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Emily Bold

Silberschwingen 1: Erbin des Lichts

Fantasy
Ist Teil der Reihe
Silberschwingen
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4.0/5
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Rileys Worte hallten in meinem Kopf wie in einer Kathedrale. Irgendwann in der letzten Stunde hatte ich angefangen, den Wahnsinn, den Riley mir als Wahrheit verkaufen wollte, zumindest in Betracht zu ziehen. Und da ich das tat, ließ mich dieser Satz nicht mehr los. Was sollte das bedeuten? Ich durfte nicht existieren? Der Kampf um das Erbe der Silberschwingen beginnt!
BIOGRAFIE
Emily Bold, Jahrgang 1980, schreibt Romane für Jugendliche und Erwachsene. Ob historisch, zeitgenössisch oder fantastisch: In den Büchern der fränkischen Autorin ist Liebe das bestimmende Thema. Nach diversen englischen Übersetzungen sind Emily Bolds Romane mittlerweile auch ins Türkische, Ungarische und Tschechische übersetzt worden, etliche ihrer Bücher gibt es außerdem als Hörbuch. Wenn sie mal nicht am Schreibtisch an neuen Buchideen feilt, reist sie am liebsten mit ihrer Familie in der Welt umher, um neue Sehnsuchtsorte zu entdecken. Mehr Informationen gibt es unter: emilybold.de

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
13.02.2018
Ausgabe
Hardcover
ISBN
9783522505772
Sprache
German
Seiten
390
Schlagworte
Mr. Grey, Magie, Obsidian, Marah Woolf, Jugendbücher, Romantasy, Emily Bold
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REZENSIONEN
Bewertet von nicole_leseeule_36, Lara und 3 andere
leseeule_36
layara
ellaa_
theujulala
biscoteria
nicole_leseeule_36
Band 1 besticht durch ein wunderschönes Aussehen. Das Hardcover hat einen rosa Schimmerglanz und überall sind liebevoll die Schwingen verewigt. Der Einband dazu, ist der Eyecatcher schlecht hin. In der Front ist ein junges Mädchen zu erkennen. Umgeben von Wolken und auf ihrem Körper die geschichtlichen Gebäude Londons abgebildet. Wenn man es bewegt, erzeugen sich schimmernde Farben von weiß, über silber, bis ins zarte rosa – einfach wunderschön. Die 16-jährige Thorn Blackwell ist ein ganz normales Mädchen, zumindest dachte sie das. Zu ihrem Geburtstag verändert sich plötzlich alles, sie verändert sich, fühlt anders und sieht merkwürdige Dinge. Doch Thorn ist Stark, glaubt an das was sie sieht und sich erklären lässt. Sie kämpft für das was ihr wichtig ist, hat ein großes Herz und sieht das gute einer Seele, auch wenn sie manchmal vorsichtiger sein sollte. Plötzlich ist nichts mehr so, wie sie glaubte es sein sollte. Ihr ganzes Leben wird auf dem Kopf gestellt, von Familie, über Freunde, doch auch ein neues Abenteuer beginnt. „Ich wollte das Erbe des Lichts spüren, es erleben, mich vielleicht darin verlieren und nich endlich weniger verloren fühlen, wenn ich endlich wusste, was ich war und was mich ausmachte.“ Und einer der ihr dabei helfen möchte ist der Draufgänger, aber charmante und charismatische Riley Scott, der von seiner düsteren Clique „Shades“ umgeben ist. Sie beobachten Thorn schon eine ganze Weile und sind eigentlich nur zu ihrem Schutz da. Riley versucht Thorne in alles einzuführen, denn auch sie sind Silberschwingen, jedoch auf der Rebellenseite. Doch für Thorn geht alles viel zu schnell und sie muss einfach mithalten, ob sie will oder nicht. Riley macht es ihr auch nicht gerade leichter und schleicht sich freundschaftlich ganz langsam in ihr Herz. Er gehört zu den guten, jedoch durch seinen jugendlichen Leichtsinn bringt er beide in Gefahr. Riley kämpft für das was ihm richtig erscheint und gegen Vorurteile und eine gleiche Verteilung der Macht und dessen Vorzüge. Dann kommen wir auch schon zu dem vermeintlichen Feind Lucien York, der zukünftige Anführer