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Jennifer Alice Jager

Prinzessin Fantaghiro. Im Bann der Weißen Wälder

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4.2/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Ein absolut berauschendes Wintermärchen von der Bestsellerautorin Jennifer Alice Jager **Eine Prinzessin mit dem Mut eines Kriegers** Fantaghiro ist nicht nur die Jüngste von drei Königstöchtern, sondern auch die Wildeste. Tagtäglich setzt sie sich über alle Regeln des Hofs hinweg, reitet, liest Bücher und streift oft stundenlang in den verbotenen Weißen Wäldern umher. Das geht schließlich so weit, dass ihr Vater sie auf dem königlichen Ball des Nachbarlands nicht als seine Tochter vorstellen möchte. Für Fantaghiro kein Problem. Ohne zu zögern schneidet sie sich ihr schönes Haar ab und gibt sich als Stallbursche aus, um ihre Schwestern begleiten zu können. Als sie dann aber unterwegs angegriffen werden, steht sie plötzlich vollkommen alleine und nur mit einem Stock bewaffnet dem gut aussehenden Schwertkämpfer Alessio gegenüber – und der hält sie für einen Jungen…   "Prinzessin Fantaghiro. Im Bann der Weißen Wälder" ist eine Adaption des italienischen Volksmärchens "Fantaghirò Persona Bella" und ein in sich abgeschlossener Einzelband.   //Weitere märchenhafte Romane der Autorin: -- Sinabell. Zeit der Magie  -- Being Beastly. Der Fluch der Schönheit -- Secret Woods 1: Das Reh der Baronesse -- Secret Woods 2: Die Schleiereule des Prinzen -- Schneeweiße Rose. Der verwunschene Prinz (Rosenmärchen 1) -- Blutrote Dornen. Der verzauberte Kuss (Rosenmärchen 2)//
BIOGRAFIE
Jennifer Alice Jager begann ihre schriftstellerische Laufbahn 2014. Nach ihrem Schulabschluss unterrichtete sie Kunst an Volkshochschulen und gab später Privatunterricht in Japan. Heute ist sie wieder in ihrer Heimat, dem Saarland, und widmet sich dem Schreiben, Zeichnen und ihren Tieren. So findet man nicht selten ihren treuen Husky an ihrer Seite oder einen großen, schwarzen Kater auf ihren Schultern. Ihre Devise ist: mit Worten Bilder malen.
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REZENSIONEN
Bewertet von gedankenvielfalt, Lara und 3 andere
gedankenvielfalt
layara
lovely_dream02
kotori99
seitenblick
gedankenvielfalt
Direkt als ich die ersten Seiten gelesen habe wusste ich: Das Buch ist anders als andere … Es ist was besonderes und wird mich begeistern.Der Schreibstil der Autorin ist einfach nur locker, flüssig und total Wortgewaltig. Sie versteht es förmlich mit den Wörtern zu spielen und den Lesern die Landschaft, Ereignisse und Figuren greifbar darzustellen. Fantaghiro ist eine richtig tapferes und starkes Mädchen. Man lernt ihren Charakter und ihre Eigenschaften sehr gut kennen und lieben. Ich mochte die Art wie sie träumt und wie sehr sie ihre Familie liebt. Auch Alessio fand ich super sympathisch und angenehm. Er hatte seine Ecken und Kanten und war total lebendig dargestellt. Es waren beides einmalige Charaktere. Der Spannungsbogen wurde sehr gut portioniert, so das man keine Langeweile entwickeln konnte und sich immer gut unterhalten gefühlt hat. Es ist zwar nicht wirklich ein Überraschungsmoment in der Geschichte vorhanden, aber das ist für mich völlig in Ordnung, denn ich liebe die Story so wie sie ist. Fazit Eine Geschichte die zum kämpfen, träumen und lieben einlädt. Märchenhafte Details, tapfere Hauptfigur und klassische Elemente machen diese Geschichte zu einem richtigen Highlight. Ich konnte ab der ersten Seite nicht genug von der Geschichte bekommen und musste es so schnell wie möglich lesen – auch wenn es das Ende vom Buch bedeutet hat…
Wow
