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Kira Gembri

Wenn du dich traust

Romance
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4.3/5
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REZENSIONEN
ZUSAMMENFASSUNG
Leas Leben besteht aus Zahlen, Ritualen und festen Regeln. Jays Leben besteht aus Mädels und Partys. Als Lea in Jays Jungs-WG einzieht, sortiert sie erstmal alles, was sie in die Finger bekommt - sodass die Mitbewohner ihren Besitz in 23 sorgfältig beschrifteten Kartons wiederfinden. Jays Kumpels sind sich einig: Das Mädchen mit den großen Augen und den komischen Zählritualen muss weg. Doch wie bringt man ihr bei, dass sie ausziehen soll? Und will Jay das wirklich …?
BIOGRAFIE
Kira Gembri wurde 1990 als zweitältestes von fünf Kindern in Wien geboren. Dieser schönen Stadt blieb sie auch nach dem Abschluss ihres Masterstudiums der Vergleichenden Literaturwissenschaft treu. Wenn sie nicht gerade Tandem fährt, Cello spielt, ihrem Kater - einem charakterlichen Doppelgänger von Simon's Cat - hinterherjagt oder in einem der Bücher schmökert, die sich in ihrer Wohnung stapeln, gilt ihre Leidenschaft dem Schreiben humorvoller und romantischer Geschichten.

PRODUKTDETAILS

Verlag
Erscheinungsdatum
02.01.2017
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783401509563
Sprache
German
Seiten
336
Schlagworte
Chaos, Zwangsstörung, Psychiatrie, Familie, Liebe
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von TheUjulala, Josephine und 3 andere
theujulala
jojoreads
sarinahägele
readness_
chianti
Sprachgewaltig und humorvoll mit sympathischen Charakteren, aber auch sehr berührend. Als ich neulich mit meiner Tochter im Hugendubel war, fiel mir dieses Taschenbuch in die Hände. Ich kenne Kira Gembri schon von ihren selbstpublizierten Werken und bin von ihrem Stil und ihren Geschichten sehr begeistert. Deswegen war das für mich die Gelegenheit, auch mal ein Verlagsbuch von ihr zu lesen. Also habe ich es kurzerhand eingepackt. Coverbild Alle Cover der Verlagstitel von Kira Gembri sind in der gleichen Machart. Auf einem farbigen Hintergrund sieht man die Scherenschnitte von Personen, ein Mädchen auf einer Schaukel und ein Mann vor der Silhouette einer Großstadt. Um sie herum fliegen Herbstblätter herum. Der Buchtitel ist in einer farbigen Schreibschrift quer über das Bild gelegt. Für das Cover zeichnet sich Johannes Wiebel von punchdesign aus München verantwortlich von dem ich bewusst noch keine Arbeiten kenne. Ich mag aber diese Art der Cover, sie sind schlicht, leicht und doch zeigen sie ein bisschen von dem, was uns erwartet. Handlung Jay und Lea lernen sich in der Psychiatrie kennen. Jay muss dort Sozialstunden ableisten, Lea hat sich als Patientin dort einliefern lassen. Sie leidet unter Zwangsneurosen und hätte beinahe das Leben ihres kleinen Bruders aufs Spiel gesetzt. Ihr Zählritual erschwert ihr das Leben und sie leidet unter großen Ängsten. Als Jay wegen Geldnöten dem Chefarzt ein paar Scheine vom Tisch klauen will, wird er von Lea erwischt. Auch wenn Lea freiwillig in die Klinik gegangen ist, nutzt sie die Chance und geht mit Jay einen Deal ein. Sie zieht in die Männer-WG von Jay und seinen Freunden ein. Was natürlich unter den Kumpels nicht besonders auf Begeisterung stößt, zumal sie die Bude ganz schön mit ihren Eigenheiten auf den Kopf stellt und Jay immer wieder in die Quere kommt. Jays Freunde wollen das komische Mädchen los