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«Ein klappriges Auto kam die Straße runtergefahren. Es fuhr langsam auf unser Haus zu und bog in die Garagenauffahrt ein. Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. , sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. » Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.
BIOGRAFIE
Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren und 2013 in Berlin gestorben, hat ursprünglich Malerei studiert. 2002 erschien sein Debütroman «In Plüschgewittern», 2007 der Erzählband «Diesseits des Van-Allen-Gürtels». Es folgten die Romane «Tschick» (2010), «Sand» (2011), ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, sowie posthum das Tagebuch «Arbeit und Struktur» (2013) und der unvollendete Roman «Bilder deiner großen Liebe» (2014).

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.03.2012
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783499256356
Sprache
German
Seiten
253
Schlagworte
Schullektüre, Provinz, Erwachsenwerden, Freundschaft, Berlin, Jugendslang, erste Liebe, Coming of Age, Road Trip, Kriminalität, Außenseiter
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REZENSIONEN
Bewertet von Alexandra💛, sommerlese und 3 andere
lese_sucht
sommerlese
sbs
loewenzahnmaedchen
lesend_durchs_leben
Alexandra💛
Verlag: rororo Seiten: 254 Format: Taschenbuch Preis: 10,00€ Sterne: 4,5/5⭐️ Meiner Meinung nach war es die beste Schullektüre,die ich bis jetzt gelesen habe😻 Ein klappriges Auto kam die Straße runtergefahren. Es fuhr langsam auf unser Haus zu und bog in die Garagenauffahrt ein. Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. ‹Ah›, sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. ‹Macht das Spaß?›» Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn Die Protagonisten waren echt cool und die Idee erst recht. Die Handlung war echt nicht langweilig und die Jungs wussten sich echt zu helfen🥰Gerade als man dachte,dass es langweiliger wird,wurde es nochmal richtig spannend.Den halben Stern Abzug gibt es,weil es mir an mancher Stelle zu schnell ging und man nicht alles direkt alles verstanden hat,doch spätestens nach ein paar Seiten war es wieder in Ordnung😇Der Schreibstil war locker leicht,sodass man es schnell lesen konnte🙈Den Film habe ich davor auch schon gesehen und fand ich echt gut,auch wenn ich im nachhinein sagen kann,dass es viele mehr oder weniger wichtige Sachen weggelassen wurden,leider!😱Aber trotz dem waren beide Varianten klasse😻
Wow
Maik Klingenberg und Andrej Tschichatschow gehen in einer Klasse. Während Maik aus einer finanziell gut gestellten Familie kommt, wo die Mutter Alkoholikerin ist und der Vater eine junge Geliebte hat, ist Andrej, genannt Tschick, aus einer Aussiedlerfamilie, in der sich ebenfalls niemand um ihn kümmert. Als die Sommerferien beginnen, gehen die beiden Aussenseiter gemeinsam auf eine unvergessliche Reise in einem geklauten Lada. Sie lernen Menschen kennen, die ihnen trotz ihrer Fremdheit offen und menschlich gegenüber treten und sie erleben einen sagenhaften Sommer von Freiheit und verrückten Ideen. Tschick ist in die Sektion Jugendliteratur einzuordnen, aber auch für Erwachsene ein lesenswertes Buch, das an die eigene Jugend erinnert, an Freiheitsgedanken in den langen Sommerferien und an große Abenteuer. Herrndorf zeichnet das Bild von vierzehnjährigen Jungen, die gerade erwachsen werden und noch ihren Platz im Leben finden wollen. Sie sind neugierig auf das Leben und so erscheint auch dieser Roman voller Entdeckungsfreude und Überraschung. Als Leser ist man hingerissen von der einfachen jugendlich anmutenden Sprache, die zwar mit vielen Kraftausdrücken daherkommt, aber präzise die Gefühls- und Gedankenwelt von Jugendlichen ausdrückt. Dieser schnoddrige Ton liest sich zwar locker, wird jedoch von tiefen Gedanken eines Heranwachsenden beseelt. Hier geht es um die Probleme des Lebens, die erste Liebe, um Freundschaft und Mitmenschlichkeit und gegenseitige Anerkennung. Dabei zieht die Story den Leser unmerklich in einen fesselnden Sog. Begeistert, aber auch ein wenig traurig oder entsetzt folgt man den sympathischen Protagonisten, die hier einen unvergesslichen Sommer verleben und innehalten, wenn die Nacht einbricht und der Sternenhimmel ihnen wunderschön vorkommt. Auch der Sprachwitz gelingt dem Autor gut. Aus Maiks Sichtweise erlebt man viele Momente, die einen zum Lachen bringen. Die Straftaten und Unfälle sind von verrückter Art und Weise und zeigen den unbedachten unreifen Charakter der Figuren. Ein unterhaltsam schräges Buch aus der Sicht von Heranwachsenden, über das Erwachsenwerden, über die Erwachsenen und das Leben an sich. Eine Geschichte, die von einer außergewöhnlichen Reise und Freundschaft erzählt.
