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David Safier

Plötzlich Shakespeare

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ZUSAMMENFASSUNG
Das Liebesleben der Grundschullehrerin Rosa gibt Anlass zu Klagegebeten. Bei einem Zirkusbesuch erklärt ihr ein Hypnotiseur, dass die Lösung ihrer Probleme in einem früheren Leben zu finden ist. Noch bevor Rosa «Veralbern kann ich mich alleine» sagen kann, wird sie per Hypnose in ein solches Leben zurückgeschleudert. In das Jahr 1594. In den Körper eines Mannes. Der sich gerade duelliert. Und der William Shakespeare heißt! Mit einem Male muss sich Rosa im London des 16. Jahrhunderts nicht nur mit Shakespeares Feinden herumschlagen, sie wird als Mann auch noch mit völlig neuen Fragen konfrontiert. Unter anderem: «Wie hält man sich liebestolle Verehrerinnen vom Leib?» oder «Wie geht man als Mann eigentlich auf Toilette?» Und dann gibt es da ja auch noch Shakespeare, dessen Geist in seinem Körper gefangen ist. Und so quasselt er Rosa bei ihrem Versuch, das Leben zu meistern, ständig verärgert dazwischen. Denn von der Tatsache, dass Rosa seinen Körper kontrolliert, ist er «not at all amused».
BIOGRAFIE
David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane, darunter "Mieses Karma", "Jesus liebt mich", "Happy Family" und "Muh" erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller. Als Drehbuchautor wurde David Safier unter anderem mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy (dem amerikanischen Fernseh-Oscar) ausgezeichnet. David Safier lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
16.07.2010
Ausgabe
eBook
ISBN
9783644303614
Sprache
German
Seiten
320
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REZENSIONEN
Bewertet von marias_buechercha... und solidaribee
marias_buecherchaos
solidaribee
marias_buecherchaos
Wenn Mann und Frau sich ein und denselben Körper teilen... Nachdem das Buch jahrelang in meinem Regal stand, bin ich endlich dazu gekommen es zu lesen. Ich habe es bereut, es nicht schon früher gelesen zu haben. Rosa ist Liebeskrank und lässt sich von einem Magier nach einer Zirkusvorstellung mit ihrem Bewusstsein in die Vergangenheit schicken. Kaum macht sie die Augen nach der Hypnose wieder auf, befindet sie sich in einem Männerkörper um 1594 in London wieder. Und was ist das, da spricht doch jemand mit ihr. Shakespeare befindet sich immer noch in seinem Körper und nur Rosa kann ihn hören. Um Shakespeares Körper wieder verlassen zu können muss Rosa herausfinden, was die wahre Liebe ist. Das sollte doch schnell herausgefunden sein bei dem berühmtesten Mann des Jahrhunderts. Doch so einfach wie erwartet wird es dann doch nicht.. Die Situationskomik ist unglaublich und ich hab selten so gelacht, ein Zitat aus dem Buch beschreibt es wirklich gut: „Ich erklärte ihr, dass ich kündige, da ich schreiben wolle, dass in mir die Seele eines Schriftstellers wohnt. Und in meinem Überschwang verriet ich ihr auch, dass es sich dabei um die Seele von William Shakespeare handele. Als ich mit meinem Vortrag zu Ende war, lachte die alte, verkniffene Frau mit einem Male laut los.“ Fazit: Wer ein Buch brauch um mal wieder richtig zu lachen, sollte unbedingt Plötzlich Shakespeare auf seine Liste setzen.
Wow
oh, wow, war das eine enttäuschung. zum einen: wie hetero kann man ein buch über shakespeare denn potentiell machen?! ich habe ja nix gegen heteros, aber müssen die einem ihre sexualität immer so unter die nase reiben ... *hust* aber wär's wenigstens nur krass hetero(normativ) wäre das ja noch ertragbar gewesen (meine ansprüche sinken so vor sich hin ...), aber mr. safier (und die verlagsmenschen ... irgendwer muss das buch ja probegelesen haben, auch wenn es teils schwer fiel, dran zu glauben) scheinen auch zu der sorte person zu gehören, die glaubt, dass es genügt, der hauptperson einen schwulen besten freund™ zu geben & auch ab und an zu erwähnen, dass "quere" personen existieren, um keinen homophoben müll zu reden. schlechte neuigkeiten: wenn ihr es trotzdem nicht schafft, dass schwule nur als punchline (a la "oh nein, jetzt hält sie mich für schwul, hihi, awkward!" "omg, männer mit strumpfosen, lol!") auftauchen, oder ausrede um einer unfreiwilligen anmache zu entgehen, dann solltet ihr das vermeiden von homophobie lieber noch mal üben. ansonsten war das buch leider auch nicht besser. mein humor ist ja wirklich nicht sonderlich niveauvoll. ich bin ein mensch, der so dinge sagt, wie: "mein lieblingvideo von michael buchinger ist das, wo er durchfall hat, und die ganze zeit darüber redet." aber dieses werk hat dann sämtliche erwartungen noch unterboten & ich kann kaum glauben, dass es wirklich noch eine zielgruppe für plattes aneinanderreihen unkreativer sex-, fäkal- und genitalienwitze sowie männer- und frauenklischees gibt. am meisten schmunzeln musste ich noch beim selbstironischen epigraph "dieses buch ist in historischer hinsicht beeindruckend unfundiert", doch hätte ich gewusst, in welche unhistorischen untiefen ich geworfen werden würde, wäre mir das kichern im hals stecken geblieben. alles in allem war das ein griff ins klo, weshalb ich dieses buch halt auch höchstens als klolektüre empfehle. ich bin ziemlich enttäuscht, gerade, da ich von vielen leuten, auch solchen, deren empfehlungen ich eigentlich wertschätze, schon begeisterungen über david safier vernommen habe. vielleicht habe ich einfach das falsche buch von ihm erwischt, aber ich habe jetzt garantiert keine lust, noch mal was von ihm zu lesen. ich breche bücher unter 500 seiten eigentlich nie ab, aber bei diesem buch war ich so versucht wie schon lange nicht mehr.
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