werden. Buchlayout / Haptik Die insgesamt 336 werden in mal größere und mal kleinere Abschnitte eingeteilt. Bei jedem Kapitel wechselt die Perspektive zwischen Jay und Lea. Idee / Plot Die Handlungsidee ist schon typisch für ein Jugendbuch. Ein Mädchen mit gewissen Problemen trifft auf einen Jungen, der sie zunächst abweist und so ganz anders ist. Zunächst wirkt er auch abgebrüht und ist ein typischer bad-boy. Doch im Laufe des Buches wird klar, dass auch er eine Vergangenheit hat und selber vieles aufarbeiten müsste. Was ich aber hier hervorheben muss ist, dass Kira Gembri das Thema von Toleranz und Akzeptanz angeht. Menschen mit Zwangsneurosen haben ein psychisches Defizit, sind aber nicht geistig behindert. In vielen direkten und indirekten Momenten kommt das sehr deutlich raus. Nur weil jemand in der Psychiatrie ist, heißt das nicht, dass er geistig oder körperlich beeinträchtigt wäre. Ihre Zwangsneurosen sind eine enorme Einschränkung für Lea, und sie leidet wohl am meisten unter den Auswirkungen in ihrem Leben. Ich finde, dass die Autorin dies unheimlich gekonnt in die Geschichte eingeflochten und trotz Lovestory ist dies der druchgehende Grundtenor. Besonders interessant finde ich, dass es eigentlich nicht um Lea geht. Für mich ist Jay die eigentliche Hauptperson. Denn nicht nur Lea hat Probleme und ihm wird durch ihre Anwesenheit einiges klar. Wer therapiert hier wen? Emotionen / Protagonisten Lea beginnt tatsächlich durch das Leben in der WG über ihren Schatten zu springen obwohl sie immer wieder von ihren Zwängen heimgesucht wird. Sie erleidet zwischendurch auch immer wieder einige und teilweise auch heftige Rückfälle. Leas Gedankengänge während eines Anfalls wirken oft abstrus und verstörend, aber auch sehr beklemmend. Denn sie ist ja nicht geistig gestört, sie bekommt ja alles mit und weiß aber auch, dass sie es einfach nicht abschalten kann. Sie ist aber trotzdem ein toughes Mädchen und wirkt für mich absolut authentisch. Manchmal ist sie aber auch ein ganz schöner Sturkopf, die aber trotz Psychosen ihren Humor und Sarkasmus nicht verloren hat. Jay ist frech, nach außen hin ein ganz schöner Macho und Frauenheld. Doch mit der Zeit blickt man hinter seine coole Fassade und merkt, dass auch er von seiner Vergangenheit gebeutelt wurde – auch wenn sich bei ihm daraus keine Psychose entwickelt hat. Nur dumm, dass er sich auf kriminelle Machenschaffen eingelassen hat, die ihn nur weiter in den Schlamassel ziehen. Und im Grunde ist er ein liebevoller Junge, dem sehr viel Leid zugefügt wurde und der gemerkt hat, dass Emotionen ihn nicht weiterbringen. Handlungsaufbau / Spannungsbogen Die Handlung an sich und das Ende sind tatsächlich ein wenig vorhersehbar. Die beiden kommen irgendwie zusammen und machen eine Wandlung durch. Bis es aber dahin kommt, müssen beide einige Stolpersteine meistern. Aber es ging auch der Autorin nicht darum, aus diesen Handlungsstrang ein Geheimnis zu machen. Es geht vielmehr um die vielen kleinen Andeutungen, um die innere Erkenntnis, die beide Protagonisten durchmachen müssen. Der Ursprung von Leas und Jays Problemen wird erst mit der Zeit stückchenweise über das Buch hinweg erklärt. Und diese Vergangenheit erschwert zunehmends die Entwicklung der Liebesbeziehung. Das zieht die Spannung natürlich stetig an. Jay merkt erst spät, wie sehr er Lea braucht weil sie ihm wie ein Spiegel seiner eigenen Vergangenheit ist. "Und dann, als sie mich endlich bemerkt und den Kopf hebt, brechen die letzen Jahre einfach so von mir weg. Plötzlich bin ich wieder zehn Jahre alt, nichts als Knochen und blau verfärbte Haut, und lasse meinen Vater auf mich einprügeln. Ich habe mich so lange gegen dieses Gefühl abgeschottet, dass ich erst nach einer Weile kapiere, was es ist – Hilflosigkeit.