mojoreads
Community
!
lesen will
!
lese ich
!
gelesen
Deine Lieblings-Buchhandlung mit jedem Kauf!
!
INFO
!
MOJOS
!
REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Ein Mann mit Beinprothese, ein Abwesender, ein Witwer, ein Pensionär, ein Literaturliebhaber. Monika Helfer umkreist das Leben ihres Vaters und erzählt von ihrer eigenen Kindheit und Jugend. Von dem vielen Platz und der Bibliothek im Kriegsopfer-Erholungsheim in den Bergen, von der Armut und den beengten Lebensverhältnissen. Von dem, was sie weiß über ihren Vater, was sie über ihn in Erfahrung bringen kann. Mit großer Wahrhaftigkeit entsteht ein Roman über das Aufwachsen in schwierigen Verhältnissen, eine Suche nach der eigenen Herkunft. Ein Erinnerungsbuch, das sanft von Existenziellem berichtet und schmerzhaft im Erinnern bleibt. "Ja, alles ist gut geworden. Auf eine bösartige Weise ist alles gut geworden."
BIOGRAFIE
Monika Helfer, geboren 1947 in Au/Bregenzerwald, lebt als Schriftstellerin mit ihrer Familie in Vorarlberg. Sie hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Kinderbücher veröffentlicht. Für ihre Arbeiten wurde sie unter anderem mit dem Robert-Musil-Stipendium, dem Österreichischen Würdigungspreis für Literatur und dem Solothurner Literaturpreis ausgezeichnet. Mit ihrem Roman Schau mich an, wenn ich mit dir rede (2017) war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert. Für Die Bagage (Roman, 2020) erhielt sie den Schubart-Literaturpreis 2021 der Stadt Aalen. Zuletzt erschien von ihr bei Hanser Vati (Roman, 2021).
MOJOS
Mojos von herbstrose, bibliomarie und 5 andere
herbstrose
bibliomarie
daggym
lieberlesen
+3
mrsrabe
Eine sehr ehrliche Geschichte über Erinnerungen an die Nachkriegszeit und gleichzeitig Würdigung eines Mannes, der vom Krieg gezeichnet wurde.
Mit einem autobiografischen Roman nähert sich die Autorin ihrem Vater. Das ist leise, liebevoll und manchmal auch melancholisch. Ein wunderschönes Buch, das ich gern empfehle.
Suche nach einem Vater, der schwer zu greifen ist
Erinnerungen einer Schriftstellerin, deren Vater ein Büchernarr war
Eine Annäherung an den Vater, eine Entfernung von der kindlichen Sicht. Ein ständiges Bemühen, nichts verloren gehen zu lassen.
REZENSIONEN
Bewertet von bookloving, Ladybug und 3 andere
bookloving
ladybug
julemaus94
sabinescholl
sternchen_blau
*Tief berührende Familiengeschichte*
Nach dem vielgelobten Roman „Bagage", in dem die österreichische Autorin Monika Helfer die bewegende Familiengeschichte ihrer aus einem ärmlichen Vorarlberger Bergdorf stammenden Mutter und Großeltern zu Zeiten des 1. Weltkriegs erzählt, hat sie mit „Vati“ nun einen weiteren Erinnerungsroman geschrieben, der eine gelungene Fortführung von „Bagage“ darstellt, aber auch ohne Vorkenntnisse problemlos zu lesen ist.
In ihrer bemerkenswerten autofiktionalen Geschic...
Weiterlesen
Wow
Erinnerungen

Monika Helfer erzählt hier aus ihrer Kindheit, ihrer Vergangenheit. Dreh- und Angelpunkt ist dabei ihr Vater, den sie Vati nennen soll (nicht mag?) und Mutti, wobei hier sowohl die (verstorbene) leibliche, als auch die Stiefmutter gemeint ist.

Ich empfand den Stil etwas ausholend und langatmig. Dadurch fiel es mir auch sehr schwer, der eigentlichen Geschichte auf den Grund zu kommen und interessiert dranzubleiben. Zu viel hat Monika Helfer drumrum erzählt und zu groß waren die Sp...
Weiterlesen
Wow
Geschichte einer Familie

Monika Helfer verarbeitet in ihren autobiografischen Romanen die zerrüttete Beziehung ihrer großen Familie. Nachdem sie in "Die Bagage" über die Kindheit ihrer Mutter geschrieben hat, widmet sie sich in "Vati" nun den spärlichen Erinnerungen an ihren Vater.

Der Kriegsversehrte, der in einem Lazarett seine spätere Ehefrau kennenlernte, war Zeit seines Lebens ein stiller, kluger Mann, der seine Liebe in Büchern und Bibliotheken fand. Das sind zumindest die stärkesten Eri...
Weiterlesen
Wow
sabinescholl
Zwei Welten stehen sich im Roman „Vati“ gegenüber: Die harte Wirklichkeit einer Familie von Außenseitern, in der Kinder die schwächsten Glieder bilden, und die Welt der Bücher, die zumindest zeitweise eine Ausflucht bietet. Die Herkunftsfamilie von Autorin Monika Helfer zählt zu den Ärmsten der Nachkriegsgesellschaft. Ihre Großmutter väterlicherseits war eine ledige Magd, geschwängert vom Bauern, bei dem sie arbeitete. Als ein vermögender Nachbar ihrem Sohn den Zugang zu seiner Bibliothek öffnet...
Weiterlesen
Wow
Eine vergangene schwere Zeit und ein vergangenes Paradies

Durch viele positive Stimmen zu „Die Baggage“, Helfers Roman vor diesem hier, wollte ich endlich mal ein Buch der österreichischen Autorin lesen. Und mir hat „Vati“ nun auch sehr gut gefallen.

Besonders sticht die wunderschöne Sprache hervor.

„…nichts besaß er. Wirklich nichts. Das ich ich mir nur schwer vorstellen:dass einer gar nichts hat, wirklich nichts. Ich höre die Leute sagen: Wir standen vor dem Nichts – und dann stellt sich...
Weiterlesen
Wow