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Angie Thomas

The Hate U Give

Jugendbücher
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4.7/5
9 Bewertungen
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
»Umwerfend und brillant, ein Klassiker!« Bestsellerautor John Green Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen... Die Romanvorlage zum Kinofilm mit Amandla Stenberg
BIOGRAFIE
Angie Thomas ist in Jackson, Mississippi, aufgewachsen und lebt auch heute noch dort. Als Teenager tat sie sich als Rapperin hervor; ihr ganzer Stolz war ein Artikel im Right-On! Magazine. Thomas hat einen Bachelor-Abschluss im Fach Kreatives Schreiben an der Belhaven Universität. Ihr preisgekröntes Debüt The Hate U Give erntete ein überschwängliches Presse- und Leserecho und schaffte es auf Anhieb auf Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste; der Roman wurde mit Hunger-Games-Darstellerin Amandla Stenberg in der Hauptrolle verfilmt.

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
01.01.2019
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783570312995
Sprache
German
Seiten
508
Schlagworte
Schullektüre, Black lives matter, Amandla Stenberg, Rassismus, Tupac, K. J. Apa, Anthony Mackie, Unterrichtsmaterial, Polizeigewalt, soziale Ungerechtigkeit
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Lou💫, simonica und 3 andere
zuckerwattetraum
simonica
helenerueckbrodt
bookaholicgroup
peanut
Starrs Kindheitsfreund Khalil wird von einem Polizisten erschossen, unschuldig, ohne jeden Grund. Starr muss alles mit ansehen - und danach miterleben, wie sich niemand für Khalils Tod interessiert. • Ein krasses Buch, das zum Nachdenken anregt - es macht auf die Probleme zwischen Schwarzen und Weißen aufmerksam, ohne Gewaltverherrlichung oder Ausreden. Es regt zum Nachdenken an - zeigt die Vorurteile, die noch immer vorherrschen und die viel zu viel Macht über die Gesellschaft haben. Eine tolle Geschichte, die das wichtige Thema Rassismus darstellt/behandelt - einen berührt, aufregt, aber auch auf ein Ende dieser Vorurteile hoffen lässt. Denn das Buch vermittelt eine ganz wichtige Message: Du hast eine Stimme, die gehört wird! • Verstärkt wird dieses Gefühl, für das ich nicht so wirklich Worte finden kann, durch die fantastischen Charaktere. Man spürt Richtig, wie Starr innerlich zerrissen ist, nicht so Recht weiß, was sie eigentlich machen soll. Aber auch Starrs Freund und Familie - die genauso zerrissen sind, wie Starr selber, ein Riss in der Gesellschaft. Und dann natürlich die Gangs, die in Garden Heights regieren und die ganze Situation noch mehr verschärfen. • Der Schreibstil ist flüssig, Angie Thompson findet irgendwie genau die richtigen Worte, um ein so schwieriges und wichtiges Thema zu beschrieben, zu behandeln. Genauso gut passt auch das Cover zur Geschichte. Starr mit einem Poster 'The Hate U Give' - du hast eine Stimme, die gehört wird.
