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Vier Pfoten für ein Weihnachtswunder
Petra Schier

Vier Pfoten für ein Weihnachtswunder

UnterhaltungRomance
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4.7/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Laura hasst Weihnachten! Eigentlich wollte sie in ihrem ruhigen Häuschen auf dem Land nur dem Glitzer und Trubel der Adventszeit entfliehen. Und jetzt hat sie sich plötzlich verliebt, in Lizzy, die kleine West Highland Terrier Hündin, in eine vollkommen chaotische Familie und, wenn sie ehrlich ist, auch in Justus, den Sohn ihres Chefs. Laura ist völlig überfordert und sieht nur eine Lösung: Sie muss so schnell wie möglich weg und auf keinen Fall zurückblicken ... »Mit großen Gefühlen und einem Hund als Weihnachtsengel, sorgt Petra Schier für beste Unterhaltung an gemütlichen Winterabenden.« Tanja Janz
BIOGRAFIE
Seit Petra Schier 2003 ihr Fernstudium in Geschichte und Literatur abschloss, arbeitet sie als freie Autorin und Lektorin. Neben ihren zauberhaften Weihnachtsromanen schreibt sie auch historische Romane. Sie lebt heute mit ihrem Mann und einem deutschen Schäferhund in einem kleinen Ort in der Eifel.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
01.10.2018
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783956498350
Sprache
German
Seiten
336
Schlagworte
Hund, Wünsche erfüllen, Glück, Liebe, Weihnachten
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von booksaremybestfri... und Furbaby_Mom
booksaremybestfriends
furbaby_mom
booksaremybestfriends
Hallo und Hohoho ihr Buchlinge, heute möchte ich euch verraten, welches Buch meine Weihnachtsstimmung auf das Maximum gebeamt hat. Auf der Frankfurter Buchmesse durfte ich das Buch schon einmal in der Hand halten und war so dankbar, dass ich es im HarperCollins Verlag bei Mira Taschenbuch bereits angefragt hatte. Laura möchte einen Neuanfang. Neuer Wohnort, neuer Job und bitte bloß kein Weihnachtstrubel. Als PR-Managerin eines Familienunternehmens möchte sie den Hotels neuen Glanz verschaffen, dass sie dabei in eine völlig chaotische Großfamilie rutscht, damit hat sie nicht gerechnet. Rasend schnell verfällt Laura der kleinen Westie Hündin Lizzy, was auf Gegenseitigkeit beruht. Aber nicht nur zu Lizzy baut Laura schnell eine Bindung auf, auch der Junior Chef der Hotels, Justus, lässt Lauras Herz höher schlagen. Ganz neben bei werden Laura, Justus und Lizzy Teil eines ganz außergewöhnlichen Plans. Ein Buch, das auf den ersten Blick Winterwunderland schreit und dessen Hauptfigur eher mit dem Grinch zu vergleichen ist. Ein ziemlich starker Kontrast, aber die perfekte Basis für ein Weihnachtswunder, wie es auch der Titel schon verrät. Petra Schier hat eine Eigenart in ihrem Schreibstil und ihren Büchern, die das Herz eines jeden Hundebesitzers höher schlagen lassen. Ein Hund spielt in jedem ihrer Bücher eine große, besondere Rolle. Die vierbeinigen Fellnasen sind nicht nur Teil der Geschichte, es wird sogar aus ihrer Sicht geschrieben. Der kleinen, quirrligen Lizzy kann niemand einen Wunsch abschlagen. Sie liebt die Menschen und es ist wirklich herzerwärmend, wie die kleine Hundedame das Geschehen des Buches vorantreibt. Nicht nur Laura hat sich in die Kleine schockverliebt. img_5365 Laura hat in ihrem Leben bisher einiges erreichen können und ist die Karriereleiter schnell empor gestiegen. Jetzt möchte sie eine