Rezensionen

buchdoktor hat dieses Buch rezensiert.
/5
Margery Benson ist im Jahr 1950 beinahe so alt wie das Jahrhundert, als sie eines Tages endgültig genug hat von respektlosen Schülern und wutschnaubend ihre Schule verlässt. Schon als kleines Mädchen hatte Margery sich für Tiere begeistert, die noch unentdeckt in fernen Ländern leben. Ihrem Vater würde sie immer dankbar dafür sein, dass er sie beim Betrachten eines Folianten voller phantastischer Wesen damit vertraut gemacht hatte, dass die Idee schon vor der Begegnung mit einem Lebewesen existieren kann. In einer Zeit, in der Lebensmittel noch rationiert werden und Rachels Schuhe kurz davor sind, sich aufzulösen, beschließt sie, endlich ihren Traum zu verwirklichen. Rachel will eine Expedition nach Neukaledonien organisieren, um einen goldenen Käfer zu entdecken, die neue Art zu dokumentieren und dem Londoner Museum of Natural History zu übergeben. Die Suche nach einer Expeditionsleitung bringt Margery die Begegnung mit Enid Pretty, deren Rechtschreibung zwar ausbaufähig ist, die sich auf der Reise zur Rückseite des Planeten jedoch als treue Seele und bewundernswertes Organisationstalent zeigen wird. Enid und Margery sind jede ein Kind ihrer Epoche, wie auch der Ex-Soldat Mukic (der sich ebenfalls für die Expeditionsleitung bewirbt und das gesamte britische Kriegstrauma auf seinen Schultern zu tragen scheint). Enid und Margery überstehen auf ihrer Reise eine tragikomische Situationen nach der anderen, die meist scharf an der Groteske vorbeischrammen. Einige Geschichten wirken zu gut, um erfunden zu sein, und vermitteln Joyce‘s erstaunliche Empathie für die 50er Jahre. Rachel Joyce beschreibt eine Generation, in der Frauen ohne Männer die Ärmel hochkrempelten, egal ob anderen das passt, und in der körperlich und psychisch gezeichnete Männer wie Mukic schon bald Legende sein werden.
Die Frauen, die zusammenpassen wie zwei linke Latschen, müssen zu ihrer Zeit erst ans Ende der Welt reisen, um sich selbst zu finden – und das hat sich seitdem offenbar nicht geändert, wie der Epilog andeutet. Rachel Joyce würde ihre Leser auch ohne groteske Übertreibungen rühren und unterhalten können, streckenweise wirkt das Abenteuer reichlich abgedreht. Ihren Roman habe ich als zeitlose Auseinandersetzung damit gelesen, welches geistige Futter Gesellschaften ihren wissbegierigen kleinen Mädchen zu bieten haben – und wohin es führen kann, „schlichte Wesen“ zu unterschätzen, seien es elternlose Kriegskinder oder unentdeckte Arten ferner Kontinente.

lizzy hat dieses Buch rezensiert.
/5
Eine schöne kurze Geschichte, die man Zwischendurch mal lesen kann. Das Thema Weihnachten kam etwas zu kurz, deshalb würde ich es nicht in die Kategorie "Weihnachtsbuch" rein packen.
Mir hat es dennoch große Freude bereitet, die Geschichte um Riley & Kennedy an den Weihnachts-Feiertagen zu lesen. Gerade das Zusammentreffen der Beiden war total witzig und so nahm die Geschichte auch immer mehr einen witzigen Verlauf. Was als Deal angefangen hat, endet in wahren Gefühlen zueinander. Doch Zwischendrin erfahren wir das ein oder andere über die Beiden, was ihre "nicht-mehr-so-rein-platonische" Beziehung auf die Probe stellt.
Ich hätte mir ehrlicherweise noch ein paar mehr Weihnachtselemente gewünscht, damit man das Buch einfach in die Weihnachts Kategorie einordnen kann.
Vi Keeland & Penelope Ward sind einfach ein großartiges Duo und schreiben tolle, humorvolle Geschichten mit Tiefgang. Der Tiefgang der Geschichte wurde schnell abgehandelt, aber dennoch im geeigneten Tempo für eine Novelle.

angiewndrlnd hat dieses Buch rezensiert.
/5
Bisher kannte ich noch kein Buch der Autorin, wurde aber mit einem flüssigen und detaillierten Schreibstil überrascht. Die Geschichte um Eve und Mac wurde aus der 3. Sicht geschrieben, was sofern unproblematisch war, nur war ich hin und wieder mit den wechselnden Sichten überfordert und fand es schwer herauszufinden, aus welcher Sicht es gerade erzählt wurde. Im Laufe der Geschichte bekam man aber ein Gefühl dafür und es fiel mir leichter, den Überblick zu behalten. Durch ihre bildliche Erzählweise wirkte beispielsweise das Café sehr lebhaft, und auch sonst wirkten die Gefühle sehr echt auf den Leser. Man konnte so richtig mit den Protagonisten mitfühlen, auch wenn man sie vielleicht das ein oder andere Mal gerne geschüttelt hat.
Mit Eve und Mac hat die Autorin zwei tolle Charaktere erschaffen, die auf den ersten Blick nicht verschiedener sein könnten. Eve ist eine junge Frau, die mehr als einmal deutlich macht, dass sie für das, was sie will, kämpft und sich nicht so leicht davon abbringen lässt. Macs anfangs überhebliche und angriffslustige Fassade zerbricht je mehr man ihn kennenlernt. Erst wenn man weiß, was in seiner Vergangenheit vorgefallen ist, kann mein sein Handeln besser verstehen. Ich hatte mit beiden Protagonisten zu Beginn meine Probleme, was vielleicht auch unteranderem an den unübersichtlichen Perspektivwechseln gelegen haben kann. Aber dies hat sich irgendwann gelegt.
Fazit:
Die Geschichte ist auf jeden Fall anders als das Cover und Titel vielleicht vermuten lässt. Den rosig und zuckersüß ist weder die Liebe zwischen den beiden noch die Vergangenheit. Mit der Social-Media-Challenge hat die Autorin eine gute Abwechslung in die Geschichte gebracht und sich so ein wenig von den anderen Liebesromanen abgegrenzt. Ich hatte Probleme in die Geschichte hineinzukommen und auch um mit den Protagonisten warm zu werden. Dennoch ist “Zuckerfee 2.0” eine wirklich schöne, die ich empfehlen kann.

Janas.Booklove hat dieses Buch rezensiert.
/5
„For that Moment: falling feels like flying“ hat so ein wunderschönes Cover, worin ich mich sofort verliebt habe! Ich konnte einfach nicht anders und musste das Buch unbedingt lesen - aber auch der Klappentext hat mich angesprochen und verspricht interessant zu werden. Es ist der Auftakt einer Trilogie, weshalb ich sehr darauf hoffte, dass es keinen Cliffhanger haben wird.
Die Autorin hat einen einfachen, flüssigen Schreibstil. Dennoch scheint sie eine Vorliebe für das Ausrufezeichen zu haben, denn diese kamen viel zu oft vor und störten meinen Lesefluss ein wenig. Über etwaige Rechtschreibfehler konnte ich jedoch getrost hinwegsehen.
Die Hauptprotagonisten sind Emilia und Vincent. Vince ist ein sehr schwieriger Charakter mit heftigen Stimmungsschwankungen – ein echter Bad Boy. Mit ihm konnte ich leider nicht warm werden, weshalb ich ihn nicht besonders mochte. Emmy hingegen ist eine liebevolle Person, doch auch sie hat ihre Macken – mir ist aufgefallen, dass sie viel zu viele Lügen erfindet. Die beiden sind also definitiv sehr spezielle Charaktere, an die man sich erst einmal gewöhnen muss, auch wenn dies aufgrund des Klappentextes zu erwarten war. Es war ein ständiges Hin und Her zwischen den beiden – sowohl beziehungstechnisch als auch verhaltensmäßig. Manchmal war das schon etwas anstrengend, zwischendurch gab es aber auch sehr fesselnde und interessante Stellen. Der Fokus in dieser Geschichte liegt daher eindeutig auf der Beziehung zwischen den beiden. Die Krankheit von Emilia rückt im Laufe der Handlung allerdings immer mehr in den Hintergrund, was ich persönlich sehr schade fand.
Ein Happy End gab es leider nicht, doch umso mehr bin ich auf die Fortsetzung(en) gespannt.
Ich vergebe „For that Moment: falling feels like flying“ von Nena Muck 3,5/5 Sterne, denn trotz seiner Schwächen konnte es mich unterhalten und hat mich auf seinen Fortgang neugierig gemacht.

jacqy hat dieses Buch rezensiert.
/5
Das Buch, ist das erste Buch welches ich von dem Autor gelesen habe. ich muss sagen, dass es mir ziemlich gut gefallen hat. Ich muss sagen, dass ist ja nicht umbedingt, was ich sonst so lese. Aber ich wurde definitiv positiv überrascht
Die Handlung ist wirklich außergewöhnlich und hat mir sehr gut gefallen, ich glaube es ist gerade etwas für Leute, die sich für den Butterfly oder auch Mandela-Effekt interessieren. es ist zwar ein Sci-Fi Thriller aber soviel Sci-Fi ist nicht vorhanden. Es ist lediglich ein wenig Zeitreisen vorhanden aber ansonsten spielt das Genre nicht so eine große Rolle. Eher Thriller aber auch nicht im traditionellen Sinn.
Die Handlung ist wirklich toll ausgearbeitet und ist spannend, regt eindeutig zum Nachdenken und Mitdenken an, ist interessant, hat viele unerwartete Wendungen sowie einen guten Plotttwist, der ziemlich perfekt ausgearbeitet wurde und auch einen tollen grandiosen Aha-Effekt.
ich muss auch sagen, dass es mal wirklich etwas ganz anderes ist und ich nicht das erwartet habe, als ich das Buch erhalten und den Klappentext gelesen habe. Es hat mich Überrascht, aber definitiv positiv. Ich glaube, es war das außergewöhnlichste Buch, welches ich in 2020 gelesen habe.
Zu den Charaktere kann ich nicht so viel sagen, aber dennoch sind sie toll ausgearbeitet und es macht einfach Spaß sie auf der Reise zu begleiten und eben alles zu erfahren. es wird Stück für Stück alles aufgeklärt und es macht so viel Spaß das zu lesen. Nicht das ihr denkt, die Charaktere sind nicht gut genug, ich will nur damit sagen, dass die Story an sich mehr im Vordergrund steht als die Personen...hier geht es wirklich um das große Ganze.
Auch der Schreibstil hat mir gefallen, er war flüssig und auch nicht zu langatmig, wie es des öfteren bei Thrillern der Fall sein kann. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich noch weitere Bücher von dem Autor lesen werde, aber wenn ich mal Lust auf einen guten Zeitreisen Thriller habe oder allgemein einen außergewöhnlichen Thriller, dann erwäge ich auf jeden Fall diesen Autor.
Alles in allem, hat mir das Buch wirklich richtig gut gefallen und wenn ihr Thriller mögt, dann solltet ihr euch dieses Buch wirklich mal ansehen. Es war so außergewöhnlich und absolut zu empfehlen, vor allem wenn ihr euch für den Mandela-Effekt interessiert. Es ist wirklich toll ausgearbeitet und ist spannend, regt eindeutig zum Nachdenken und Mitdenken an, ist interessant, hat viele unerwartete Wendungen sowie einen guten Plotttwist, der ziemlich perfekt ausgearbeitet wurde und auch einen tollen grandiosen Aha-Effekt.

