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Und irgendwann wird alles gut
Luise Holthausen

Und irgendwann wird alles gut

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ZUSAMMENFASSUNG
Ein spannender Ostsee-Liebesroman um ein Pferdegestüt und ein dunkles Geheimnis Auf der Flucht vor ihrem Ex-Freund ist Riley in Bradebüll, einem kleinen Dorf an der Ostsee, untergetaucht. Hier am Meer kann ihre verletzte Seele heilen und sie ein neues Leben beginnen, davon ist Riley überzeugt. Ihr Vorsatz, sich auf keinen Mann mehr einzulassen, gerät allerdings ins Wanken, als sie Hendrick kennenlernt, Juniorchef des Gestüts Hansen und Sohn des einflussreichsten Mannes im Ort. Riley und Hendrick verlieben sich Hals über Kopf ineinander - doch das Gestüt steht kurz vor dem Ruin und nicht nur in Rileys Vergangenheit gibt es dunkle Schatten, die sie beide jetzt einholen ...
BIOGRAFIE
Luise Holthausen ist eine bekannte Kinderbuchautorin, die schon seit vielen Jahren unter Pseudonym auch Kurzgeschichten über die Liebe schreibt. Die Liebe hat sie schon immer in all ihren Facetten fasziniert, sodass es nur eine Frage der Zeit war, bis sie sich dem Thema in einer umfangreicheren Form widmete. "Und irgendwann wird alles gut" ist ihr erster Roman.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
02.06.2020
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783492503655
Sprache
German
Seiten
350
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von damarisdy
damarisdy
Ich habe mich sehr gefreut, als mir der Titel "Und irgendwann wird alles gut" von Luise Holthausen zur Verfügung gestellt, vielen herzlichen Dank an den lieben Piper Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar! Es versteht sich von selbst, dass meine Meinung davon nicht beeinflusst wird. Grund für diese Buchanfrage war das ansprechende, idyllische Cover und der emotional und spannend klingende Klappentext. Die Autorin, die bislang nur Kinderbücher herausgebracht zu haben scheint, kannte ich bislang nicht und war gespannt auf ihren ersten Erwachsenenroman. Gespannt begann ich zu lesen. Die Geschichte handelt von der Hauptprotagonistin Riley, die unter neuem Namen in ein verschlafenes Örtchen Namens Bradebüll an der Ostsee reist, um ihrer Vergangenheit, insbesondere ihrem gewalttätigen Exfreund, zu entfliehen und ein neues Leben zu beginnen. Sie arbeitet als Provinzreporterin für ein kleines Zeitungsblatt und hofft dadurch, kein großes Aufsehen zu erregen. Engeren Beziehungen zu den Dorfbewohnern geht sie bestmöglich aus dem Weg, hat sie doch Schwierigkeiten echtes Vertrauen aufzubauen. Doch dann lernt sie Hendrick, den Juniorchef des Gestüts Hansen, kennen und wirft ihre Pläne schlussendlich über den Haufen. Schnell wird klar, dass die beiden mehr füreinander empfinden, doch hat eine Beziehung bei all den Verpflichtungen von Hendrick überhaupt Bestand? Außerdem ahnt Riley noch nicht, dass ihre Vergangenheit sie bald wieder einholt... Die Erzählweise der Autorin überrascht mich hier. Es wird nämlich aus der Sichtweise von Riley in der Ich-Form berichtet, wohingegen aus allen anderen Perspektiven in der dritten Person berichtet wird. So einen Fall hatte ich, meine ich, noch nie und ich muss sagen, dass ich die Art und Weise sehr gelungen finde. So schaue ich hinter viele verschiedene Fassetten, bekomme aber den größtmöglichen Zugang zur Hauptprotagonistin Riley, auf der der Fokus liegt und zu der ich dementsprechend auch die größte Bindung aufbaue. Sie ist eine liebenswürdige Person, die bereits viel hinter sich hat und dennoch recht positiv eingestellt ist. Bradebüll tut ihr auf jeden Fall gut :) Ihr Problem ist allerdings, dass sie etwas leichtsinnig ist und dementsprechend schnell auf die Nase fallen kann. Hendrick schließe ich ebenfalls in der Geschichte ins Herz, ihm ist das Familiengestüt super wichtig und er würde nahezu alles für dessen Existenz tun. Gerade um den Willen seiner verstorbenen Mutter, die das Gestüt inbrünstig liebte und mit seinem Vater aufbaute. Doch bald muss Hendrick sich fragen, um welchen Preis! Denn er wird in eine Richtung gedrängt, die ihm mehr als nur wiedersagt.. außerdem erfährt er Erschreckendes aus seiner Vergangenheit. Die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen Hendrick und Riley verläuft zügig, ist dann aber von Missverständnissen geprägt, was oftmals an Riley Vergangenheit liegt. Ihre Beziehung wird somit sehr auf die Probe gestellt und droht zu zerbrechen... doch wahre Liebe hält allem stand, oder?! Auch dem ein oder anderen Widersacher, der in der Geschichte mitmischt? Der Funke springt bei mir jedenfalls über und es gibt hier auch die ein oder andere leidenschaftliche Passage, die mich nicht kalt lässt. Außerdem erlebe ich hier, wie sich die Protagonisten weiterentwickeln und ihren Weg finden und schlussendlich gehen :) Das ist schön mitzuverfolgen. Der Schreibstil von Luise Holthausen ist locker leicht und lässt mich nur so durch das Werk fliegen. Die Geschichte beinhaltet einige Spannungsmomente, Wendungen, Emotionen und schafft durch eine bildgewaltige Sprache schöne Bilder der Umgebung vor Augen. Ich fühle mich, trotz mancher widriger Umstände, sehr wohl an der Ostsee. "Und irgendwann wird alles gut" beschreibt eine wundervolle Geschichte, in der, wie der Titel bereits sagt, schließlich wirklich alles gut wird und unterhält mich bestens. Jeder Anspruch an ein gelungenes Buch wurde hier für mich erfüllt und abgedeckt. Daher möchte ich es nur zu gerne weiterempfehlen und vergebe eine Kauf- und Leseempfehlung und 5 Sterne *****
Wow
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