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Marc Elsberg

ZERO - Sie wissen, was du tust

Thriller
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3.2/5
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ZUSAMMENFASSUNG
Wer sich im Netz bewegt, für den gibt es kein Entkommen

London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …

BIOGRAFIE
Marc Elsberg wurde 1967 in Wien geboren. Er war Strategieberater und Kreativdirektor für Werbung in Wien und Hamburg sowie Kolumnist der österreichischen Tageszeitung »Der Standard«. Heute lebt und arbeitet er in Wien. Mit seinen internationalen Bestsellern BLACKOUT, ZERO und HELIX etablierte er sich auch als Meister des Science-Thrillers. BLACKOUT und ZERO wurden von »Bild der Wissenschaft« als Wissensbuch des Jahres in der Rubrik Unterhaltung ausgezeichnet und machten ihn zu einem gefragten Gesprächspartner von Politik und Wirtschaft.

PRODUKTDETAILS

Erscheinungsdatum
26.05.2014
Ausgabe
eBook
ISBN
9783641118365
Sprache
German
Seiten
512
Schlagworte
spiegel bestseller, Blackout, Technothriller deutsch, thriller bestseller, Assange, Big Data, Helix, spiegel-bestseller, Gier, Spannung für Männer
MOJOS
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REZENSIONEN
Bewertet von neniswelt, neniswelt und 3 andere
neniswelt
neniswelt
cirilla
lesen_lieben_leben
gerald
Das Cover wirkt sehr interessant und ich finde auch die Farben gut gewählt. Der Hintergrund erinnerte mich sehr an Matrix, aber das ist ja passend zum Thema. 🙂 Das Buch ist nicht in typische Kapitel aufgeteilt, sondern beginnt einfach mit “Montag”. So geht aus auch weiter. Ein Tag = ein Kapitel. Leider waren die Kapitel dadurch teilweise sehr lang, ca. 50 Seiten, was mich etwas gestört hat. Trotzdem war es angenehm zu lesen, da es viele Abschnitte in den Kapiteln gab. 🙂 Ansonsten viel mir der Einstieg ins Buch etwas schwer, aber nach ca. 50 Seiten war ich dann drin. Aufgrund des häufigeren Perspektivenwechsels, war ich während des Lesens öfter mal verwirrt und wusste nicht, wer jetzt wozu gehört. Das viel mir leider etwas schwer. Später habe ich gesehen, dass hinten ein Figurenverzeichnis abgedruckt ist. Ich habe natürlich nicht hinten ins Buch geguckt, bevor ich angefangen habe zu lesen. Das Thema des Buches finde ich sehr interessant und hat mir gefallen. Durch dieses Buch habe ich mir mal wieder Gedanken über meine Daten gemacht und wo diese überhaupt alle gesammelt werden und von wem. Ein Buch, dass wirklich zum Nachdenken anregt! 🙂 Cynthia, die Protagonistin, war mir sehr sympatisch und hat mich etwas an meine Mutter erinnert, obwohl meine Mutter noch nicht mal eine E-Mail schreiben kann. Obwohl viele technische Begriffe vorkamen, konnte ich der Geschichte gut folgen. Alles wurde, dank Cynthias Unswissenheit, super erläutert. Von Cynthias Unwissenheit habe ich also profitiert! 😉 Und Cynthias Tochter Viola hat mich extrem an meine kleine 15-jährige Schwester erinnert! Eins zu Eins manchmal! 😀 Auch das Bonusmaterial hinten im Buch hat mir gut gefallen und war ein kleines Highlight! 🙂 Die Recherchen die Marc Elsberg dafür gemacht hat sind einfach unglaublich! Das Buch hat mich wirklich beeindruckt! Dennoch konnte es mich manchmal nicht fesseln. Ich finde es ist geschrieben wie ein richtig guter Actionfilm und ich hoffe sehr auf eine Verfilmung, da ich finde, dass die Spannung dann noch besser zur Geltung kommen würde. Fazit Ein wirklich sehr spannendes und tolles Buch, aber ich kann dafür leider nur 4/5 Sternchen vergeben, da es mir dennoch nicht ganz umgehauen hat. Ich kann es jedem, der sich für Datensammler/- und verwerter interessiert, empfehlen. 🙂 Eure Neni ♥
