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Markus Heitz

Wédora - Staub und Blut

Fantasy
Ist Teil der Reihe
Die Sandmeer-Chroniken
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ZUSAMMENFASSUNG
Lebensspendend oder todbringend, geheimnisvoll oder verkommen - Juwel der Wüste oder Ende aller Hoffnung? Willkommen in Wédora, dem Schauplatz von Markus Heitz' Dark-Fantasy-Bestseller "Wédora - Staub und Blut". Im Mittelpunkt einer gigantischen Wüste liegt die schwer befestigte Stadt Wédora. Sämtliche Handelswege der 15 Länder rings um das Sandmeer kreuzen sich hier, Karawanen, Kaufleute und Reisende finden Wasser und Schutz. In diese Stadt verschlägt es den Halunken Liothan und die Gesetzeshüterin Tomeija. Doch Wédora steht kurz vor einem gewaltigen Krieg, denn die Grotte mit der unerschöpflichen Quelle, die die Stadt zum mächtigen Handelszentrum hat aufsteigen lassen, war einst das größte Heiligtum der Wüstenvölker. Nun rufen die geheimnisvollen Stämme der Sandsee zum Sturm auf die mächtige Stadt. Liothan und Tomeija geraten schnell in ein tödliches Netz aus Lügen und Verschwörungen, besitzen sie doch Fähigkeiten, die für viele Seiten interessant sind.
BIOGRAFIE
Markus Heitz, geboren 1971, studierte Germanistik und Geschichte. Er schrieb über 50 Romane und wurde etliche Male ausgezeichnet. Mit der Bestsellerserie um "Die Zwerge" gelang dem Saarländer der nationale und internationale Durchbruch. Dazu kamen erfolgreiche Thriller um Wandelwesen, Vampire, Seelenwanderer und andere düstere Gestalten der Urban Fantasy und Phantastik. Die Ideen gehen ihm noch lange nicht aus.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
02.10.2017
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783426517796
Sprache
German
Seiten
608
Schlagworte
Fantasy Neuerscheinung 2017, Wüste, Dark Fantasy, Stadt, Abenteuer, High Fantasy, Schatten und Tod, Wedora, Die Sandmeer-Chroniken, Sandmeer, Fantasy-Roman, Fantasy-Reihe
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REZENSIONEN
Bewertet von Felicitas Brandt, miss_pageturner und andere
felicitasbrandt
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julchensydney
Felicitas Brandt
Inhalt: Lebensspendend oder todbringend, geheimnisvoll oder verkommen - Juwel der Wüste oder Ende aller Hoffnung? Willkommen in Wédōra, dem Schauplatz von Markus Heitz' neuem Dark-Fantasy-Roman "Wédōra - Staub und Blut. Im Mittelpunkt einer gigantischen Wüste liegt die schwer befestigte Stadt Wédōra. Sämtliche Handelswege der 15 Länder rings um das Sandmeer kreuzen sich hier, Karawanen, Kaufleute und Reisende finden Wasser und Schutz. In diese Stadt verschlägt es den Halunken Liothan und die Gesetzeshüterin Tomeija. Doch Wédōra steht kurz vor einem gewaltigen Krieg, denn die Grotte mit der unerschöpflichen Quelle, die die Stadt zum mächtigen Handelszentrum hat aufsteigen lassen, war einst das größte Heiligtum der Wüstenvölker. Nun rufen die geheimnisvollen Stämme der Sandsee zum Sturm auf die mächtige Stadt. Liothan und Tomeija geraten schnell in ein tödliches Netz aus Lügen und Verschwörungen, besitzen sie doch Fähigkeiten, die für viele Seiten interessant sind. Meinung Wedora –Staub und Blut, erschienen am 01.08.2016, ist ein High Fantasy Roman aus der Feder von Markus Heitz. Den Klappentext finde ich ehrlich gesagt ein wenig unpassend zum Buch, man weiß nicht genau wer die zwei Hauptfiguren Liothan und Tomeija sind und wie zu Wedora passen und der Verlauf der Geschichte wird auch schon etwas gespoilert. Nichts desto trotz sind noch eine Menge Überraschungen vorhanden. Die Geschichte wird aus mehreren Sichten erzählt, was einen weiten Überblick über die Geschichte bietet. Im Prolog werden Liothan und Tomeija vorgestellt, ihre Hintergründe und auch ihre Beziehung zueinander. Auf ihren Feind treffen sie dann auch ziemlich schnell und ab dem ersten Kapitel haben wir einen Weltenwechsel und landen in einer gigantischen Wüste. Es ist sehr spannend, diese Welt mit den Figuren zu erkunden und da sie ebenso ahnungslos sind, wie der Leser sind alle Beteiligten auf demselben Stand. Die beiden Figuren sind von Anfang an sehr sympathisch. Liothan als liebevoller Familienmensch und mutiger Draufgänger Dieb und dazu Tomeija als Gegensatz, eine junge Frau mit düsteren Geheimnissen die zum Arm des Gesetzes wurde. Und jetzt haben sie nur noch sich selbst und das Ziel zurück in ihre Welt zu gelangen. Immer wieder gibt es eine Spur, die sich dann aber doch im blutigen Sand verläuft. Die Rückkehr scheint unmöglich, aber die Beiden kämpfen eisern weiter, um sich und um Liothans Rückkehr zu seiner Familie. Und dabei geht die Welt um sie herum Stück für Stück weiter u Bruch, bis sich schließlich ein schreckliches Geheimnis offenbart. Das Ende kam ein bisschen plötzlich, aber anders als erwartet. Ich war wirklich überrascht und habe es zwei Mal gelesen, nur zur Sicherheit. Alle Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und wachsen einem ans Herz, seien es die listigen Rebellen oder ein depressiver Magier. Urteil Wédōra ist ein solides Fantasybuch mit einer guten Portion Spannung und dem guten alten Markus Heitz Geist. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und sympathisch, die Handlung an ein oder zwei Stellen vielleicht etwas zäh. Ich kann dieses Buch jedem Fan ohne Zweifel empfehlen. Wer aber auf der Suche nach einer süßen Liebesgeschichte ist oder sich von einem heißen Helden das Herz brechen lassen will, ist hier falsch.
