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Joachim Meyerhoff

Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

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ZUSAMMENFASSUNG
Zu Hause in der Psychiatrie - das kommt davon Der junge Held in Meyerhoffs zweitem Roman wächst zwischen Hunderten von Verrückten als jüngster Sohn des Direktors einer Kinder- und Jugendpsychiatrie auf - und mag es sogar sehr. Mit zwei Brüdern und einer Mutter, die den Alltag stemmt - und einem Vater, der in der Theorie glänzt, in der Praxis aber stets versagt. Wer schafft es sonst, den Vorsatz, sich mehr zu bewegen, gleich mit einer Bänderdehnung zu bezahlen und die teuren Laufschuhe nie wieder anzuziehen? Oder bei Flaute mit dem Segelboot in Seenot zu geraten und vorher noch den Sohn über Bord zu werfen?Am Ende ist es aber wieder der Tod, der den Glutkern dieses Romans bildet, der Verlust, der nicht wieder gutzumachen ist, die Sehnsucht, die bleibt - und die Erinnerung, die zum Glück unfassbar pralle, lebendige und komische Geschichten hervorbringt.
BIOGRAFIE
Joachim Meyerhoff, geboren 1967 in Homburg/Saar, aufgewachsen in Schleswig, war vierzehn Jahre lang Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. In seinem sechsteiligen Zyklus »Alle Toten fliegen hoch« trat er als Erzähler auf die Bühne und wurde zum Theatertreffen 2009 eingeladen. 2007 wurde er zum Schauspieler des Jahres gewählt. Für seinen Debütroman wurde er 2011 mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis und 2012 mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis ausgezeichnet. Im September 2016 erhielt er den Nicolas-Born-Debütpreis, den Euregio-Schüler-Literaturpreis, im Januar 2017 die Carl-Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz. Im Mai 2017 wurde Joachim Meyerhoff in der Sektion Darstellende Kunst in die Akademie der Künste aufgenommen und von der Fachzeitschrift Theater heute zum Schauspieler des Jahres 2017 gewählt. 2018 erhielt er für sein Prosawerk den Jonathan-Swift-Preis für Satire und Humor. Seit 2019 ist Joachim Meyerhoff Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
08.01.2015
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783462046816
Sprache
German
Seiten
350
Schlagworte
Ach diese Lücke diese entsetzliche Lücke, Kindheit, Triologie, Alle Toten fliegen hoch Teil 2, Tod, Familie, autobiografisch, Schulzeit, Joachim Meyerhoff, Vater
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REZENSIONEN
Bewertet von Sabrina K und librumcomponere
sabrinak
librumcomponere
Der Protagonist wächst in der Psychatrie auf, in der sein Vater der Direktor ist. Nicht nur die Patienten kämpfen mit Problemen sindern auch die Familie und der kleine Junge träumt von einem Leben fernab der Psychatriemauern in einem gewöhnlichen Haus in einer gewöhnlichen Wohngegend. Das Buch beschreibt den einfachen Wunsch eines Kindes in einer einfachen und behüteten Umgebung aufzuwachsen. An manchen Stellen empfand ich die Erzählung jedoch etwas zäh und umständlich formuliert. Auch die Rolle der Mutter, die selbst psychisch nicht ganz auf der Höhe zu sein scheint, irritierte mich des öfteren. Ich legte das Buch zwischendrin immer mal wieder weg um das Gelesene wieder sortieren zu können. Irgendwie war ich froh als ich das Buch durchgelesen hatte und etwas erstaunt als ich erfuhr, dass es weitere Teile gibt. Vielleicht bin ich auch nicht ganz die Zielgruppe des Autors, trotzdem kann ich durchaus erkennen, dass das Buch Potential hat und für Psychologiebegeisterte deutlich mehr bietet als andere Bücher dies tun.
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