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Anna Basener

Schund und Sühne

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3.6/5
5 Bewertungen
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Ein schwuler Prinz, der für Nachkommen sorgen muss, eine depressive Fürstin, die nicht an Depressionen glaubt, ein Rosenkavalier, der die Welt retten will, eine Prinzessin mit gebrochenem Herzen und Jagdgewehr. Und mittendrin eine junge Groschenromanautorin, die eigentlich aufhören will mit Schund und Kitsch, aber ausgerechnet dafür das Literaturstipendium auf Schloss Rosenbrunn bekommt. Für vier von ihnen brechen herrliche Zeiten an. Der Fünfte wird diesen Herbst nicht überleben. Ein Roman wie eine Gesellschaftsjagd: Leben de luxe, Lachen de luxe - Leiden de luxe "Ein rotzfrecher, lustiger Roman über zwei saustarke Frauen." (COSMOPOLITAN über ALS DIE OMMA DEN HUREN NOCH TAUBENSUPPE KOCHTE)
BIOGRAFIE
Anna Basener hat ihr Studium in Hildesheim mit Romanheften finanziert. Sie hat Dutzende Fürstenheftchen geschrieben und war laut ZEIT die »erfolgreichste deutsche Groschenromanautorin«. Sie ist die Adelsexpertin der Podcast-Welt und Moderatorin der GALA ROYALS. Ihr Debütroman ALS DIE OMMA DEN HUREN NOCH TAUBENSUPPE KOCHTE gewann den PUTLITZER PREIS, ist im Schauspiel Dortmund auf der Bühne zu sehen und wird fürs Kino verfilmt.
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REZENSIONEN
Bewertet von Mehr als Worte, daffodil und 3 andere
annawolf
daffodil
prinzess27
paula
ceciliasophie
Mehr als Worte
Anfangs war ich verwirrt. Heftigst. Der Schreibstil ist ganz anders wie alles was ich bisher gelesen habe, ein wenig abgehackt, wechselt oft die Perspektiven ohne es anzukündigen und macht es dadurch erst mal schwer in die Geschichte zu kommen. Es laufen so viele Handlungsstränge zusammen aber zum Schluss macht alles Sinn! Die Geschichte könnte skuriller nicht sein, die verschiedensten Personen treffen aufeinander und richten mehr Chaos an als alles andere mit viel Humor und einer frechen Schnauze erzählt uns die Autorin wie sich Kat, Moritz der Prinz und viele weitere liebenswerte Menschen innerhalb ein paar Wochen streiten, lieben sich vertragen und ihren Weg finden. Ich musste recht oft lachen und habe bis zum Schluss mitgefiebert. Das Ende war abgedreht aber absolut passend! Ich hätte es nicht gedacht, dass die Autorin da noch so ein Ende hin bekommt welches einfach passt wie der Arsch aufn Eimer mal ganz salopp gesagt. Das Buch zeigt uns das auch blaublüter Menschen wie du und ich sind und manchmal einfach durchdrehen.
Wow
Armes Mädchen kommt in ein Schloss. Dort darf sie die Welt der Adligen, der Hochwohlgeborenen, näher kennenlernen und bekommt sogar ein wenig Geld für die Berichterstattung. Im Prachtgemäuer: viel Gold, Prunk, Zerfall. Komfort gegen Null, aber Preziosen zuhauf. Auch der Verhaltenskodex ist genau festgelegt: Distanz und Demut seine wichtig, kommt es aus dem Mund der Fürstin. Schnell findet die arme Kat heraus, dass hinter allem abbröckelndem Glanz mehr Schein als Sein ist, der schwule Erbprinz wird nicht erben, da er keine Erben erwarten wird, die erfolgreich jagende Tochter bekommt weder den englischen Prinzen Harry noch einen anderen Prinzen, die Fürstin ist einsam. Der kraftvolle Bürgerliche, der in der Rosenzüchtung erfolgreich sein könnte, aber Probleme mit seinem umweltunfreundlichen Chef hat, will die Prinzessin als Geschäfts- und Bettpartnerin, handelt aber zutiefst unsensibel. Und das arme Mädchen, unsere Klatschreporterin? Sie gibt Einblicke in die Welt der Groschenromane, erklärt, was erwähnt werden darf ( Herz, Schmerz, Happy End) und was nicht ( das wahre Leben, Emanzipation, Krankheit usw.). Anna Basener erzählt viel über das Leben in einem imaginären Schloss. Kopfschüttelnd liest man etwas über die Problemchen einer aussterbenden Spezies, kann kein Mitgefühl mit den veralteten Umgangsformen und Gebräuchen, dem Standesdünkel einiger Weniger empfinden und freut sich, dass die Autorin ihren Groschenroman zu einem erwartbaren Ende gebracht hat. Mit diesem Roman macht der Bastei Entertainment Verlag sicherlich allen Lesern und Leserinnen von Adelsromanen eine große Freude.