der Londoner Silberschwingen. Sie verkörpern das reine und jagen alles, was sich ihrem Clan nicht unterwerfen möchte. Doch ist er wirklich ein Feind für Thorn, zumindest könnte es ihr schlimmster werden. Die Halbwesen haben keinen guten Stand und sollen vernichtet werden, sowie auch die Rebellen. Durch einen geschickten Schachtzug wird Riley bestraft und Thorn an Lucien gebunden. Thorn wehrt sich und auch Lucien, doch beide fühlen sich auch von dem unbekannten magisch angezogen. Auch wenn sie gegeneinander ankämpfen, können sie sich dem wirklich entziehen? Lucien hat sein Herz am rechten Fleck, auch wenn er immer wieder darauf gestoßen werden muss. Natürlich möchte er seinem Vater gefallen, aber er hat einen eigenen Kopf, mit Herz und Verstand. „Lucien York, mein Fein und der einzige Vertraute, den ich hatte. Er schien die Medizin zu sein, die ich brauchte, um diese Nacht zu überstehen.“ Zwar bekommt man es mit einigen Mitwirkenden zu tun, doch diese treten wohldosiert und nicht in Massen auf, so dass ich keine Probleme damit hatte durcheinander zukommen und alles wird nach und nach sehr gut erklärt. Die einzelne diversen Charaktere sind wirklich wunderbar herausgearbeitet und glänzen jeder in seinem Element, egal auf welche Seite sie sich schlagen. Die Handlung entwickelt sich zwar rasant, aber es steckt genügend Tiefe drin und die wichtigsten Fragen werden geklärt, der Rest folgt dann in Band 2. Auch die verschieden Dialoge um Riley und Thorn oder Lucien und Thorn sorgen für so einige Schmunzler und Schmachtaugenblicke. Der Schreibstil ist einfach der Wahnsinn und trägt einen total leicht und voller fesselnder Spannung durch das gesamte Buch hinweg durch. Man spürt die Erfahrenheit der Autorin, sie ist stilsicher und wortgewandt. Und dennoch als Jugend- und Fantasybuch modern gehalten. Die einzelnen Passagen und die dort dargestellten Welten wurden faszinierend und beeindruckend sowie sehr bildhaft beschrieben und man fühlte sich lebendig dabei. Die Detailverliebtheit auch im Buch mit Verzierungen und kleinen Akzenten haben mir sehr gut gefallen. Die Handlung selbst ist sehr spannend, mysteriös, fesselnd, abenteuerlich und temporeich und selbst die Liebe spielt eine herzerwärmende und dramatische Rolle. Sämtliche Emotionen des Lesers werden angesprochen. Die Geschichte spricht auch ernste Themen wie Macht, Abhängigkeit, Gewalt, Politik und freie Entfaltung der Persönlichkeit an. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Leselänge. Erzählt wird aus zwei Perspektiven im Wechsel. Das ist so geschickt gemacht, dass es kaum auffällt, dass Thorne in der Ich-Perspektive erzählt und Lucien in der Erzählperspektive bleibt. So habe ich auch noch nice ein Buch gelesen, aber es gefällt mir sehr gut. Generell mag ich die Sicht aus mehren Perspektiven, da weniger Fragen offen bleiben und man sich viel besser in den jeweiligen Charakter hineinversetzen kann. Was ich zum Schluss positiv erwähnen muss, er gibt keinen fiesen Cliffhanger. Man erahnt ja, dass etwas geschehen muss und in welche Richtung es gehen wird, aber mit dem Ende kann ich sehr gut leben, auch wenn man noch etwas auf den 2. Band warten muss. Die Aussage die zum Schluss im Epilog getroffen wird, finde ich höchst interessant. So bleibt dennoch die Spannung bestehen und man möchte am liebsten gleich weiterlesen. Mein Fazit: Eines der besten Jugend- und Fantasybücher die ich jemals gelesen habe und ich liebe diese Story. Jetzt schon gehört es zu meinen Lesehighlights in 2018 und ich freue mich auf die Fortsetzung. Trotz der rasanten Handlung genoss ich die langsame Entwicklung der der Aufbau der Story sowie die dort geschehenen Ereignisse und die erblühende zarte Knospe der Liebe. Absolutes Suchtpotential.
