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You are (not) safe here
Kyrie McCauley

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4.9/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Wenn die größte Bedrohung für dein Leben dort lauert, wo du dich am sichersten fühlen solltest - in deinem Zuhause Tausende Krähen belagern die Kleinstadt Auburn, Pennsylvania, und es werden immer mehr. Alle Einwohner empfinden dies als Bedrohung - alle außer der 17-jährigen Leighton und ihren beiden jüngeren Schwestern. Denn die größte Gefahr lebt in ihrem Zuhause: ihr Vater, der immer wieder gewalttätig wird - und ihre Mutter, die schweigt und ihn nicht verlässt. Und die Nachbarn, die konsequent wegschauen. Leighton würde nichts lieber tun, als der Stadt den Rücken zu kehren, aber sie kann und will ihre Schwestern nicht zurücklassen. Denn eins ist klar: Irgendwann wird die Situation eskalieren...
BIOGRAFIE
Kyrie McCauley war bereits Kellnerin, Babysitterin, Sängerin und ACLU-Aushilfe und ist neuerdings Mutter und Autorin. Sie hat einen Master of Science in Sozialpolitik und lebt mit ihrem Mann, ihren Kindern und einigen ungezogenen aber geliebten Katzen nahe Philadelphia.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
24.01.2020
Ausgabe
Paperback
ISBN
9783423740555
Sprache
German
Seiten
400
Schlagworte
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von Julia, zeilenliebe und 3 andere
juliasbuecherliebe
zeilenliebe
sara_tastenklecks
sugarsweetangel85
meineliebstenbuecher
»Vielleicht ist Angst ja der Preis, den Frauen dafür bezahlen müssen, überhaupt auf der Welt sein zu dürfen.« Ich habe tatsächlich etwas anderes erwartet, nicht das ihr jetzt denkt mir hat das Buch nicht gefallen, mir hat es sehr gut gefallen!  Um was es in "you are not safe here" geht ist ein sehr ernstes Thema und es wird darüber viel geschwiegen. Man erfährt nicht viel davon und genau das war auch der ausschlaggebende Punkt warum ich es lesen wollte. Wie es die Autorin umsetzt ist genial, ich liebe es das Krähen ein wichtiger Bestandteil der Geschichte sind. Dieses mystische war wirklich wunderbar eingesetzt. Für mich persönlich war es mal wieder ein etwas anderes Buch, da ich eher Actiongeladene Bücher lese. Natürlich ist das Buch spannend, aber nicht so überladen wie manch andere Bücher. Es tröpfelt so vor sich hin und genau das ist auch ein weiter Punkt was mir so sehr an dem Buch gefällt. Es ist langsam, vorsichtig spannend. Es macht Lust auf mehr, es animiert dich über den Inhalt nachzudenken und diese ganzen mystischen Dinge zu beachten. Leighton ist ein wunderbarer Charakter, anfangs habe ich sie nicht so wirklich verstanden, aber ab der Hälfte habe ich sie wirklich sehr in mein Herz geschlossen. Auch ihre kleinen Schwestern mag ich Ultra gerne. Anfangs habe ich mich ein bisschen mit dem Schreibstil schwergetan, bin aber doch relativ schnell reingekommen, und an die Kapitellängen musste ich mich auch gewöhnen. Manche sehen das wahrscheinlich selbst als Kritikpunkt, denn manche Kapitel waren nur 1 Seite lang. Aber das war okay so, dass war gut so.  Und was ich euch eigentlich sagen will, ich mag die Geschichte sehr gerne, die Charaktere konnten mich überzeugen und das mystische hat mich gebannt. Lest es, ihr werdet danach die Welt vielleicht mit anderen Augen sehen.