neue Herausforderung und sieht sie in den Hotels von Justus Familie. Familie Sternbach ist so, wie man sich Familien in Filmen immer vorstellt laut, chaotisch, aber vor allem herzlich. Die Sternbachs heißen Laura in ihrem Unternehmen und ihrer Familie herzlich willkommen. Justus bemüht sich aber ganz besonders um Laura und es entwickelt sich eine knisternde Anziehung zwischen den Beiden. Wenn es nach Justus ginge, stünde ihm und Laura nichts mehr im Weg, doch da sind Dinge in Lauras persönlicher und beruflicher Vergangenheit, die eine Liebesgeschichte erschweren. Dass Lizzy ein absolutes Highlight in der Geschichte für mich war, habe ich schon erwähnt, aber die Familie Sternbach ist einfach so bezaubern, sie gehört definitiv zu meinen liebsten Buchfamilien. Ihr glaubt gar nicht, wie gerne ich bei einem Spieleabend der Sternbachs mittendrin wäre. Jeder der Sternbachs von Opa Theo bis zu Tante Elke wurde von Petra Schier zu einem so tollen Charakter ausgefeilt. Im Fokus des Buches steht ganz klar das Weihnachtsthema, aber Weihnachten bedeutet eben nicht nur bunte Lichter, Glitzer, Geschenke und fröhliche Lieder, das sind die Aspekte von Weihnachten die Laura nicht leiden kann und Petra Schier gekonnt ausklammert. Die wahre Bedeutung von Weihnachten Liebe, Geborgenheit, Zeit mit den Liebsten stehen in Vier Pfoten für ein Weihnachtswunder weit über den Kommerziellen. Das Wort herzerwärmend beschreibt dieses Buch einfach perfekt. Ich kann es gar nicht oft genug betonen, wie begeistert und verzaubert ich von diesem vor Weihnachtsliebe sprühenden Buch bin.
Wow
Westie-Hündin Lizzy ist der wahre Star des Romans Ich glaube, es gibt wenige Menschen auf der Welt, die Hunde mehr lieben als ich - …sagt wahrscheinlich jeder, der das Glück hat, eine Fellnase als Familienmitglied zu haben. Und dem kann ich mich nur anschließen. Folglich ließen mich das niedliche Cover sowie der originelle Buchtitel regelrecht in Verzückung geraten - Hunde UND Weihnachten…besser geht es ja nun wirklich nicht! Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an dieses Werk, ich hatte noch nie zuvor einen Roman der Autorin gelesen. Die Story ist schnell zusammengefasst: Weihnachtsmuffel Laura hatte kürzlich Pech in der Liebe, wechselt daher den Job und landet in der Idylle und Harmonie des Sternbach-Clans. Sie soll das Marketing der familiengeführten Hotelanlagen übernehmen und ist wild entschlossen, keinesfalls wieder den gleichen Fehler zu begehen, Privates und Berufliches zu vermischen. Dumm nur, dass sie gegen die Liebenswürdigkeit der Sternbach-Familie nicht lange immun bleiben kann - vor allem, weil deren Sohn Justus ihr Herz schneller schlagen lässt. Und dann ist da auch noch die entzückende kleine West-Highland-Terrierhündin Lizzy, die mit dem Weihnachtsmann und dem Christkind gemeinsame Sache macht, damit Laura endlich wieder den Zauber der Weihnachtszeit erleben kann… Zunächst möchte ich festhalten: ich habe den Roman mitten im Hochsommer gelesen und fühlte mich sogleich in die kühle Jahreszeit versetzt. Weihnachtsfeeling pur, herrlich! Die vielen detaillierten Beschreibungen des wundervoll gewählten Settings (- im familienbetriebenen Hotel der Sternbachs würde ich sofort einen Urlaub verbringen wollen -) ließen automatisch die Bilder der Handlung vor meinem inneren Auge entstehen – als würde man einen Film anschauen. Man kann beim Lesen förmlich den Schnee unter