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Band 2 der Sommerby-Reihe von der Erfolgsautorin Kirsten Boie verspricht herbstliche Hygge-Stimmung: Endlich zurück in Sommerby! Zwar herrscht dort richtiges Schmuddelwetter, aber Martha, Mikkel und Mats freuen sich riesig, dass sie die Herbstferien bei Oma Inge verbringen dürfen. Wäre da nur nicht der fiese Makler, der es schon im Sommer auf Omas Haus abgesehen hatte und jetzt noch fiesere Tricks einsetzt. Da vergeht Oma Inge sogar die Lust auf ihren 70. Geburtstag. Aber das werden Martha, Mats und Mikkel auf keinen Fall zulassen!
BIOGRAFIE
Kirsten Boie ist eine der renommiertesten, erfolgreichsten und vielseitigsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautorinnen. Sie wurde 1950 in Hamburg geboren, studierte dort Germanistik und Anglistik. Zwei Semester besuchte sie, gefördert durch ein Auslandsstipendium der Hamburger Universität, die Universität Southampton/Großbritannien. Nach dem ersten Staatsexamen in den Fächern Deutsch und Englisch promovierte sie im Fach Literaturwissenschaft über die frühe Prosa Bertolt Brechts. Sie arbeitete als Lehrerin in einem Gymnasium, wechselte auf eigenen Wunsch später an eine Gesamtschule. 1983 adoptierte sie mit ihrem Mann ihr erstes Kind. Auf Verlangen des vermittelnden Jugendamtes musste sie ihre Berufstätigkeit aufgeben - so waren die Zeiten damals - , um sich ganz dem Kind widmen zu können. Inspiriert durch die eigene Situation schrieb sie so ihr erstes Kinderbuch "Paule ist ein Glücksgriff". Ihr Debüt wurde ein beispielloser Erfolg (Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis, Buch des Monats der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur in Volkach; Ehrenliste des Österreichischen Staatspreises für Kinder- und Jugendliteratur). Und Kirsten Boie selbst erwies sich als Glücksfall für die deutsche Kinder- und Jugendliteratur.
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REZENSIONEN
Bewertet von annamagareta, Daggy und 2 andere
annamagareta
daggym
leos_universum
martina
Herbst in Sommerby „Zurück in Sommerby“ ist der zweite Band der Sommerby-Reihe von der Autorin Kirsten Boie. Man kann diesen Teil unabhängig von dem vorherigen verstehen, aber es ist schon ratsam diesen vorweg zu lesen oder zu hören, da sich die Charaktere im Laufe der Handlung weiterentwickeln. Es ist Herbst geworden und Martha, Mikkel und Mats freuen sich darauf ihre Ferien bei ihrer Oma Inge in Sommerby verbringen zu dürfen. Omas Inge 70. Geburtstag steht bevor und eigentlich könnte alles so schön sein, wenn da nicht der Makler wäre, der es auf das Haus von Inge abgesehen hat und vor nichts zurückschreckt, um an dieses zu gelangen. Wir waren vom ersten Moment an wieder mitten in Sommerby und es war ein richtig schönes Wiedertreffen mit Martha, Mikkel und Mats und natürlich auch mit Oma Inge. Viel Zeit war seit dem ersten Band nicht vergangen. Damals war es Sommer, nun ist es Herbst und die herbstliche Atmosphäre kam - ebenso wie die ländliche Idylle - direkt richtig gut durch. Mit den drei Geschwistern hat die Autorin wirklich liebenswerte Charaktere geschaffen, die authentisch und detailliert dargestellt werden. Mikkel und Mats sind einfach drollig, während ihre große Schwester Martha schon recht pflichtbewusst ist. Ebenso gut werden aber auch Oma Inge und die übrigen Charaktere beschrieben. Auch die Landschaftsbeschreibungen sind einfach toll und wecken direkt den Wunsch einmal nach Sommerby zu reisen. Wir haben diesen Band als Hörbuch gehört und die Sprecherin Julia Nachtmann intoniert die Ereignisse einfach großartig. Sie gibt jedem Charakter eine eigene Stimme und besonders den kleinen Mats spricht sie so süß, dass er uns direkt ans Herz gewachsen ist. Hier hat die Autorin eine Reihe wichtiger Themen – Familie, Freundschaft, Zusammenhalt, Verantwortung und auch Bücher spielen wieder eine Rolle - in ein unterhaltsames Abenteuer gepackt. Fazit: „Zurück in Sommerby“ ist eine spannende und warmherzige Geschichte, die in sich rund und harmonisch ist.