Wow
zeilenliebe
Allgemeines: You are (not) safe here ist Ende Januar 2020 bei dtv junior erschienen. Das Taschenbuch hat 400 Seiten und wird vom Verlag ab einem Lesealter von 14 Jahren empfohlen. Diese Leseempfehlung möchte ich gerne nach oben korrigieren. Meiner Meinung nach sollte dieses Buch frühestens ab einem Lesealter von 16 Jahren gelesen werden. Es triggert Themen, auf die vor allem Jugendliche sehr sensibel reagieren könnten. Jugendliche verfügen nicht im gleichen Ausmaß wie Erwachsene über Coping-Strategien. Bitte überlegt euch also vor der Lektüre, ob ihr das Buch lesen und mit dem Inhalt umgehen könnt. Auf dem Cover sind schwarze Federn abgebildet, die in der Geschichte in anderer Form eine große Rolle spielen werden. Besonders hervorzuheben ist der Titel, in dem das „not“ durchgestrichen ist. Er ist so treffend, besser geht es nicht. Inhalt: „Tausende Krähen belagern die Kleinstadt Auburn, Pennsylvania, und es werden immer mehr. Alle Einwohner empfinden dies als Bedrohung – alle außer der 17-jährigen Leighton und ihren beiden jüngeren Schwestern. Denn die größte Gefahr lebt in ihrem Zuhause: ihr Vater, der immer wieder gewalttätig wird – und ihre Mutter, die schweigt und ihn nicht verlässt. Und die Nachbarn, die konsequent wegschauen. Leighton würde nichts lieber tun, als der Stadt den Rücken zu kehren, aber sie kann und will ihre Schwestern nicht zurücklassen. Denn eins ist klar: Irgendwann wird die Situation eskalieren…“ (Quelle: dtv Verlag) Meine Meinung: Was wäre, wenn der Ort, der für dich der Inbegriff von Sicherheit bedeuten sollte, genau das Gegenteil darstellt? Was wäre, wenn du dir niemals sicher sein kannst… wenn Sicherheit ein Wort wäre, das für dich nicht gilt? Wenn du immer auf deine kleinen Schwestern aufpassen müsstest, die die meisten Nächte ohnehin voller Angst bei dir verbringen? Wenn du trotzdem liebst, obwohl deine Liebe auf grausame Art erwidert wird? Wenn du dir nicht sicher sein kannst, was passieren wird, und wie das Haus und deine Familie danach aussehen werden? Das Haus, das irgendwie ein Eigenleben führt und alle Dinge repariert, die zu Bruch gehen. Aber dein Gefühl, deine Angst kann es nicht reparieren. Das kann niemand. Oder was meint ihr? You are (not) safe here ist ein Buch, das mich gefesselt und fasziniert hat. Gleichzeitig war ich abgestoßen. Abgestoßen von den unglaublichen Abgründen der Menschlichkeit. Vermutlich kann man sich nur schwer in häusliche Gewalt oder überhaupt in das Thema Gewalt gegen Mitmenschen hineinversetzen, wenn man diese nicht selbst erlebt hat. Der Autorin gelingt es jedoch, eine so überzeugende Atmosphäre zu kreieren, dass man als Leser zumindest das Gefühl hat, sich in eine solche Situation hineinversetzen zu können. Das bringt ambivalente Gefühle mit sich. Zum einen möchte man sich nicht auf so etwas einlassen. Zum anderen möchte man mit Fortschreiten der Handlung unbedingt, dass die Geschichte für Protagonistin Leighton gut ausgeht. Leighton kümmert sich nicht nur um sich selbst, sondern auch um ihre Mutter und ihre kleineren Schwestern. Sie versucht, den Anschein von Normalität aufrecht zu erhalten und ihre häuslichen Umstände zu verbergen. In