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Unmoralisches Lesevergnügen

Sabina ist auf der Suche nach der Liebe, gleichzeitig aber auch auf der Flucht vor ihr. Sie ist verheiratet, doch ihr Ehemann Alan schenkt ihr zwar ein väterliches Heim, das sie braucht, doch gleichzeitig fühlt sie sich vom Stillstand gejagt. Der Kurzroman beginnt mit ihrem Anruf bei einem Detektiv. Sie hatte wahllos eine Nummer gewählt, um einem Fremden ihre Sünden und Sorgen anzuvertrauen. Doch der Detektiv macht sie nach dem Telefonat ausfindig und folgt ihr tagelang zu den Adressen ihrer verschiedenen Liebhaber. Sabina ist Schauspielerin, doch weniger als Beruf. Stattdessen spielt sie vor jedem Mann eine andere Rolle ihrer gespaltenen Persönlichkeit, die sie so gerne vereinen will.

Die ersten drei Dinge, die ich nach dem Lesen getan habe:

Noch einmal den Klappentext und die erste Seite gelesen, weil ich noch mehr davon wollte
Mich auf die Rezension gefreut
Mich an meine zwei Lieblingsstellen zurückerinnert

Mein Eindruck zu Ein Spion im Haus der Liebe:

Auch wenn Sabinas Geschichte fiktiv ist, erkenne ich die Anaïs Nin aus ihren Tagebüchern wieder. Dieselben Fragen quälen die beiden Frauen: Wer bin ich von meinen vielen Seiten? Wer durchschaut mich? War mein Gedanke gerade wirklich die Wahrheit? Wie schon Anaïs betrügt auch Sabina ihren Gatten. Sie möchte Abenteuer wie ein Mann, sagt sie. Damit meint sie Verlangen ohne die Last der Liebe, die einen rasend macht. Ich habe schon ihre Tagebücher gefressen, ihre fiktive Geschichte umso mehr.

Magrets vollständige Rezension findest du bei: https://www.buchensemble.de/ein-spion-im-haus-der-liebe/
Ein Spion im Hause der Liebe
Ein Spion im Hause der Liebe
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