Dark Rose hat dieses Buch rezensiert.
/5
Mir war leider die Protagonistin viel zu kindisch
Halle führt unter dem Pseudonym Kels einen sehr erfolgreichen Blog, in dem es um Bücher und Cupcakes geht. Sie verbindet diese beiden Dinge miteinander und hat damit direkt ins Schwarze getroffen. Ihr Blog bildet die Grundlage für ihre Zukunft. Er soll ihre Eintrittskarte in die Verlagswelt sein. Gerade ist sie mit ihrem Bruder zu ihrem Großvater gezogen, um die Weichen für ihr späteres Leben zu stellen. Ihre Eltern, berühmte Dokumentarfilmer, reisen währenddessen wieder ans andere Ende der Welt, wie immer.
Doch dann passiert etwas, womit Halle nie gerechnet hätte: plötzlich steht sie ihrem besten Internet-Freund Nash gegenüber, der auf ihre neue Highschool geht. Was soll Halle jetzt tun? Ihm sagen, dass sie Kels ist? Oder es verschweigen?
Das Buch umfasst Twitter-Posts, Kommentare, Blog-Einträge, Kurznachrichten und "klassisches" Erzählen. Das verleiht dem Buch ziemlich viel Schwung und passt total zum Thema. Auch Seiten von Grafik-Novels sind enthalten.
Ich fand Halle Anfangs wirklich toll. Zum einen gefiel es mir, dass eine Buchbloggerin Protagonistin sein darf, zum anderen noch viel mehr, dass wir so viel gemeinsam haben. Ja, Halle ist deutlich jünger als ich, aber sie hat ebenfalls Probleme mit „Herr der Ringe“ und ihr Blog hat ihr Leben verändert und bereichert, wie bei mir. Er hat mich so viel mutiger gemacht und letztlich mein gesamtes Leben zum Positiven verändert. Bei Halle merkt man das auch schon anklingen. Auf ihrem Blog und bei Social Media, kann sie so sein, wie sie immer sein wollte, sie ist selbstbewusst, schlagfertig und geradeheraus. Im wahren Leben ist das weniger einfach.
Es gelingt ihr nicht, die "online"-Halle auch im "echten" Leben zu sein. Sie mag Kels lieber als die Halle, die sie eigentlich ist.
Der Grund für ihr Pseudonym war ursprünglich ihre Verwandtschaft. Ihre Eltern sind berühmt, ihre Großmutter aber noch mehr. Sie wollte es allein schaffen und nicht als Tochter- bzw., Enkelin-von.
Das Problem ist nur, dass Halle sich entscheidet, Nash nicht die Wahrheit darüber zu sagen, wer sie ist. Gut, beim allerersten Treffen ist sie vielleicht zu erschrocken dafür, aber dann entfällt diese Ausrede. Sie spielt eine Doppelrolle und ich finde es leider unglaublich kindisch von ihr, ihn so an der Nase herumzuführen. Sie lügt und lügt und lügt und das nervt.
Die Wendung und das Ende kamen recht abrupt, dramatisch und vorhersehbar daher. Ich weiß nicht, vielleicht bin ich langsam zu alt für Young Adult Bücher, weil mich das unlogische, kindische Verhalten der Protagonistin so nervt.
Fazit: Ich fand den Anfang echt toll, aber leider biegt die Protagonistin für mich falsch ab und verhält sich plötzlich total unlogisch und kindisch. Ich fand es echt total schade, dass Halle, die anfangs recht erwachsen wirkte, sich plötzlich wie eine 13-jährige benahm.
Ich fürchte, ich bin wohl langsam zu alt für Young Adult Romane, oder zumindest für einen großen Teil des Genres. Dieses Buch ist meiner Meinung nach definitiv eher für jüngere Leser ab 12 geeignet.
Von mir bekommt es leider nur 2,5 Sterne. Ich hatte nach dem tollen Anfang einfach mehr und vor allem eine erwachsenere Protagonistin erwartet.

Janas.Booklove hat dieses Buch rezensiert.
/5
„Sweet like you“ ist der Auftakt der Honey-Springs-Reihe von Robyn Neeley. Da der Klappentext ganz nach einem Wohlfühlbuch – ähnlich wie eine meiner Lieblingsreihe (Redwood Love/Dreams) aus dem Verlag – klingt, freute ich mich besonders auf die Geschichte von Cassie und Nick.
Das Setting hat mir besonders gut gefallen. Honey Springs, die Farm mitsamt Imkerei sorgten bei mir ein kleines bisschen für Fernweh. Die zahlreichen Beschreibungen sorgten dafür, dass ich mir diese Kleinstadt nur zu gut vorstellen und problemlos in diese neue Umgebung eintauchen konnte. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd, humorvoll und harmonisch. Ersteres auch obwohl die Handlung eher ruhiger verläuft. Dennoch konnte ich das Buch nicht weglegen und habe es noch am selben Tag beendet.
Die Charaktere sind liebenswürdig, authentisch und lebhaft. Nick Porter mochte ich besonders gerne, denn ich schätze seine Eigenschaften sehr. Trotz einiger (großer) Enttäuschungen begegnet er seinem Gegenüber mit Respekt und Freundlichkeit, was heutzutage leider selten ist. Aber auch die Nebenprotagonisten fand ich super. Ich bin daher schon ganz gespannt auf die Fortsetzung mit Madison, denn über sie konnte man auch schon Einiges erfahren. Mein Highlight war die Rolle der Katze Belle – hat mich ein wenig an die Redwood Reihe erinnert und mein Herz für Tiere definitiv zum Strahlen gebracht.
„Sweet like you“ ist insgesamt eine eher etwas ruhigere, warmherzige Liebesgeschichte in einer idyllischen Kleinstadt. Anders als ich es von solchen Büchern gewohnt bin, gibt es in diesem Fall keine großen Dramen. Zudem ist – zumindest das Ende – ein wenig kitschig, aber auch das muss mal sein und hat mir in diesem Fall ganz gut gefallen.
„Sweet like you“ ist ein tolles Wohlfühlbuch, das sich besonders jetzt an den kalten Tagen zum Entspannen eignet und man in dieser besonderen Zeit gebrauchen könnte. In einer Decke auf dem Sofa eingekuschelt mit einer Tasse Tee und Plätzchen liest es sich wirklich am besten. Ich möchte demnächst auch unbedingt die im Buch enthaltenen Rezepte (Cookies & Lippenpflege) ausprobieren.
Ich kann „Sweet like you“ von Robyn Neeley jedem ans Herz legen, der auf der Suche nach einem entspannten, warmherzigen Wohlfühlbuch mit liebenswürdigen Charakteren und einem tollen Setting ist.
Das Buch bekommt 5/5 Sterne von mir.

buecherwurm384 hat dieses Buch rezensiert.
/5
Cassie führt ein gutes Leben, sie hat ihren Traumjob, wo sie die Karriereleiter hinaufklettert, tolle Kollegen und ist glücklich in NY.
Als jedoch erfährt das sie zur Testamentseröffnung ihrer Tante Etta, nach Honey Springs muss, hat sie ein mulmiges Gefühl.
Zurecht denn sie erbt alles! Die gesamte Bienenfarm mit allem was dazu gehört und das ist noch nicht alles, ausgerechnet sie soll für drei Wochen das Amt der Bürgermeisterin übernehmen.
Und dann ist da noch ihre erste große Liebe Nick. Er ist der Chefimker der Farm und hat sich nicht wirklich verändert.
Hach war das toll!
Okay zugegeben, ich mag Bienen, Wespen und Hornissen auch nicht wirklich, solange sie mich in Ruhe lassen ist alles okay, aber wehe sie kommen mir zu nahe... daher konnte ich mich mit Cassie so gut identifizieren denn sie hatte auch Riesen Angst vor Bienen.
Allgemein war sie mir wahnsinnig sympathisch. Sie war klug und taff und hat die Herausforderungen super gemeistert, selbst dann noch wenn Hank es ein wenig übertrieben hat.
Nick fande ich zuckersüß, er war dieser klassische GoodBoy und einfach zum Dahinschmelzen.
Etta hat man trotz dessen das sie verstorben ist auch gut kennenlernen können und ich sag‘s euch, die Frau hatte es faustdick hinter den Ohren.
Allgemein war alle Charaktere im Buch einfach bezaubernd. Aber besten hat mir Belle gefallen, die kleine Weise kuppelkatze hättenohre eigene Geschichte verdient. 😅
Das Setting war ein Traum, die Wildblumenwiese und die kleine Stadt Honey Springs waren so detailliert beschrieben. Ich würde am liebsten meine Koffer packen und auf die Reise gehen.
Der Schreibstil war super angenehm und die Erzähler Perspektive hat überhaupt nicht gestört!
Ich freue mich schon sehr Madison und Patricks Geschichte!

my favorite books hat dieses Buch rezensiert.
/5
Worum geht es?
Die Geschichte handelt von der 16- jährigen Lily, die von ihrem Bruder dazu verleitet wird, über ein rotes Notizbuch einen Freund zu finden.
Dieses wird kurze Zeit später von Dash in ihrer Lieblingsbibliothek gefunden und die beiden lernen sich über dies immer und immer mehr kennen durch verschiedene Mutproben.
Meinung
Die Geschichte der beiden war toll und leicht zu lesen.
Der Schreibstil war schön flüssig und das Buch ist perfekt für eine Winterlektüre.
Die Protagonisten fand ich ebenfalls sehr gut gewählt.
Dash ist sehr offen und scheut sich vor nichts. Er lässt sich sofort auf die Mutproben die Lily ihm stellt ein. Diese ist eher zurückhaltend und achtet sehr darauf, was andere über sie denken. Dies legt sich aber zum Ende.
Ebenfalls sind Protagonisten in der Geschichte, die die eigentliche perfekte Idylle zwischen den beiden fast schon ruinieren, was alles noch einmal ins wanken wird.
Dadurch wurde der Geschichte trotz eines ständigen hin und hers mit dem Notizbuchs spannend gehalten und man hatte immer die Motivation, dass Buch weiterzulesen.
Fazit:
Ich empfehle das Buch jedem, der ein leichtes Buch für zwischendurch braucht.
Es ist keinesfalls ein Buch, welches man nur im Winter lesen muss.
Anmerkung zur Serie:
Da es mittlerweile eine Serie zum ersten Buch gibt, empfehle ich euch das Buch vorher zu lesen, da die Geschichte zwar ähnlich, aber ausführlicher empfohlen wird und falls ihr die Serie schon gesehen habt, dann ist das Buch auf jeden Fall etwas für euch! :)

buecherwurm384 hat dieses Buch rezensiert.
/5
Der sechste und somit letzte Teil dieser Wundervollen Reihe ist gelesen. Und ja ich bin tatsächlich traurig, ich war noch nicht bereit Muriel und die Jungs gehen zu lassen.
Und doch wollte ich unbedingt wissen wie es endet. Denn nach Dark Feelings Glow war ich echt gespannt wie DC Odesza es schafft das was zerbrochen ist wieder zu heilen!
Und ich wurde nicht enttäuscht!
Das Finale hat mich umgehauen, mein Herz das über 5 Bände hinweg immer mehr zerbrochen ist wurde im 6. Band Stück für Stück wieder zusammengesetzt!
Muriel ist für mich die Stärke in Person! So viel Mut, Kampfgeist und Entschlossenheit habe ich bisher bei noch keiner Protagonisten gespürt!
Álvaro, Yeal, Darko und Eladen haben sich innerhalb der 6. Bände so toll weiterentwickeln, wo sie am Anfang noch Kindsköpfe waren, sind sie jetzt richtige Männer geworden und die vier Jungs werden mir richtig fehlen.
Odesza ist eine Ware Künstlerin der Emotionen, Gefühle und der Wörter!
Ich habe so mitgelitten, mitgefiebert, ich war wütend, ich war schockiert und sprachlos, ich war dem Nervenzusammenbruch nahe und habe mich immer wieder aufs Neue verliebt!
Eine epische Reihe und ich bin froh sie gelesen zu haben!

