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Reise zum Mittelpunkt der Erde
Jules Verne

Reise zum Mittelpunkt der Erde

Klassiker
Ist Teil der Reihe
Diogenes Taschenbücher
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4/5
6 Bewertungen
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Eine abenteuerliche Expedition in die Vorgeschichte der Menschheit: die Helden stoßen auf Dinosaurier, Riesenfarne, das Darwinsche >missing link< und werden beinahe von unterirdischen Strömen verschlungen.
BIOGRAFIE
Jules Verne (1818-1905) war lust- und erfolgloser Jurist, Börsenmakler und Bühnendichter und wurde einer der fleißigsten und erfolgreichsten Schriftsteller überhaupt: seine rund 90 Reise-Romane erschienen bislang in 133 Übersetzungen, wurden bisher 55mal verfilmt und zählen - nach der Bibel, vor Shakespeare und Karl Marx - zu den verbreitetsten Werken der Welt; gelesen und geliebt von Alexandre Dumas, George Sand, Jacques Offenbach, Gautier, Mallarmé, Raymond Roussel, Apollinaire, Butor, Cocteau, Queneau, Tolstoi, Turgenjew, Mendelejew, Gorki, Gerhart Hauptmann, Arno Schmidt, Urs Widmer, von zahlreichen Wissenschaftlern, Technikern und Kosmonauten und von - mutmaßlich Milliarden - Lesern aller Zeiten und Länder.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
11.08.2020
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783257202465
Sprache
German
Seiten
400
Schlagworte
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von buecherwuermle und eine.welt.zwische...
buecherwuermle
eine_welt_zwischen_den_zeilen
buecherwuermle
Ich habe mir vorgenommen, ein paar Klassiker zu lesen. Zu Jules Verne habe ich ein gespaltenes Verhältnis. “5 Wochen im Ballon” fand ich sehr langsam und öde, “In 80 Tagen um die Welt” fand ich ok. Dieses hier war irgendwie kurz und wenig detailliert, dennoch hatte die Geschichte etwas besonderes und mystisches. 🦕 🌋 Es passiert mir eher selten, dass ich beim Lesen sehr genaue Bilder im Kopf habe - ich habe zwar immer Vorstellungen, meist aber lückenhaft, ungenau oder verzerrt. Umso verblüffter war ich, als ich meine Vorstellungen zu diesem Buch realisiert habe. Diese waren ausnahmsweise sehr akkurat und durch weitere Wahrnehmungen unterstützt. Ich sah nicht nur die steinernen Tunnel und Gänge vor meinem inneren Auge, ich fühlte auch die rauen Wände, die nassfeuchte Luft, mal warm mal kalt. Ich war mit der Truppe unterirdisch unterwegs und später ähnlich überwältigt und eingeschüchtert von den Entdeckungen wie die Charaktere im Buch. Das ist es, was Lesen für mich ausmacht, ich aber selten in der Intensität erlebe.
Wow
eine.welt.zwischen.zeilen
Nachdem ich mir 2020 vorgenommen habe mehr Klassiker zu lesen, griff ich zur Reise zum Mittelpunkt der Erde. Dies ist mein erstes Buch, dass ich von Jules Verne gelesen habe. Reise zum Mittelpunkt der Erde von Jules Verne ist wahrscheinlich jedem ein Begriff. Das Buch ist ein Klassiker und den groben Inhalt kennen wohl die meisten, vielleicht auch durch die Verfilmung. Trotzdem hier eine kurze Zusammenfassung: Professor Lidenbrock ist Mineraloge. Als er ein altes und seltenes, wissenschaftliches Dokument findet, kann ihn nichts davon abbringen mit seinem Neffen Axel nach Island zu reisen, um dort zum Mittelpunkt der Erde hinabzusteigen. Es beginnt eine spannende, interessant und gefährliche Reise. Obwohl das Buch schon ein wenig älter ist, hatte ich mit der Sprache keinerlei Probleme. Der Schreibstil war flüssig und vor allem interessant geschrieben. Die Kapitel waren meist recht kurz. Vielleicht haben mir diese kurzen Sinnabschnitte das Lesen auch erleichtert. Während der Reise baute der Autor immer wieder Zwischeninformationen ein, so dass auch ein Leser, der nicht allzu sehr mit dem Thema vertraut ist, alles gut nachvollziehen kann. Vor allem die wissenschaftlichen Infos, die Professor Lidenbrock seinem Neffen erklärt, haben mir sehr geholfen und waren meist auch sehr interessant. Das Buch ging recht schnell mit der Handlung los und man ist ohne viel Vorgeschichte direkt in die Geschichte eingestiegen. Schon bald brachen Professor Lidenbrock und Axel nach Island auf. Die Reise bis zum Krater, der sie zum Mittelpunkt der Erde bringen sollte, war für mich etwas langgezogen. Man lernt zwar ein paar Besonderheiten in Island kennen, vor allem in Bezug auf das Land und die einfachen Leute. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass dieser Teil der Geschichte etwas zu lang war. Dafür wurde die Geschichte umso spannender, als die Reisegruppe dann in den Krater hinabstieg. Es gab überall etwas zu entdecken und das Buch wurde unfassbar spannend. Das ließ bis zum Ende auch nicht nach. Die ganzen Dinge die man erfuhr, waren unfassbar interessant und man wollte gar nicht, dass die ganze Reise endet. Für mich hätte es ewig so weitergehen können. Das Ende kam für mich tatsächlich fast ein wenig abrupt. Auch die Charaktere fand ich toll. Sie sind mir zwar nicht allzu sehr ans Herz gewachsen, wie es bei meiner üblichen Gebrauchsliteratur oft der Fall ist, aber sie hatten alle tolle Eigenarten und die Figuren waren im Gesamten sehr gut ausgearbeitet. Ich konnte mich vor allem mit Axel gut identifizieren und auch seine Gefühle und Handlungen gut nachvollziehen. Ein wunderbarer Klassiker, den man definitiv gelesen haben sollte! Insgesamt: 4/5 Sterne
Wow
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