Wow
Das Cover wirkt sehr interessant und ich finde auch die Farben gut gewählt. Der Hintergrund erinnerte mich sehr an Matrix, aber das ist ja passend zum Thema. 🙂 Das Buch ist nicht in typische Kapitel aufgeteilt, sondern beginnt einfach mit “Montag”. So geht aus auch weiter. Ein Tag = ein Kapitel. Leider waren die Kapitel dadurch teilweise sehr lang, ca. 50 Seiten, was mich etwas gestört hat. Trotzdem war es angenehm zu lesen, da es viele Abschnitte in den Kapiteln gab. 🙂 Ansonsten viel mir der Einstieg ins Buch etwas schwer, aber nach ca. 50 Seiten war ich dann drin. Aufgrund des häufigeren Perspektivenwechsels, war ich während des Lesens öfter mal verwirrt und wusste nicht, wer jetzt wozu gehört. Das viel mir leider etwas schwer. Später habe ich gesehen, dass hinten ein Figurenverzeichnis abgedruckt ist. Ich habe natürlich nicht hinten ins Buch geguckt, bevor ich angefangen habe zu lesen. Das Thema des Buches finde ich sehr interessant und hat mir gefallen. Durch dieses Buch habe ich mir mal wieder Gedanken über meine Daten gemacht und wo diese überhaupt alle gesammelt werden und von wem. Ein Buch, dass wirklich zum Nachdenken anregt! 🙂 Cynthia, die Protagonistin, war mir sehr sympatisch und hat mich etwas an meine Mutter erinnert, obwohl meine Mutter noch nicht mal eine E-Mail schreiben kann. Obwohl viele technische Begriffe vorkamen, konnte ich der Geschichte gut folgen. Alles wurde, dank Cynthias Unswissenheit, super erläutert. Von Cynthias Unwissenheit habe ich also profitiert! 😉 Und Cynthias Tochter Viola hat mich extrem an meine kleine 15-jährige Schwester erinnert! Eins zu Eins manchmal! 😀 Auch das Bonusmaterial hinten im Buch hat mir gut gefallen und war ein kleines Highlight! 🙂 Die Recherchen die Marc Elsberg dafür gemacht hat sind einfach unglaublich! Das Buch hat mich wirklich beeindruckt! Dennoch konnte es mich manchmal nicht fesseln. Ich finde es ist geschrieben wie ein richtig guter Actionfilm und ich hoffe sehr auf eine Verfilmung, da ich finde, dass die Spannung dann noch besser zur Geltung kommen würde. Fazit Ein wirklich sehr spannendes und tolles Buch, aber ich kann dafür leider nur 4/5 Sternchen vergeben, da es mir dennoch nicht ganz umgehauen hat. Ich kann es jedem, der sich für Datensammler/- und verwerter interessiert, empfehlen. 🙂 Eure Neni ♥
Wow
Ich hatte riesengroße Probleme mit Zero. Eigentlich hatte ich mich wahnsinnig darauf gefreut, das Buch zu lesen. Totalüberwachung, Internetkultur, Menschen-Ratings... alles sehr spannende Themen und brandaktuell. Leider ist der Schreibstil so übel, dass ich es stellenweise kaum ertragen konnte. Und es hat mich echt geärgert, weil die Story wirklich nicht schlecht ist. Aber mehr als ein paar Seiten am Stück konnte ich einfach nicht lesen. Teilweise hat die Sprache (und es tut mir wirklich leid das sagen zu müssen) Kinderbuchniveau. Es gibt viele einfache Sätze. Möglichst kurz. Viel zu oft auch mit Ausrufezeichen! Ich