buecherwurm384 hat dieses Buch rezensiert.
/5
Von einem Blitz getroffen zu werden, endet meist tödlich, doch wie durch ein Wunder überlebt Felicitas.
Jedoch nicht ganz unbeschadet denn sie verliert das Gedächtnis des letzten Jahres.
Ihr Mann gibt vor noch in einer Beziehung mit ihr zusein und ihre Schwester ist distanziert.
Irgendwas stimmt da nicht und mit ihrem Kollegen Sebastian geht sie der Sache auf den Grund.
Herzblitze ist ein Einzelband, weswegen es in sich abgeschlossen ist, ob ich noch einen zweiten Band benötigen würde, wage ich zu bezweifeln.
Der Schreibstil der Autorin war gut, man kam schnell voran und es war leicht zu lesen.
Was Feli durchmachen musste wünsche ich keinem, also ich habe jedenfalls Angst bei Gewitter draußen rum zu laufen 🙈. Genau aus dem Grund vom Blitz getroffen zu werden.
Was ich toll fande war das Zusammenspiel von Trauer und leben, es war gut durchdacht der Autorin und die Trauer wurde immer wieder durch ein lebensfroher Moment wieder gelockert, denn feli arbeitet in einem Bestattungsinstitut und hat ständig mit trauernden Menschen zutun.
Sie hat das ganze immer wieder super bewältigt, ihre Art mit den Menschen und den Situationen umzugehen hat mich verblüfft und nachdenklich gemacht, denn irgendwann werden auch unsere liebsten von uns gehen.
Letztendlich war es ein süßer Roman für zwischendurch aber nochmal würde ich nicht zu dem Buch greifen.

angiewndrlnd hat dieses Buch rezensiert.
/5
Hannahs und Adrians Geschichte geht endlich weiter. Ich war so gespannt, zu erfahren, wie es mit den beiden weiter geht und ich wurde nicht enttäuscht.
Auch in der Fortsetzung hat die Autorin es geschafft, mich von der ersten Seite an zu fesseln. Mit ihrem Schreibstil hat sie dafür gesorgt, dass ich mit Hannah und Adrian leide, lache und hoffe. Denn nach ihrem Auseinandergehen am Flughafen wusste keiner, wie es für die beiden weitergeht. Hannah muss die Wahrheit und die Tatsache, das sowohl Adrian als auch Hendrik sie angelogen und betrogen haben, verarbeiten. Adrian, der sich endlich seiner Vergangenheit und seinen Fehlern stellen muss und erneut von seiner Familie verletzt wird. Wortwörtlich. Mir hat es richtig gut gefallen, wie die beiden auf unterschiedliche Weise damit umgegangen sind, und Gott, was habe ich mich für Hannah gefreut, als sie ihre neue Wohnung und eine neue Freundin gefunden hat. Sie hat all das verdient. Ich konnte immer alle Entscheidungen, Gedanken und Handlungen der Protagonisten nachvollziehen.
Wie es für die beiden ausgeht, solltet ihr unbedingt lesen.
Für mich war “Nächte wie Mondsilber” eine sehr gelungene Fortsetzung, mit einem Ende das die beiden verdient haben. Ich habe es geliebt diese Geschichte zu lesen. Band 1 “Tage wie Sonnengold” muss vorher gelesen werden.

Dana hat dieses Buch rezensiert.
/5
Jon Krakauer schafft in diesem Buch ein beeindruckendes Abbild des Abenteurers Chris MacCandless alias Alex Supertramp, der nach dem Collegeabschluss beschließt mit seiner Familie zu brechen und in die Wildnis zu ziehen.
Chris MacCandless wird von Jon Krakauer als ein intelligenter naturverbundener junger Mann beschrieben, der eins werden will mit der Natur und dafür durch die Staaten reist um schließlich in Alaska, abgeschieden von der Zivilisation zu leben.
Für mich war Chris MacCandless ein etwas zu mutiger und naiver Junge, der den Ernst der Lage manchmal nicht gesehen hat und sich nicht nur einmal in lebensgefährliche Situationen manövriert, was ihm (Achtung Spoiler) später zum Verhängnis werden soll.
Jon Krakauer schafft es eine Biografie wie einen Abenteuerroman wirken zu lassen, der zudem, auf Grund dessen mehr als gründlichen Recherchen, auf nichts als der Wahrheit beruht. Krakauer verknüpft die Erzählung mit eigenen Erlebnissen und den Geschichten anderer waghalsiger Abenteurer, die die Beweggründe MacCandless in ein, für den Leser, besser verständliches Licht rücken und außerdem zusätzliche Spannung erzeugen.
Dieses Buch zeigt erneut wie unbarmherzig und beinahe unmöglich Unbezwingbar die Wildnis (Alaskas) ist und das Mut alleine nicht ausreicht um sich dem zu stellen.
Ich habe nur 3 Sterne vergeben, da ich persönlich fande, dass sich einiges aus dem Leben von MacCandless beim Lesen wiederholt hat und mir "Alex Supertramp" teilweise sehr unsympathisch war. Wer jedoch auf der Suche nach einer Geschichte über echte Abenteurer ist, der wird hier sicherlich fündig und auch begeistert sein!

kathis.books hat dieses Buch rezensiert.
/5
Nachdem ich schon einige Bücher der Autorin absolut geliebt habe, habe ich mich sehr auf die Elements Reihe gefreut.
Und ich muss sagen: Ich habe einfach alles an diesem Buch geliebt. Sowohl die traurigen und herzzerreißenden Momente, als auch die schönen.
Wie Bittainy C. Cherry mit Worten umgehen kann, kann man nicht beschreiben, man muss es selbst gelesen haben. Kaum eine Autorin schafft es meiner Meinung nach, dass man so sehr mit den Charakteren mitfühlt. Auch wenn das Schicksal beider Protagonisten schwer ist, fällt es so unglaublich leicht sich in sie hineinzuversetzen.
Die Geschichte ist voller Trauer und ich bin beeindruckt, wie gut und authentisch die Autorin dieses schwere Thema umgesetzt hat. Teilweise hat es mir wirklich das Herz zerrissen und ich habe auf jeder Seite mit den beiden mitgelitten. Man wünscht sich einfach nur so sehr, dass zum Ende hin alles gut wird. Besonders gegen Ende wurde das Buch spannend und es gab einige Wendungen, die zwar nachvollziehbar waren, aber für mich absolut überraschend kamen.
Alles in allem eine Absolute Leseempfehlung. ich freue mich wirklich schon sehr, auch die anderen Teile der Reihe zu lesen.

jacqy hat dieses Buch rezensiert.
/5
Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommen. Hierbei möchte ich mich dafür noch einmal herzlich bedanken, dass ich dieses Buch lesen und rezensieren durfte.
Das hier ist der letzte Band der Reihe und ich bin ein bisschen traurig, dass die Reihe vorbei ist. Das ist einfach eine der besten High Fantasy Reihen, die ich je gelesen habe. Ich werde euch die Rezensionen der anderen 3 Bände ganz unten für euch verlinken. Aber es war so ein grandioser Abschlussband.
Diese Rezension wird dann leider wieder etwas kürzer, denn ich will nicht Spoilern und das hier ist der letzte Teil und somit gibt es nicht viel zu sagen, dennoch werde ich meinen Teil äußern und euch überzeugen, die Reihe zu lesen.
oh Gott, ich weiss gar nicht was ich sagen soll, da mir das Buch einfach so so sehr gefallen hat. Ich liebe diese reihe wirklich sehr. Die Fantasy Elemente sind unglaublich und außergewöhnlich. Es hat ein wenig etwas von Game of Thrones mit Schwestern nur noch mal besser.
Es gibt verschiedene Sichten und auch eine tolle Lovestory sowie unerwartete Wendungen mit genialem Setting, dass einen nur so in die Welt eintauchen lässt. Die Story ist spannend, unvorhersehbar, tolles Fantasy, außergewöhnlich und hat eine Entwicklung der Story, die man einfach lieben muss.
Die Reihe baut sich nach und nach immer mehr auf. Und die Charakterentwicklungen sind so, so toll umgesetzt. Sie werden erwachsen, mutiger und werden wirklich von Prinzessinnen die um Leben und Tod um den Thron kämpfen zu wahren Königinnen.
ich glaube, würde man. ich fragen welches meine liebste High Fantasy Reihe ist, dann würde ich diese wählen und jedem ans Herz legen. Der Schreibstil der Story hat mich auch absolut Überzugt. Meist ziehen sich Bücher in dem Genre sehr aber durch die wechselnden Szenen und den tollen Schreibstil ist es alles andere als langatmig oder anstrengend.
Alles in allem, kann ich euch die Reihe einfach nur so sehr empfehlen. Es hat so eine tolle Lovestory sowie unerwartete Wendungen mit genialem Setting, dass einen nur so in die Welt eintauchen lässt. Die Story ist spannend, unvorhersehbar, tolles Fantasy, außergewöhnlich und hat eine Entwicklung der Story, die man einfach lieben muss. Es ist wirklich, wirklich schade, dass die Reihe schon vorbei ist...ich hoffe ich finde nochmal eine so tolle High Fantasy Reihe.
Absolute Empfehlung. Die Reihe verdient absolut definitiv mehr Aufmerksamkeit.