Wow
Dieses Buch ist ein wirklich wichtiges! Auch und vor allem in der heutigen Zeit werden Menschen aufgrund ihres Aussehens, ihrer Denkweise, ihrer Religion, etc. verurteilt. Und vor allem in Amerika wird dies mit menschenunwürdigen Aktionen getan. Als ich den Anfang gelesen habe, wusste ich nicht wirklich wie ich dieses Buch finden soll. Der Einstieg war für mich etwas schwer. Aber schon als Kahlil auftauchte und der Geschichte eine Handlung gab, war ich schon sehr gespannt darauf, was wohl passieren würde, da der Klappentext mich neugierig gemacht hat. Der Schreibstil war so flüssig zu lesen, das ich keinerlei Probleme hatte, in dem Buch voranzukommen. Aber besonders die Szene, in der Kahlil erschossen wird, hat mich wahrlich mitgenommen. Ich habe diese Stelle direkt vor mir gesehen und es hat mich selbst sehr getroffen. Wie ich bis dato zu Starr stand, war noch sehr unklar. An sich konnte ich aber auch nach der Geschichte keinen wirklichen Bezug zu ihr aufbauen. Sie ist ein sehr realistischer Charakter, mit Ecken und Kanten, nur haben mir ihre Gefühle etwas gefehlt. Und ihre Stimmungsschwankungen gegenüber ihren Freunde fand ich wirklich dreist. Ich verstehe, dass man nicht jedem seinen Verlust aufzwingen und auch kein Mitleid will, nachdem man so eine Grausamkeit miterleben musste. Aber man sollte sich zumindest einer Person anvertrauen, damit man diesen Frust nicht in sich rein frisst. Und Starr hatte jede Menge Bezugspersonen, die sie allerdings von sich gestoßen hat. Allerdings muss ich hierbei sagen, dass ich den Konflikt zwischen Starr und ihren beiden Freunden Maya und Hailey. Ich konnte diese Freundschaft wirklich gut nachvollziehen, da sicher jeder schon einmal eine/-n toxische/-n Freund/-in hatte und man deren Meinung doch manchmal zugestimmt hat und dem/der man imponieren wollte. Deswegen fand ich Starrs und Mayas Zusammenhalt auch wirklich schön zu lesen. Sehr interessant fand ich auch Starrs Beziehung zu Chris. Wobei ich ihr Verhalten bei diesem Streit schon sehr kindlich finde und ich sie da nicht komplett nachvollziehen kann. Dennoch finde ich die Entwicklung dieser Beziehung sehr schön und auch wie Starr zu ihrem "weißen" Freund steht und wie Chris auf ihrer Seite steht und sich für sie einsetzt. Ein wichtiger Aspekt ist in diesem Buch auch die Familie. Diese wird nicht wie in anderen Romanen im Verlauf des Buches beiseite geschoben, sondern hat einen wichtigen Punkt. Die Autorin beschreibt dazu die Bezeichnungen der verschiedenen Personen sehr gut, sodass auch jemand wie ich, der keine Ahnung davon hat, einen gewissen Plan vor Augen hat. Auch hier waren alle Charaktere sehr realistisch und bedeutend für die Geschichte. Man erkannte wie riskant es ist Zeugin bei einem Mord an einem "schwarzen" Mitbürger zu sein. Darunter litt nicht nur die arme Starr, die nicht wusste, ob und was sie sagen sollte, sondern auch ihre Familie und vor allem ihr Vater und ihr Onkel. Starrs Entwicklung vom Anfang bis zum Ende des Buches fand ich sehr schön zu beobachten und gegen Ende habe ich auch endlich Gefühle bei ihr wahrgenommen. Ich habe in diesem Buch getrauert, habe gelacht, war wütend und war vor allem berührt wie tief mir diese Geschichte unter die Haut geht. Wäre der Anfang nicht ganz so träge gewesen, wäre es wirklich ein wunderbares Buch gewesen, aber mir hat dennoch etwas gefehlt, was es aber nicht unwichtig oder nicht lesenswert macht.
Wow
helenerueckbrodt
Angie Thomas Geschichte hat mich letzten Sommer begleitet und mir wahnsinnig viel Spaß gemacht. Sie behandelt das Thema Rassismus in einer sehr guten Geschichte sehr gut, auch wenn mich eine Sache gestört hat. Es geht ja darum, dass Starrs bester Freund aus Kindheitstagen erschossen wird. Jedoch fand ich immer das der Grund, warum der Polizist den Jungen erschossen hat, besser ausgearbeitet hätte sein können. Ich finde, die Darstellung des Problems mit Rassismus in Amerika sehr gelungen und realistisch. Ich konnte mir das Ganze sehr gut vorstellen, da alles gut beschrieben und gezeigt wurde. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, war aber nicht herausstechend schön oder so. Man konnte es nicht so nebenbei lesen, was nicht unbedingt am Schreibstil, sondern an der ersten Geschichte lag. Ich finde es toll, das diese Geschichte sowohl von Mädchen und Jungen aber auch von erwachsenen Frauen und Männern gelesen werden kann. Ich finde es gibt weder eine Altersbegrenzung nach oben, noch ist es ein typisches Mädchenbuch. Die Geschichte ist sehr bewegend und empfehlenswert!