Auburn weiß jeder, was die anderen verbergen. Aber es wird toleriert, akzeptiert und jeder kümmert sich mehr oder weniger um sich selbst. Trotzdem ist Leighton in der Schule nicht isoliert oder gar eine Einzelgängerin. Hier verbirgt sich eine Gefahr. Wenn es einem Kind oder einem Jugendlichen zu gut gelingt, die Wahrheit zu verbergen, sieht niemand genauer hin. Obwohl nicht nur der Täter in diesem Moment eine Schuld trägt, sondern auch das Umfeld. Das hat eine sehr sensibilisierende Wirkung. Wir sollten alle noch viel häufiger genauer hinsehen. McCauley gelingt es, eine beinahe erschreckende und gleichzeitig so spannende Stimmung zu erzeugen. Diese wird durch die mystischen, nahezu aus einem Horrorfilm stammenden Elemente ergänzt. Krähen suchen die Kleinstadt Auburn heim. Wer den Film „Die Vögel“ kennt, weiß, dass Krähen für eine beängstigende Stimmung sorgen können. Es werden immer mehr. Je größer die Probleme in der Stadt werden, desto mehr Vögel lassen sich in der Kleinstadt nieder. Zu einer der Krähen entwickelt die Protagonistin zusammen mit ihren Schwestern eine besondere Beziehung. Die Krähen wirken durch ebendiese Entwicklung nicht länger nur bedrohlich, sondern beinahe fürsorglich. In jedem Fall aber intelligenter als erwartet. Auch das Haus, das immer wieder auseinanderbricht und Risse hat, ist eines der Elemente, die nicht erklärbar sind. Sie stehen sinnbildlich für die Ereignisse der Geschichte. Fazit: Ein wichtiges, zugleich erschreckendes und faszinierendes Buch über das Thema der häuslichen Gewalt.
1 Wow
Tastenklecks
Alles ist zerbrechlich. Familienidylle nur Schein. Die Düsternis wartet auf dich. Was ist Gewalt? ♦♦♦♦♦♦♦ "Wenn das Erbe Wut ist, ist das Vermächtnis Angst." (S.154) ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Leighton hat viel Angst, wenn ihr Vater mal wieder wütend wird. Doch sie muss für ihre Geschwister stark sein. Ihre Mutter kann meist kein Verantwortung übernehmen. Sie findet für ihren Mann immer neue Ausreden. Dann, nachdem er sie mal wieder gegen die Wand geworfen hat. Und sie kann doch nicht ohne ihn? ♦♦♦♦♦ Angefangen dabei, dass er sie nach und nach aus der Öffentlichkeit gezogen hat. Er treibte sie auch finanziell in die Co-Abhängigkeit. Er hat die Kontrolle. Bis Leighton nein sagt. Bis die Krähen kommen. ♦♦♦♦♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦ Das alles spielt sich in einer amerikanischen Kleinstadt ab. Es könnte auch überall anders auf der Welt sein. Ist überall auf der Welt. Täglich. ♦♦♦♦♦♦♦♦ Die Autorin hat persönliche Erfahrung. Das merkt man. Es ist so wichtig, dieses Thema mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Wie die Gesellschaft darauf reagiert und wie schwer es ist, der Situation zu entflüchten. Sich selbst überhaupt einzugestehen, dass all das falsch ist. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Und die Krähen? Es gibt ein paar magische Elemente. Sie haben Symbolcharakter, bringen aber auch noch mehr Spannung und Auflockerung. Wobei für letzteres auch die Liebesgeschichte sorgt. Die fand ich übrigens richtig goldig, aber wirklich ins Herzen geschrieben hat sich die Geschichte bei mir mit den anderen Teilen...