Wuschel hat dieses Buch rezensiert.
/5
Besondere Kinder, große Liebe, muss man gelesen haben. So, das war in etwa die Zusammenfassung, wie ich die Bücher finde. Diesen Band fand ich wieder sehr gelungen. Wie schon beim Atlas erwähnt, waren die letzten beiden Bücher der ersten Trilogie etwas schwach (nicht zu verwechseln mit schlecht, ja?!), doch das hat Herr Riggs meiner Meinung nach gut im Griff - oder liegt es daran, dass ich älter werde?! Mir gefiel der wieder ruhigere Handlungsverlauf und die, mehr oder weniger, überraschende Wendung am Schluss.
Was jetzt folgt, könnte dem einen oder anderen aufstoßen, aber ich persönlich sehe es nicht als Spoiler - notfalls bitte den Absatz bitte überspringen. Hier muss ich gestehen, dass der sonst so weitsichtige und mit denkende Jacob tatsächlich einen sehr offensichtlichen Fehler gemacht hat, was ich etwas schade fand, da es der Wendungen einen minimalen Dämpfer verpasste. Es war dieser eine Satz, den er nicht wahrnahm und der so viel aussagte. Ich dachte mir einfach nur "WARUM? Warum tut ihr das jetzt?!" Schade eigentlich, aber dafür fand ich den Rest umso besser.
Beim Lesen fühlte ich mich als wäre ich mitten im Geschehen. Zumindest nachdem ich mich eingelesen hatte, denn der Anfang war, wie so oft, doch etwas holprig. Doch Riggs schafft es immer wieder einen abzuholen, auch wenn man selbst keinen blassen Schimmer mehr hat was zuvor geschah. Genau deswegen liebe ich diese Reihe inzwischen so sehr, denn egal wie lange es her ist, man findet schnell wieder Anschluss. Die Erlebnisse mit den Besonderen sind stets aufregend, aber nie stressig und man muss sie einfach ins Herz schließen. Ich bin sehr gespannt was nun noch in Band 6 auf uns Leser warten wird und hoffe dann sehr, so gern ich die Kids auch habe, dass es dann entweder etwas komplett neues aus der Welt geben wird, oder es eben dann vorbei ist. Ich bin gespannt. Aktuell würde ich sagen, dass dies nach dem ersten Band der beste war, gefolgt von Band 4 - in der Summe sind sie aber auf jeden Fall ALLE lesenswert.
Fazit:
Eine gute Steigerung zum vorherigen Band, jedoch mit einem klitzekleinen Dämpfer kurz vor dem Ende.

kathis.books hat dieses Buch rezensiert.
/5
Da Jennifer L. Armentrout zu meinen liebsten Autoren gehört und mir bisher alle ihre Bücher gefallen haben, wollte ich endlich auch mit dieser Reihe starten. Und der Auftakt der Reihe hat mir richtig gut gefallen.
Der Schreibstil ist typisch JLL und einfach genial. Es ist schwer zu beschreiben, aber jeder der die Autorin kennt, wird wissen was ich meine. Ihre Bücher lassen sich einfach unglaublich angenehm und toll lesen.
Die Geschichte ist eine Mischung aus Fantasy und Mythologie und das Setting an der Schule / Universität hat mir richtig gut gefallen. Die Charaktere waren alle für sich spannend und es war total interessant mehr zu ihren Unterschieden und Besonderheiten zu erfahren.
Dadurch, dass es der erste Teil der Reihe ist, sind es anfangs ganz schön viele Informationen, die man sich merken muss. Auch wenn es schon einige überraschende Wendungen und Geschehnisse in der Story gab, hat mir trotz dessen noch ein wenig die Spannung gefehlt. Ich gehe aber wirklich ganz fest davon aus, das dieser Teil nur die Vorbereitung war, auf das was noch kommt. Ich bin unglaublich gespannt wie es weitergeht und bin mir nach dem vielversprechenden Auftakt sicher, dass auch diese Reihe der Autorin mich noch umhauen kann.

Wuschel hat dieses Buch rezensiert.
/5
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, denn dieses Buch ist einfach so genial, aber gleichermaßen hätte ich es am liebsten an die Wand geworfen. Hier sei noch kurz angemerkt, dass ich es sowohl gehört als auch gelesen habe. Da ich ein Audible Guthaben über hatte und es dort ungekürzt verfügbar war, nutze ich die "Chance". Ich war schon beim ersten Viertel des Buches, welches ich überwiegend gehört hatte, total hin und weg. Wie Eschbach diese Welt beschreibt, die Geschichte aufzieht, einfach phänomenal.
Vermutlich hätte man die tatsächliche Geschichte in 500 Seiten abhandeln können. Ich war so eingenommen von all den Beschreibungen und der Geschichte jedes einzelnen Menschen, dass das Buch gerne 1.000 Seiten mehr hätte haben dürfen. Die Kapitel spielen jeweils aus der Sicht von verschiedenen Protagonisten und sind in jeweilige Unterkapitel aufgeteilt. In den Hauptkapiteln wird häufig Ort und gelegentlich auch die Zeit gewechselt, jedoch werden die Fäden am Ende zusammen geführt . Einzig die ganzen Namen waren oft etwas verwirrend und ich brauchte manchmal etwas um mich in einem neuen Kapitel zurecht zu finden. Doch nie wirklich lange.
Der Stil war einfach großartig zu lesen, die Geschichte war - obwohl teilweise so wenig passierte - einfach absolut packend und ich war schnell in dieser gefangen. Man muss sich das einfach mal vorstellen: Mensch sein und fliegen können. Herrlich! Wie schon gesagt, das Buch hätte für mich gerne mehr Seiten haben können, denn manche Dinge wurde schneller abgehandelt als andere - weil man es schon einmal erlebte, es zu sehr nebensächlich war oder an anderer Stelle aufgegriffen wurde. Nichtsdestotrotz komme ich hier zu meiner Kritik. Das Ende!
Das hat meinem Lesevergnügen einen absoluten Dämpfer verpasst. Es wird etwa 80% des Buches richtig gut Spannung aufgebaut für das große Finale. Ich wollte gar nicht aufhören zu lesen. Und was passiert dann? Dann fängt der Autor an, während quasi gerade das Finale am Laufen ist, die Lebensgeschichte der jeweilige Charaktere zu erzählen. Das war ja so überhaupt nicht meins. Zuvor fand ich das großartig, aber wenn gerade alles drunter und drüber geht und ich einfach wissen möchte wo das alles endet, da interessiert es mich wirklich nicht, wer mit wem, wie, wann und/ oder warum. Das hat mir so die Luft raus gelassen, dass ich für die letzten 20% gut zwei oder drei Tage brauchte - auch gehört -, weil ich schlichtweg keine Lust mehr hatte. Der "Anhang" - also was danach geschah - war wohl ganz interessant, konnte mich aber leider nicht mehr so richtig abholen. Das klingt vielleicht total verpfienzt oder versnobt, aber irgendwie ging es einfach nicht mehr. Ich liebe das Buch, die Geschichte, wirklich, aber der Schluss hat mir irgendwie das gute Gefühl am Ende einfach verdorben. Es freut mich wirklich sehr, wenn ich Rezensionen lese, die hellauf begeistert sind von diesem Buch, aber leider konnte es mich nicht zu hundert Prozent überzeugen.
Fazit:
Eine richtig tolle Geschichte, die super erzählt wird und durch Einfallsreichtum begeistert, mich aber am Schluss nicht überzeugen konnte.

kathis.books hat dieses Buch rezensiert.
/5
Wow. Was ein grandioses und spannendes Finale. Nach dem Cliffhanger von Band Zwei musste ich natürlich sofort weiterlesen und war sehr gespannt auf den Ausgang von Lys Geschichte.
Der Schreibstil ist wieder super angenehm und locker zu lesen und man kommt wirklich extrem schnell voran. Die Story ist gewohnt fesselnd und spannend ab Seite Eins. Einmal angefangen ist es wirklich sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. So habe ich auch diesen Teil an einem Stück lesen müssen. Es ist schon krass, dass die Autorin in jedem Teil auf noch krassere Ideen kommt und auch hier haben mich die Wendungen wieder absolut fassungslos zurückgelassen. Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass es noch heftiger werden kann. Auch wenn die Charaktere ganz schön kaputt sind, habe ich Sie über die Bücher doch irgendwie ins Herz geschlossen. Ich freue mich nun wirklich sehr darauf, auch endlich die Taken Princess Reihe zu lesen.
Wer Catching Beauty mochte, der wird bestimmt auch die Reihe mögen. Absolute Leseempfehlung für Dark Romance Fans.
4,5 Sterne

gerlisch hat dieses Buch rezensiert.
/5
Jo zieht nach der Trennung von ihrem Partner bei ihrer besten Freundin Tabitha ein. Thabithas Wohnung ist gespickt mit Technik die einem das Leben erleichtern soll, so auch mit einem Sprachassistenten "Electra". Doch die diversen Home-Assistenten scheinen sich selbständig zu machen und lassen Jo an ihrer Wahrnehmung zweifeln.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und angenehm zu lesen. Das Thema der Story ist aktuell und zeigt den erhobenen Zeigefinger, wenn es um überwachende Technik in der Privatspähre geht.
Allerdings fand ich das Ganze im Laufe der Story too much, übertrieben und unglaubwürdig. Auch habe ich als Leser irgendwann Jo nicht mehr verstanden, dass sie sich so lange manipulieren lässt.
Positiv ist, dass der Autor einige falsche Fährten legt, die ein paar Seiten später wieder über den Haufen geworfen werden. Durch die teilweise kurzen Kapitel konnte die Spannung mehr oder weniger aufrecht gehalten werden. Nur die Beschreibungen des Settings zogen sich manchmal in die Länge.
Im Ganzen konnte die Story mich nicht fesseln und auch das Ende war nicht sehr überzeugend dargestellt und für mich zu undurchsichtig.

kathis.books hat dieses Buch rezensiert.
/5
Wer Dark Romance liebt, der wird bestimmt auch diese Reihe lieben. Auch Band 2 hat mir wieder richtig gut gefallen und ich habe das Buch an einem Tag gelesen.
Das Buch ist super angenehm und leicht zu lesen und man kommt schnell voran. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich toll zu lesen und sie weiß definitiv, wie man Spannung aufbaut.
Die Geschichte ist gewohnt düster, actionreich, fesselnd und heiß und es hat wieder viel Spaß gemacht das Katz und Maus Spiel der Charaktere zu verfolgen. Trotz dessen muss ich sagen, dass der Band für mich im Mittelteil leider einige Längen hatte sowie ich die typischen unerwarteten Wendungen ein wenig vermisst habe. Es war definitiv fesselnd, aber wirkte für mich eher wie die Vorbereitung auf Band 3. Nach dem Band sind noch so viele Fragen offen und wegen dem Cliffhanger am Ende musste ich natürlich auch gleich Band drei lesen.
Alles in allem wieder ein typisch fesselndes Buch der Autorin, dass ich Fans des Genres auf jeden Fall ans Herz legen kann.