war geschockt und fasziniert zugleich. Was soll das? Traut der Autor mir und allen anderen Lesern kein Verständnis für komplexere Sätze zu? Oder für die Thematik? Hat er sie deshalb so simpel wie möglich beschrieben, á la Peter Lustig (dem ich grade Unrecht tue, weil er sich sehr viel besser ausdrückt)? Es kam mir vor, als wäre ich ein bisschen debil und man müsste mir alles, wie einem Kleinkind, ganz einfach erklären. Klingt komisch, ist aber so. Man mag gar nicht glauben, dass es hier vor allem um Erwachsene geht und Zero sich auch an jene richtet. Normalerweise habe ich kein Problem damit, wenn ein Buch in der Gegenwartsform geschrieben ist (vor allem im Englischen nicht), aber hier unterstreicht es den "Kinderbuchfaktor" noch. Es liest sich so schlimm, ehrlich, ich konnte es kaum ertragen. (Niemandem tut das mehr leid als mir, denn ich wollte Zero unbedingt mögen... Aber so habe ich es empfunden.) Ein kleines Beispiel für etwas, das mich tierisch genervt hat: Die verschiedenen Variationen von "sagen". Normal: "Danke." sagt X. In Zero: ... lacht X. ... ätzt X. ... schmunzelt X. ... gesteht X. ... wehrt sich X. ... feixt X. ... wundert sich X. Und die Liste könnte noch ewig so weitergehen, denn Marc Elsberg war da sehr kreativ. Wäre er doch nur ähnlich kreativ in der Entwicklung seiner Figuren gewesen: Ich konnte zu keiner einzigen irgendeine Bindung aufbauen. Bestenfalls mochte ich sie nicht besonders, schlimmstenfalls hatte ich gar kein Gefühl zur jeweiligen Person und es war mir absolut egal, was mit ihr passiert. Alle waren schrecklich kalt und leer und irgendwann habe ich mich während des Lesens selbst so gefühlt. Es war 'ne echte Qual und ich kam mir sogar etwas verklappst vor. Das Schlimmste ist: Ich habe Blackout noch vor mir. Dummerweise habe ich die Bücher zusammen gekauft, weil ich so überzeugt war, sie zu mögen. Und weil mich die Themen so wahnsinnig interessieren. Man, ich bin echt so enttäuscht! Trotzdem werde ich Blackout eine Chance geben. Allerdings brauche ich erstmal 'ne Elsberg-Pause und ganz dringend anspruchsvolle Literatur (Vorschläge sind immer willkommen :)).
Wow
Das Buch ist ja ziemlich durch die Presse gegangen als Mahnung einer vermeintlichen Gegenwartsgefahr: der privatwirtschaftlichen Überwachung. Okay: dieses Risiko will auch ich nicht verharmlosen. Allerdings taugt das Buch dabei mehr als Angstmacher einer modernen Technologie, bei der man als Leser/in zum Schluss kommen soll, diese in Bausch und Bogen zu verteufeln und zu vermeiden. Diese pädagogische Zeigefinger nervt! Dem lesenden Menschen wird genau das vorenthalten, was das Buch als Kritik anprangert: sich eine eigene Meinung zu bilden. Der Plot ist daher auch vorhersehbar, die Sprache unüberraschend, die Zufälle gekünstelt, der Stil anspruchslos. Mehr Futter für den Geist wäre schön gewesen - weniger Umfang ebenso. Dennoch gebe ich dem Roman zwei Sterne, weil er ein gesellschaftlich relevantes Thema zur Diskussion bietet. Würde Marc Elsberg jedoch nicht nur auf der Ablehnungswelle reiten und wäre seine Geschichte raffinierter und seine Sprache magnetischer, wäre mir das Durchhalten in der zweiten Hälfte des Buches sicherlich nicht so entsetzlich schwer gefallen.
1 Wow
Gerald Wechsler
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