Wow
Ich kann nicht genau sagen, was der Kern meiner Entscheidung für dieses Buch war. Zum Einen reizte mich der Klappentext, zum Anderen klang der Titel für mich auch ziemlich interessant und ansprechend. Als das Buch dann schließlich vor mir lag, war ich sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Alleine schon das Cover, das wunderbar perlmuttfarben gestaltet ist und einen tollen Schimmereffekt aufweist, ist eine Bereicherung für jedes Bücherregal. Doch keine Sorge, auch die Handlung kann sich sehen lassen. Die junge Thorn rechnet mit nichts Bösem, geht zur Schule, hat eine wunderbare Familie und tolle Freunde und ist noch dazu eine Sportskanone. Sie ahnt nicht, dass sie bald Teil von etwas viel Mächtigerem sein wird und gerät prompt in die Welt der "Silberschwingen". Nichts ist mehr so, wie es war, alles ändert sich und sie muss lernen, auch hinter die Fassade zu blicken. Schon findet sie sich im wohl größten Abenteuer ihres Lebens wieder. Thorn ist in meinen Augen ein sehr sympathischer Charakter. Sie ist eigentlich ein typisches junges Mädel, mit Freunden und Schule und Hobbies. Doch natürlich ist es für jemanden wie sie nicht einfach, plötzlich aus ihrer heilen Welt herausgerissen zu werden und schmerzhaft zu erfahren, dass ihr Leben nicht so ist, wie sie erwartet hat. Doch hinter diesem "Jungspund" wie ich sie jetzt einfach mal nenne, steckt eine bemerkenswerte Persönlichkeit. Im Laufe des Buches wird man sie auf ihrem Weg und in ihrer Entwicklung begleiten und zu ihrer jugendlichen Unerfahrenheit gesellt sich bald noch viel mehr, allen voran Stärke und Mut. Der männliche Gegenpart zu ihr ist der mächtige Lucien, Sohn des Clanoberhauptes. Und ja, er ist sowas wie der "Bad Boy" in diesem Buch. Doch das ändert nichts an seiner Faszination, die er von Anfang an ausstrahlt. Es ist nicht so, als gäbe es keine anderen männlichen Wesen in diesem Buch, allen voran Thorns Schulkamerad Riley, doch Lucien hat ein ganz eigenes Flair, dem man einfach nicht widerstehen kann. Und wir wissen doch alle, wie das mit den harten Kerlen und Bad Boys manchmal läuft und schon mausern sie sich zu den interessantesten Persönlichkeiten. Dennoch kann man nicht abstreiten, dass er geprägt ist von Autorität und Macht, er ist eigentlich der geborene Anführer. Und auch wenn man es ihm nicht zutraut, so versucht er immer für die einzustehen, die ihm wichtig sind. Alles in allem muss ich sagen, dass mich das Buch komplett überzeugt hat. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man fliegt (beinahe wie eine Silberschwinge) von einer Seite zur nächsten. Die Auswahl und Gestaltung der Charaktere ist vielseitig und interessant und jeder hat so seinen ganz eigenen Sympathiefaktor. Okay, außer vielleicht dem "Big Boss", aber das ist eine andere Geschichte. Insbesondere Lucien hat es mir ja so ein bisschen angetan, also bei ihm würde ich auch gerne mal vorstellig werden. Aber genug geschmachtet. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich bin absolut in dem Buch versunken. Es war spannend, faszinierend, emotional und sogar dramatisch. Insbesondere ist es natürlich das Ende, welches einen so geplättet zurücklässt, dass man die Fortsetzung gar nicht erwarten kann. Ich für meinen Teil bin von dem Buch absolut überzeugt und finde, die Autorin hat hier eine wunderbare Welt geschaffen. Meiner Ansicht nach hat diese Geschichte absolutes Suchpotenzial!
