mojoreads
Community
Heidi van Elderen

Sterben auf Portugiesisch

!
5/5
3 Bewertungen
!
lesen will
!
lese ich
!
gelesen
!
INFO
!
MOJOS
!
REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Polizeischwein Raquel hat immer den richtigen Riecher! Es ist Sommer an der portugiesischen Alentejo-Küste. Während sich die Touristen am Meer tummeln, haben Inspektor Valente und Polizeischwein Raquel keine Zeit sich auszuruhen. Ein Zauberkünstler wird tot am Strand aufgefunden - bis zur Brust im Sand begraben und mit Handschellen gefesselt. Ein missglückter Entfesselungstrick oder Mord? Als es kurz darauf einen weiteren Toten am Strand gibt, weiß Valente: Das kann kein Zufall sein. Was für ein Glück, dass Raquel dringend abspecken muss: Während er seinem Schwein das Schwimmen beibringt, ermittelt er intensiv am Tatort. Und ahnt nicht, dass er sich damit in tödliche Gefahr begibt ...
BIOGRAFIE
Heidi van Elderen, 1980 am Niederrhein geboren, ist Weltenbummlerin und freiberufliche Journalistin, hat ihren Lebensunterhalt aber auch schon als Apfelpflückerin und Aushilfsköchin verdient. Sie lebte in Nordschweden, dann vier Jahre lang im portugiesischen Alentejo, wo auch ihr zweiter Krimi »Sterben auf Portugiesisch« spielt. Heute wohnt die Autorin mit ihrem Mann und den zwei Töchtern in Neuseeland.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
13.04.2020
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783328103110
Sprache
German
Seiten
464
MOJOS
!
Hat dieses Buch Mojo?
Dann lass uns wissen, warum wir es lesen sollten!
REZENSIONEN
Bewertet von tigerbea, bibliomarie und andere
bienchen
bibliomarie
caillean
Sommer an der Alentejo-Küste. Alles wirkt idyllisch, dieTouristen genießen ihren Urlaub am Strand - doch diese Idylle wird durch einen toten Zauberkünstler gestört. Er wurde mit Handschellen gefesselt bis zur Brust im Sand eingegraben. Als kurze Zeit später die nächste Leiche gefunden wird, ist für Inspektor Valente klar, daß dies kein Zufall ist. Da ist es eine gute Fügung, daß er seinem Polizeischwein Raquel gerade schwimmen beibringen will. Damit ist er dicht am Tatort - aber auch in extremer Gefahr. "Sterben auf Portugiesisch" ist der zweite Fall für Inspektor Valente und sein Polizeischwein Raquel. Heidi van Elderen hat mich auch mit diesem Band überzeugt und mir schöne Lesestunden beschert. Ich mag dieses ungleiche Duo sehr. Es ist rührend zu verfolgen, wie viel Arbeit sich Valente mit Raquel macht. Die Autorin hat beiden Charakteren liebenswerte Eigenheiten gegeben. Sogar Raquel wird hier als eigenständiger Charakter dargestellt. Aber auch Familie und Dorfbewohner erwachen zu leben und sind so unterschiedlich wie das Leben sie bietet. Valente und seine Familie bilden hier mit Höhen und Tiefen eine Einheit. Das Buch ist leicht und locker lesbar, der Schreibstil richtiggehend erfrischend und voller Humor gepaart mit leichter Spannung. Für mich eine gelungene Mischung. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, könnte man diesen auch einzeln lesen. Aber hier eine Warnung: Nach diesem Buch will man Band 1, "Mord auf Portugiesisch", sowieso lesen. Denn Valente und Raquel machen süchtig!
2 Wows
bibliomarie
Inspektor Fernando Valente hat letztes Weihnachten ein Schwein davor bewahrt zu Schinken und Würsten zu werden. Das gelang ihm, weil er Raquel, vielleicht nach ihren üppigen Formen so genannt, kurzerhand zum Polizeischwein ernannte. Da die Presse ganz begeistert reagierte, wurde Raquel ganz offiziell in Dienst gestellt, sehr zum Leidwesen der Revierchefin, die auch noch Fernandos Schwester ist. Soviel zur Vorgeschichte. Am Strand der Alentejo-Küste wurde ein toter junger Mann gefunden. Eingraben bis zum Hals, die Hände mit Handschellen gefesselt und einen Schlüssel im Magen. Der junge Mann war Zauberkünstler, hat er vielleicht an einem Trick geübt, der schrecklich schief gegangen ist? Aber warum hat ihm niemand geholfen, denn selbst einbuddeln konnte er sich mit gefesselten Händen nicht. War es ein bizarrer Unfall oder Mord? Kurz darauf wird ein zweiter Toter im Meer gefunden, auch hier könnte es ein Unfall gewesen sein, aber Fernando glaubt nicht an Zufälle. Zum Glück soll Raquel im Meer schwimmen um ein wenig „abzuspecken“, so kann Fernando gleichzeitig am Strand ermitteln, dabei ahnt er nicht, wie nah er der Lösung schon gekommen ist. Was für ein Lesespaß! Das sommerliche Treiben an der portugiesischen Küste, strahlender Sonnenschein und flirrende Hitze, dazu urige Kneipen und ein ebenso uriges Zuhause für Inspektor Valente, bringen so richtig