Wer kennt und liebt sie nicht. Die schönen Märchen, die uns über so viele Jahre und Jahrzehnte schon begleiten. Eines davon war und ist bei vielen Mädchen besonders beliebt. Die Geschichte um die tapfere Prinzessin Fantaghiro, welche lieber kämpft und sich gegen alle Regeln auflehnt, anstatt ihr Dasein als junge Königstochter zu genießen. Nicht wenige werden diese als Serie ausgestrahlte Reihe noch aus dem Fernsehen kennen. Ich selbst bin ein absoluter Fan gewesen und mir leuchteten direkt die Augen, als ich auf die entsprechende Märchenadaption von Jennifer Alice Jager stieß. Ich wusste sofort, dass ich dieses Buch lesen würde. Das Cover sticht einem sofort ins Auge. Es is sehr elegant und stilvoll gehalten und erinnert einen direkt an ein zauberhaftes Märchen, umwoben von Geheimnissen und verwunschenen Elementen. Demzufolge passt es natürlich perfekt zu der Geschichte um die junge Fantaghiro. Wie bereits im Klappentext deutlich wurde, ist sie keinesfalls gewillt, die brave Prinzessin zu sein. Das überlässt sie lieber ihren Schwestern. Und gerade das macht den Reiz aus. Dass sie sich auflehnt und alles das macht, was ihr eigentlich untersagt ist. So ist es auch kein Wunder, dass sie sich lieber in den Weißen Wäldern aufhält und deren Königin ihre Besuche abstattet. Sie klagt ihr oftmals ihr Leid und wünscht sich nichts mehr, als eine Kriegerin zu sein. Und so ist es am Ende der weißen Königin zu verdanken, dass sie den jungen Tristan als Lehrmeister an die Seite gestellt bekommt. Fantaghiro ist sehr ehrgeizig und tut alles, um ihre Ziele zu erreichen und ihr Temperament bringt sie mehr als einmal in prekäre Situationen, insbesondern ihrem Vater gegenüber. Dieser ist nicht bereit, sich Ratschläge von seiner jüngsten Tochter anzunehmen, ist er doch der König und sieht Krieg oftmals als einzige Lösung aller Probleme. Fantaghiro ist ein sehr faszinierender Charakter und man folgt nur zu gerne ihrem Weg, den sie im Laufe des Buches geht. Bereits im Klappentext erfährt man ja bereits, dass es schon bald zu ihrer großen Stunde zu kommen scheint. Ist doch der Angriff auf der Reise ihrer Schwestern der Auftakt von etwas ganz Großem. Und am Ende ist es Fantaghiro, die mit schwerer Rüstung dem Feind gegenüber steht. Wäre da nur nicht dieser Alessio, der ihr immer wieder in die Quere zu kommen scheint. Als Leser jedoch kann man ihn eigentlich einfach nur mögen. Er ist ein sehr ausgefuchster Charakter und hat einige Facetten, die es zu entdecken gilt. Überhaupt ist dieses Buch vollgepackt mit Geheimnissen und Geschichten, die man erst im weiteren Verlauf zu lüften vermag. Sei es die Frage, wie sich Fantaghiro als Ritter schlägt, oder ob ihre Verkleidung auffliegt. Ist es am Ende sogar Alessio der sie enttarnt? Wer ist er überhaupt, dass er immer und überall aufzutauchen scheint? Was genau ist das Geheimnis der Weißen Wälder und deren Königin? Und wird eventuell sogar ihr Lehrmeister Tristan mehr bewirken, als sie zu Beginn erwartet? Ich persönlich hatte das Buch sehr schnell durchgelesen, weil es sich zum Einen durch den Schreibstil der Autorin einfach nur wunderbar lesen ließ und weil es zum Anderen einfach nur absolut spannend war. Man kann während des Lesens vor Spannung total eintauchen, es gibt jede Menge zu lachen und man wird auch den ein oder anderen herzzerreißenden Moment erleben, der einem die Tränen in die Augen treiben kann. Mir persönlich hat das Buch sehr sehr gut gefallen und die Autorin hat nicht nur jede Menge Emotionen geweckt, sondern auch für einige Irrwege gesorgt, die einen als Leser am Ende zu einem Weg führen werden, den man so eventuell gar nicht erwartet hat. Hier ist nichts wie es scheint und genau das macht es absolut gelungen.