Wow
Martha, Mikkel und Mats wollen nicht mit ihrem Vater nach Gomera, sie wollen lieber wieder zu Oma Inge in das Reetdachhaus an der Ostsee. Hier hatten sie in den Sommerferien großartige Tage verlebt. Und Martha ist ein kleines bisschen in Enes verliebt. Zumindest hat sie ein Lesezeichen mit seinem Namen und viel rosa Glitzer gebastelt. Oma nimmt die Kinder gerne bei sich auf, ist aber nicht erfreut, dass mit ihnen auch ein Fernseher gebracht wird. Martha freut sich aufs Lesen und findet diesmal in Mamas alten Büchern „Vom Winde verweht“ und sie leider mit Scarlett und findet immer wieder Parallelen zum Jetzt. Als die Kinder hören, dass der Makler, der Omas Haus kaufen wollte, nicht für seine bösen Taten bestraft wurde und nicht, wie erwartet, im Gefängnis gelandet ist, sind sie sehr aufgebracht. Ich merkte, dass ich aufgrund dieser Ungerechtigkeit, auch wütend wurde. So ist es nicht verwunderlich, dass dieser Mann wiederauftaucht und mit gefälschten Unterlagen versucht Oma Haus doch noch zu bekommen. Die taffe Inge, die ihm im ersten Teil mit dem Gewehr gedroht hat, ist diesmal eingeschüchtert und deshalb nimmt Martha die Sache in die Hand. Es gibt viel Aufregung und Missverständnisse, einen verzweifelten Jungen, Liebeskummer und am Ende eine Geburtstagsfeier für Oma Inge. Da das Buch aus Sicht der Kinder geschrieben ist, kann man den Grund für das Handeln gut verstehen, während die Beweggründe von Inge nicht immer ganz klar sind. Der Nachbar Krischan erklärt Martha einiges und manchmal vertraut sich sogar die Oma dem jungen Mädchen an. Wie gerne möchte man Kind sein und seine Ferien in Sommerby verbringen.
1 Wow
Inhalt: Martha, Mikkel und Mats freuen sich, dass sie die Herbstferien wieder bei Oma Inge verbringen dürfen. Es könnten so schöne Ferien werden, wäre da nicht wieder dieser fiese Makler, der es auf Oma Inges Haus abgesehen hat. Mithilfe hinterhältiger Tricks scheint es gerade so, dass Oma Inge tatsächlich ihr Haus verlieren könnte. Deshalb hat sie auch eigentlich gar keine Lust auf eine Geburtstagsfeier und das, obwohl sie 70 Jahre alt wird. Damit es doch noch schöne Ferien werden, geben sich die drei Geschwister nicht geschlagen und begeben sich in ein neues Abenteuer. Meinung: Sommerby ist immer wieder eine Reise wert. Bereits am Cover erkennen wir, dass uns diesmal ein Ferienabenteuer im Herbst erwartet. Diese Fortsetzung der wunderbaren „Sommerby“-Reihe kann als eigenständige Feriengeschichte gelesen werden, jedoch würde ich zum besseren Verständnis die Einhaltung der Reihenfolge empfehlen. Die Autorin schafft es immer wieder mit ihrem flüssigen und lockeren Schreibstil eine herzliche Atmosphäre zu kreieren. Immer wieder fließen lehrreiche Weisheiten in die Geschichte ein, die kindgerecht, aber nicht zu aufgesetzt beschrieben werden. Man fühlt sich richtig wohl beim Lesen und wenn man sich der Geschichte hingibt und sich fallen lässt, erlebt man ein paar unbeschwerte Tage auf dem Lande. Allerdings gibt es auch im zweiten Band ein paar Kleinigkeiten, die ich etwas anders formuliert oder sogar weggelassen hätte. Ich möchte, wenn ich ein Kinderbuch lese, einfach ein wenig unbeschwerte Kindheit erleben – abseits der Realität. Deshalb haben gewisse Worte