Angie Thomas

The Hate U Give

Jugendbücher
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ZUSAMMENFASSUNG

»Umwerfend und brillant, ein Klassiker!« Bestsellerautor John Green


Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen...

BIOGRAFIE
Angie Thomas ist in Jackson, Mississippi, aufgewachsen und lebt auch heute noch dort. Als Teenager tat sie sich als Rapperin hervor; ihr ganzer Stolz war ein Artikel im »Right-On! Magazine«. Thomas hat einen Bachelor-Abschluss im Fach Kreatives Schreiben an der Belhaven Universität. Ihr preisgekröntes Debüt »The Hate U Give« erntete ein überschwängliches Presse- und Leserecho und schaffte es auf Anhieb auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste. Der Roman wurde 2018 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet und mit der »Hunger-Games«-Darstellerin Amandla Stenberg in der Hauptrolle verfilmt. Henriette Zeltner, geboren 1968, lebt und arbeitet in München, Tirol und New York. Sie übersetzt Sachbücher sowie Romane für Erwachsene und Jugendliche aus dem Englischen, u.a. Angie Thomas' Romandebüt »The Hate U Give«, für das sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 ausgezeichnet wurde.

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
24.07.2017
Ausgabe
eBook
ISBN
9783641200145
Sprache
German
Seiten
512
Schlagworte
Ferguson, Amandla Stenberg, Black lives matter, Rassismus, Tupac, The Hate You Give, new york times bestseller, Polizei, Polizeigewalt, soziale Ungerechtigkeit
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REZENSIONEN
Bewertet von kari, Luise F und 2 andere
kari
luiseliest
haannaa
variemaa
Die Autorin wurde mit ihrem Debut „The Hate U Give“ berühmt, und hat mehrere Auszeichnungen dafür bekommen. Nun wurde ihr zweites Werk auf deutsch publiziert und ich muss sagen, dass ihr zweites Werk ist schwächer als ihr erstes. „On The Come Up“ ist definitiv kein schlechtes Buch, dennoch hat es hier und da seine Schwächen. Die Geschichte beginnt mit Bri, die nur einen Traum hat: Rapperin zu werden. Bri ist eine sehr eigensinnige Protagonistin. Sie handelt sehr impulsiv und denkt über ihr Handeln nicht nach. Leider war das einer der Eigenschaften, die ich am Wenigsten an ihr mochte. Ihr impulsives Handeln hat sie mehrmals in unglückliche Situationen befördert. So wirklich warm wurde ich also nicht mit ihr. Bris‘ Raps hingegen waren der absolute Hammer. Zum Glück wurden diese nicht übersetzt, sonst würden die Raps nicht authentisch wirken. Die Autorin hat da ihre eigene Erfahrung miteinfließen lassen, das merkt man. So viel wie ich mitbekommen habe, hat Angie Thomas einige Zeit lang selbst gerappt. Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen. Ich kam sehr gut voran. Als ich dem Ende nahte, habe ich auf ein Spannungsbogen gewartet, leider vergeblich. Es ist eine realitätsnahe Geschichte. Es werden nicht nur aktuelle Themen angesprochen: Diskriminierung, Gangs, Gewalt und Drogen, auch Familie, Freunde und Selbstfindung spielen eine große Rolle. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Nach meinem Empfinden fand ich dieses Werk der Autorin schwächer als ihr Debut. Dennoch hatte ich schöne Lesestunden mit Bri. Es wird nichts schön beschrieben und ich hatte teilweise echt Gänsehaut.
Wow
Dieses Buch fand ich wirklich gut. Mir wurde es von mehreren Freundinnen empfohlen und es war in den USA 50 Wochen lang Bestseller, jetzt kam kürzlich der Film mit Amandla Stenberg in der Hauptrolle raus. Das Buch handelt von der 16-jährigen Starr Carter, welche den Tod ihres besten Freundes Khalil, der von einem Polizisten erschossen wird, miterlebt und sich daraufhin dann entscheidet, ihre Stimme für Gerechtigkeit zu erheben. Am besten hat mir gefallen, dass man die Geschichte zu 100% aus ihrer Sicht geschildert bekommt, auf Englisch ist das vor allem durch die benutzung von AAE (African American English) gekennzeichnet. Generell war ich sehr von ihrer differenzierten emotionalen Sicht überzeugt, nach und nach spürt sie außer ihrer Trauer auch Wut, Verzweiflung, Hoffnung etc.. Besonders gut war meiner Meinung nach auch die Beziehung zwischen ihr und ihren weißen Freund*innen, z.B. wie sie damit umgeht, dass eine Freundin von ihr sich vermehrt rassistisch äußert. Nicht so gut hat mir gefallen, dass es sich manchmal ein wenig hinzieht, große Zeiträume dann aber wieder übersprungen werden und ihre teilweise ein bisschen simplifizierten Meinungen zu Beziehungen, Familie und Freundinnen. darüber könnte man sich aber auch streiten. Die Problematik von strukturellem Rassismus aber, v.a. von Polizeigewalt, wird sehr ergreifend erzählt und mich beschäftigen manche Szenen immer noch. Dementsprechend große Leseempfehlung.
1 Wow
