mojoreads
Community
Jojo Moyes

Über uns der Himmel, unter uns das Meer

!
4.4/5
14 Bewertungen
!
lesen will
!
lese ich
!
gelesen
!
INFO
!
MOJOS
!
REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Über das Meer zu dir Australien 1946. Sechshundert Frauen machen sich auf eine Reise ins Ungewisse. Ein Flugzeugträger soll sie nach England bringen, dort erwartet die Frauen ihre Zukunft: ihre Verlobten, ihre Ehemänner - englische Soldaten, mit denen sie oft nur wenige Tage verbracht hatten, bevor der Krieg sie wieder trennte. Unter den Frauen ist auch die Krankenschwester Frances. Während die anderen zu Schicksalsgenossinnen werden, ihre Hoffnungen und Ängste miteinander teilen, bleibt sie verschlossen. Nur in Marinesoldat Henry Nicol, der jede Nacht vor ihrer Kabine Wache steht und wie sie Schreckliches erlebt hat im Krieg, findet sie einen Vertrauten. Eines Tages jedoch holt Frances ausgerechnet der Teil ihrer Vergangenheit ein, vor dem sie ans andere Ende der Welt fliehen wollte ... Ein berührender Roman über Hoffnung, Schicksal und Liebe - inspiriert von Jojo Moyes' eigener Familiengeschichte.
BIOGRAFIE
Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Der Roman «Ein ganzes halbes Jahr» machte sie international zur Bestsellerautorin. Zahlreiche weitere Nr. 1-Bestseller folgten. Jojo Moyes lebt mit ihrer Familie auf dem Land in Essex.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.03.2016
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783499267338
Sprache
German
Seiten
512
Schlagworte
Hoffnung, Braut, England, Ein ganz neues Leben, Weltkrieg, Liebe, Ein ganzes halbes Jahr, Australien, Aufbruch, Flugzeugträger Victoria, englische Soldaten, Schicksal, Indien, Bräute
MOJOS
!
Hat dieses Buch Mojo?
Dann lass uns wissen, warum wir es lesen sollten!
REZENSIONEN
Bewertet von leseratte_sasi, book_love_jasi und 3 andere
leseratte_sasi
book_love_jasi
sommerlese
daffodil
emilyx29
leseratte_sasi
Nachdem ich die vorherigen Bände von Jojo Moyes regelrecht verschlungen habe, musste ich dieses unbedingt lesen und es steht seinen Vorgängern in nichts nach. Inhalt: In diesem Roman wird die Geschichte von Jennifers Großmutter erzählt, eine Frau die mit vielen anderen Frauen von Australien nach England übersetzt, um dort auf ihre Ehemännerund Verlobte zu treffen, denn sie sind alle "Kriegsbräute". Unter den Frauen ist Frances, eine Krankenschwester, die vor ihrer Vergangenheit fliehen möchte, jedoch wird sie eines Tages gerade von dem Teil eingeholt, den sie lieber hinter sich gelassen hätte. Auch in diesem Buch wird man durch den einzigartigen Schreibstil der Autorin regelrecht in den Bann gezogen. Diese Geschichte beruht auf wahren Gegebenheiten, was sie für mich nur umso interessanter macht. Die Charaktere kommen hier sehr authentisch rüber und ich finde es sehr gelungen wie die Autorin die teils bedrückende aber auch teils heitere Atmosphäre auf einem Schiff voller Frauen einfangen kann. Eine wirklich spannende Geschichte mit viel Tiefgang !