in so einem Buch nichts verloren. Insgesamt ist es aber eine gelungene Geschichte mit spannenden Elementen. Familie, Freundschaft, Zusammenhalt, Verantwortung, Hilfsbereitschaft und auch die erste Liebe spielen eine große und wichtige Rolle. Ganz toll fand ich übrigens das „Plattdeutsch Wörterverzeichnis“ ganz hinten im Buch. Das Ende hat mich zwar begeistert, aber irgendwie macht es mich auch traurig, denn eigentlich will man für immer in Sommerby bleiben. Doch der Hinweis auf die Weihnachtsferien lässt mich auf eine winterliche Fortsetzung hoffen… Fazit: „Zurück in Sommerby“ von Kirsten Boie ist bereits der zweite Band der warmherzigen Geschichte für Kinder ab 10 Jahren. Der Sehnsuchtsort bei Oma Inge auf dem Lande beschert uns gemütliche Lesestunden mit der ganzen Familie und ein spannendes und unterhaltsames Ferienabenteuer. Von mir gibt es sehr gute 4,5 von 5 Sternchen.
3 Wows
Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Band rund um Sommerby und seine Bewohner. Auch wenn ich den Vorgängerband bisher nicht kenne, hatte ich keine Probleme in die Geschichte zu finden. Das Buch dreht sich um Oma Inge und ihre Enkel Martha, Mikkel und Mats. Die Kinder dürfen ihre Herbstferien bei ihrer Oma in Sommerby verbringen. Dort scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Bei Oma Inge gibt es beispielsweise kein Telefon oder Internet, dafür ganz viel Natur und einige Tiere. Die Kinder fühlen sich dort pudelwohl und erleben kleine Abenteuer. Für Martha, die Älteste, ist Sommerby nicht ganz sorgenfrei. Sie wird bereits in die Probleme der Erwachsenen eingeweiht und grübelt daher ziemlich viel. Die Kleinen sind davon unbelastet, lernen aber beispielsweise die Regeln der Natur kennen, was sie nicht immer glücklich stimmt. Die Gedanken und Gefühle der Kinder werden wunderbar eingefangen, was mich immer wieder zum Schmunzeln brachte. Es macht großen Spaß, die Ferien der Kinder mitzuerleben. Auch Oma Inge war mir sympathisch. Bei ihr trifft der Ausspruch raue Schale, weicher Kern voll ins Schwarze. Auch wenn sie ihre Gefühle nicht immer zeigen kann, wissen die Kinder, dass ihre Oma sie lieb hat. Auch wenn diese das nicht unbedingt ausspricht, zeigt sich dies doch immer wieder in vielen Kleinigkeiten. Das Leben in Sommerby scheint also sehr idyllisch zu sein. Doch leider treibt hier auch der Makler nach wie vor sein Unwesen. Er versucht, an Oma Inges Haus und Grundstück zu kommen. Dass bringt Oma Inge natürlich aus der Fassung. Hier ist man total gespannt, ob er an sein Ziel kommt. Die Geschichte ist also sehr unterhaltsam, doch vor allem der Schreibstil macht sie zu etwas Besonderem. Er schafft eine gemütliche, heimelige Atmosphäre und gibt einem das Gefühl, selbst in Sommerby dabei zu sein. Man kann sich alle Schauplätze und Figuren vorstellen, hat also immer ein Bild vor Augen. Das ist total schön. Fazit: Eine wunderschöne und abwechslungsreiche Familiengeschichte, bei der man die Kinder durch die gesamte Gefühlswelt von Freude, Spaß, Sorgen und Traurigkeit begleitet. Das Ganze strahlt eine ganz besondere, gemütliche Atmosphäre aus, so dass man hier eine wunderbare Lesezeit verbringt. Empfehlenswert!
2 Wows

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