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miss_pageturner
Markus Heitz ist eine Größe in der deutschen Fantasy Landschaft und sicherlich jedem Fantasyleser ein Begriff. Ich selbst habe ehrlich gesagt noch nichts von ihm gelesen, da ich kein großer Elfen/Trolle/Zwerge etc. Fan bin. Die Wüstenwelt rund um Wédora klang jedoch sehr verlockend und so stürzte ich mich in mein erstes Heitz Abenteuer. Meine Meinung: Wédora durch fremde Augen erleben Gleich der Prolog hielt eine große Überraschung parat, denn die Geschichte startete nicht in der Wüstenstadt Wédora oder deren Umgebung, sondern in dem von tiefen Wäldern und sanften Hügeln geprägtem Königreich Telonia. Erst durch einen unglückseligen Umstand landen die beiden Helden Liothan und Tolmeija in der unerbittlichen Wüste. Das hatte ich so nicht erwartet und auch nicht aus dem Klapptext herausgelesen, aber dadurch ergaben sich wundervolle Möglichkeiten. Denn dadurch, dass die Freunde fremd in dieser Welt sind, erlebt man die Wüstenstadt an ihrer Seite aus einer ganz anderen Perspektive. Ich habe schon einige Fantasyromane mit Wüstensetting gelesen, aber immer waren die Protagonisten bisher selbst Einwohner dieser Welten und an den Eigenarten und Gegebenheiten im ewigen Sand angepasst. Nun haben wir zwei Protagonisten die eigentlich tiefe und kühle Wälder gewohnt sind und zum ersten mal die Wüste und den Trubel einer Handelsmetropole erleben. Stück für Stück und mit spürbar viel Liebe für den Weltenentwurf seitens des Autors, entdeckt man so gemeinsam mit Liothan und Tomeija die Wunder, aber auch die Gefahren Wédoras. Mir persönlich hat es großen Spaß gemacht eine orientalisch angehauchte Stadt mal so zu erleben. Ein ungleiches Paar Das Ganze wäre natürlich nur halb so unterhaltsam gewesen, wenn die beiden Protagonisten nicht so symphytisch gewesen wären. Tatsächlich war dies einer der wenigen Büchern, wo ich keine bestimmte Perspektive bevorzugte und die Kapitel aus Tomeijas Sicht ebenso spannend fand wie die aus Liothans Sicht. Von den interessanten Stadtgeschichtlichen Einschüben ganz zu schweigen. Unsere beiden Helden sind schon ein seltsames Paar. Er ein selbsternannter Robin Hood, sie eine Gesetzeshüterin mit einigen Geheimnissen. So ungleich sie auch sind, verbindet sie doch eine jahrelange Freundschaft die man als Leser auch spürt und mir sind sowohl der herzensgute, wenn auch etwas übermütige Liothan, als auch die pragmatische, vernünftige Tomeija sehr ans Herz gewachsen. Ein konstantes Spannungslevel Was die Handlung angeht, kann ich auch nicht groß klagen. Zwar gestaltet sich die ersten 100 Seiten noch etwas langsamer, aber danach ist der Spannungslevel auf einem konstanten Niveau. Markus Heitz überzeugt dabei mit einem sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der auch vor brutalerer Szenen nicht zurückschreckt. Da fließen schon mal Blut und Gedärme und besonders eine Szene im “Knochenmeer“ hat e sin sich. Aber hey, Tod und Kampf sind nun mal selten sexy und mich persönlich hat das überhaupt nicht gestört. Das Ende kam dann auf der einen Seite sehr abrupt, auf der anderen Seite war es eine sehr einfallsreiche und clevere Idee, sie mir so noch nicht untergekommen sind. Viele Handlungsstränge und Fäden bleiben jedoch offen und machen mich sehr neugierig auf den Nachfolger. Fazit: Mein erster Markus Heitz, aber mit Sicherheit nicht mein letzter. Wédora überzeugt durch eine spannende Handlung, einer ausgereiften, nicht zu komplizierten Welt und sympathischen Charakteren und ist damit auch besonders für Fantasy Einsteiger zu empfehlen.
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Abenteuer der ganz großen Klasse erwarten zwei von Grund auf verschiedene Personen - die Gesetzeshüterin Tomeija mit ihrer mysteriösen Vergangenheit und den wagemutigen Gelegenheitskriminellen Liothan. Beide verschlägt es unvorhergesehen in die einzigartige Wüstenmetropole Wédora und werden zu allem Unglück auch noch getrennt. In Wédoras Untergrund braut sich unterdessen ein Komplott gegen den sagenumwobenen Herrscher der Stadt zusammen, und ein kräftiger Sandsturm obendrein. Ein packender Page-Turner mit vielfältigen Charakteren und spannenden Verwicklungen. Zum Glück gibt es eine Fortsetzung, denn man kann nicht genug kriegen.
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