Urlaubsstimmung in das Buch. Dazu gibt es neben den Polizisten wunderbare Charaktere, allen voran, Fernando Valentes Großmutter Mafalda, die trotz ihres hohen Alters agil, klug und witzig ist. Ein schönes Gegenüber zu seiner Mutter, eine grummelige, vom Leben enttäuschte Frau, die ihren Sohn unter die Haube bringen will. Eine passende Kandidatin wird Fernando auch recht penetrant präsentiert. Da muss er schon zu Tricks greifen, um dieser Gefahr zu entrinnen. Aber neben all diesen amüsanten und heiteren Einschüben und Szenen, ist „Sterben auf Portugiesisch“ auch ein Krimi mit einem spannenden Plot, der einen ernsten Hintergrund hat. Hier verführt die Autorin zum Miträtseln, denn wie kleine Puzzleteile präsentiert sie Hinweise für den Leser, die sich erst zum Schluss zu einem fertigen Bild fügen. Ich mochte schon den ersten Band und auch jetzt wurden meine Erwartungen erfüllt. Aber keine Angst, man braucht keine Vorkenntnisse um das Buch genießen zu kennen. Heide van Elderen hat eine angenehme und lockere Schreibe, ihr Plot ist wirklich gut ausgedacht und die Liebe zu Portugal spürt man in den Beschreibungen. Die machen richtig Lust auf Land und Leute. Beste Unterhaltung mit Spannung, die in dieser reisearmen Zeit ein wenig Urlaubsgefühle weckt, deshalb kann ich den Krimi nur empfehlen.
4 Wows
Auch im zweiten Einsatz saustark! Es gibt nur wenige Buchreihen, bei denen ich den zweiten Teil noch besser fand als den ersten – diese hier gehört dazu. Heidi van Elderen ist es gelungen, nach einem amüsanten Portugalkrimi („Mord auf portugiesisch“) einen noch amüsanteren zweiten Portugalkrimi zu zaubern. Und auch diesmal haben Inspektor Valente und sein Schwein Raquel wieder gut zu tun, um mehrere Morde aufzuklären.   Es ist Hochsommer im beschaulichen Landesteil Alentejo, das der viel bekannteren (und überlaufeneren) Algarve in allem so ein bisschen hinterherhinkt. Die Luft steht bei mehr als 35 Grad im Schatten und weder Fernando Valente noch sein Hausschwein Raquel haben viel Elan, um irgendetwas zu tun. Außer vielleicht baden. Doch wie so oft kommt es anders – Fernando wird zum Fundort einer Leiche gerufen, an einen Strand. Dort steckt der Verblichene eingebuddelt im Sand und nur der Kopf schaut noch heraus. Ein perfider Mord? Eine Mutprobe, die schief gelaufen ist? Fernando traut dem Frieden nicht, Raquel erschnüffelt ebenfalls nichts Gutes – und so müssen die beiden wohl oder übel die Ermittlungen aufnehmen. Als kurz darauf noch zwei weitere Wasserleichen auftauchen – allesamt stellen sich als recht junge Männer heraus – kommt Fernando der leise Verdacht, dass all das zusammenhängen könnte…   Fernando und seine ganze Sippschaft (er wohnt als Junggeselle natürlich noch bei Mutti und Großmutti…) habe ich schon im ersten Teil sehr liebgewonnen, insbesondere die fast 90jährige Mafalda, die mit ihrem beeindruckenden Riechkolben schon eine halbe Woche im Voraus das Wetter vorhersehen kann. Man könnte fast meinen, zwischen Mafalda und Raquel bestünde eine gewisse Verwandtschaft… aber das wäre natürlich anmaßend und deshalb denke ich das auch gar nicht erst weiter ;-) Jedenfalls mag ich die Familie Valente wirklich sehr und auch Fernandos unglückliche, mehr oder weniger heimliche Liebe zur verheirateten Anabela und seine Abwehrversuche gegenüber der aufdringlichen Lucia (die aber von Mutti Valente schon als Schwiegertochter geführt wird) verfolge ich höchst gespannt. Um Lucia loszuwerden, greift Fernando diesmal sogar mit seinem homosexuellen Kumpel Matheo zu drastischen Methoden :-) Es war wirklich ein Fest, diese Szenen zu lesen!    Raquel spielt bei den Ermittlungen wie schon im ersten Teil immer eine eher träge als tragende Rolle und ist hauptsächlich putzig und amüsant. Das finde ich auch gut so, denn ein „Super-Ermittlerschwein“ wäre doch eher unglaubwürdig. Trotzdem gibt es ab und zu ein paar wenige Szenen, in denen Raquel entscheidend zur Handlung beiträgt und man als Leser nicht so recht einordnen kann, ist das jetzt Instinkt oder Zufall oder ist Raquel etwa doch ein richtiges Polizeischwein??? Ich finde jedenfalls, die tierische Hauptdarstellerin wird nicht überfrachtet und trägt doch immer wieder dazu bei, dass man sich mit diesem Krimi entspannt schmunzelnd zurücklehnen kann.   Ich kann nur sagen: Raquel war auch diesmal wieder saustark und ich freue mich jetzt schon darauf, Neues von ihr und Fernando und der Valente-Sippe zu erfahren und einen weiteren Fall mit ihnen allen lösen zu können!
2 Wows
Deutsch
  
Englisch
mojoreads Instamojoreads Twittermojoreads Facebook