“ Kira Gembri „Wenn du dich traust“ Seite 156 (Taschenbuch © 2017 Arena Verlag GmbH, Würzbug) Szenerie / Setting Jay und Lea leben in in der wunderschönen österreichischen Hauptstadt Wien. Da ich Wien kenne, kann ich mir die beiden da sehr gut vorstellen. Kira Gembri hat die Umgebung authentisch wiedergegeben und konnte mir alles bildhaft darstellen. Die typische Männer-WG ist mir absolut präsent und nichts wirkt überzogen. Die starken Panikattaken und zwangsneuralen Anfälle von Lea kommen unglaublich gut rüber und ich kann mir das sehr gut vorstellen und nachempfinden. Sprache / Schreibstil Absolut begeistert hat mich, wie bereits bei jedem Titel von Kira Gembri, der außerordentliche flotte, spritzige und flüssige Sprachstil. Den Perspektivenwechsel zwischen Jay und Lea aus der Ich-Perspektive im Präsens finde ich super gelungen. So bekommt man Einblick in beide Protagonisten und die unterschiedlichen Erlebnissen der Szenen. Der Leser ist nicht auf eine Sichtweise fokussiert sondern kann sich in die Emotionen Beider einfühlen. Fazit: Handlung zwar vorhersehbar, dennoch spritzig und sprachgewaltige Geschichte mit sympathischen Charakteren. Humorvoll aber auch sehr berührend. Ich bin absolut begeistert.
Wow
In dem Buch ,,Wenn du dich traust" von Kira Gembri, geht es um die 19-jährige Lea, die an einer Zwangsstörung leidet und alles in ihrem Leben zählt. Nach einem Vorfall bei ihr zu Hause, schicken ihre Eltern sie in eine psychiatrische Einrichtung, in der ihr geholfen werden soll. Dort trifft sie auf Jay, der als Hilfskraft dort arbeitet, um seine Sozialstunden loszuwerden. Die beiden schließen einen Pakt, woraufhin Lea kurzerhand bei Jay und seinen Freunden in die WG zieht. Ich mochte Lea von Anfang an und fand, dass Kira Gembri den Aspekt mit den ganzen Zahlen wirklich gut in die Geschichte eingebaut hat. Jay mochte ich als erstes nicht soo gerne, vor allem aus dem Grund, dass er mir wie ein wandelndes Klischee vorgekommen ist, aber im Laufe der Geschichte wurde er mir immer sympathischer, vor allem als man mehr über seine Familie herausgefunden hat. Die Gespräche zwischen den Figuren, vor allem zwischen Jay und Lea fand ich teilweise ziemlich witzig und haben mich oft zum Lachen gebracht. Das Einzige was mich an dem Buch wirklich gestört hat, ist, wie sich einige Nebenfiguren teilweise verhalten haben, da das meiner Meinung nach manchmal nicht so realistisch rüber kam. Zum Beispiel fand ich das die Eltern von Lea sie meiner Meinung nach so behandelt haben, als ob sie erst acht und noch nicht in der Lage wäre eigene Entscheidungen zu treffen. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und bekommt von mir 3,5 🌟
Wow