Wow
Ella Liander
Meine Meinung:  Mit diesem Buch habe ich eine ganz neue Fantasywelt betreten dürfen, die mich im Großen und Ganzen sehr überzeugt hat und schlüssig war. 📚  Cover:  Ein riesen Kompliment an die Aufmachung des Buches. Das Cover ist mega schön und fühlt sich hochwertig an. Wenn man den Umschlag abnimmt überrascht das Buch mit einem zartrosa Schimmer- äußerst passend. Ich war sofort verliebt. 😍 Jede Seite hat das charakteristische Zeichen des Buches. Sehr viel aufwand. Ein toller Schatz in jedem Bücherregal. Schreibstil: Der Schreibstil konnte mich von der ersten Seite an überzeugen. Er ist sehr leicht zu lesen, flüssig und verständlich. Besonders gefielen mir die detailreichen Beschreibungen und Methapern. :) ab und zu war es schon leicht poetisch. Alles ist sehr bildhaft beschrieben, was mir sehr gefiel. Auch die Sichtwechsel zwischen Lucien und Thorn konnten mich begeistern.  Kapitel: Der Prolog hat mir sehr Gut gefallen- düster und unaufgeklärt. Sofort war ich neugierig auf die Geschichte. Ein toller Einstieg.  Die Kapitel waren von angenehmer Länge- und besonders ab der Mitte des Buches klebte ich förmlich an den Seiten. Anfangs hatte ich ein paar Startschwierigkeiten- für mich war es teilweise ein wenig vorhersehbar, dadurch konnte mich der Anfang, abgesehen vom Prolog, nicht packen.  Beispielsweise: Lucien springt vom Balkon- normalerweise ist man geschockt. Ich war tiefenentspannt. Ich wusste, dass er Schwingen haben musste, denn sein Vater war auch nicht beunruhigt. Zudem war es anfangs ein wenig unspektakulär.  Ab der Mitte war es denn richtig spannend! Und auch die ein oder andere Überraschung wartete auf uns.   Das Ende ist ein fieser Cliffhänger, aber wahnsinnig gut. Für mich waren die 3 letzten Kapitel definitiv die Besten des ganzen Buches. So spannungsgeladen.. und natürlich möchte ich gerade jetzt wissen, wie alles endet. Und wie es für Lucien, Riley und Thorn  weitergeht.  Darum freue ich mich schon sehr auf Band 2. ❤ Idee: Die Gesamtidee der Silberschwingen fande ich sehr überzeugend dargestellt und originell. Die Geschichten und Regeln waren sehr interessant zu verfolgen. Ich war ziemlich neugierig darauf.  Zudem kommt eine sehr gefährliche, nervenaufreibende Dreiecksliebesbeziehung dazu. :)  Und wahnsinn- habe ich mitgefiebert. 😍  Zum Schluss wird natürlich eindeutig, für wen sie sich entschieden hat und für wen ihr Herz schlägt. Damit war ich auch ziemlich zufrieden.  Das Buch ist voller Leidenschaft, Hass, Intrigen und Verrat, dass es gar nicht langweilig werden kann.  Die Charaktere: Unsere Protagonistin ist am Anfang ein ganz normales, unscheinbares Mädchen. Ich mochte Thorn gerne.  Manchmal war sie mir zwar etwas zu naiv und ängstlich- aber sie ist auch 16. Darum waren ihre Handlungen schon ihrem Alter entsprechend und passend. Obwohl ich sie manchmal hätte erwürgen können.  Besonders zum Ende hin überraschte sie mich denn doch- sie ist mutig. Und das gefiel mir sehr.  Auch Lucien und Riley muss man erwähnen. Die beiden Kämpfen ein wenig um ihr Herz und können unterschiedlicher gar nicht sein..  Riley war mir von anfang an mega sympathisch. Er ist freundlich, offenherzig und lieb. Er zeigt Thorn am Anfang alles und erklärt ihr einiges über das Leben als Silberschwinge. Er liebt das Leben und das am besten ohne Regeln. Er steht auf der Seite der Rebellen, in der Silberschwingenwelt auf der Seite der "Bösen". Was er definitiv nicht ist.  Während Lucien anfangs böse, undurchdringlich und kalt erscheint. Jedoch wird er zum Ende hin immer sanftmütiger und seine Taten nachvollziehbarer. Ich mochte ihn nachher eigentlich auch. Es steckt mehr Gutes in ihm wie man zunächst denkt.  Zudem ist er Thorn später eine wahre Stütze und ihr Lehrer.  Alle Haupt- und Nebencharaktere wurden sehr überzeugend und ausdrucksstark dargestellt. Ein Pluspünktchen.  Mein Fazit: Da ich anfangs so meine Problemchen mit dem Buch hatte, gebe ich ehrliche 4,4 Sternchen. Ich kann das Buch jeden empfehlen, der in neue Fantasywelten abtauchen möchte. Und auch gerne Liebesgeschichten verfolgt.