Wow
Da dieses Buch zur Zeit in aller Munde ist, dachte ich mir, dass ich es auch gelesen haben sollte! Das Thema interessiert mich total, und da man immer noch zu viele von diesen schrecklichen Nachrichten hört, kann man meiner Meinung nach nicht die Augen davor verschließen. Das Cover finde ich total ansprechend, es ist nicht kitschig, da das überhaupt sich zur der Geschichte passen würde. Man sieht direkt in die Augen von Starr, was dem ganzen Bild noch mehr Kraft und Ausdruck verleiht. Es sieht so aus, als würde sich allein durch ihren Blick eine Botschaft vermitteln will. Da der Hintergrund weiß gehalten wird, wird der Kontrast zu Starr noch deutlicher und das nicht nur bildlich gesehen. Der Schreibstil von Angie Thomas ist wirklich toll! Das Buch ließ sich flüssig und schnell lesen, man wird mit der Sprache der "Thugs" vertraut gemacht. Einige Teile wurden nicht ins Deutsche übersetzt, was mir sehr gut gefallen hat, da es einfach die Situation besser bzw. authentischer rüber bringt. Am Ende gibt es auch noch ein Verzeichnis mit Erklärungen von Wörtern, und da merkt man erst, wie anders die Welten sein können. Die Personen in dem Buch wirken wirklich so, als würden sie genauso leben, wie die Autorin sie beschreibt. Ich weiß nicht genau, ob die Autorin die Geschichte erfunden, oder eher eine wahre Geschichte nacherzählt hat. Jeder Charakter handelt anders, aber es herrscht ein so starkes Zusammengehörigkeitsgefühl in der Familie, was wirklich herzerwärmend war. Man spürt die Liebe zwischen jedem einzelnen. Was hat mir also besonders gut gefallen? Die Autorin hat es geschafft, ein Buch zu schreiben, das sich ganz klar gegen Rassismus wendet. Sie spricht Themen direkt an, und es gibt einige Stellen, die auch mir die Augen geöffnet haben. Da sie aus der Sicht der Betroffenen schreibt, merkt man erst, wie viel immer noch falsch gemacht wird. Jeder Mensch möchte einfach sicher und zufrieden leben, und es gibt so viele Dinge, die genau das erschweren. Brutalität der Polizei ist ja vor allem in Amerika ein großes Problem, aber das Buch zeigt, dass das nicht so leicht zu lösen ist. Es gibt nicht nur Vorurteile gegenüber Farbigen, sondern genauso gegenüber Weißen. Aber es liegt natürlich auf der Hand, dass Farbige schwerer zu kämpfen haben, als Weiße. Das Buch zeigt die bittere Wahrheit: Rassismus ist immer noch aktuell und viele Menschen sind täglich damit konfrontiert! Fazit Jeder sollte dieses Buch gelesen haben! Es ist eines meiner absoluten Lesehighlights dieses Jahr! Es ist keine leichte Kost, lohnt sich aber umso mehr! ⭐⭐⭐⭐⭐/⭐⭐⭐⭐⭐
Wow
Man erfährt wirklich viel über die Ghettos in Amerika und wie es ist dort aufzuwachsen und diese Perspektivlosigkeit kennen zu lernen. Und dass manche quasi keine andere Wahl haben als selbst Dealer zu werden, ganz egal wie sie zu dem Thema Drogen stehen. Aber auch das Thema Bandenkrieg wird thematisiert. Und genau diese Themen werden sehr realitätsnah dargestellt, was eine wirklich bedrückende Grundstimmung im gesamten Roman verursacht. Selbst jetzt noch gibt es viele Schulen in Nordamerika an denen man die Folgen der Segregation deutlich erkennen kann. Obwohl diese schon so viele Jahre her ist hat sich