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ZUSAMMENFASSUNG
Als der 46-jährige Protagonist von >Serotonin<, dem neuen Roman des Goncourt-Preisträgers Michel Houellebecq, Bilanz zieht, beschließt er, sich aus seinem Leben zu verabschieden - eine Entscheidung, an der auch das revolutionäre neue Antidepressivum Captorix nichts zu ändern vermag, das ihn in erster Linie seine Libido kostet. Alles löst er auf: Beziehung, Arbeitsverhältnis, Wohnung. Wann hat diese Gegenwart begonnen? In der Erinnerung an die Frauen seines Lebens und im Zusammentreffen mit einem alten Studienfreund, der als Landwirt in einem globalisierten Frankreich ums Überleben kämpft, erkennt er, wann und wo er sich selbst und andere verraten hat. Noch nie hat Michel Houellebecq so ernsthaft und voller Emotion über die Liebe geschrieben. Zugleich schildert er in >Serotonin< den Kampf und den drohenden Untergang eines klassischen Wirtschaftszweigs in unserer Zeit der Weltmärkte und der gesichtslosen EU-Bürokratie. »Ein Roman, der mehr als Symptom unserer Zeit zu lesen ist denn als Analyse unserer Gegenwart.« ORF BESTENLISTE
BIOGRAFIE
Michel Houellebecq wurde 1958 geboren. Er gehört zu den wichtigsten Autoren der Gegenwart, seine Bücher werden in über vierzig Ländern veröffentlicht. Für den Roman >Karte und Gebiet< (2011) erhielt er den renommierten französischen Literaturpreis, den Prix Goncourt. Sein Roman >Unterwerfung< (2015) stand wochenlang auf den Bestsellerlisten und wurde mit großem Erfolg für die Theaterbühne adaptiert und verfilmt. Zuletzt erschien >Serotonin< (2019). Stephan Kleiner, geboren 1975, lebt als literarischer Übersetzer in München. Er übertrug u. a. Geoff Dyer, Chad Harbach, Tao Lin und Hanya Yanagihara ins Deutsche.
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REZENSIONEN
Bewertet von lesenbildet
lesenbildet
In Serotonin, einer Geschichte über den 46-jährigen Florent-Claude, der an Depressionen leidet, sein Leben beenden möchte und daraufhin alle Zelte seines alten Lebens abreist, einen alten Freund aus Studienzeiten besucht und sein vergangenes Leben rekapituliert, nimmt sich Houllebecq dem Thema Landwirtschaft an, analysiert dahingehend kritisch die französische Politik und wirkt dabei sehr intelligent. Seratonin hat mich von Anfang an sehr in seinen Bann gezogen (auch wenn es zwischendurch doch mal etwas langatmig war) und ich mochte den Zynismus im Erzählstil des Autors sehr gerne, sowie das es mit wenigen Protagonisten auskommt. Was mich überhaupt erst gereizt war Houellebecq zu lesen war, dass der Autor durchaus gerne provoziert, gegen Politische Korrektheit stachelt. Trotz dieser Kenntnisse, habe ich einiges im Roman doch kritisch gesehen. Viel geschriebenes fand ich sexistisch und auf Klischees beziehungsweise Stereotype gestützt, doch mit diesen Provokationen muss man wohl bei Houllebecq rechnen. Insgesamt ist Seratonin meiner Meinung nach eine intelligente,interessante und kritische Beobachtung der Gesellschaft und seiner selbst.
Wow

KOMMENTARE

Ich finde es witzig. Wie ein männlicher Powerplayer seine Power verliert, nur noch mit Medikamenten und Porno-Phantasien seine so called Männlichkeit erhalten kann. Bin noch nicht ganz durch, aber Houellebecq ist gnadenlos. Auch gegenüber Frauen, ja, aber auch gegenüber diesem Wann-ist-ein-Mann-ein-...
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