Wow
Ein bisschen stereotypisch aber trotzdem noch Potenzial für 2. Band Von Emily Bold kenne ich bisher nur wenige Bücher. Bei der Häppchenlesung auf der LBM2019 war sie mir sehr sympatisch und einige meiner Buchseelenschwestern legten mir auch ihre Romantasy-Romane sehr ans Herz. Also habe ich nun mit dem Band 1 der Silberschwingen angefangen. Coverbild Das von Carolin Liepins gestaltete Cover passt gut zu dem Genre und zu der Geschichte, ist aber nicht ganz so meins. Eine Frauengestalt steht mit dem Rücken und den Blick über die Schulter zum Betrachter gewandt da. Unterhalb der Brust zeichnet sich auf der Silhouette der Frau die Stadt London ab. Der Blick des jungen Mädchens ist intensiv und um ihre Haare wabern Wolken. Ich bin nicht so ein Freund von Gesichtern /Personen auf Covern, obwohl die Bildkomposition sehr gelungen ist. Handlung Kurz vor ihrem 16. Geburtstag erfährt Thorn Blackwell, dass sie kein Mensch sondern halb Mensch halb Silberschwinge ist, ein geflügeltes Wesen den Engeln oder Dämonen nicht unähnlich. Doch die Verwandlung bringt unermessliche Schmerzen mit sich. Nicht nur das Ausbrechen der Flügel, sondern auch das Zurücklassen ihrer bis dahin leiblich geglaubten Familie. Auf der Flucht vor dem Clan der reinen Silberschwingen und ihrem sicheren Tod, fällt sie Lucien York, dem Sohn des Oberhauptes in die Hände. Lucien ist mächtig und ihr schlimmster Feind, wenn er doch nicht so attraktiv wäre. Buchlayout / eBook Die Gestaltung des eBooks ist einfach, aber hübsch und stilvoll. Die 386 Seiten werden in 36 Kapitel aufgeteilt. Jedes davon wird lediglich mit dem Wort “Kapitel” und der Nummer eingeleitet und mit einem geschwungenen Ornament verziert. Die verschiedenen Perspektiven werden aber leider nicht visuell abgesetzt. Idee / Plot Geschichten über Engel oder ihrem Pendant der Dämonen, übernatürliche menschliche Wesen mit Flügeln, gibt es nun schon sehr viele. In diesem Roman sind es Wesen, die im Geheimen unter den Menschen leben und auch eine Mischung zwischen Mensch und Silberschwinge nicht erlaubt ist. Und natürlich gibt es eine halberwachsene Schülerin, die an ihrem 16. Geburtstag zu diesem Halbwesen mutiert und sich zwischen zwei Lagern, den Guten und den Bösen entscheiden muss, bzw. der Love-interest ihr größter Feind ist. Also, das Thema ist nicht so neu. Was aber nicht bedeuten soll, dass es mir nicht gefalle würde. Ich mag solche Urban-Romantasy Geschichten. Emotionen / Protagonisten Thorn ist ein für das Genre klassisches Highschool-Mädchen, das in der Schule mittelmäßig ist aber in ihrem Sportteam nicht nur aufgeht sondern der heimliche Star ist. Sie ist ansich sympathisch, aber für mich leider etwas stereotypisch. Trotzdem hinterfragt sie die Situation, macht aber dann manchmal echt unbedachte Dinge, ohne an die Konsequenzen zu