thrillerleser hat dieses Buch rezensiert.
/5
Obwohl es kurz vor Weihnachten ist, hat das Dezernat für Kapitalverbrechen in Montreal viel zu tun. Ein Obdachloser begeht Selbstmord und nach seinem Tod werden zwei Brieftaschen, die in seinem Besitz waren, gefunden. Eine gehörte der Psychologin Judith Harper, die ermordet wurde. Die andere dem Anwalt Nathan Lawson, der vermisst wird, nachdem er sein Büro hektisch mit Akten aus dem Archiv verlassen hatte. Ermittler Victor Lessard und Jacinthe Taillon suchen mit Hochdruck nach ihm.
Zugegeben, wenn ein Buch 640 Seiten dick ist, muss man fast damit rechnen, dass der Autor ordentlich ins Detail geht. Hier werden nicht nur Nebenfiguren, die einen kurzen Gastauftritt haben, detailliert beschrieben. Hier werden auch die Schauplätze minutiös erklärt. Ehrlich gesagt, ist es mir in einem Thriller egal, wie die vielen Strassen Montreals heissen. Denn um der Handlung folgen zu können, sind diese Nennungen absolut unwichtig. Kapitelweise tauchen völlig neue Figuren in der Handlung auf. So viele, dass mir oft der Kopf geschwirrt hat. Gemeinerweise werden sie zudem einmal beim Vornamen, dann wieder nur beim Nachnamen genannt.
Als ob zwei Mordfälle zu Beginn nicht genug wären, hat Lessard noch private Sorgen mit seinem Sohn Martin. Was, ohne zu viel zu verraten, in anderen Büchern ein ausfüllender Strang wäre. Hier kommt diese geballte Ladung Kriminalität noch zur normalen Arbeit des Ermittlers dazu.
Oft ist in so komplexen Handlungen weniger mehr. Hier leider zu viel. Zu viele Figuren, zu viele Stränge, zu viel Handlung, zu viele Beschreibungen, zu viele Zeitebenen.
Was mich durchwegs durch das Buch und die verschachtelte Handlung getragen hat, waren die unkonventionellen Ermittler. Jacinthe Taillon sagt, was sie denkt, schert sich weder um Konventionen, noch um Hierarchien. Sie futtert sich durch das Buch und ihr Essverhalten wird zu einem Running Gag. Victor Lessard ist nicht der einfachste Arbeitskollege und ich denke, seine dunklen Schatten aus der Vergangenheit, kann nur jemand wie Jacinthe ertragen. Lessard tut alles um seiner jungen Freundin, die auch Polizistin ist, zu gefallen. Er ist eitel und sehr jähzornig. Obwohl beide Ermittler eine unkontrollierte Mischung aus Direktheit und Schlagkraft sind, haben sie ein fast liebevolles Verhältnis zueinander.
Der Schreibstil ist wie schon erwähnt, sehr ausschweifend. Ich habe mich dabei erwischt, dass ich die Augen gerollt habe, als wieder mal ein neues Kapitel begann, indem eine Randfigur bis ins Detail beschrieben wurde. Um 150 Seiten gekürzt, hätte dieser Thriller wohl auch Spannung abgekriegt. Leider kommt noch dazu, dass Ergebnisse und Spuren in der Ermittlungsarbeit per Zufall entdeckt werden. So schlägt Lessard in grosser Wut ein fremdes Badezimmer zu Brei und entdeckt hinter einer Kachel eine verhängnisvolle Spur. Und das nicht nur einmal, sondern gleich zweimal, in zwei unterschiedlichen Nasszellen. Da frage ich mich ernsthaft, ob dem Autor nichts anderes eingefallen ist oder er gehofft hat, dass man das als Leser bei der Länge des Buches in der Zwischenzeit vergisst?
Da dieser Band der erste sein soll, verstehe ich nicht recht, weshalb Bezug genommen wird zu privaten und arbeitstechnischen Details aus der Vergangenheit. So wie diese Details eingesetzt werden, könnte man denken, dass es vordere Bände gibt.

kathis.books hat dieses Buch rezensiert.
/5
Nachdem ich Catching Beauty gelesen habe, war ich natürlich auch sehr gespannt auf Lys Geschichte. Auch wenn die Reihen nicht direkt zusammenhängen, würde ich auf jeden Fall empfehlen erst Catching Beauty zu lesen, da man dort die gleichen Charaktere schon kennenlernt.
Wer Dark Romance liebt, der kommt hier definitiv auf seine Kosten. Wer einen niedlichen Liebesroman sucht, der ist vielleicht eher falsch beraten. Die Story ist düster, krass und unglaublich fesselnd. Ich habe von Anfang an an den Seiten geklebt und musste das Buch an einem Stück lesen. Dadurch, dass das Buch recht kurz war und leicht geschrieben, war es auch angenehm schnell durchzulesen.
Es ist krass, auf was für Ideen die Autorin kommt und die Wendungen haben mich teilweise komplett vom Hocker gerissen. Die Charaktere haben alle ihre Besonderheiten und Eigenarten und sind definitiv nicht langweilig. Ich habe Sie, auch wenn sie definitiv alle ihre Macken haben, schon ein wenig ins Herz geschlossen. Nach dem Ende musste ich im Anschluss auch direkt mit Band Zwei beginnen.
4,5 Sterne

Tanja hat dieses Buch rezensiert.
/5
„Bis der letzte Stern am Himmel verglüht ist, gehört mein Herz dir.“ S. 269
Ich fand es bei dem Buch wirklich toll, dass nicht direkt am Anfang verraten wird, um welche Gottheiten es sich handelt. Durch mein bereits sehr fortgeschrittenes Wissen über die griechische Mythologie konnte ich also anhand von kleinen Aspekten und Beschreibungen selbst herausfinden bzw. Rätseln, um wen es sich handelt, bevor es dann gelüftet wird.
Dann hat mir natürlich gefallen, welche Gottheiten die Autorin ausgewählt hatte und muss sagen, dass sie das wirklich klasse gemacht hat, da ich noch nicht viele Geschichte über diese Beiden gelesen habe. Über die weibliche Gottheit musste ich sogar nochmal recherchieren, da sie mir nicht komplett im Gedächtnis geblieben ist.
Allerdings geht es hier natürlich wieder um die typische „Verbotene Liebe“-Geschichte, die jedoch durch die etwas andere Handlung geschmückt wurde, die ich so noch nicht kannte. Und tatsächlich wird auch mal für eher unscheinbare griechische Gottheiten sympathisiert und andere wiederum als der „Bösewicht“ entpuppt.
Der Schreibstil war ebenso einfach lesbar und als Leser merkt man, dass sich die Autorin definitiv mit der griechischen Mythologie auseinander gesetzt hat.
Die Geschichte hat mich nicht gelangweilt, hat mich aber auch nicht wirklich um den Verstand gebracht.
Dementsprechend erhält das Buch von 4/5 Sternen!

silver_libary hat dieses Buch rezensiert.
/5
Da ich ohnehin ein Fan von Royal-Geschichten bin, war mir von Anfang an klar, dass „Silver Crown“ genau mein Fall ist.
Das Buch hat mich wirklich gefesselt, es ist keine Langeweile aufgekommen. Emilia ist sehr sympathisch, sie wird die Rolle der Königin viel besser ausfüllen als sie selber glaubt.
Charaktere wie Octavia sind natürlich der personifizierte Schmutz, doch die Autorin sorgt dafür, dass man ihre Handlungen zumindest im Ansatz nachvollziehen kann. Ähnlich geht es mir bei Linus, seine Beziehung zu Emilia hätte wirklich Potential, wenn er sich mal Mühe geben würde.
Chloe ist wohl als Leserliebling ausgelegt, mich catcht ihre Persönlichkeit allerdings eher weniger, denn mir hat es Alden sehr angetan. Ich bin wirklich gespannt, wie es mit ihm weitergeht.
Carter ist mir allerdings ebenfalls sympathisch, obwohl ich normalerweise nicht auf Bad Boys stehe. Mal sehen wie sich die Beziehung zwischen Emilia und ihm entwickelt.
Mit knapp 300 Seiten ist das Buch erschreckend kurz, die Autorin hätte die Handlung locker etwas in die Länge ziehen können. Besonders den Unterricht hätte man etwas ausführlicher und vor allem klischeeloser gestalten können. Ich bin mir ziemlich sicher, dass eine Kronprinzessinnen in einem so modernen Land mehr draufhaben muss, als ordentlich einen Löffel zu halten. Vielleicht wird das in Band 2 noch was.
Mir hat das Buch wirklich sehr gefallen, weshalb ihm die fünf Sterne sicher sind.

kathis.books hat dieses Buch rezensiert.
/5
Nachdem mir Band Eins so gut gefallen hat, wollte ich unbedingt auch Band Zwei lesen.
Die Geschichte selbst spielt zwar in der gleichen Welt, hat jedoch andere Protagonisten, als der erste Teil und ist somit keine Fortsetzung des ersten Teils. Trotz dessen trifft man aber auch die Charaktere des ersten Bandes wieder.
Wie schon in Band 1, ist der Schreibstil einfach etwas besonderes. Die Geschichte ist wundervoll poetisch geschrieben, was erst einmal gewöhnungsbedürftig ist. Irgendwann fand ich aber grade das einfach toll. Die Geschichte selbst ist einfach magisch, romantisch und herzzerreißend und bietet definitiv alles, was das Fantasyherz begehrt. Die Welt ist unglaublich interessant und phantasievoll gestaltet und ich wäre am liebsten noch ein wenig länger geblieben.
Allerdings hat mir, auch wenn ich die Grundidee der Geschichte und besonders die Charaktere toll fand, auch hier ein wenig die Spannung gefehlt. Besonders im Mittelteil wurde das Buch ein wenig langatmig.
Alles in allem aber eine schöne Geschichte, die ich Romantasyfans absolut empfehlen würde.

angiewndrlnd hat dieses Buch rezensiert.
/5
Mit ihrem Umzug nach Mexiko-Stadt, wo sie schon immer studieren wollte, erfährt die junge Frau Tamina nicht nur mehr über ihre Herkunft, sondern auch über die Art und Weise wie die größten Familias des Landes herrschen. Die Tochter des Anführers der Tijumara begibt sich mit dem Umzug auf das Gebiet der Quarticos. Ihr gut behütetes Geheimnis über ihre wahre Identität scheint schneller aufzufliegen als gedacht und so kommt es, dass sie nur wenige Zeit nach dem Beginn ihres Studiums am Tisch des Anführers der Quarticos, Enzo, sitzt. Die Anziehungskraft zwischen Tamina und Enzo entfacht nicht nur eine wachsende Liebe, sondern bringt auch Unruhe und Konflikte in die Familias.
Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr angenehm und flüssig zu lesen. Was mir auch sehr zugesagt hat, war, dass es aus der Ich-Perspektive geschrieben wurde. So konnte ich mich besser in die Protagonisten, Tamina und Enzo, hineinversetzen.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden gefiel mir ganz gut. Leider fehlten mir Hintergrundinformationen über Enzo. Wer ist er und warum ist er in dem Alter schon Anführer? Ich hatte nicht das Gefühl, ihn am Ende des Buches zu kennen. Generell hatte ich das gefühlt, dass das Buch an manchen Stellen zu schnell erzählt wurde. Es gab viele Szenen, an denen man die Feindschaft der Familias mehr hätte verdeutlichen können oder an der ich mir gewünscht hätte, mehr über “die Bürde der Sinaloas” zu erfahren, was das Buch spannender gemacht hat. Tamina dagegen lernt der Leser sehr gut kennen. Auch die Nebencharaktere wurden wunderbar in die Geschichte eingebunden.
Fazit:
Rund um war es wieder eine schöne, leichte Geschichte über die Familias, die ich sehr mochte. Durch den tollen Schreibstil hatte ich das Buch innerhalb weniger Stunden gelesen. Auch wenn mir an manchen Stellen etwas gefehlt hat und ich die Ähnlichkeit zu “llora por el amor” sehr hoch fand, was die Geschichte etwas vorhersehbar machte, habe ich sie dennoch sehr gerne gelesen. Wer eine leichte Geschichte über Familias/Banden mit einer Liebesgeschichte sucht, dem kann ich “Der Tag, an dem ich begann dich zu Lieben” empfehlen.