3 Wows
Maik ist ein Außenseiter, dessen Eltern eine schöne Fassade errichtet haben, allerdings läuft so gar nichts, wie es in einer Familie laufen sollte. Die Mutter Alkoholikerin, der Vater ein unzufriedener Schürzenjäger, verbringt Maik die Sommerferien ganz allein zu Hause, gefangen mit seinem (Liebes-)Kummer. Doch der neue Schüler Tschick nimmt sich Maik an. Ein Roadtrip der besonderen Art beginnt. Schon lange wollte ich das Buch lesen, aber ich bin immer etwas skeptisch, wenn ein Buch so hochgelobt ist. Vorweg: Mich hat das Buch gut unterhalten, aber den großen Erfolg kann ich trotzdem nicht ganz nachvollziehen. Der Schreibstil ist recht simpel, gut zu lesen und lebendig mit viel Witz– allerdings ist der Versuch die Jugendsprache abzubilden für meine Begriffe nicht ganz gelungen (aber die entwickelt sich auch so rasant mal in die eine, mal in die andere Richtung, dass es für mich in Ordnung geht). Der Erzähler Maik ist ein sympathischer junger Herr, der eine schier unglaubliche Geschichte von Freundschaft, familiären und schulischen Problemen und typischen pubertären Anwandlungen erzählt. Es sind Probleme, die jeder Jugendliche kennt – Liebeskummer, das Dasein als Außenseiter, Stress mit Eltern... Maik hat mit allem zu tun, leider sind die Probleme mit den Eltern nur zu kurz erwähnt, denn die sind schon speziellerer Natur und zeigen, dass Geld und Ansehen allein ganz sicher nicht für eine gute Erziehung und Glück stehen. Ganz und gar nicht gewöhnlich dagegen ist die Woche „Urlaub“, die Maik mit seinem Freund „Tschick“ im geklauten Lada völlig ungeplant erlebt. Eine Katastrophe folgt auf die nächste und sie werden auch von Vorfall zu Vorfall extremer. Doch es gibt immer wieder Mitmenschen, die den beiden chaotischen Jungs helfen, obwohl Maiks Vater immer wieder predigt, dass 99% der Menschen schlecht und böse sind. Ein Buch nicht nur für Jugendliche und Junggebliebene, die außergewöhnliche Roadtrips und Geschichten über besondere Freundschaften mögen.
2 Wows
loewenzahnmaedchen
Ich lese Tschick jetzt schon zum dritten Mal, aber definitiv nicht weil es mir so gut gefällt, sondern weil es eine Schullektüre ist. Ich kann nicht behaupten, dass das Buch schlecht ist, aber definitv nicht die Art von Buch die ich persönlich bevorzuge. Da wir am Freitag, aber eine Lesekontrolle schreiben und ich das Buch schon letztes Jahr gelesen habe, lese ich es einfach noch einmal. Und da ich so viele Bücher lese, kann ich mich meist nicht mehr genau an einzelne erinnern. In dem Buch geht es um zwei Jugendliche, die sich auf eine spannende Reise quer durch Deutschland begeben. Die beiden könnten unterschiedlicher kaum sein, Maik kommt aus einer wohlhabenden Familie, wohingegen Tschick aus einer sozial schwachen Familie stammt. Das Buch vermittelt sehr viele wichtige Werte für das Leben, wie zum Beispiel Freundschaft, Nächstenliebe und Selbstfindung, aber auch wie es ist sich von den gesellschaftlichen Zwängen unser heutigen Gesellschaft zu befreien und eben auch mal ein Risiko einzugehen. Die Charaktere wurden liebevoll ausgearbeitet, doch an manchen Stellen war mir die Schreib- und Denkweise zu sehr auf Jugendsprache gedrillt. Mit dem Schreibstil konnte ich mich leider gar nicht anfreunden, da ich eher ein Gegner der Jugendwörter bin und sie selbst auch nicht benutze, auch die Redewendungen waren mir teilweise zu pubertär und überspitzt. Den Beginn von "Tschick" finde ich ziemlich verwirrend erst ab Kapitel 4, verstand ich dann auch um was es geht. Das Buch startet eigentlich mit dem Ende des Buches und Maik erinnert sich an ihre Abenteuer zurück, dass war eine gute Idee, doch man hätte es kennzeichnen müssen, da es für mich sehr verwirrend war. An manchen Stellen wusste ich gar nicht genau um was es geht, da es zu schnelle und unerwartete Sprünge bzw. Gedankensprünge gab und ich der Handlung schlecht folgen konnte, dadurch wurde auch mein Lesen immer wieder unterbrochen, weil ich gar nicht mitkam. Während der Geschichte lernen die Beiden immer mehr Leute kennen unter anderem Isa, Polizisten und das Flusspferd. Schade war dass das Buch durch die äußerlichen Bewertungen der anderen eher oberflächlich war, dass sieht man zum Beispiel an der Beschreibung von Isa oder Friedemann und seiner Familie. Die Idee hinter dem Buch war nicht schlecht, auch so war das Buch nicht ganz schlecht, aber diesen Erfolg, den dieses Buch bekommt, kann ich nicht nachvollziehen. Nachdem wir das Buch in der Schule behandelt haben, wird das Buch in das Bücherregal gestellt und dann mal schauen, vielleicht werde ich es in einigen Jahren, noch einmal lesen und aus einem anderen Licht sehen. Zusammenfassend kann man sagen, dass mich das Buch immer noch nicht überzeugen konnte und für mich viele Schwachstellen aufweist, hierzu möchte ich sagen, dass das nur meine eigene Meinung ist und nicht jeder diese teilt.
Wow
lesend_durchs_leben
📖Klappentext📖 «Ein klappriges Auto kam die Straße runtergefahren. Es fuhr langsam auf unser Haus zu und bog in die Garagenauffahrt ein. Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. ‹Ah›, sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. ‹Macht das Spaß?›» Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn. Viele haben mir gesagt, dass dieses Buch bei ihnen Pflichtlektüre in der Schule war. Bei mir nicht... wir haben sowas wie „Die Wolke“ oder „Die Outsider“ gelesen und diese Bücher haben mich damals schon begeistert. • Ich fand den Schreibstil von tschick sehr einfach, deshalb bin ich einfach so durch die Geschichte geflogen. Was mir sehr gut gefallen hat, war auch die einfache Sprache die Maik angewandt hat. Eine wirklich sehr schlicht daherkommende Story, die aber etwas aussagt.
Wow
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