Wow
Eine schöne Geschichte mit viel Potential Die Geschichte Prinzessin Fantaghiro. Im Bann der Weißen Wälder von Jennifer Alice Jager hat mich in ihren Bann gezogen, sodass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Die Hauptprotagonistin Fantaghiro fand ich von Anfang an sehr sympathisch, mutig, herzlich und willensstark. Sie möchte dem Krieg zwischen ihrer Heimat und dem Nachbarland ein Ende setzen, da die Menschen schon viel zu lange unter den Folgen zu leiden haben. Ihr Vater ist jedoch seit dem Tod ihrer Mutter jähzornig und verbittert. Ein Bündnis im Zeichen des Friedens kommt für ihn nicht in Frage, sodass sich Fantaghiro verkleidet als Ritter auf dem Weg ins Nachbarland macht um den Krieg zu beenden. Dort lernt sie Alessio kennen und verliebt sich in ihn, ohne zu wissen, dass er der Königssohn ist. Alessio ahnt, dass hinter der Verkleidung eine Frau ist und versucht den Ritter zu enttarnen. Dieses gelingt ihm jedoch nicht und er zweifelt an sich selbst. Er verliebt sich in die Person; ganz gleich ob Mann oder Frau. Die Liebesgeschichte zwischen Fantaghiro und Alessio fand ich ganz süß. Der Spruch "was sich neckt, dass liebt sich" trifft auf beide Personen zu. Neben der Liebesgeschichte gibt es auch noch viel Fantasy dazwischen. Den Weißen Wald, in dem die Weiße Königin und Tristan leben, hat die Autorin wunderbar beschrieben. Gerne würde ich mal wieder durch hohe Schneeberge laufen. Eine Überraschung sorgte die Aufklärung der Person Tristan. Mit dieser Wendung habe ich nicht gerecht. Leider hat mich die Geschichte ab der Wendung nicht mehr gepackt. Folgendes hat mich gestört: - Obwohl Tristan nun menschlich wurde, fand ich ihn gefühlskalt. Und warum kann er doch noch zaubern und wendet dunkle Magie an? Das hat mich etwas verwirrt. - Dieses wer rettet wem das Leben wurde lästig, sodass ich von der Lösung enttäuscht war. - Alessio hat als Erster herausgefunden, was im Weißen Wald passiert war und warum er sich nun leer fühlt. Warum hat er dann nicht um Fantaghiro gekämpft? Stattdessen hat er eingewilligt einer der beiden Schwestern zu heiraten. Hier war ich von der Liebesgeschichte total enttäuscht. Neben diesen Punkten haben mich aber auch andere Dinge in der Geschichte enttäuscht: - Das Turnier zur Auswahl des besten Kriegers war einfach nur lächerlich. - Die Auflösung mit der Weißen Königin war interessant, aber auch zu kurz und gefühlslos. - Viele Aussagen passen einfach nicht zu der Zeit, in der die Geschichte spielt. Insgesamt war es eine nette Geschichte, die sehr stark begonnen hat, aber leider auch stark nachgelassen hat.