silver_libary hat dieses Buch rezensiert.
/5
Ich habe dieses Buch im Rahmen des Deutschunterrichts gelesen und muss wirklich sagen, dass ich ziemlich begeistert davon bin.
„Fabian“ ist aus der Sicht des Germanisten Dr. Jakob Fabian erzählt, der sich selber als Moralist bezeichnet und ohne Ziele durchs Leben geht. Gebeulten mit einigen schlimmen Erinnerungen aus seiner Vergangenheit, erlebt er das Berlin Ende der 1920er Jahre.
Das Leben in der Großstadt ist ungestüm und ausschweifend, Paare betrügen einander, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen, es gibt etliche Etablissements für diesen Zweck.
Das Leben meint es weiterhin nicht gut mit Fabian, er muss schlimme Verluste hinnehme und bleibt schlussendlich gebrochen zurück. Am Ende setzt er sich endlich ein Ziel und blickt nun positiver in die Zukunft.
Eben deswegen hat mich der Schluss ziemlich schockiert, ich hätte mir definitiv ein anderes Ende gewünscht. Und doch habe ich die Vermutung, dass es womöglich von Fabian gewollt war – er war sich seiner Schwächen immerhin bewusst. Ein Happyend hätte zum Grundton des Buches allerdings auch nicht gepasst.
Fabians oftmals sehr ironische Bemerkungen und Beobachtungen lockern die Handlung auf und haben mich häufig zum Lächeln gebracht.
Es gibt außerdem viele Zitate, die ich mir angestrichen habe, weil sie die damalige Zeit gut beschrieben haben.
Für eine Schullektüre ist „Fabian“ ein wirklich interessantes Werk, dem ich daher vier Sterne gebe.

kimvi hat dieses Buch rezensiert.
/5
Phoebe Miller lebt mit ihrem Ehemann in einer gehobenen Wohngegend. Da Phoebes Vater ihr ein immenses Vermögen hinterlassen hat, kann sie sich durch den Tag treiben lassen. Abwechslung liefert die alte Rostlaube, die ständig in der Nachbarschaft parkt. Phoebe fühlt sich beobachtet. Doch sie hat keine Ahnung, warum jemand ausgerechnet an ihr Interesse haben sollte. Ihre Ehe läuft immer schlechter. Als neue Nachbarn in die Wohngegend ziehen, beginnt Phoebe Kontakte zu knüpfen. Das liegt allerdings hauptsächlich an Jake, dem 18-jährigen, äußerst attraktiven Sohn der Familie. Phoebe geht sogar so weit, eine Affäre mit ihm zu beginnen. Und damit kommen Ereignisse ins Rollen, die nicht mehr zu stoppen sind....
Die Handlung ist in zwei Hauptteile gegliedert, die zwischendurch immer wieder durch kleine Abschnitte unterbrochen werden, in denen eine unbekannte Person ihre Sicht der Dinge schildert. Der Grundton dieser Zwischenspiele wirkt bedrohlich und da man nicht weiß, um wen es sich handelt und was die Person damit eigentlich bezweckt, bekommt man beim Lesen ein mulmiges Gefühl. Dennoch startet das Ganze zunächst eher gemächlich. Man verfolgt den Verlauf zwar durchgehend interessiert, doch die erhoffte Spannung lässt auf sich warten. Allerdings nimmt man recht früh eine bedrohliche, angespannte Atmosphäre wahr, die dafür sorgt, dass man förmlich darauf wartet, dass etwas Unheilvolles passiert.
Der zweite Hauptteil wartet mit einer ziemlichen Überraschung auf. Zu diesem Zeitpunkt stellt sich die bisher etwas vermisste Spannung ein. Die Ereignisse überschlagen sich und man weiß nicht, was man eigentlich glauben soll. Die Autorin legt einige Fährten aus, denen man allzu bereitwillig folgt, um dann allerdings festzustellen, dass man keinen Schritt weitergekommen ist und die eigenen Überlegungen überdenken muss. Diese Ungewissheit macht einen großen Reiz aus, sorgt für hohes Tempo und führt außerdem dazu, dass man in den Sog der Handlung gerät. Die Charaktere sind unheimlich schwer einzuschätzen. Jeder scheint etwas zu verbergen und nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Und so steuert man auf ein Finale zu, das für weitere Überraschungen sorgt.
Nach einem eher gemächlichen Start, nimmt dieser Thriller dann doch noch ein rasantes Tempo auf, dem man sich kaum entziehen kann.

gletscherwoelfchen hat dieses Buch rezensiert.
/5
Heiligendamm im Jahr 1912: Mit der Eröffnung des luxuriösen Palais Heligendamm nahe der Ostsee erhofft sich die Hoteliersfamilie Kuhlmann, prominente und adelige Gäste beherbergen und so dem renommierten Grand Hotel Konkurrenz machen zu können. Bereits früh müssen die Kuhlmanns lernen, zurückzustecken: Die Spitze der Gesellschaft verlässt sich auf alte Erfahrungen und Empfehlungen, im Zuge derer sie das Grand Hotel bevorzugen. Hinzu kommen ein alter Bekannter, welcher der Familie mit Freude Steine in den Weg zu legen scheint, sowie Juniorchef Paul, der musikalische Unterhaltung dem Hotel vorzieht.
Glücklicherweise entpuppt sich Tochter Elisabeth als äußerst geschickt in den geschäftlichen Angelegenheiten des Palais - wenn doch bloß nicht die gesellschaftlichen Vorbehalte wären...
Ich habe zu diesem historischen Roman gegriffen, da das Cover mich auf eine angenehme Geschichte mit einer starken Frau als Protagonistin hoffen ließ.
Und ich wurde nicht enttäuscht! Bereits früh nimmt Elisabeth, die auf dem Cover alle Blicke auf sich zieht, einen bedeutsamen Platz im Buch ein. Innerhalb von 576 Seiten kann sich der Leser einen umfassenden Eindruck ihrer Persönlichkeit und ihres Charakters machen. Hautnah und über Jahre hinweg darf dieser miterleben, wie sich das Fräulein gegen veralteten Denkweisen durchsetzen muss, dabei Fehler macht, aber auch zahlreiche Erfolge erzielt.
Abseits dieses Fokusses erhält man allerdings auch einige weitere Eindrücke aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Dies hat mir an dem Auftakt dieser Saga besonders imponiert. Michaela Grünig schafft es, bewundernswert facettenreich unterschiedliche Einblicke in verschiedenste gesellschaftliche Positionen zu geben. Als Leser erhält man nach dem Lesen ein weitreichendes und vielschichtiges Bild der Lebensumstände im Zeitrahmen von 1912 bis zum Ende des ersten Weltkrieges - sowohl dem einfachen Zimmermädchen, als auch dem reichen Grafen oder Herzog wird ausreichend Spielraum beigemessen.
Auf Grund dessen hat dieser Roman einen recht beachtlichen Umfang, was meiner Freude daran jedoch nicht geschadet hat.
Jedes einzelne Kapitel endet mit einem spannenden und interessanten Cliffhanger, stets möchte man wissen, ob das Hotel der Kuhlmanns schwierige Zeiten übersteht und wie die Entwicklung der einzelnen Familienmitglieder von statten geht. Mir persönlich wurde es während des Lesens nie langweilig, auf langatmige Durststrecken wurde gänzlich verzichtet.
Hinzu kommt die hervorragende Recherchearbeit der Autorin. Von einfachen Szenen im Speisesaal, die gesellschaftliche Verstrickungen der Zeit thematisieren, bis hin zur Atmosphäre in den Schützengräben des Weltkrieges war alles überaus stimmig und authentisch.
Ich liebe diesen historischen Roman und fiebere jetzt schon dem zweiten Band entgegen. Selten habe ich eine solch stimmige Lektüre aus dem Genre lesen dürfen - absolute Leseempfehlung!
5/5 Sterne

traumweltlesen hat dieses Buch rezensiert.
/5
Ich habe mich so wahnsinnig auf den dritten Teil und somit auch das Ende dieser Reihe gefreut.
Für mich war diese Reihe in diesem Jahr eine richtige Überraschung und ein großes Highlight.
Ich bin kein K-pop Fan!!! Ehrlich gesagt kann ich damit überhaupt nichts anfangen.
Es interessiert mich absolut nicht aber dieses Buch hat mir das alles so toll nahe gebracht und mir diese Welt auch verständlich erklärt.
Endlich hat man Ella Glückkich gesehen.
Sie ist im Laufe der geschichte immer mehr über sich hinaus gewachsen und hat ihr Leben gelebt.
Als sie dann endlich nach Seol ist habe ich so mit ihr und dem Typ aus der Band dessen Namen ich nicht schrieben kann. Mit gelitten.
Ich konnte mich so in die beiden und die Geschichte hinein fühlen.
Was ich auch sehr schön fand. War das Ellas Schwestern super mit einbeziehen wurden.
Uber die kleine musste ich echt lachen als sie auf ihn getroffen ist.
Der Schreibstil war sehr angenehm und leicht aber hatte auch Tiefgang und hat einen gefesselt.

silver_libary hat dieses Buch rezensiert.
/5
Wow, dieses Buch ist echt eine Wucht, ich bin total begeistert!
„Ich bin Circe“ erzählt das harte Leben der gleichnamigen griechischen Göttin, von Beginn an bis fast zum Ende.
Zunächst möchte ich einmal betonen, dass dieses Cover ein wahrer Traum ist, dieses Buch hat mich in der Buchhandlung förmlich angesprungen.
Schön finde ich es auch, dass einen am Ende ein ausführliches und sehr übersichtliches Personenverzeichnis erwartet
Da ich Circe bisher nur als eine Nebenfigur in anderen Büchern kennengelernt habe, war es sehr schön, nun endlich in ihre Geschichte einzutauchen, die wirklich sehr interessant ist.
Die Handlung ist sehr spannend erzählt, während den gesamten knapp 500 Seiten kommt kaum Langweile auf, vor allem am Ende wird es wirklich rasant. Ich habe die Entwicklung von Circes magischen Fähigkeiten gerne mitverfolgt. Auch charakterlich war sie mir sympathisch, schließlich war man bei den Ereignissen, die ihre Persönlichkeit geformt haben, selber anwesend. Auch ihre Handlungen waren nachvollziehbar
Der Konflikt zwischen den Göttern und den Titanen wurde gut dargestellt, der Frieden zwischen ihnen ist brüchig, Mitglieder beider Parteien lechzen nach Blut. Zeus hat alle Hände damit zu tun, einen Krieg zu verhindern.
Ebenso finde ich es toll, dass die Autorin die Schattenseiten des göttlichen Daseins beleuchtet. Als Nymphe bist du nur von Wert, wenn du hübsch bist – was auf Circe nach dem Maßstab der Götter nicht zutrifft. Nur deswegen nimmt ihr Leben diesen schlimmen Verlauf.
Genau das trifft auch auf die anderen weiblichen Göttergestalten zu, ein ungewöhnliches Erscheinungsbild wird verachtet und die betroffene Person mit Herablassung gestraft. Diese Oberflächlichkeit ist wirklich schockierend.
Generell werden die griechischen Götter mit ihrem ausschweifenden Lebensstil und ihrer verschlagenen Art in ein ziemlich schlechtes Licht gerückt, was wirklich mal ein anderer Blickwinkel ist.
„Ich bin Circe“ ist eine tolle ‚Biographie‘ der Göttin, in der einem viele bekannte Sagengestalten begegnen. Dieses Buch ist ein wahres Highlight für mich, dem ich von Herzen gerne fünf Sterne gebe.