denken. Ihr Retter Riley, der sie in die Welt der Silberschwingen zwangsweise eingeführt hat, ist mir sehr sympathisch. Der kaugummikauende Junge hat ein bisschen bad-boy Allüren, ist aber ein herzensguter Junge. Aber er verschwindet dann von der Bildfläche. Dafür tritt dann Lucien York in Thorns Leben, und - hossa! Das ist ein Kerlchen. Jaaaa, es ist der typische bad-boy, der schwarze Mann mit ambivalentem Gänseblümchen-Verhalten (“Er liebt mich, er liebt mich nicht”) - und Jaaaa, ich gestehe, ich stehe drauf. Dieser Typ ist Emily Bold aber wirklich gut gelungen. Die Spannungen zwischen den beiden kann ich ganz gut nachvollziehen, obwohl Thorn mir hier dann doch etwas sehr früh Lucien verfallen ist und gleich die Liebe gesteht, wobei sie anfangs die ganze Silberschwingen-Sache lange infrage stellt. Handlungsaufbau / Spannungsbogen Die Handlung baut sich zunächst langsam auf, und wir lernen das Mädchen erst mal in ihrer normalen Umgebung kennen. Doch Thorn wird dann recht bald in die Welt der Silberschwingen gestoßen und muss sich mit Hilfe von Riley zurecht finden. Als sie in die Hände des Silberschwingen-Clans geraten wird es schon ziemlich spannend. Leider ebbt der Spannungsbogen danach ziemlich ab. Thorn muss sich mit Lucien zusammenraufen, die beziehungstechnische Wendung zwischen den beiden kommt mir hier zu prompt. Die Handlung stockt soweit, bis wir wieder an der Highschool landen und Thorn “normales Leben” spielen soll. Dafür endet dieses Buch dann doch wieder in einem krassen Cliffhanger und ich habe das Gefühl, dass die Geschichte jetzt erst richtig losgeht. Das werden wir aber wahrscheinlich erst im zweiten Band erfahren. Szenerie / Setting Zunächst befinden wir uns in einem typischen Highschool Setting in London. Emily Bold kann mir aber die Umgebung gut bildlich darstellen und ich finde, London passt gut zu der Geschichte. Ansonsten bleibt es leider ein bisschen ein stereotypisches Urban-Romantasy Setting mit den dafür bekannten Faktoren. Sprache / Schreibstil Sprachlich finde ich Emily Bold absolut top. Flüssig, frisch und frech, so wie ich ein Romantasy-Buch gerne habe. Trotzdem ist die Perspektivenwahl ungewöhnlich. Hauptsächlich erleben wir die Geschichte aus Thorns Perspektive als Ich-Erzähler im Präteritum. Dazwischen schieben sich immer wieder kürzere Abschnitte aus Luciens Sicht, aber als personaler Erzähler. Und eine Passage aus Nyx’s Sicht hat sich dazwischen geschlichen. Das hilft aber, beide Protagonisten besser kennen zu lernen und auch Luciens Gedanken und Gefühle zu verstehen. FAZIT Leider ein bisschen stereotypisches Romantasy aber trotzdem durch den fiesen Cliffhanger am Ende spannend. Lucien York hat mich da ganz schön in seinen Bann gezogen… Mich interessiert auf jeden Fall der 2. Band, vor allem mag ich Emilys Schreibstil sehr!