2 Wows
sugarsweetangel85
Leute was soll ich nur zu diesem Buch sagen 😱 es hat mich vom Hocker gerissen. . #youarenotsafehere von @kyriemccauley aus dem @dtv_verlag Ich wusste ja vom Klappentext her schon das dass keine leichte Kost für mich wird, aber das hab ich nicht erwartet... . . Hier der Klappentext: Wenn die größte Bedrohung für dein Leben dort lauert, wo du dich am sichersten fühlen solltest – in deinem Zuhause Tausende Krähen belagern die Kleinstadt Auburn, Pennsylvania, und es werden immer mehr. Alle Einwohner empfinden dies als Bedrohung – alle außer der 17-jährigen Leighton und ihren beiden jüngeren Schwestern. Denn die größte Gefahr lebt in ihrem Zuhause: ihr Vater, der immer wieder gewalttätig wird – und ihre Mutter, die schweigt und ihn nicht verlässt. Und die Nachbarn, die konsequent wegschauen. Leighton würde nichts lieber tun, als der Stadt den Rücken zu kehren, aber sie kann und will ihre Schwestern nicht zurücklassen. Denn eins ist klar: Irgendwann wird die Situation eskalieren... . Hier geht es um Häusliche Gewalt und die ist nach wie vor real nicht nur in Büchern sondern auch in der realen Welt. Die Autorin hat es geschafft mich an der Menschheit zweifeln zu lassen, warum ertragen sie es, warum fliehen sie nicht, warum kommt er damit durch... die Anspannung die von Leighton im Buch ausgeht, hat mich immer begleitet sei saß wie ein Schatten vor mir und hat mir ins Gesicht gegrinst. Ich wollte ins Buch rein krauchen und Leighton und ihre Schwestern in den Arm nehmen und sie beschützen. Ich wollte die ganze Stadt zusammen schreien. Dennoch hat die Autorin ihn nicht als bösartiges Monster hingestellt, aber dennoch wusste man immer das etwas falsch läuft, das es so nicht sein sollte. . Ich habe öfter das Buch beiseite legen müssen weil es mich so mitgenommen hat weil ich so mitfühlen musste. Ich habe das leid miterlebt was im Buch beschrieben wird. . Aber was es mit den Krähen zu tun hat die immer mehr wurden müsst ihr selber lesen. . Fazit: ein absolut grandioses Debüt der Autorin ich freue mich auf das nächste Buch. Von mir gibt es ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️/5 Sterne und eine absolute Lesempfehlung. .
Wow
meineliebstenbuecher
„You are (not) safe here“ greift das Thema häusliche Gewalt auf und geht damit äußerst sensibel um. Es handelt von Leighton und ihrer Familie, die unter ihrem gewaltsamen Vater leiden. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der 17-Jährigen. Sie möchte unbedingt ihre Heimatstadt verlassen und Journalismus studieren. Ihr Traum ist es, nach New York zu ziehen und einen Neuanfang zu haben. Darum arbeitet sie hart und schreibt in der Schule die besten Noten. Bis auf Kunst- da bekommt sie schließlich Nachhilfe vom charmanten Liam, der sich als emotionale Stütze für den Teenager erweist. Die Geschichte ist hochemotional und geht jedem Leser ans Herz. Das, was sich in den vier Wänden ihrer Familie abspielt, ist ein absoluter Alptraum. Die Autorin versteht es, diese beklemmende Gefühl an den Leser weiterzugeben. Das Buch ging mir sehr nahe und ich habe die Geschichte als sehr authentisch empfunden. Nach seinen Wutausbrüchen war der Vater sich seiner Fehler bewusst, konnte jedoch nicht aus diesem Muster ausbrechen. Die emotionale Abhängigkeit der Mutter, die Verzweiflung der Kinder, all das kam mir vor wie aus dem wahren Leben gegriffen- Leighton war mir von Anfang an ans Herz gewachsen, aber auch ihre Schwestern, ihre Mutter, Sofia und Liam sind großartige Charaktere. Darüber hinaus gibt es in der Stadt eine wahre Plage von Krähen, deren Population mit Leightons Verzweiflung steigt.Diese stilistische Mittel hat mir sehr gut gefallen! Ebenso hat mir die Tatsache gefallen, dass das Haus bei jeder Zerstörung, jedem Fensterbruch, sich selbst zu reparieren scheint, als wäre nie etwas passiert. Denn oft ist es so, dass sich nach dem nächsten Wutausbruch ihres Vaters nichts ändert. . . Fazit: Ein hochemotionales Buch mit viel Tiefgang, welches zum Nachdenken anregt. Häusliche Gewalt ist ein sehr sensibles Thema, das die Autorin in diesem Buch äußerst feinfühlig bespricht. Dieses Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies hatte jedoch keinen Einfluss auf meine Meinungsbildung.
Wow
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