der Beziehung zwischen Linn und Götz bzw. Linns Bekanntschaft aus dem ersten Teil, Marc Harris aus England, hat mich überrascht und hat mir gefallen - ebenso wie die Auflösung um den Täter am Mord von Ines und Vanessa. Ich bin wieder (fast) genauso begeistert wie vom ersten Band "Totwasser", denn Julia Hofelich schafft es wie kaum ein/e andere/r Autor/in, die Figuren lebendig werden zu lassen bzw. Figuren zu erschaffen, die polarisieren. Und was mir besonders gut gefällt und ich erst selten erlebt habe: wie lebensecht und glaubhaft nicht nur die Personen, sondern v.a. auch die Fälle sind! Direkt aus dem Leben gegriffen mit echten Gefühlen und nachvollziehbaren Taten und Handlungen (und nicht irgendein abstruses Konstrukt für die Motive des Täters...). Fazit: Gelungener und spannender zweiter Teil um die Rechtsanwältin Linn Geller. Der erste Band hat mir jedoch um einen Ticken besser gefallen, daher vergebe ich diesmal 'nur' 4,5 Sterne ;)
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