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Im Schulatlas war London nur fünf Zentimeter von Leipzig entfernt. Im realen Leben blieb Großbritannien für DDR-Bürger unerreichbar. Westliche Radiosender vergrößerten die Sehnsucht, indem sie den innovativen Sound der Neuen Deutschen Welle und der britischen Popmusik in Ultrakurzwellen über die Grenze schickten. Vor allem die Musik der 1980 in Basildon bei London gegründeten Synthie-Pop-Band Depeche Mode schien den Nerv der Jugendlichen hinter der Mauer zu treffen. Ihr melancholischer, neoromantischer Stil wurde fast ebenso oft kopiert wie ihre Alben, die auf verrauschten Kassetten aus unzähligen Jugendzimmern schallte.
Sascha Lange und Dennis Burmeister haben Fans, Radiomacher und Konzertveranstalter interviewt und aus diesen persönlichen Ansichten ein facettenreiches Bild über die Faszination an den britischen Superstars destilliert.
Darüber hinaus liefern sie einen umfassenden Überblick zur Entwicklung der Populärmusik in jenen Jahren und bieten - auch aufgrund zahlreicher bislang unveröffentlichter Fotos aus privaten Fotoalben - einen direkten, durchaus persönlichen Einblick in das Innere einer Jugendkultur und das Alltagsleben in der DDR.
Behind the Wall
Behind the Wall
Sascha Lange, Dennis Burmeister
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