Wow
Meine Meinung: Ich habe bisher jedes Buch der Autorin gelesen und fand sie allesamt gelungen, als dann also diese wunderschöne Märchen-Adaptation angekündigt wurde, war für mich sofort klar, dass ich auch dieses Buch lesen möchte. Leider konnte es mich anfangs nicht vollständig überzeugen, auch wenn ich Fantaghiro und ihre Schwestern als liebenswerte Charaktere empfand, war vieles leider vorhersehbar. Einige Handlungsstränge schienen mir zu schnell abgeschlossen und aufgelöst worden zu sein, erst in der Mitte des Buches packte mich die Geschichte richtig, denn hier wurde sie, für mich, unvorhergesehen und dadurch spannender als zu Beginn. Viele Orte und Geschehnisse konnten mich in der zweiten Hälfte begeistern und bezaubern, Wendungen die ich nicht habe kommen sehen, gaben der Geschichte eben jenen Pepp den ich anfangs vermisste. Fantaghiro konnte mich gleich zu Anfang auf ihre Seite ziehen, ihre fröhliche und offene Art, ihr Mut und ihr starker Wille machen sie zu einer tollen Heldin. Auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen, sie alle hatten die nötige Tiefe und Wärme um sie glaubhaft darzustellen. Fazit: Nach einem etwas schwächeren Start, nahm die Geschichte an Fahrt auf und verzauberte durch Magie, Mut und Liebe zum Detail. Ein wundervolles Wintermärchen, nicht nur für Fans von Fantaghiro, sondern auch für Neueinsteiger, die sich in die stürmische Prinzessin und ihre Geschichte verlieben wollen.
Wow
Kennt ihr noch die Sonntagsmärchen auf ZDF oder KIKA? Beim Lesen von „Prinzessin Fantaghiro: Im Bann der Weißen Wälder“ musste ich direkt an die alte Zeit denken – Es war pure Nostalgie. Ich muss gestehen noch nie vom italienischen Volksmärchen um Fantaghiro gehört zu haben, was wirklich erschreckend ist, nachdem ich erfahren habe, wie oft die Filme im Fernseher liefen. Umso glücklicher bin ich jetzt natürlich Dank dem Buch auf die Filme aufmerksam geworden zu sein, denn Fantaghiro ist trotz der neuen Interpretation durch Jennifer Alice Jager oder auch wegen ihr eine starke und inspiriende Persönlichkeit. Obwohl Fantaghiro eine schöne Prinzessin ist, scheut sie sich nicht davor so zu arbeiten wie das normale Volk. Sie steht für das Volk ein, geht ihren Träumen nach egal wie viel sie dafür auf`s Spiel setzt und verkörpert die Emanzipation und den Feminismus. Sie hält nicht viel vom typischen Leben als Prinzessin – Tücher besticken, Accessoire an der Seite des Ehegatten sein, Ja und Amen sagen und vieles mehr. Viel mehr will sie Kämpfen, das Volk unterstützen und Krieg verhindern, was in der damaligen Zeit sicherlicht nicht so einfach war. Dadurch dass es sich hierbei um ein Märchen handelt, darf man nicht zu realistisch an die Geschichte heran gehen, denn hätte sich das ganze so im echten Leben zugetragen, sähe die Strafen von Fantaghiro sicherlich anders aus. Das Gefühl von einer Märchengeschichte umhüllt zu werden, konnte ich beim Lesen richtig spüren, unter anderem durch den Schreibstil, der einfach wie die Faust auf`s Auge passt. Auch wenn alles so kam, wie ich es mir gedacht habe, hatte es mich nicht gestört. Das haben Märchen nun mal an sich. Das einzig Negative fand ich die Entwicklung der Persönlichkeit. Fantaghiros Stärke und Wille haben mir am Anfang sehr gut gefallen. Dass sie sich ihre Ideale nicht nehmen lassen und dafür kämpfen wollte, machte sie sympathisch. Aber gegen Ende verlor sich ihre erwachsene Art. Sie wurde in meinen Augen etwas dusselig und naiv, aber auch kindlich, was überhaupt nicht zu ihrer eigentlichen Persönlichkeit passte. Auch ging es gegen Ende alles zu schnell, als ob die Autorin die Geschichte so schnell wie möglich für sich abschließen wollte, was wirklich schade ist, denn gegen Ende wurde es erst so richtig interessant. Ansonsten hatte mich die Geschichte aber gut unterhalten können und mich dazu gebracht mir die Filme noch anschauen zu wollen.
Wow

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