diesbezüglich in einigen Bereichen wenig verändert. So lernt man durch Starr wie es ist eine der wenigen POC an der Schule zu sein und dass sie immer wieder auf ihre Worte und ihr Verhalten achten muss um nicht direkt abgestempelt und in eine Schublade gesteckt zu werden. Vor allem die Hauptprotagonisten sind sehr vielschichtig und voller Ecken und Kanten. Man kann sie sich gut vorstellen und lernt durch sie viel über die afroamerikanischen Bräuche kennen. Durch die einzelnen Protagonisten merkt man auch wie unterschiedlich die Meinungen zu dem Thema Polizeigewalt in Nordamerika sind und warum manche lieber schweigen. Als weitere Protagonisten lernt man Hailey und Chris kennen. Hailey steht hier stellvertretend für all die Menschen, die ihre Augen verschließen und Menschen anhand ihrer Hautfarbe verurteilen. Chris ist Starr ihr Freund ich finde die Charakterentwicklung wirklich gut und nachvollziehbar, die er im Laufe der Handlung durchmacht. Solche Menschen sollte es wirklich öfters geben. Die beiden Protagonisten sind sehr klischeehaft, was ich jetzt nicht schlimm finde. Sie sollen halt nur ein großes Problem hervorheben und genau das haben sie auch getan. Was ich auch positiv fand war die Entwicklung von Starr. Ihre Angst wirkt greifbar und oft fiebert man richtig mit ihr mit und hofft darauf, dass ihre Entscheidung ihr nicht das Leben kosten wird. Sie wächst einem einfach ans Herz und ich möchte es mir gar nicht vorstellen wie es ist, wenn der Kindheitsfreund scheinbar grundlos vor den eigenen Augen erschossen wird. Vor allem anfangs ist sie noch verschreckt, aber genau das wird nach und nach weniger was sehr authentisch wirkt. Als ich das Buch kaufte hatte ich fest damit gerechnet, dass die Handlung nicht ganz so realistisch dargestellt wird und viele Sachen abgemildert werden für die Zielgruppe(Jugendbuch). Und beim Lesen war ich dann richtig geschockt, denn hier wird nichts geschönt. Hier wird vieles so dargestellt wie es nun einmal ist und genau aus dem Grund musste ich das Buch auch öfters auf Seite legen. Man liest und hört ja wie oft von der Polizeigewalt in Amerika und dass diese oft nicht bestraft wird. Und genau dieses Thema wird hier thematisiert und was es mit den Menschen macht. Durch den Vorfall kommt es zu Demonstrationen und viele fordern Gerechtigkeit, während der Polizist von Teilen der Medien als Opfer dargestellt wird. Konkret geht es hier um die "weiße" Polizeigewalt gegen POC, die vor allem in Amerika immer wieder für Schlagzeilen sorgt. Und es ist einfach nur bedrückend zu lesen, dass Eltern ihren Kindern beibringen müssen wie sie sich bei Polizeikontrollen verhalten müssen um eben nicht erschossen zu werden. Auch die Bewegung "Black Live Matters" wird hier aufgegriffen. Es ist einfach unglaublich wichtig, dass genau diese Themen mehr Gehör bekommen und ich hoffe es werden noch viel mehr Menschen dieses Buch lesen oder den dazugehörigen Film gucken. Dem Buch würde ich 5 von 5 Sternen gegeben, da es mich einfach so unglaublich bewegt hat. Es ist einfach erschreckend, dass es solche Vorfälle nach wie vor gibt und viel zu viele darüber schweigen oder sie klein reden.
2 Wows
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