Wow
Silberschwingen ist eins der Jugendbücher wo ich mir denke: Was willst du mir eigentlich für eine Geschichte erzählen? Denn gefühlt ist von allem etwas dabei aber nichts richtig ausgereift. Weder Charaktere noch die Geschichte in sich. Beginnen wir von vorne. Wir lernen Thorn kennen. Sie ist fünfzehn und Schülerin einer weiterführenden Schule, wo sie im Schulteam der Stabläuferinnen ist. In ihrem Team gilt sie als die schnellste Läuferin. Ihr Leben verläuft ganz normal und in der nächsten Zeit wird sie 16. Doch alles ändert sich als sie eines Tage starke Rückenschmerzen hat, Hitzewallungen und Jungs mit feurigen Flügeln auf den Rücken sieht. Daraufhin kommt sie in der Schule das erste Mal mit der Clique von Riley in Berührung. Es stellt sich heraus das die Gruppe besonders ist. Denn sie haben alle Schwingen. Schwingen, man spricht nämlich nicht von Flügeln. Silberschwingen um genau zu sein. So erfährt Thorn das sie ein Halbwesen ist. Halb Mensch und halb Silberschwinge. Da die Gruppe, um Riley, aber Abtrünnige sind, welche gejagt werden, kommt es zu der Begegnung mit Lucien. Er ist der Sohn des mächtigen Clanoberhaupts der Silberschwingen. Als dieser von Thorn erfährt macht er Jagd auf sie. Zu diesem Zeitpunkt hat sich in Thorn bereits ein Funke für Riley entwickelt, doch nun komm Lucien hinzu. Er hasst Thorn und das Chaos was er nun in seinem Leben mit reinbringen wird, aber er hat eine Verpflichtung vom Clan auferlegt bekommen und muss danach handeln. Mehr kann ich an der Stelle nicht schreiben, da es sonst zu sehr spoilern würde. Aber soviel kann ich mal sagen: Es geht in der Geschichte nicht wirklich voran. Da Thorn als Halbwesen nicht leben dürfte, wird sie Lucien als Frau, bzw. eher Sklavin, versprochen. Er muss sie ausbilden, dies führt zu einer Nähe, die zwischen den beiden entsteht. Da sie eigentlich Riley sehr mag und das Geschehen um seine Person als grausam und extrem schlimm empfindet, beleidigt diese erstmal pausenlos Lucien als Monster. Man könnte auf das Wort „Monster“ schon nen Trinkspiel spielen. So ist auch von ihm Ablehnung und Wiederwille zu verspüren. Aber natürlich wäre es keine Lovestory würde sich das nicht schon bald ändern. Somit hängt Thorn im Liebesdreieck fest. Und wir zu diesem Zeitpunkt in einer sehr langweiligen Geschichte. Leider bin ich mit allen Charakteren nicht warm geworden. Thorn ist pubertär, ziellos und absolut planlos. Sie kennt Riley kaum und verliebt sich schon in ihn. Dann kommt der oberböse Lucien und sie verliebt sich in ihn. Stockholm-Syndrom lässt grüßen. Ihre Entscheidungen sind planlos und unüberlegt. Die Entscheidung zwischen zwei Jungs zu stehen und so schnell wie sie auf Lucien abgeht, das ist echt nicht mehr normal. Vor allem nicht für eine jungfräuliche 16jährige. Riley ist eigentlich eine Hauptperson bekommt aber im ersten Teil sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt, außer dass er das andere Opfer ist. Zu ihm kann man eigentlich gar nichts sagen. Lucien ist der Spross vom Oberhaupt. Findet er vielleicht nicht besonders toll, ist aber so. Umso weniger ist er begeistert davon das ihm seine Anvertraute, welche er seit der Geburt hat, entzogen wird und nun Thorn seine kleine Freundin sein soll. Ihn mochte ich als Charakter genauso wenig wie Thorn. Er wirkt im Buch auf die Charaktere reifer, naja ich finde es nicht. Zudem er nur seine Aufgabe erfüllt und mit seinen ständigen Spitznamen „Dorne“ und seinen rumgesülze echt einem Rosenkavalier ähnelt. (Wortspiel ^^). Alles in allem ist es ein Buch, welches durch seine leichte Sprache schnell und flüssig lesbar war. Die Geschichte selbst ist ziemlich dröge und gewinnt keinerlei Tempo. Das Liebesdreieck ist einfach nur lahm und gerade für eine 16jährige echt nicht nötig. Als Jugendbuch würde ich das Buch nicht empfehlen, weil es mir zu viele falsche Signale ausstrahlt. Alles in allem ein enttäuschendes Buch, welches man lesen kann, aber nicht muss. Der Hype ist hier übertrieben gewesen.
Wow
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