„Wenn du dich traust“ war für mich ein absolutes Wohlfühlbuch, das mich mit seiner erfrischenden und humorvollen Art bereits von Anfang an überzeugen konnte. Ich habe angefangen zu lesen und mich so gut unterhalten gefühlt, dass ich alles um mich herum vergessen habe und so etwas verblüfft war, als ich festgestellt habe, dass ich 150 Seiten in einem Zug verschlungen hatte. Am besten hat mir jedoch gefallen, wie gut der Autorin die Gradwanderung zwischen Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit gelungen ist. Auf Leas Zwangsstörungen wird wirklich sehr feinfühlig eingegangen und auch die Momente, in denen Lea ihre Zwänge übermannen, wurden einfach toll beschrieben, sodass ich ihre Gefühle und Gedanken bzw. was sich gerade in ihrem Innern abspielt, zu 100% nachvollziehen konnte. Sie tat mir richtig leid und ich habe richtig mit ihr mitgelitten, da man gemerkt hat wie unangenehm es ihr ist diesem oder jenen Zwang nachzugeben. Ihre Krankheit sollte man definitiv nicht auf die leichte Schulter nehmen, selbst wenn manche Dinge total seltsam, ja fast schon lustig auf einen wirken. So bleibt sie z.B. bis 3 Uhr morgens wach um zum 100. Mal zu überprüfen ob der Herd wirklich aus ist oder sie bei allen elektrischen Geräten den Stecker gezogen hat, damit es nicht zu einem Brand kommen kann, bei dem alle an einer Rauchvergiftung sterben könnten. Lea hat mittlerweile gelernt damit umzugehen und es mit Humor zu nehmen, doch das gelingt ihr mal mehr, mal weniger gut. Alles in allem besitzt ihr Charakter sehr viel Tiefgang und gerade ihre Ecken und Kanten machen sie so liebenswert (auch wenn sie manchmal etwas selbstgerecht auftritt) und vor allem authentisch. Obwohl ich Jay sehr mochte, ist er mir gerade zu Beginn etwas klischeehaft vorgekommen. Er tritt als der typische Bad Boy auf, der nichts anbrennen lässt und sogar Kontakte ins Drogenmilieu unterhält. Was jedoch alles dahinter steckt, also die Gründe wieso Jay da angekommen ist, wo er heute ist, damit hat es Kira Gembri geschafft mich wieder zu gewinnen. Denn das hat ihn in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Es hat mich bedrückt welche schlechten Erfahrungen er in seiner Vergangenheit vor allem in seiner Kindheit machen musste, da diese deutliche Spuren bei ihm hinterlassen haben. Umso schöner war zu beobachten welche Entwicklung er im Laufe des Buches durchmacht. Er hat sich definitiv einen Platz in meinem Herzen erobert! Jay und Lea könnten auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein, doch im Grunde sind sie sich gar nicht so unähnlich. Das merken nicht nur die beiden, sondern auch der Leser spürt diese Verbundenheit und wie gut sie sich gegenseitig tun. Beide haben ihr Päckchen zu tragen, weshalb sie viel Verständnis für die Ängste und Probleme des anderen haben. Dank Jay macht Lea ebenfalls eine enorme Entwicklung durch. Sie traut sich mit seiner Hilfe sich unangenehmen Situationen zu stellen und diese zu überwinden. So lernt sie nach und nach wieder mehr sich selbst zu vertrauen und ihr Leben nicht mehr von ihren Zwängen kontrollieren zu lassen. Ich habe mit beiden mitgefühlt und mitgefiebert, da sie zusammen wirklich ein tolles Paar abgeben. Die letzten Seiten und das Ende haben mir an sich sehr gut gefallen, wenn mir auch alles ein wenig zu schnell ging und für 5 Sterne der letzte Tick gefehlt hat. Mein Fazit Mit „Wenn du dich traust“ erzählt Kira Gembri eine warmherzige Geschichte, die mich gleichermaßen mit ihrer Emotionalität als auch mit ihrem Humor bezaubern konnte. Lea und Jay, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten, waren unglaublich authentische Charaktere, die man trotz oder vor allem wegen ihrer Ecken und Kanten einfach in sein Herz schließen musste. Ich hoffe „Wenn du dich traust“ wird nach mir noch viele weitere Leser begeistern!