Ich habe das Buch von Angie Thomas von der ersten bis zur letzten Seite geliebt! Es behandelt ein ernstes und vor allem auch aktuelles Thema, nämlich Rassismus in der heutigen Zeit. Noch immer werden in Amerika Schwarze bereitwilliger, schneller und vor allem auch öfter misshandelt. In dieser Geschichte hier geht es um die junge Starr, die von einer Party zusammen mit ihrem bestem Freund nach Hause geht. Auf dem Rückweg im Auto werden sie von der Polizei angehalten. Erst ist es eine normale Verkehrskontrolle, doch dann eskaliert die Situation und Khalil wird ohne Grund erschossen. Der Polizei nimmt bis zum Schluss seine Waffe nicht runter, hält sie auf Starr gerichtet, die ihren toten Freund in den Armen hält. Alles was Starr will ist Gerechtigkeit für Khalil, doch der Polizist bekommt keine Strafe. Starr geht als schwarzes Mädchen auf eine weiße Schule in einem reichen weißen Viertel. Mit ihrem Bruder und einem weiteren Jungen ist sie die einzige Farbige auf der Schule. Sie hat einen weißen Freund und Freundinnen. Obwohl die Hautfarbe eigentlich keinen Unterschied machen sollte, erzählt Starr dennoch von sich als zwei unterschiedliche Persönlichkeiten - Schule und Zuhause. The Hate U Give ist wundervoll geschrieben und es hat mich tief berührt. Ich kann das nächste Buch von Angie Thomas kaum erwarten! Das Buch hat alles, was eine richtig gute Geschichte braucht! Ich bin ein großer Fan.
2 Wows
Starr gehört nirgends richtig dazu. Nicht an der Privatschule, in der sie ‚das schwarze Mädchen‘ ist, nicht in ihrem Viertel, in dem kaum mehr jemand ihren Namen kennt. Dort ist sie nur die Tochter, die manchmal im Laden des Vaters aushilft, eine, die sich für etwas Besseres hält. In der Schule spricht sie anders und versucht zwanghaft, ihre Welten nicht aneinander prallen zu lassen. Doch dann wird vor ihren Augen ihr bester Freund Khalil erschossen. Unwillkürlich befindet sich Starr zwischen falschen Behauptungen, Anfeindungen und der Frage, was Gerechtigkeit eigentlich ist und was sie dafür zu riskieren bereit ist. The Hate U Give fängt mit dem ganz großen Knall an. Allein das schmeißt den Leser direkt in Starr innere Zerrissenheit und ihre Fassungslosigkeit, dass Khalil tot ist. So kann auch das Kennenlernen dieser Figur nur knapp ausfallen. Die Krise erfasst sie, die Kluft zwischen Schulwelt und Lebenswelt wird immer größer. Aber auch Starrs Blickwinkel ändert sich. Die beginnt über Dinge, die ihr gegeben erschienen, nachzudenken. Über die Regeln der Straße, über Gangs und die Geschehnisse, die sie erst in ihre Situation gebracht haben. Starr reflektiert und indem sie das tut, wird sie erwachsener. Neben dieser direkten Geschichte werden noch viele Nebenhandlungen erzählt, die Einfluss nehmen, aber vor allem den Blick in die Welt, die so vielen Menschen fremd ist, in der aber so viele Menschen täglich leben, geschärft. Frühe Schwangerschaften, Drogen, häusliche Gewalt, Gangs, Alltagsrassismus. Parallel zu Starrs Bewältigung des Mordes an Khalil diskutieren beispielsweise die Eltern, warum sie noch in diesem Viertel leben. Wäre es Verrat, umzuziehen? Verrat an ihren Freunden, ihrer Familie, ihrer Herkunft, ihrer „Leuten“. Die Verbundenheit innerhalb dieser Gruppe, die durch Gangs, Gewalt und Geld immer wieder zerrissen wird, ist faszinierend. Interessant fand ich auch die Stelle, in der Starr mit ihrem Bruder, Freunden und ihre festen Freund, einem Weißen aus ihrer Schule, im Auto sitzen und sich darüber unterhalten, ob es auch Rassismus gegen Weiße gibt. Stereotype und Verhaltensmuster werden genannt und doch wird dabei nichts überheblich. Auch die Abwehrhaltung gegen Beziehungen zwischen Schwarzen und Weißen, die auf beiden Seiten gezeigt werden, werden als Angst enttarnt. Als Angst vor dem Unbekannten, aber auch als Angst keine Beziehung auf Augenhöhe zu erreichen. So faszinierend, tiefgehend und bewegend die Handlung und das Eintauchen in diese Materie ist, muss ich zugeben, dass eine Distanz zu Starr blieb. Sie hat mir großartig gezeigt, wie es ist (im wahrsten Sinne des Wortes) in einer anderen Haut zu stecken. So sehr, dass ich so intensiv wie selten über die Idiotie nachgedacht zu haben, wegen Hautfarbe, aber auch Religion oder das Umfeld, in das ich hineingeboren wurde, so viel mehr Möglichkeiten habe, privilegiert bin. Die Distanz hat sich tatsächlich erst entwickelt. Lange Zeit ist Starr sehr passiv. Sie ist geschockt und wird in unterschiedliche Richtungen gezerrt. Als ihr aber Rassismus begegnet, will sie ihn nicht wahrhaben. Sie ist lange sehr naiv und hofft, dass sie nichts tun muss, um die Welt zu ändern, dass sie nichts tun kann, um die Welt zu ändern. Das ist nur ein kleiner Vermerk, denn in meinen Augen schmälert das die grandiose Geschichte in keiner Weise. Im Gegenteil. Die kleine Distanz ermöglichte es mir, einen zusätzlichen Blickwinkel einzunehmen und das hat mir wiederum sehr gut gefallen. Bücher mit Hype sind immer mit einem kritischen Blick zu genießen. The Hate U Give aber wird nicht einfach gehypt. Es ist wirklich so gut, so wichtig, so lesenswert. Für alle.
2 Wows

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