Kitty Catina hat dieses Buch rezensiert.
/5
Manchmal sind Geschichten einfach nur schön, ohne, das es allzu viel dazu zu sagen gibt und genau so ist es auch hier, denn Lenoras Liebesgeschichte hat mich gleichzeitig gut unterhalten und teilweise auch wirklich berührt.
Zu Emma Chases Schreibstil will ich dieses Mal gar nicht mehr so viel schreiben, denn dieser ist und bleibt wirklich gut und auch die beiden Sprecher haben einmal mehr ihr Bestes gegeben und das war wirklich überzeugend.
Das wirklich tolle an diesem Roman ist für mich allerdings, zumindest im ersten Teil, zu großen Stücken die Handlung. In dieser begleitet man Lenora als junge Frau, man erfährt, wie sie zur Königin wird, wie sie als diese wächst und immer mehr an Selbstbewusstsein zunimmt. Dabei ist die Liebesgeschichte anfangs noch lange Zeit absolute Nebensache, wären da nur nicht diejenigen, die der Meinung sind, eine Königin müsste verheiratet sein. Aber bis es tatsächlich zur Liebesgeschichte kommt, dauert es eben eine ganze Weile und man lernt Lenora und ihr Leben erst einmal kennen, erfährt, was sie alles durchmachen muss und wie sie zu der Person wurde, die sie in den ersten Bänden ist. Vor allem mochte ich die Beziehung zwischen ihr und ihrem besten Freund Thomas, die wirklich herzallerliebst ist und die Eskapaden ihrer jüngeren Schwester haben die Geschichte teilweise echt aufgelockert. Die tatsächliche Liebesgeschichte mochte ich aber auch. Diese ist wirklich romantisch und süß, hätte allerdings ein bisschen weniger Sexszenen vertragen können. Von diesen gibt es nämlich ab etwas Mitte des Romans eine ganze Menge, meiner Meinung nach, sogar etwas zu viel. Das Ende der Geschichte fand ich dann allerdings bittersüß, da man durch die ersten Bände ja bereits weiß, wie es ausgehen wird.
Lenora als junge Protagonistin kennenzulernen fand ich einfach großartig, auch wenn ich zwischendurch einfach nicht das Bild einer alten Königin aus meinem Kopf bekommen habe. Vielleicht wäre es diesbezüglich besser, diesen Band vor den eigentlich ersten drei Bänden zu lesen, denn in denen lernt man Lenora eben schon als alte, strenge Königin kennen. Doch das ist sie nur nach außen hin, weil sie so erzogen wurde. Im Inneren ist sie nämlich eine wunderbare, liebenswerte Person mit Herz. Und auch Edward ist einfach großartig geschrieben, männlich und stark, aber dennoch nicht ohne Fehler. Beide sind absolut unterschiedlich und doch passen sie zusammen wie kaum ein anderes Paar. Dazu kommen noch die bereits erwähnten Charaktere, nämlich Thomas und Lenoras Schwester Miriam. Beide mochte ich sehr und fand, dass sie ebenfalls super gut geschrieben sind. Und auch alle anderen Nebenfiguren waren einfach großartig und nachvollziehbar geschrieben.
Abschließend muss ich sagen, dass ich diesen Band einfach super fand, auch wenn dieser ebenfalls wieder hier und da ein paar kleine Mängel hatte. Aber als pure Unterhaltungsliteratur ohne großen Anspruch ist auch dieser Band wieder großartig.

traumweltlesen hat dieses Buch rezensiert.
/5
Elodie ist auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch als sie mit ihrem alten Jeep den Mercedes
eines reichen Eingebildetetn Kerls erwischt.
Es ist abneigung auf den ersten Blick.
Hollis , der reiche Schnösel gibt Elodie die Schuld an dem Unfall und die zwei liefern sich ein heißes Wort gefecht.
Als sie dann endlich bei dem Vorstellungsgepräch ankommt ,trifft sie der Schlag.
Der Typ für den sie arbeiten möchte, ist der eingebildete Schnösel aus dem Mercedes. Der Typ den sie kurz vorher noch beschimpft hat.
Der Einstieg ins Buch ist mir sehr leicht gefallen.
Es ging direkt ordentlich zur Sache , was man aus den anderen Büchern der Autorin ja schon kennt.
Die Dialoge waren wieder so amüsant und unterhaltsam.
Nicht nur die Wort gefechte zwichen Elodie und Hollis waren der Wahnsinn, sondern auch Hollis Nichte hat mich so einige male zum lachen gebracht.
So oft saß ich hier und musste laut los lachen.
Aber was dann im laufe der Geschichte passiert ist. Damit habe ich wohl nicht gerechnet.
Und ich habe es nicht kommen sehen.
Ich habe gedacht es ist eine locker leichte und lustige Geschichte.
Aber dann wurde es so tiefgründig ,das mir die Spucke weg geblieben ist.
Denn die Sache um Elodies Beste Freundin ,hat sich in eine richtung entwickelt die mich mit offenen Mund zurück gelassen hat.
Ich konnte das alles nicht glauben.
Aber genau das, dieser WOW Effekt hat das Buch für mich zu einem absoluten Highlight gemacht.
Und die Briefe am Ende haben mich zu Tränen gerührt.
Was ich auch richtig cool fand, war die Stelle beim Tierarzt. Denn man hat alle bekannte wieder getroffen die man aus anderen Büchern der Autorin schon kennt.
Und ich habe mich so über Pixie gefreut. Ich liebe diese Ziege.
Danke für dieses Rezensionsexemplar.
Empfehlung
JA!!!!
Für mich ein absolutes Jahres Highlight

traumweltlesen hat dieses Buch rezensiert.
/5
Ich weiß nicht was ich sagen soll und wo mir nach dieser geschichte der Kopf steht.
Dieses Buch ist überragend gut.
In diesem Jahr habe ich Fantasy und Romantasy für mich entdeckt .
Und dieses Buch ist ein Highlight.
Brielle ist so ein toller Charakter und eine absolute Kämpferin.
Sie hat mich von Anfang an begeistert und ich wollte mehr von ihr .
An Lincoln habe ich genau wie Brielle mein Herz verloren.
Dieser Typ hat es mir angetan.
Das ist meine erstes Buch über Engel gewesen aber mit sicherheit nicht mein letztes.
Ich brauche so dringend Band 2 !!! Das könnt ihr euch nicht vorstellen.
Das Buch hat all meine Erwartungen übertroffen.
Ich bin ein riesen Fan dieser Geschichte.
Denn sie war so spannend und mitreißend.
Auch wenn es Fantasy ist, man konnte sich so gut in die Protagonisten hineinversetzen .
Es war so schön zu lesen wie es ist wenn diese Truppe für einander einsteht.
Brielle ist lebensmüde ohne Ende aber sie ist Mutig und so Loyal wie ich schon lange keine Protagonistin mehr erlebt habe.
Für mich ist dieses Buch ein Meisterwerk.
Auch wenn das Ende super gemein ist. Liebe ich die Geschichte
und freue mich wahnsinnig auf Band zwei.
Danke für dieses Rezensionsexemplar.
Empfehlung
Ja ich würde es weiter Empfehlen. Eins der besten Bücher in meinem Regal.

Elena hat dieses Buch rezensiert.
/5
Ich habe gestern Nacht noch den 1. Band der Obsidian-Reihe beendet. Dazu sei erwähnt, dass ich schon Monate lang nicht mehr so viel an einem Tag gelesen habe, wie gestern in diesem Buch.
Es geht hierbei um die lesebegeisterte Katy, die mit ihrer Mutter in eine Kleinstadt in West Virgina zieht. Dort trifft sie auf die Blacks. Das Mädchen, Dee ist wirklich nett, was man von ihrem Bruder Daemen nicht gerade behaupten kann. Katy spürt nahezu sofort, dass diese Begegnung kein gutes Ende nehmen wird.
Die Geschichte hat mich einfach absolut umgehauen. Ich war von der Handlung extrem gefesselt. Der andauernde Schlagabtausch zwischen den Protagonisten war immer sehr spannend und amüsant und auch der Schreibstil der Autorin konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Sie hat dieses Buch sowohl mit viel Witz als auch mit großen Emotionen ausgestattet und ich muss gestehen, dass ich sogar manchmal ein paar Tränen in den Augen hatte. Ich fand Katy total sympathisch. Sie hat stets einen lustigen Spruch auf den Lippen und auch ihre Tätigkeit als Buchbloggerin fand ich sehr authentisch mit eingearbeitet. Auch Daemon mochte ich wirklich gern. Er ist zwar die meiste Zeit über eher übel gelaunt, hat in der Kombination mit Katy aber vor allem zum Ende hin mein Herz ein paar mal höher schlagen lassen. Das Buch besitzt einige unfassbar spannende Kampfszenen bei denen ich jedes Mal regelrecht mitgefiebert habe. Der einzige winzige Kritikpunkt, den ich habe finden können, war das Ende. Dieses fand ich leider nicht so passend. Ich persönlich finde, dass das Buch an einer früheren Stelle hätte aufhören sollen. Es hätte dann zwar einen wahnsinnigen Cliffhanger gehabt, aber dadurch natürlich auch noch mal die Lust weiterzulesen externem angefeuert. Mir war der gewählte Ausgang der Situation gefühlsmäßig einfach ein bisschen zu nüchtern. Doch da dies nur die letzten paar Seiten waren und auch nicht das finale Ende der Reihe, sondern nur das vom ersten Teil, drücke ich gerne ein Auge zu und schaue darüber hinweg.
Ich bin schon richtig gespannt darauf, wie es weitergeht und erwarte sehnsüchtig die Bücherbestellung mit der Band 2 demnächst bei mir eintrudeln sollte.