Wow
Wo beginne ich? Zu allererst der Schreibstil. Ja es ist ein Jugendbuch, allerdings fand ich sie Sprache manchmal übertrieben... Zur Geschichte; es geht um Lea, die eine Störung hat, sie hat Angst die Kontrolle zu verlieren und ihr hilft es Dinge zu zählen... Und dann gibt es Jay, der ein Chaot ist, ein bisschen auf die schiefe Bahn gerät und ständig One Night Stands hat. Beide landen durch einen Dummen „Zufall“ in einer WG. Für beide verändert sich das Leben komplett. Lea ist überfordert mit drei anderen Männern in einer WG, die ständig alles überall rum liegen lassen. Nach und nach lernen sie sich kennen und merken, dass sie sich gut tun.. Ich fand das Buch interessant, der Zwang von Lea war sehr gut beschrieben, auch wenn man es trotzdem nicht nachvollziehen konnte. Trotzdem war mir ein bisschen zu viel Klischee in der Geschichte. Beide haben sich zu schnell verändert, geöffnet - badboy ändert sich für liebes Mädchen... naja, war es gutes Buch für zwischendurch, vielleicht bin ich dafür zu alt 🤷🏻‍♀️
Wow
Lea leidet seit Jahren unter Zwangsstörungen, doch in den letzten beiden Jahren haben diese sich so verschlimmert, dass Lea nun in eine Klinik eingewiesen wird. Als sie Jay, der gerade Sozialstunden in der Klinik ableisten muss, beim Stehlen erwischt, schließen die beiden einen Deal: Lea wird Jay nicht verpetzen, wenn er sie bei sich wohnen lässt... "Wenn du dich traust" von Kira Gembri ist ein Einzelband, der abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten Lea und Jay erzählt wird. Um dieses Buch bin ich schon lange herumgeschlichen, denn nicht nur der Klappentext hat mich neugierig gemacht, sondern auch eine tolle Blogtour. Doch ich habe lange gezögert das Buch zu lesen, weil mich Bücher, in dem der Protagonist an einer Krankheit leidet, aus irgendeinem Grund eher abschrecken. Doch letztendlich siegte die Neugier! Lea hat eine Zwangsstörung, sie zählt, sortiert Dinge und muss manche Tätigkeiten so lange wiederholen, bis sie sich sicher fühlt, denn sie leidet auch an vielen Ängsten, die ihr ständiger Begleiter sind. Ich mochte sowohl Jay, als auch Lea richtig gerne, sie sind sympathische Protagonisten, aber besonders Lea hat mir richtig gut gefallen! Zwangsstörungen waren für mich ein neues Thema, deshalb wusste ich nicht so recht, was mich in "Wenn du dich traust" erwarten wird und ich war doch etwas überrascht, wie normal Lea war. Obwohl die Zwangsstörungen ihr Leben doch sehr beeinflussen, hat sie trotzdem Phasen, in der man kaum gemerkt hat, dass sie eine Krankheit hat. Mir hat es außerdem richtig gut gefallen, dass Lea im Verlauf der Handlung lernt, sich ihren Ängsten zu stellen und mit ihren Zwängen umzugehen. Dabei spielt Jay eine sehr große Rolle. Er ist am Anfang ein Bad Boy, wie er im Buche steht und war überhaupt nicht begeistert, dass Lea sich bei ihm einquartiert hat. Doch je besser er Lea kennegerlernt hat, desto mehr schleicht sie sich in sein Herz. Kira Gembri hat die Geschichte wunderschön und humorvoll erzählt, sodass ich sehr schöne Lesestunden hatte. Dadurch, dass Jay sein Geld nicht immer ganz legal verdient, kam sogar noch viel Spannung in die Geschichte, aber es waren Leas Zwangsstörungen und ihre Beziehung zu Jay, die "Wenn du dich traust" zu etwas besonderem gemacht haben. Fazit: "Wenn du dich traust" - dieser Titel passt nicht nur perfekt zur Handlung, weil ich ziemlich lange gebraucht habe, bis ich mich an dieses Buch herangetraut habe. Kira Gembri erzählt eine wunderschöne Geschichte, die mich sehr berühren konnte. Besonders die Beziehung von Jay und Lea hat mir viel Freude bereitet, weil die beiden eine tolle Dynamik haben und es schön zu sehen war, wie die beiden sich angenährt haben. Mein Highlight waren allerdings Leas Zwangsstörungen, ein Thema über das ich so noch nie gelesen habe und das Kira Gembri toll dargestellt hat!
Wow
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