2 Wows
Meine Meinung Cover Das Cover ist sehr schlicht gehalten wirkt mit dem Muster aber sehr edel und mit dem Schloss in der Mitte passt es gut zum Inhalt. Schreibstil und Inhalt Das Buch lässt sich flüssig lesen und bietet kurzweilige Unterhaltung. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und humorvoll, sodass man oft schmunzeln muss. Die Orte im Roman sind detailliert beschrieben, sodass ich mir die Orte bildlich sehr gut vorstellen konnte. In dem Buch geht es um Kat, die Mitte dreißig ist und Groschenromanautorin ist. Durch einen Zufall gewinnt Kat ein Literaturstipendium auf Schloss Rosenbrunn. Dort trifft Kat schon bald auf den Prinzen der ihr gefallen könnte, doch dieser ist schwul. Mit der Zeit kann Kat immer mehr hinter die Fassaden der Schlossbewohner schauen und erfährt einiges über diese und ihre jeweiligen Probleme. Jedoch blieb die Geschichte für mich etwas zu sehr an der Oberfläche. Fazit Das Buch bietet kurzweilige Unterhaltung, konnte mich aber nicht packen und so berühren. Für zwischendurch oder wenn man nicht viel denken möchte ist das Buch nett. Ich gebe dem Buch 3 Sterne.
Wow
Das war mein erstes Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Darauf aufmerksam bin ich durch das Cover und den Titel geworden. Auch der Klappentext hat mich sehr angesporchen, er verspricht eine witzige Geschichte, die sich haupsächlich mit dem Adel befasst. Am Schreibstil merkt man, dass Anna Basner früher, wie auch die Protoganistin Kat, Groschenromane geschrieben hat. Es gibt keine größeren Ausführungen und alles ist sehr kurz und bündig gehalten. Die fünf Hauptcharaktere könnten verschiedener nicht sein, jeder ist auf seine Art eigenartig, aber auch sehr liebenswürdig. Kat versteht sich mit allem auf dem Schloss gut und kommt hinter ein paar prisante Geheimnise, die besser nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollten. In dieser Geschichte wird der Adel, und alles was sich dafür hält, oft hochgenommen. Beim lesen gibt es viel zu lachen, aber auch ein paar weniger witzige Stellen, die der Geschichte das gewisse Etwas geben. Das Buch ist ein netter Zeitverteib, es lässt sich locker und flüssig lesen ohne das man allzu viel mitdenken muss. Eine tolle Geschichte für zwischendurch.
3 Wows
Kat, Groschenromanautorin aus Berlin hat ein Stipendiumsplatz ergattern können. Sie darf in dem Schloss der Familie Schell mit ihnen leben und dort schreiben! Doch Kat merkt schnell, dass hinter der Fassade des Adels Dinge stecken, die sie so nicht erwartet hätte. Denn der Prinz ist schwul und darf es nicht sein, seine Mutter leidet an Depressionen, die keiner sehen möchte. Sein Vater verschließt sowieso die Augen vor allem und seine Schwester trauert einem Prinzen hinterher, der sie abgewiesen hatte. Anna Baseners erster Roman „Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte“ hat mir gut gefallen. Ich freute mich sehr, als ich sah, dass sie ein weiteres Buch (und dann noch mit diesem Titel) veröffentlicht hatte. Es handelt sich bei „Schund und Sühne“ nun wirklich nicht um hochtrabende Literatur. Es ist seichte Unterhaltung, die Handlung kann sozusagen wie bei einer Daily Soap einfach nebenher mitlaufen. Ich hatte eine vergnügliche Lesezeit, wurde gut unterhalten und hatte bei dem Klappentext auch keine all zu großen Erwartungen beziehungsweise wurde gut auf die Handlung eingestimmt. Kat hat mir als Protagonistin des Buches wirklich gut gefallen. Sie war für den Leser ein wenig die Stimmer der Vernunft wenn der Adel mal wieder etwas ausfällig wurde. Der Adel hat so seine Marotten und Eigenheiten, wurde aber doch nie herablassend beschrieben. Die Charaktere wurden alle samt toll beschrieben, an ein paar Stellen hatte ich mir nur noch etwas tiefergreifende Beschreibungen gewünscht, doch das ist vielleicht etwas viel verlangt. Das Ende hat mir persönlich dann nicht ganz so gut gefallen. Irgendwie passte es nicht so ganz zum Rest der Geschichte. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, so ehrlich und offen wie auch bei der Omma. Besonders gut gefallen hat mir auch der aktuelle Stand der Dinge. Es wird hier und da Bezug genommen zu Dingen, die zeitnah und aktuell passiert sind. Das Buch sollte mich auf den gerade mal 240 Seiten kurzweilig unterhalten und vom Alltag ablenken. Und genau dies ist der Autorin wunderbar gelungen.
1 Wow
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