zauberberggast hat dieses Buch rezensiert.
/5
Intimer Blick ins Familienalbum
Monika Helfer erzählt in "Die Bagage" nichts weniger als die Geschichte ihrer Existenz, die sie wie jeder andere Mensch auch ihren Ahnen zu verdanken hat. Dafür blickt sie - durch die literarische Brille der Erzählerin (die aber mit der Autorin gleichzusetzen ist) quasi ins orale Erinnerungsalbum ihrer Herkunftsfamilie. Dieses setzt sich aus Geschichten zusammen, die ihr ihre hochbetagte Tante Kathe kurz vor ihrem Tod erzählte. Sie fügt die Geschichten in "Die Bagage" zu einem Ganzen zusammen. Sie erzählt, wie sie es erzählt bekommen hat, versucht aber die Lücken in der Überlieferung, also die Ereignisse, die Kathe nur indirekt mitbekommen hat, mit ihrer eigenen Vorstellungskraft zu schließen, sie literarisch zu verfeinern. Und doch bleiben bei ihr am Ende noch Fragen offen, wie zum Beispiel: "Warum haben sich meine Leute immer absichtlich abgesondert? Warum?"
Die Geschichte beginnt kurz vor der Zeugung der Großmutter der Erzählerin im Spätsommer 1914, irgendwo in einem kleinen Dorf in Österreich. Kennt man die Biografie der Autorin, kann man sich das Dorf und das Bundesland erschließen, für die Geschichte aber ist der Name des Ortes nicht relevant. Es könnte jedes kleine österreichische Dorf sein und die Familie jede arme Familie im Jahr 1914, ist es aber nicht. Es geht um die Familie Moosbrugger, vor allem um die Mutter, die schöne Maria, ihren Mann Josef und die zunächst vier gemeinsamen Kinder: Hermann, Katharina, Lorenz und Walter. Josef wird im September 1914 in den 1. Weltkrieg eingezogen. Der Bürgermeister soll "ein Auge" auf die Familie haben, während der Vater im Krieg ist. Als er Maria auf einen Markt in die nächst größere Stadt mitnimmt, lernt diese dort den Deutschen Georg kennen. Sie verliebt sich in ihn und er in sie, aber es bleibt eine kurze, nicht lebbare Liebe. Josef darf gelegentlich für kurze Zeit auf Heimaturlaub. Bei einem dieser Urlaube wird Grete gezeugt. Die Gerüchte über Maria und den Deutschen erreichen auch Josef und dieser hegt einen schlimmen Verdacht….
Gut gefallen hat mir, dass Monika Helfer ihre Figuren nicht nur als arm und von Geburt an determiniert darstellt, sondern als Menschen aus Fleisch und Blut, die menschliche Bedürfnisse, ganz eigene Vorstellungen vom Glück und Träume haben. Dass diese meist an der Realität scheitern, ist die Tragik des Menschseins und das strahlt diese Geschichte für mich aus. Dennoch ist sie nicht fatalistisch und die Figuren bemitleiden sich nicht selbst (bis auf den Bürgermeister vielleicht).
Die große Frage des Romans ist im Grunde auch die nach der eigenen Verortung in der Genealogie einer Familie. An einer Stelle fragt sich die Erzählerin nämlich, wo "die Bagage" denn enden würde und ob sie selbst überhaupt noch dazugehöre bzw. ihre Familie, ihre Kinder und ihr Mann. Zieht sich ein roter Faden durch die Geschichte einer Familie, deren Teil man für alle Zeiten bleibt oder muss man sich selbst als eigene Bagage begreifen und seine selbst gegründete Familie als von der Vergangenheit unabhängig begreifen?
Obwohl Helfer ihre Figuren sehr profiliert darstellt und man sich ein genaues Bild der unterschiedlichen Charaktere machen kann, bleibt zwischen den Figuren und dem Leser eine gewisse Distanz. Es ist als würde man das Fotoalbum einer anderen Familie ansehen, nicht der eigenen. Man findet vieles interessant, hat Fragen, aber das Interesse bleibt oberflächlich und man hat das dumpfe Gefühl, dass einen diese intime Geschichte einer anderen Familie doch eigentlich nichts angeht. Dennoch möchte ich sagen, dass "Die Bagage" ein sehr fein gezeichnetes Zeitgemälde der bäuerlichen Lebenswelt des frühen 19. Jahrhunderts ist, rustikal erzählt und mit einem gewissen spröden Charme.

Booksurfer hat dieses Buch rezensiert.
/5
Nachdem mich "All Saints High – Der Rebell" emotional total mitgenommen hat, war ich natürlich gespannt was mich diesmal erwartet. Der Verlorene hört sich auf jeden Fall äußerst interessant an:
Lenora und Vaughn haben schon seit langer Zeit eine schwierige Beziehung zueinander. Als Vaughn aber ein Stipendium an der Kunstakademie ihres Vaters ergattert sieht Lenora ihre Chance auf Rache für das Mobbing während der Highschool. Doch wie es das Schicksal so will wird Lenora Vaughn als Assistentin zugeteilt und so muss sie mit ihm zusammen arbeiten. Dadurch lernen die beiden sich besser kennen und Lenora kann hinter die kalte Fassade von Vaughns Verhalten blicken. Doch die Wahrheit, die dort lauert, könnte alles zerstören...
Was für eine Achterbahnfahrt, ich bin immer noch hin- und hergerissen. Auf der einen Seite ist das Buch total toxisch durch das Verhalten beider Protagonisten und dennoch konnte mich die Geschichte total fesseln.
Unsere Protagonisten sind beide gebrochene Persönlichkeiten jeder auf seine ganz eigene Art. Vaughns Probleme rühren aus seiner Vergangenheit her, was genau passiert ist, müsst ihr selbst herausfinden. Diese Erlebnisse sorgen aber für seine Wut, Aggressionen und das zerstörerisches und toxisches Verhalten gegenüber seinen Mitmenschen. Das ist allerdings nur die Oberfläche denn innerlich braucht er einfach jemanden, der ihm hilft sein Leben zusammenzuhalten. Lenora hingegen ist taff und schafft es vieles zu verkraften und dennoch ist sie verletzlich und versucht immer das richtige zu tun. Durch den Tod ihrer Mutter hat sie es nicht leicht und dennoch ist sie eine Kämpferin. Beide Figuren sind gut ausgearbeitet allerdings konnte ich nicht immer alles so richtig nachvollziehen, was die Handlungen der beiden antreibt. Natürlich kommen auch wieder etliche Nebenfiguren der anderen Romane vor und es war toll diese nochmal wiederzusehen.
L.J. Shens Schreibstil ist fesselnd, spannend so das man quasi in die Geschichte hineingezogen wird. Die Sprache ist recht derbe und an manchen Stellen auch ein wenig ekelhaft und man fragt sich was hier eigentlich abgeht. Dennoch hat die Geschichte so eine hypnotisierende Wirkung das man einfach weiter lesen muss, da man wissen will was als nächstes passiert. Die düstere und angespannte Atmosphäre lässt die Geschichte schon in Richtung Dark Romance abdriften und gibt dem ganzen nochmal einen besonderen Touch. Mit sensiblen Themen werden hier behutsam umgegangen was mir sehr gut gefallen hat, denn hier erwartet den Leser einige krasse Dinge. Jedes weitere Wort wäre aber ein Spoiler deshalb bleib ich so wage.
Der Verlorene konnte mich trotz einiger fragwürdiger Szenen von sich überzeugen, das lag vor allem an den sehr interessanten Charakteren aber auch an der tollen Geschichte und dem Setting. Die Thematik ist nicht ganz einfach in dem Buch und dennoch weiß die Geschichte den Leser zu fesseln und man überlegt sich wie man selbst mit der Situation umgegangen wäre. Damit endet die All Saints High Reihe und von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen.

Julie's Bookhismus hat dieses Buch rezensiert.
/5
Eine nervenaufreibende Hetzjagd
Ivy Wilde ist eine ausgesprochen sture Hexe, die immer mit dem Kopf durch die Wand will. Wäre da nicht dieser eine Hexer, der ihr den Kopf so sehr verdreht hat, dass sie unbedingt in seiner Nähe sein will, wäre ihr wohl einiges erspart geblieben, aber dann wäre die Geschichte nicht mal halb so gut.
War es im ersten Teil noch sehr witzig, über Raphael und Ivy zu lesen, bekommt das Ganze nun einen strengeren/ernsteren Touch. Das hat mir sehr gut gefallen, auch wenn zwischendurch einige Lacher dabei waren. Ich mochte auch diese Story sehr gerne, da wir mehr über Raphael kennenlernen durften und auch Brutus kommt endlich aus seinem „Katzenhaus“ heraus.
Dennoch wird es nicht nur ernst und chaotisch, es wird auch brenzlig und ich weiß nicht, ob das noch zu kitten ist, denn Rafi ist wirklich sauer. Ich hoffe sehr, dass die Autorin das wieder hinbiegen kann, denn Ivy hat sich ja was bei ihrem Showdown gedacht (ausnahmsweise). Denn so faul und unkoordiniert, wie sie immer tut, ist sie ganz und gar nicht, denn diesmal ist sie mehr als aufopfernd.
Mir hat die Story wieder sehr gut gefallen, auch wenn diesmal keine Komödie drin war, so hat mich der Ernst der Lage doch in seinen Bann gezogen und noch nur noch neugieriger auf Band 3 gemacht.

ophelialaurinrose hat dieses Buch rezensiert.
/5
Meinung:
Als ich den ersten Satz vom Buch gelesen habe, war mir schon klar, dass ich das Buch lieben werde. So ist es auch!
Der Aufbau der Geschichte ist flüssig und logisch. Wenn man erstmal angefangen hat, zu lesen, möchte man auch nicht mehr aufhören.
Der Schreibstil ist unfassbar bildlich. Die Szenen wurden auch nicht in die Länge gezogen, was ich sehr mag.
Die Idee der Geschichte ist sehr interessant und hat mich super neugierig gemacht.
Als man dachte, man weiß, was jetzt passiert, hat sich die Geschichte komplett gedreht, bzw. es ist nicht das passiert, was man dachte. Auf einmal stand man wieder bei null und wusste nicht, was jetzt geschieht.
Ich habe so mitgefiebert, sodass ich die letzten Seiten verschlungen habe.
Zu den Protagonisten:
Ich konnte mich in Jules gut hineinversetzen. Sie ist ehrgeizig, vertraut nicht jedem und behält einen kühlen Kopf.
Ich habe mit Jules sozusagen das Geheimnis zusammen gelöst. Diese Eigenschaft des Buches mag ich sehr. Somit habe ich nicht schon vorher gewusst, wie es ausgeht.
Auch die anderen positiven Charaktere habe ich ins Herz geschlossen.
Fazit:
Zusammengefasst kann ich das Buch sehr empfehlen. Ich habe nichts an dem Buch auszusetzten und bin begeistert vom Schreibstil.
5/5