Wow
book_love_jasi
Ich habe jetzt seit einem Monat dieses Buch gelesen und endlich beendet und bin sehr geteilter Meinung was ich von dem Buch halten soll. 🤔 Das Cover hat mich extrem neugierig gemacht und ich hatte eine kleine Vorahnung worum es gehen könnte. Jedoch hat mich der Inhalt des Buches nicht ganz so überzeugt wie anfangs gedacht. Fangen wir mit dem Guten an: Jojo Moyes hat einen seh schönen Schreibstil. Sie bringt die gesamten Emotionen der Protagonisten rüber und man fühlt, wie sich die Personen auf dem Schiff fühlen. Man bekam einen Einblick, wie die sogenannten Kriegsbräute auf dem Schiff für die vielen Wochen "lebten". Was ich jedoch nicht so gut an dem Buch fand, war, dass man nie richtig wusste, aus welcher Sicht gerade geschrieben wird, also ob gerade aus der Sicht des Kapitäns, aus der Sicht der Bräute oder aus der Sicht der Marinesoldaten erzählt wird. Man hätte kleine Überschriften machen können, damit man sich besser zurecht findet. Aber dennoch sollte jeder der sich für die Nachkriegszeit und über die Kriegsbräute interessiert, dieses Buch lesen Ich gebe dem Buch 4/5 🌟
1 Wow
Australien 1946. Sechshundert Frauen machen sich auf die Reise in ihre neue Heimat. Ein Flugzeugträger soll sie nach England zu ihren Verlobten oder Ehemännern bringen. Es sind englische Soldaten, die sie im Krieg in Australien kennen gelernt hatten. Unter den Frauen ist auch die Krankenschwester Frances, eine Frau, die so gar nicht in die Gruppe ihrer Schicksalsgenossinnen zu passen scheint. Sie versucht vor einem Geheimnis ihrer Vergangenheit zu fliehen und findet in dem Marinesoldaten Henry Nicol einen Vertrauten. "Wenn der Krieg sie eines gelehrt hatte, dann die Wahrheit, dass ein Leben nur allzu leicht ausgelöscht werden konnte." Zitat Seite 437 Mit diesem Buch habe ich Jojo Moyes nach einer für mich unbefriedigenden Lektüre von "Weit weg und ganz nah" noch eine Chance gegeben und wurde nicht enttäuscht. Ich bin tief eingetaucht in diese berührende Nachkriegsgeschichte, die einen authentischen Hintergrund hat und war von dem angenehmen Erzählstil der Autorin und der emotionalen Handlung sehr angetan. Es gab den Flugzeugträger HMS Victorious wirklich, Moyes Großmutter reiste damit seinerzeit von Australien nach England. Das Herzstück der Geschichte ist die Schiffspassage einer Gruppe junger australischer Frauen: Frances, Jean, Margaret und Avice. Sie werden als Kriegsbräute englischer Soldaten nach England gebracht, wo sie ihr neues Leben beginnen wollen. Das Schiff ist jedoch kein Passagierdampfer, sondern ein Kriegsschiff, ein in die Jahre gekommener Flugzeugträger, der mit über 1000 Mann Besatzung und 19 Flugzeugen beladen ist. Damit ist auch schon klar, dass es bei der hohen Personenzahl zu Wasserknappheit kommt und auch zwischen den Geschlechtern nicht immer ruhig hergeht und Vorfälle vorprogrammiert sind. Das Durcheinander, dass die Bräute auf dem Flugzeugträger zwischen der Schiffsbesatzung und den Soldaten auslöst ist, wird unterhaltsam näher gebracht. "Hören sie, Sir, viele meiner Männer waren mehrere Monate lang ohne weibliche Gesellschaft. Das hier ist, als ob man ein Streichholz in eine Kiste mit Feuerwerrkskörpern halten würde." Zitat Seite 139 Die Frauen sind allesamt unterschiedliche Charaktere aus verschiedenen Gesellschaftsschichten. Aber hier werden sie eine "Reisegruppe" mit gleichen Hoffnungen und Wünschen, sie alle wollen nach der langen Trennung ihre Männer endlich wiedersehen. Hier prallen menschliche Schicksale in berührender Art und Weise aufeinander, die vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund eindrücklich dargestellt werden. Es ist die gemeinsame Hoffnung auf ein normales glückliches Leben ohne Krieg, das diese in einer Kabine lebenden Frauen zusammen schweißt. Das gemeinsame Ziel stellt nicht nur Familiengründung, sondern auch ein ziviles Leben in Friedenszeiten in Aussicht. Dafür verlassen die australischen Frauen ihre Familien und brechen im Grunde mit ihrer alten Heimat. Jojo Moyes gelingt mit diesem Buch ein sehr emotionaler, berührender Roman, den ich gern gelesen habe. Mit einem Augenzwinkern und dann doch wieder mit alltäglichen Geschehnissen erlebt man die Situation der Frauen an Bord des Schiffes mit. Es gibt nicht genug Waschwasser an Bord, die allgemeine Situation ist von den jeweiligen Ängsten und Sorgen geprägt. Nicht nur die Frauen haben ihre Probleme, auch die Offiziere und der Kapitän machen sich so ihre Gedanken über diese nautische Passage. Dabei ist gerade ihre gegenseitige Lebensauffassung durch die vielseitigen Charaktere aus verschiedenen Gesellschaftskreisen äußerst gelungen und vermittelt ein umfassendes Bild der Rolle der Frau zur damaligen Zeit und der Stellung von Mann und Frau. Der Roman ist schwungvoll und voller Leben, seine Protagonisten liebeswürdig bis herzzerreißend und die Idee ist einen Bestseller wert! Mich hat dieser Roman mitgerissen und ich bin völlig eingetaucht in die Handlung.