den Füßen knirschen hören, während man mit Laura und Justus durch den Wald spaziert. Zum Schreibstil finde ich nur lobende Worte, die Dialoge und Gedankengänge der Figuren sind meist sehr authentisch und nachvollziehbar gestaltet worden. Keine schwere Lesekost, tatsächlich fliegen die Seiten nur so dahin, weil man sich mit den größtenteils sympathischen Charakteren so wohl fühlt, dass man einfach wissen muss, wie es weitergeht. Anfangs habe ich kurz stutzen müssen, als mir klar wurde, dass sowohl Santa Claus, das Christkind sowie diverse Elfen Teil der Handlung sind – aber wenn nicht in einem Weihnachtsroman, wann dann? Auf jeden Fall war dies eine erfrischende Abwechslung von anderen Weihnachtsgeschichten; auch die außerordentlich tiefgründigen Hintergrundstories der Protagonisten haben mich überrascht – die Autorin hat sich wirklich ins Zeug gelegt, um ihren Roman von der Masse abzuheben. Am niedlichsten fand ich die Gedankenbeschreibungen der kleinen Hündin – Lizzy ist für mich mit Abstand der eigentliche Star der Geschichte. Gerne hätte ich noch mehr von ihr gelesen, aber sie nimmt doch eine kleinere Rolle ein als erwartet. Die weibliche Hauptfigur, Laura, fand ich nett und angenehm – sie ist alles andere als verbittert, obwohl sie in der Vergangenheit schon viele Schicksalsschläge erleben musste. Und erst ihre Marketingideen – äußerst kreativ! Was ihre Persönlichkeit angeht, wird sie allerdings in Sachen Wiedererkennungswert und Sympathiefaktor von ihrer Freundin Angelique in den Schatten gestellt, die unheimlich auf Zack ist und mich komplett begeistert hat. Eventuell hat die Autorin ja ein zukünftiges Projekt rund um Lauras Freundin geplant, vielleicht in Kombination mit dem anderen Sternbach-Sohn (Patrick)...? So bezaubernd ich die Grundidee des Werkes finde, gab es dennoch ein paar Dinge, die mir nicht so gefallen haben, weshalb ich nicht die volle Anzahl an Sternen vergeben kann. Die Familie Sternbach kam mir sehr überzeichnet vor – ja, sie sollten extrem liebenswert, herzlich und einnehmend wirken, aber letztlich fand ich sie wahnsinnig anstrengend und in ihrem Verhalten ziemlich penetrant. Dass sie ihre neue Angestellte permanent und ungefragt für Privatangelegenheiten einteilen – meinetwegen. Aber Justus und seine Flirtattacken auf Laura, obwohl diese ihn wiederholt bittet, Abstand zu halten, grenzen schon an Belästigung. Was, wenn sie ihn nicht attraktiv finden würde? An ihrer Stelle hätte ich mich mehr als unwohl gefühlt. Als er sie dann in einer Szene auch noch machomäßig "braves Mädchen" nennt, konnte ich gerade noch einen Würgereflex unterdrücken. Justus hätte so charmant sein können, aber als das konnte ich ihn wahrlich nicht empfinden. Am schlimmsten waren die eindeutig zu detaillierten Sexszenen. Vielleicht liegt es an mir, aber in einem mit unschuldigem Cover getarnten Weihnachtswerk inklusive Santa Claus möchte ich nichts über Brustwarzen, eindringende Finger, Orgasmen und Co. lesen – das passt einfach rein gar nicht zusammen und hat mir teilweise gehörig die Lesefreude verhagelt. Selbiges gilt für die Tränendrüsen-Elemente, die gegen Ende des Romans etwas zu viel des Guten waren. Fazit: Wenn man die Erotikszenen überblättert und hinsichtlich des aufdringlichen Verhaltens der Figur Justus ein Auge zudrückt, hat man hier einen stimmungsvollen Weihnachtsroman.
Wow
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