2 Wows
Jojo Moyes hat es wieder geschafft: "Über uns der Himmel, unter uns das Meer", ist so packend, dass ich die Nacht durchgelesen habe. Zu Beginn: eine alte Dame ist genervt von einer anstrengenden Reise, von ihrer wenig rücksichtsvollen Enkelin (die ich auch gleich nicht leiden mochte) und erleidet einen Schock beim Anblick eines alten Flugzeugträgers. Warum? Erinnerungen stellen sich ein... 1946: Über 600 Australische Kriegbräute wollen zu ihren Englischen Männern. Mangels geeigneten Schiffen gehen sie auf eine für sechs Wochen geplante Reise auf eben diesen Flugzeugträger. Mit 1000 Männern ,19 Flugzeugen und einem unwilligen Kapitän. Konfliktpotenzial ohne Ende. Im Mittelpunkt stehen Margaret, Avice, Francis und zunächst Jean. Sie finden sich in einer gemeinsamen Kajüte wieder. Unterschiedlichere Charaktere lassen sich kaum finden. Alle kann ich dank Frau Moyes Erzählkunst leibhaftig vor mir sehen. Jede hat ihre Geschichte, und jede wird genial erzählt. Zwei der Damen waren mir auf Anhieb sympathisch. Die Reise dauert; das gibt viel Zeit, den Alltag an Bord, die Hochs und Tiefs zu erzählen. Sehr authentisch wirkt der Plot dadurch, dass Jojo Moyes Großmutter auf diesem Schiff gereist ist. Auch die Einbeziehung von Zeugenberichten, historischen Zeitungsartikeln und Tagebuchauszügen lässt den Leser mitten im Geschehen sein. Das ist wieder ein Pageturner, der wohl keinen Leser unberührt zurücklässt.
1 Wow
Meine Meinung: Nach Jojo Moyes "Ein ganzes halbes Jahr", greife ich automatisch immer wieder nach ihren Büchern. Das bewundernswerte an dieser Autorin ist, dass sie jedes mal andere Themen wählt und mich mit ihren unterschiedlichen Geschichten doch immer wieder (mehr, oder weniger) überzeugen kann. Ihr Schreibstil lässt mich in die Geschichte eintauchen und lässt mich die Uhrzeiten vergessen. Ich möchte wissen wie es weitergeht, und wenn sich ein Kapitel um jemand anderes dreht, dann muss ich noch eins lesen - egal wie müde ich bin. Zu dieser Geschichte wurde Jojo Moyes durch ihre Großmutter inspiriert und wenn man sie liest, bekommt man schnell das Gefühl, dass sich alles genauso abgespielt haben könnte. Kapitän Highfield wirkt wie ein alter, brummiger Seebär. Er scheint sein Schiff mehr zu lieben, als sonst jemanden. Das war einmal anders, aber in seiner Vergangenheit gibt es dunkle Flecken. Überwiegend durfte ich Margaret, Frances, Avice, Jean und Henry Nicol kennenlernen. Die vier Frauen teilen sich eine Kabine. Mit Avice und Jean wurde ich nicht warm, denn Avice ist gemein und gehässig. Sie kommt aus gutem Hause und bildet sich auch einiges darauf ein. Jean ist viel zu locker. Sie ist sehr jung, aber trotzdem sollte sie als verheiratete Frau sich einigermaßen zu benehmen wissen, gerade zu dieser Zeit. Frances wirkte am Anfang sehr verschlossen, was etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun hat. Trotzdem ist sie immer hilfsbereit und höflich. Margaret mochte ich gerne. Sie ist ehrlich und direkt, witzig und kugelrund. Ich mochte ihre Art von Anfang an. Henry Nicol ist mit Margaret einer meiner Favoriten in dem Buch. Er wirkt sehr ernst und verschlossen, nachdem er Post von zuhause bekommen hat. Nicol steht als Wache vor der Tür der vier Frauen. Die Wochen auf dem Flugzeugträger reiben an den Nerven aller Passagiere und so kann sich der Leser auf einige Ereignisse gefasst machen. Fazit: Wieder einmal eine wunderbare Geschichte von Jojo Moyes. Eine Geschichte die überwiegend im Jahr 1946 spielt und davon erzählt wie 600 Frauen sich in eine ungewisse Zukunft aufmachen.
1 Wow
Deutsch
  
Englisch
mojoreads Instamojoreads Twittermojoreads Facebook